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Konzept-Diskussion: Mordor II

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Zypo:
Also mehrere Aspekte dieses Konzeptes sagen mir besonders zu:

1) Die Einbindung als 25-er Spell sorgt für eine gewisse Einzigartigkeit in zweifacher Hinsicht: Erstens fällt dadurch der Balrog weg, der ja rein feelingtechnisch gesehen nie so ganz zu Mordor passte, zweitens sagt mir die Tatsache, dass es sich um einen passiven Spell handelt durchaus zu.

2) Das Konzept sorgt für eine Trennung zwischen den Menschen Rhun (des Ostens) und Harad (des Südens). Momentan sind dieses beiden Völker ja unter einem Hut im Gasthaus untergebracht. Konsequenterweise dürfte man dann eigendlich den Spell nicht "Ruf des Ostens" nennen, aber die Interpretation von "Mensch aus dem Osten" muss sich ja nicht umbedingt auf die geographische Herkunft beziehen, sondern kann auch als Gegenteil von "Westmensch" gesehen werden.

3) Das Langsame Eintreffen der Haradrim vom Kartenrand ist sicher sehr feelingfördernd, da dies der Situation aus dem Buch recht ähnlich ist: Modor ruft seine Streitkräfte aus entfernten Ländern zusammen.

4) Dem Verlust der Barrikade würde ich ebenfalls keineswegs hinterher trauern, da diese momentan kaum spielerischen nutzen bringt. Dies mag sich vielleicht beim festen Bauen ändern, aber allgemein finde ich eine frühe Einbindung der Korsaren Umbars deutlich wichtiger.

Daher bin ich recht deutlich FÜR dieses Konzept

Whale Sharku:
Das Konzept erinnert mich stark an eines, das ich selber mal Anno Tobak geschrieben habe, damals war jegliches Ersetzen des Balrogs tabu und außerdem wollte man verhindern, dass Mordor in kurzer Zeit große Armeen beschwört. Das sei eher Isengart-Stil.

In diesem Konzept tritt das Problem nicht auf. Andererseits erscheint eine regelmäßige Verstärkung dieser Form nicht unbedingt so markant und eindrucksvoll, wie ein Balrog, was ingame wohl berücksichtigt werden sollte. Außerdem erinnert es mich eben auch an den Rohan-25er.

Lorienkeks:
Ich meine das man die Haradrim auch Menschen des Ostens genannt hat. Da diese zwar Südlicher als Rhun aber dennoch im Osten liegt. (Süd-Osten xD)
Von mir auch ein Dafür für Melkor's Konzept.

lg Lorienkeks

-Mandos-:
Ich bin mir nicht sicher, wie ich das Konzept sehen soll...
Grundlegend bin ich erstmal mit dir einer Meinung, dass die MdO ins Spellbook gehören, aber nicht nur über Summons, da die Unterstützung, wie du schon sagtest, dauerhaft war.
Allerdings gefällt mir an einigen Stellen die Ausarbeitung nicht:

-Die Tributposten als Gebäude:
Natürlich macht es irgendwie Sinn, die Plantagen im Osten Mordors und die Tribute   der Ostlinge einzubinden. Die dann aber doch im Volk fest integrierte Weise gefällt mir  nicht so wirklich. Sie könnte dann doch sehr aufwendig zu spielen werden (man muss immer wieder schauen, ob neue Tribute angekommen sind und die dann entsprechend zuweisen. Außerdem ist der Verlust eines Gebäudes, das mit Vorräten "aufgerüstet" wurde (und zwar mehrfach, da ein einzelner 5% Bonus keine Auswirkung hat) ungleich härter als der Verlust eines vergleichbar gelevelten Gebäudes. Allerdings gefallen mir die Sklaven, die auf den Plantagen arbeiten müssen.

