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Autor Thema: Briannas & Rhias Hof außerhalb von Thal  (Gelesen 13590 mal)

Vexor

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Briannas & Rhias Hof außerhalb von Thal
« am: 23. Sep 2008, 15:40 »
Briannas Start:

Welch Freude, dass ich bei diesem Wetter auch noch nach Pilzen suchen darf. Hoffentlich hat Rhia schon den Ofen angefeuert, ich friere erbärmlich.
Brianna hatte ein paar dünne Handschuhe und einen Schal angelegt; außerdem trug sie mit warmen Fell gefutterte Lederstiefel, die hervorragend Nässe und Kälte abschirmen konnten.
Sie hatte sich vom Pfad, den die meisten Wanderer nutzten, die von der Alten Waldstraße kamen, abgewandt, und stapfte nun querfeld ein in tiefere Regionen des kleinen Wäldchens.
Ich kenne ein paar Stellen, die sonst niemand kenn wo man Pfifferlinge und Champions in Hülle und Fülle bekommt.
Kein Lufthauch bewegte die jungen Bäume, und so hingen die Äste müde und nackt herunter.
Brianna sah einen Raben auf einen der nackten Äste sitzend, der gierig auft etwas am Boden blickte.
Sie bewegte sich langsam darauf zu, um den Raben und seine Ausmusterung nicht zu verscheuchen.
Plötzlich hörte sie knacken, und ihre Hand fuhr zum Mund, als sie auf einen der dürren Weidenäste getreten war.
Der Rabe drehte den Kopf zu ihr, und funkelte sie böse an, aber er bewegte sich nicht.
Brianna konnte nun erkennen, was dort auf dem Boden lag. Erst hatte sie es für ein totes Kaninchen gehalten, dass die Jäger im Wald hatten liegen lassen.
Als sie aber näher kann, sah sie das weiß-schwarz gemusterte Fell, und vernahm das Leise Schlagen eines Herzens.
Es ist ein junges Kätzchen... Ein Oktoberkätzchen...Sie überleben die Winter meistens nie, aber dieses wird auch so nicht weit kommen.
Sie kniete sich hin, und sofort durchweichte das Moos den Stoff ihrer Kleider, aber sie kümmerte es nicht.
Ich habe mich wahrscheinlich eh schon zu Tode verkühlt, also macht es nun auch nichts mehr aus, dass ich Nass werde.
Sie streifte die Handschuhe ab, und berührte den Körper des kleinen Kätzchens.
Es zuckte als Briannas kühle Hände den warmen Körper berührten. Leise verharrte sie ein paar Sekunden in dieser Pose.
Es hat einen schwachen aber vorhanden Herzschlag. Nur leider ist es abgemagert. Ich werde es mitnehmen. Ich kann es hier nicht liegen lassen, und zusehen wie es verendet. Und eine echte Kräuterfrau hat immer eine Katze.
Brianna musste lächeln, und vorsichtig nahm sie das Kätzchen hoch, und legte es in den kleinen Weidenkorb, welches sie für die Pilze mitgenommen hatte.
Sie machte sich auf den Heimweg, und vor der Dämmerung erkannte sie den kleinen Hof, mit der Holzbank an der Vorderseite.
Rauch kringelte sich aus dem Schornstein, und stieg in den blutroten Abendhimmel hinauf.
Gott sei Dank Rhia hat schon den Ofen angefeuert. Und Essen hat sie auch gekocht.
Ein wohltuender und angenehmer Gerucht stieg ihr in die Nase, und die letzten Meter bis zur Tür for sie nicht mehr.
Mit zitternden Händen steckte sie den kleinen goldenen Schlüssel ins Schloss, und sperrte auf. Gewohnt musste sie erst kräftig gegen die Tür treten, bevor sie aufging.
Als sie eintrat, sah sie Rhia am Ofen stehen, und eine Suppe umrühren.
Als sie Brianna kommen sah, lächelte sie, und bedeutete ihr herzukommen.
Brianna tat wie getan, und begutachtete die Kartoffelcremesuppe, die Rhia gekocht hatte.
"Und wie war die Pilzausbeite, Brianna?", fragte Rhia freundlich, und mit schweißgebadeter Stirn.
" Ach es war ein wenig kalt, aber gefunden habe ich schon etwas nur keine Pilze", sagte Brianna neckisch.
Rhia legte die Stirn in Falten, und fragte," Das musst du mir aber genauer erklären."
Ohne ein Wort öffnete Brianna den Korb und holte das kleine Kätzchen heraus.
« Letzte Änderung: 19. Feb 2016, 14:42 von Fine »


