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Geschichtsthread

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Der Dunkle König:
Der Quaternionenadler sieht wirklich gut aus, er war auch damals im Reich so beliebt, dass man ihn gerne auf Reichsadlerhumpen dargestellt hat:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/65/Reichsadlerhumpen.jpg

(Palland)Raschi:
Hm, also so einen Humpen würd ich auch schon gerne haben.
Aber ich hab grad nur das entsprechende Mauspad aus der zeit bei ebay gefunden  xD

Der Leviathan:
Also ich finde der ist viel zu überladen und finde ihn daher eher unschön ^^
Das Bild sieht aus, als hätte jemand es als Banner für die MU verwenden wollen und gleichzeig angestrebt, so viele Bilder wie möglich rein zu kriegen ^^
Das einzige was ich daran schön finde ist der Adler selbst, wenn man über seine Tattoos und das ihn spaltende Kreuz weg sieht.

(Palland)Raschi:
Besser ? ^^

Wappen Kaiserrreich Österreich 1867

Die Abbildung ist ja mit Absicht kein Wappen, da es dafür zu viele Details hat. Allerdings kann man aus der Abbildung viel entnehmen, quasi komprimiert in eine Darstellung. Das heilige (Heiligenschein) christliche (Kreuz) Reich mit einem Kaiser und gleichzeitig König als Oberhaupt (gekrönter Doppelkopf); und dieses Reich verbildlicht durch den Adler hält seine wichtigsten Fürstenümer zusammen.

Was mir daher im übrigen auch sehr gefällt, sind Wappen, denen man bereits viel entnehmen kann, was man für ein Land oder eine Stadt vor sich hat. Beispiel auch dafür das Wappen der Stadt Duisburg xD


--> schwarzer Doppelkopfadler auf goldgelben Grund thront über dem Rest des Wappens
reichsunmittelbare Stadt--> Roter unterer Untergrund und weiß
Hinweis auf eine Hansestadt--> Burg
Klar, befestigte Stadt und Namenshinweis

Saruman der Bunte:
Ich hatte erst kürzlich wieder die Diskussion 'Ursache/n für den "Triumph Europas"; wie die europäischen Länder gegenüber denen des weitentwickelten Ostens überlegen wurden'.

Ich habe mir nun noch einmal darüber Gedanken gemacht, und vorallem folgende Gründe kamen mir dabei als ausschlaggebend vor:

Ersteinmal Konkurrenz; in Europa leben auf relativ kleinem Gebiet viele verschiedene Völker, das Mächtegleichgewicht ist unter den Großmächten sehr augewogen. Die Staaten sind sehr militärisch geprägt und auf eine expansionistische Politik ausgerichtet. Außerdem besitzt Europa Lebensbedingungen die gut genug sind, um einigermaßen mächtige Staaten hervorzubringen, die aber im Bezug auf Luxusgüter dem nahen und vorallem fernen Osten weit unterlegen sind. Dadurch wiederum ist Frieden und Handel nicht ganz so einträglich wie für Staaten in anderen Regionen, wodurch ein Handelsmonopol leichter entsteht(z.B. wenn ein Land eine gute Lage für Fernosthandel hat), das Bestreben ein solches zu erlangen und "der Blick nach außen" werden verstärkt. Durch diesen Blick nach außen werden Entdeckungen und Kolonien möglich, die wiederum dem Mutterland einen enormen Machtzuwachs verleihen. Aber die Expansionsmentalität bleibt.
Als Vergleich; China z.B. hätte so etwas wie Kolonien in Amerika nicht nötig gehabt, Gewürze, Tuch, Seide gab es im Inland im Überfluss. In dieser Region war es daher begehrlicher ins Inland zu expandieren. Auch gab es lange sehr friedlich geprägte Staaten; so ist z.B. zur Zeit der Song ist in China mal eine Reiterhorde eingefallen, die die Song in einen fürchterlichen Krieg verwickeln hätten können. Stattdessen aber zahlten die Song den Invasoren jährlich eine hohe Geldsumme, was sich aber dennoch rentierte, denn der gezahlte Betrag wurde durch den (für den Handel wichtigen) Frieden hundertmal wettgemacht. Die Europäer allerdings haben durch die Kolonien einen enormen Machtzuwachs erfahren, ihre Abhängikeit vom Nah- und Fernosthandel verloren, ihr expansionistisches und militärisch hochentwickeltes Wesen aber beibehalten. Den Rest kennt man ja.

Was meint ihr zu dem Thema und meinen Gedanken?

Gruß, Saruman.

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