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Gnomi

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Re: Briannas & Rhias Hof Außerhalb von Thal
« Antwort #1 am: 26. Dez 2008, 23:29 »
Rhias Start:

Rhia schaute blinzelnd in die rote Abendsonne.
Es war ein schöner Tag. Über ihr zwitscherten einige Vögel und eine sanfte Brise strich über das Gras. Den ganzen Tag über war sie auf den Beinen gewesen und hatte verschiedene Tätigkeiten in Thal vollbracht. Nun war sie wieder auf dem Heimweg. Langsam schlenderte sie aus der Stadt Thal heraus, grüßte freundlich die Wachen an den Toren und folgte dem Weg, der zu dem Haus in dem sie wohnte führte. Wie anders war ihr Leben als damals, als sie gerade hier angekommen war. Das Leben war wie ein Selbstläufer geworden, nichts Schlimmes war mehr passiert. Leise stimmte sie ein Lied an, dass Brianna ihr beigebracht hatte.



„Thal, das war wirklich die Stadt meiner Träume,
dort wollt ich für immer und ewig wohnen
In jedem Haus gab es so schöne Räume 
Schön genug, um die tägliche Arbeit zu entlohnen

Die Straßen versehen mit Gold
Die Kanäle gefüllt mit klarem Wasser
Dort war mir das Glück wirklich hold
Bis ich schließlich ihn fand und egal was er...
Ganz egal was er auch tun würde, ich versprach ihn zu begleiten
Bei jeder noch so großen Hürde, ich würde mit ihm reiten.


Doch schließlich war der weinende Tag gekommen   
Als er dann den Weg zur Unsterblichkeit erklommen.
Verzweifelt rief ich nach ihm,
doch sein Geist war fest versperrt
Seite an Seite mit den Naugrim,
waren sie wie eingekerkert

Alle verbrannten sie in des Biestes Flamme,   
doch er allein überlebte ohne eine Schramme,
Sein Geist allein blieb unantastbar
für des Drachens Lügen nicht fassbar...
Ein Held der Vergangenheit war in ihm wiedergeboren
Und ich, seine holde Maid, ich hatte ihn nun verloren.


Nun irre ich allein und verlassen durch die Wälder
Niemand sieht mich, niemand kennt mich.
Nichts hält mich mehr, mein Gatte, er ist nicht mehr.
Das bin nun ich, so wander†™ ich.“



Langsam verstummte sie. Die Sonne war nun vollends untergegangen und man sah nur noch, wie die Wolken rot angestrahlt wurden. Es war eines ihrer Lieblingsgedichte aus der Geschichte ihrer Namensgeberin. Nur wenige Tage nachdem sie die Sprache wiedergefunden hatte, hatte sie Brianna gebeten ihr Bücher in der Stadt zu besorgen, damit sie die gesamte Geschichte nachlesen konnte. Sie hatte so viel für sie getan. Ohne Brianna hätte sie nirgends wohnen können.


Rhia klopfte gegen die schwere Holztür und rief „Ich bin's“, danach trat sie ein paar Schritte zurück und wartete, dass ihre Freundin ihr aufmachen würde. Es dauerte auch nicht lange und sie hörte das knarrende Geräusch der aufschwingenden Tür. Sie trat ein und erkannte lächelnd, dass Brianna wieder die Katze auf dem Arm trug, die sie vor kurzem gefunden hatte.
„Du kommst von der Katzewohl gar nicht mehr los?“ fragte sie ihre Freundin, während sie ihren Mantel ablegte und in die Küche ging.
„Rhia... du weißt doch, diese Katze ist jung und würde dort draußen ohne unsere Hilfe sterben!“
„Ganz ruhig“ lachte Rhia. „Du weißt – ich mag das Kätzchen auch, ich hätte es wahrscheinlich ebenfalls geholt, damit es überlebt. Aber bevor du mir wieder eine Standpredigt hältst, dass ich versprochen hatte vor Sonnenuntergang hier zu sein lass mich bitte erst einmal wieder ankommen und ein, zwei Gläser Wasser trinken. Ein ganzer Tag in Thal und der Weg hin und zurück ist anstrengend.“
Zwinkernd setzte sie sich ein Glas mit Wasser an den Mund und trank es mit schnellen Schlucken aus.
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Vexor

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Re: Briannas & Rhias Hof Außerhalb von Thal
« Antwort #2 am: 27. Dez 2008, 11:15 »
Brianna setzte das Kätzchen ab, welches sofort anfing mit Rhias Schnürsenkel zu spielen. Brianna musste lachen und verriegelte nun die Tür, denn ihr Hof lag abgeschieden am Wagesrand und schon oft waren zwiespältige Geschöpfe an ihrem Hof vorbeigekommen. Weder Brianna, noch Rhia waren im Kampfe besonders erfahren, und so zogen sie die Wahl einer verschloßenen Tür eindeutig, dem einer durchtrennten Kehle vor.

" Und wie war die Reise nach Thal? - außer anstrengend", fragte Brianna mit einem verschmitzten Lächeln auf den Lippen. " Konntest du alles bekommen, oder müssen wir morgen noch einmal dorthin reisen?"



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Sauron der Dunkle

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Re: Briannas & Rhias Hof Außerhalb von Thal
« Antwort #3 am: 27. Dez 2008, 12:15 »
Rohnon und Lârgón von Lothlórien


Rohnon und sein elbischer Freund waren jetzt schon viele Tage unterwegs.
„He, Lârgón, wie weit ist es denn noch? Unsere Vorräte sind erschöpft und ich verdurste gleich.“
„Es ist nicht mehr weit mein Freund. Bald haben wir Thal erreicht.“
Sie überquerten einen kleinen Bach und stiegen danach auf einen Hügel. Es war schon recht dunkel und vor ihnen lag ein großes Feld und ein Wald.
„Schau mal dort drüben steht ein Haus. Vielleicht können wir dort etwas zu Trinken bekommen.“
„Die Nacht ist schon herreingebrochen mein Freund. Ich denke nicht das sie uns die Tür noch öffnen werden. Aber einen Versuch ist es wert.“
Sie stiegen den Hügel herab und liefen in Richtung der Hütte.
„Ohhhh jetzt eine schöne Hammelkeule“, schwärmte Rohnon.
„Für ein Stück Fleisch würde ich jetzt töten.“ Er rannte das letzt Stück und erreichte die Tür des alten Hüttchens.
„Bum bum bum“  „Hallo? Ist jemand zu Hause? Wir brauchen  dringend was zu trinken".
Der Elb, der nun auch das Hüttchen erreicht legte seine hand auf Rohnons Schulter und sagte nur: „Nur keine Eile mein Freund. Ich bin sicher jemand wird gleich diese Tür öffnen“ ...
« Letzte Änderung: 22. Feb 2016, 12:15 von Fine »
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Re: Briannas & Rhias Hof Außerhalb von Thal
« Antwort #4 am: 28. Dez 2008, 23:12 »
„Das meiste konnte ich bekommen, ein zwei Dinge hab ich in der hintersten Ecke gefunden.“ Antwortete Rhia und beobachtete, wie das Kätzchen sich intensiv mit Briannas Schnürsenkel befasste. „Wenn es nicht wieder neue Dinge gibt müssten wir alles haben. Und auch Hunger.“
Sie stand auf und öffnete einen kleinen Schrank, um ein Brot  herauszunehmen.
Plötzlich klopfte es an der Tür und rief irgendetwas Unverständliches. „Herrje, da rennt man quer durch halb Mittelerde und nicht einmal mehr abends hat man seine Ruhe... öffnest du die Tür?“
Brianna nickte und wollte losgehen, doch das Kätzchen knurrte leise und hielt sich mit aller Kraft an dem Schuh fest. So einfach wollte es ihr neu gewonnenes Spielzeug nicht hergeben.
Rhia musste lächeln, als sie das sah, schob sich ein kleines Stück Brot in den Mund und sagte „Ich geh schon.“
An der Tür angekommen fragte sie laut bevor sie die Tür öffnete: „Wer ist da und was ist euer Begehr? Wir haben geschlossen...“

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Re: Briannas & Rhias Hof Außerhalb von Thal
« Antwort #5 am: 30. Dez 2008, 03:00 »
Er war nun schon sehr dunkel und man konnte regelrecht sehen wie die Kälte jeden Baum und jeden Büschel Gras durchdrang.
"Guten Abend, mein Name ist Rohnon. Mir und meinem Begleiter sind auf dem Weg nach Thal die Vorräte ausgegangen. Nun stehen wir hier und bitten um etwas zutrinken und eventuell ein Lager für die Nacht. Wir sind schon viele Tage unterwegs und am Ende unserer Kräfte."
"Wir wären ihnen sehr dankbar", fügte der Elb nach Rohnons Aussage noch hinzu und blickte hoffnungsvoll zur Tür.
"Ich denke wir sind an nette Menschen geraten", sagte der Elb leise und wartete auf eine Reaktion von drinnen...
« Letzte Änderung: 30. Dez 2008, 03:02 von Gnomis Leibsklave Sauron »
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Re: Briannas & Rhias Hof Außerhalb von Thal
« Antwort #6 am: 2. Jan 2009, 01:34 »
Als Rhia die zweite Stimme hörte zuckte sie zusammen.
Sie klang anders als all die Stimmen, die sie in den letzten Jahren gehört hatte, aber doch klang sie vertraut, nur mit einem ungewöhnlichen Akzent. Aber trotzdem hatte sie rausgehört: Es war ein Elb gewesen. Erleichterung machte sich in ihr breit, wenn ein Elb dabei war, dann war die Wahrscheinlichkeit doch sehr gering, dass sie etwas Böses im Schilde führen würden.
Dennoch wollte sie nicht ohne weiteres mitten in der Nacht wildfremden Leuten die Tür aufmachen. „Einen Moment!“, rief sie kurz raus und ging zurück zu Brianna und erzählte ihr davon und fragte, ob sie einverstanden wäre, wenn sie sie reinlassen würde.
Ihre Freundin nickte kurz und schaffte es endlich das Kätzchen von ihrem Schuh zu trennen.
Doch bevor sie wieder an die Tür ging stattete Rhia kurz ihrem Zimmer einen Besuch ab. Es war Zeit geworden wieder ein Relikt von älteren Tagen herauszuholen. Die Elbenstimme hatte sie daran erinnert.
Vorsichtig zog sie das Schwert unter ihrem Bett hervor und verbarg es unter ihrem Gewand, sodass man es nicht auf den ersten blick sah, sie es aber im Notfall rasch ziehen konnte.
So gewappnet ging sie zur Tür und öffnete diese.
Ein kalter Luftzug kam ihr entgegen... Man merkte es immer deutlicher: Winter rückte näher.

Ihre Augen brauchten einige Sekunden, bis sie sich an die plötzliche Dunkelheit vor ihr gewöhnten und sie die zwei Männer erblickten, die etwas steif vor Kälte vor ihr standen.
Der eine lies sie kurz zusammenzucken. Er war ein gewaltiges Stück größer als sie und hatte die typische Figur für einen, der sehr schwere Arbeit bewältigen musste. Doch irgendetwas anderes war an ihm, dass sie an etwas zurückerinnerte...
Doch sie verscheuchte den Gedanken und schaute den zweiten an. Sie erkannte es sofort am Gesicht, obwohl es durch eine narbe am Auge entstellt war: Dies musste der Elb sein, den sie gehört hatte. Sie öffnete die Tür ganz und bat die beiden Gäste mit einer Handbewegung herein. „Willkommen in unserem bescheidenen Heim.“ begrüßte sie die beiden Wanderer. „Erwartet nicht zu viel, aber es wird auf jeden Fall besser für euch sein, als draußen bei dieser unmenschlichen Kälte zu übernachten. Euere Umhänge könnt ihr hier in den Eingangsbereich hängen... Doch bevor ihr dies tut, beantwortet mir bitte eine Frage: Wie lauten eure Namen und woher kommt ihr? Man sieht nicht häufig einen Menschen und einen Elben nach Sonnenuntergang in dieser Gegend wandern und nach einem Unterschlupf suchen.“

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Re: Briannas & Rhias Hof Außerhalb von Thal
« Antwort #7 am: 5. Jan 2009, 21:19 »
Plötzlich öffnete sich die Tür. Es dauerte einen Moment bis man die Person, die in der Tür stand, im dunkeln erkennen konnte.
Es war eine junge Frau. Sie war ungefähr 1.75m groß, schlank und hatte schulterlanges Haar. "Willkommen in unserem bescheidenen Heim."
Sie machte eine Geste mit der Hand und Rohnon und der Elb traten ein. „Erwartet nicht zu viel, aber es wird auf jeden Fall besser für euch sein, als draußen bei dieser unmenschlichen Kälte zu übernachten.
Euere Umhänge könnt ihr hier in den Eingangsbereich hängen... Doch bevor ihr dies tut, beantwortet mir bitte eine Frage: Wie lauten eure Namen und woher kommt ihr? Man sieht nicht häufig einen Menschen und
einen Elben nach Sonnenuntergang in dieser Gegend wandern und nach einem Unterschlupf suchen.“


"Mein Name ist Rohnon und der meines Belgeiters ..." Rohnon stockte. Er war nun schon solange mit seinem Belgeiter unterwegs, hatte diesen aber nochnie nach seinem Namen gefragt.
"Mein Name ist Lârgòn", schob der Elb ein,"und wir kommen von weit her, einem Ort, der euch sicher nichts sagen würde.
Achja wir haben nicht vor sie zu überfallen. Du kannst also das Schwert das du unter deinem Hemd trägst wegstecken."

Rohnon hängte während dessen seinen Umhang an die Garderobe und wartete was nun geschehen würde...
« Letzte Änderung: 5. Jan 2009, 21:30 von Sauron der Dunkle »
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Re: Briannas & Rhias Hof Außerhalb von Thal
« Antwort #8 am: 5. Jan 2009, 21:41 »
„Den Augen eines Elben entgeht wenig“, antwortete Rhia ihm. „Doch man muss immer gewappnet sein. Doch der Ort würde mich dennoch interessieren, in dem Fall haben eure Elbenaugen euch anscheinend dennoch getäuscht, weil der Name wird mir gewiss etwas sagen, solange er nicht westlich der Tel Fuin oder südlich von Harondor liegt.
Doch hier  ist es schlecht zu reden, setzen wir uns doch.“
Sie führte die beiden Ankömmlinge in die Küche in der noch Brianna saß und auf sie wartete.
„Dies sind die beiden von denen ich dir erzählt hatte. Er“ – Rhia deutete auf den Elben – „heißt Lârgón und sein Begleiter Rohnon.“
Danach griff sie nach ein paar Bechern, füllte sie mit Wasser und stellte sie auf den Tisch. „Setzt euch und lasst euch dann nicht länger aufhalten – erzählt uns woher ihr kommt, wenn ihr glaubt wir würden ihn nicht kennen müsst ihr eine wirklich weite Reise hinter euch haben.“

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Re: Briannas & Rhias Hof Außerhalb von Thal
« Antwort #9 am: 5. Jan 2009, 23:04 »
Rohnon und Lârgòn nahmen platz und der Elb ergriff direkt das Wort.
"Wir kommen aus den fernen Wäldern Loriens. Dort genossen wir die Gastfreundschaft der Herrin des Lichts in Caras Galadhron.
Meinen Freund Rohnon hatte ich 2 Wochen davor im fernen Land der Pferdeherren in einer Taverne getroffen.
Nun sind wir auf geheiß Galadriels auf dem Weg nach Thal.
Aber ich habe bemerkt das ihr wohl schon Kontakt zu anderen meines Volkes hattet. Euer Mantel und eure Schuhe wurden nicht von Menschenhand gefertigt."


Rohnon betrachtet während dessen die Frau die vor ihnen saß.
"Sie ist wunderschön... aber sie sieht so aus als ob sie schon viel mitgemacht hat.
Ich hoffe wir erfahren mehr über sie"
« Letzte Änderung: 5. Jan 2009, 23:06 von Sauron der Dunkle »
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Re: Briannas & Rhias Hof Außerhalb von Thal
« Antwort #10 am: 6. Jan 2009, 13:42 »
Brianna betrachtete die zwei Ankömmlinge mit einer MIschung aus Skepsis und Interesse. Sie hatte ihn ihren Leben wenig Elben gesehen und das hießt etwas, denn auf den Märkten Thals tummelte es nur so von Leuten verschiedener Nationen und Herkünfte.
Wie forsch sind diese beiden? Insebsondere der Mensch..Er kommt hinein und hängt sogleich seinen Mantel auf.
Sie begrüßte die beiden immer noch nicht, sondern stand auf und ging in die Hocke. Brianna hörte, wie der Mensch etwas über Lothlorien und Galadriel erzählte.
Lothlórien...Galadriel...dies sind alles Namen, die ich nur aus Märchen kenne, obwohl ich den fernen goldenen Weld schonmal gesehen habe. Jedoch betreten durfte ich ihn nie.
Sie durchsuchte ein Regal am Boden und zog ein Messer hinaus. Es war scharf und glänzte im Kerzenschein. Sie steckte es in ihren Schuh und stand nun wieder auf.
Die Augen des Elbens mögen scharf und lisig sein, aber ich bin immer noch eine Spielfrau. Niemand ist so begabt und listig, wie eine Spielfrau. Meine Eltern konnten jeden täuschen, Elb wie Mensch, und wäre der dunkle Herrscher persönlich gekommen, so hätten sie ihn in die Irre geführt.
"Nun gut meine Herren ich unterbreche euch, nur ungern in euren Erzählungen über ferne Länder, nur möchte ich auch begrüßen in unseren bescheidenem Heim. Doch muss ich euch verlauten, dass ihr hier nicht umsonst nächtigen dürft; insofern ihr das gedenkt zu tun. Wir sind nur zwei bescheidene Frauen, die hier ohne Gatten leben. Wir haben nur wenig Geld, und haben nur wenig zu essen, deshalb müssen wir von euch einfach Geld verlangen, auch wenn es wenig edel scheint."
Brianna sah, wie Rhia ein Lächeln verkneifen musste, da Brianna so gut schauspielerte.
Wenn die wüssten, dass unsere Speißekammer zum Bersten voll mit Fleisch und Brot ist und sich das Geld bei uns bis zur Decke türmt. Ich hoffe, dass die Aussichten Geld zu zahlen die beiden Fremden verscheucht.
Brianan sah die beiden immer noch mit mitleidserregender Miene an, während sie auf eine Reaktion wartete.


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Re: Briannas & Rhias Hof Außerhalb von Thal
« Antwort #11 am: 6. Jan 2009, 14:09 »
 Die andere Frau die im Raum war erhob sich plötzlich und ging zu einem Schrank. Rohnon starrte jedoch weiter ununterbrochen auf Rhia. Er war geradezu bezaubert von ihr.
Lârgòn war noch mitten in seiner Erzählung als ihn die andere Frau unterbrach:
"Nun gut meine Herren ich unterbreche euch, nur ungern in euren Erzählungen über ferne Länder, nur möchte ich auch begrüßen in unseren bescheidenem Heim.
Doch muss ich euch verlauten, dass ihr hier nicht umsonst nächtigen dürft; insofern ihr das gedenkt zu tun.
Wir sind nur zwei bescheidene Frauen, die hier ohne Gatten leben. Wir haben nur wenig Geld, und haben nur wenig zu essen, deshalb müssen wir von euch einfach Geld verlangen, auch wenn es wenig edel scheint."


Rohnon ergriff das Wort:
"Seit gegrüßt, entschuldigt das wir euch nicht früher begrüßt haben, wir waren durchgefroren und gebannt von der Schöhnheit eurer Mitbewohnerin. Aber wir sind schon lange unterwegs und haben viel Erlebt. Geld spielt für uns wirklich keine Rolle wir werden zahlen was ihr verlangt."
Innerlich war Rohnon etwas überrascht das diese andere Frau Geld verlangte, er hatte das Gefühl nicht wirklich erwünscht zu sein. Jedoch ließ er sich das nicht anmerken und nahm noch einen Schluck aus seinem Becher.
Lârgòn wandte sich wieder Rhia zu und wartete noch auf eine Antwort auf seine Frage.
« Letzte Änderung: 6. Jan 2009, 14:14 von Sauron der Dunkle »
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Re: Briannas & Rhias Hof Außerhalb von Thal
« Antwort #12 am: 6. Jan 2009, 14:33 »
Innerlich verdrehte Rhia die Augen. Doch sie hatte es gewöhnt, dass, viele Männer ihr hinterher schauten.  Durch die Jahre in den Elben hatte sie sich vom Geiste her mehr und mehr ihnen angenähert, was man ihr auch ansah – viele Männer waren von diesen Eigenschaften fasziniert. Sie hatte es mit Unbehagen hinnehmen müssen.
Darum überhörte sie den Kommentar und ging nicht weiter drauf ein und wandte sich stattdessen wieder dem Elben zu.
„Ihr scheint Recht zu haben. Ich habe mehrere Jahre bei euren Verwandten im Düsterwald gelebt, doch dies ist lange her. Von ihnen wurde ich damals auch †šElua†™ getauft.  Lorien... Ich war noch nie dort, weiß aber wohl, wo es liegt und, dass es von Elben bewohnt ist – eine uralte Elbenzauberin namens Galadriel soll den Wald gegen Eindringlinge beschützen, darum habe ich nie versucht dort  einzutreten.
Doch bevor wir zu sehr ins reden kommen – ihr habt die Hausbesitzerin gehört. Bevor ihr nicht für die Übernachtung bezahlt habt, könnt ihr wohl nicht länger hier bleiben. Auch ich bin hier nur dank ihrer Güte.“ Sie zwinkerte kurz Brianna zu und wartete dann darauf, dass sie einen Preis nannte und die beiden Gäste bezahlten.
« Letzte Änderung: 6. Jan 2009, 15:25 von Sauron der Dunkle »

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Re: Briannas & Rhias Hof Außerhalb von Thal
« Antwort #13 am: 6. Jan 2009, 15:31 »
"Elua.... dieser Name ist mir bekannt.
Als ich das letzte mal in Düsterwald war, vernahm ich allerlei Geschichten eurer Heldentaten.
Ich hörte ihr wart Tochter eines Kaufmannes und seiet schon viel herumgekommen."
Der Elb war nun sehr interessieret an der Geschichte Rhias und signalisierte Rohnon mit einer Handbewegung er solle bezahlen was die Hausbesitzerin verlangt.

Rohnon war etwas verärgert aber zog auch sogleich einen Beutel mit Geld aus der Tasche und wartete auf eine Reaktion der Hausbesitzerin.
« Letzte Änderung: 6. Jan 2009, 15:32 von Sauron der Dunkle »
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Re: Briannas & Rhias Hof Außerhalb von Thal
« Antwort #14 am: 6. Jan 2009, 18:36 »
Rhia ist heut aber gesprächig...nunja dann werde ich ihnen eben einen Preis nennen...
Brianna blickte von Rhia zu dem Elben und von dem Elben zu Rohnon.
"Nun anscheinend seid ihr für das Geld und die übrigen Dienste zuständig, während der Elb sich den angenehmen Dingen zuwendet, aber nun gut. Die eine Nacht wird euch drei Silbertaler kosten", entgegnete Brianna Rhonon, der rot anlief und anfing in seinem Beutel nach den Münzen zu stöbern.
Sie wandte sich nun wieder Rhia zu.
"Na meine Liebe, lass uns doch mal ein wenig Tee aufsetzten. Ich denke da-", Brianan dachte kurz nach,"- an den Nelkentee mit Liliennektar."
Sie zwinkerte Rhia zu, welche sich sogleich an die Arbeit machte Wasser aufzusetzen.
"Ihr müsst diesen Tee einfach probieren. Er ist himmlisch, dannach fühlt man sich viel wohler", sagte Brianna zu ihren beiden Gästen mit süffisant höflicher Stimme.


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