-Die Mumakil auf Vorposten:
Die Mumakil auf einen Vorposten zu legen, finde ich überhaupt nicht gut. Erstens gibt es davon kaum welche und zweitens sind Mumakil so teuer, dass man sie sich nur ab und zu leisten kann. Hier würde ein Siedlungsbauplatz völlig ausreichen und selbst das fände ich nicht gut. Ostlinge in irgendeiner Weise in das feste Bausystem Mordors zu integrieren halte ich für einen Fehler, da sie mMn. nur ins Spellbook gehören (auch mit entsprechenden Auswirkungen, die Hetzboten finde ich gut.) Vielleicht könnte einfach mit einer niedrigen Wahrscheinlichkeit ein Mumakil für die Haradrim auftauchen?

-Die Gesamtkonzeption:
Du hast mit zwei Spells versucht, die Ostlinge in Mordor einzubinden. Hier bietet sich aber viel mehr Potential. Wie ein Teammitglied irgendwo mal geschrieben hat, erzählt das Spellbook Geschichten, z.B. der Aufstieg Aragorns in Gondors Spellbook über die linke Seite oder Saurons Macht über die rechte Seite. Mit den Ostlingen hätte man die perfekte Gelegenheit, einen MdO- Spellpfad über die linke Seite einzubauen, die nach und nach die Wichtigkeit der Sauron- treuen Menschen symbolisiert. Es fehlt also ein 5er und ein 15er Spell :D

Außer diesen drei Punkten habe ich aber nicht viel zu meckern ([ugly]). Die Idee des Korsarenstützpunktes finde ich gut, auch wenn er vielleicht zu spät kommt für seine Aufgabe (falls Sauron so wichtig bleibt wie momentan). Und auch die Idee mit den passiv eintreffenden Ostlingen über den 25er Spell (auch mit den Hetzboten, um die entsprechenden Lager zu beschwören) gefällt mir.

(Dass der Balrog endlich wegkommt, wird höchste Zeit ^^)

Edit: Ist ja egal, das Konzept ist durch, aber trotzdem ;)

Kael_Silvers:
Ich sehe es auch ähnlich, wie Mandos. Ein Spellweg halte ich für den richtigen Weg, sodass Mordor zwischen einem Sauron-Spellweg und den MdO-Spellweg wählen kann, wobei ich auch noch nicht weiß, in wie fern sich Mordor in 4.0 von der Konzeption ändern wird. Ich greife daher einfach einmal Melkors Konzept auf und verbaue ein paar Elemente in diesem Vorschlag (hoffe, das ist in Ordnung!?).

Einbindung der Menschen des Ostens in das Mordor-Spellbook

Tributposten (Gebäude für Siedlung)
Der Tributposten kann auf einer Siedlung errichtet werden und ähnelt einem Marktplatz oder Marktzelt oder einem Verhandlungszelt (alternativ reicht auch einfach der Gondormarktplatz im MdO-Stil). Der Tributposten produziert Rohstoffe, kann nicht level und interagiert mit dem Spellbook.

Korsarenstützpunkt (Spellbook erste Reihe, 8 Punkte)
Der Korsarenstützpunkt kann maximal drei Mal gleichzeitig im Spiel sein, nicht leveln und verfügt über keine natürliche Verteidigung. Hier lassen sich Korsaren (Kosten 250) und der Held Castamir ausbilden. Dieser Spell ist dann sehr wertvoll, wenn Mordor aggressiv spielt, weil es dadurch schnellen Zugriff auf gute Harass-Truppen erhält und Castamir diese Rolle ebenfalls ausführt. In der ersten Reihe scheint dieser Spell auch gut aufgehoben zu sein, sodass die Truppen rechtzeitig auf dem Feld sind, um ihre Aufgabe zu erfüllen. In der zweiten Reihe wäre es ggf. schon zu spät für den sinnvollen Einsatz.

Tribut für den dunklen Herrscher (11 Punkte)
Dieser Spell agiert mit dem Tributposten oder mit dem Kosarenstützpunkt, jenachdem auf welches Gebäude dieser angewendet wird. Wenn der Spell auf den Tributposten gewirkt wird, erscheinen neben dem Tributposten 2 Schatztruhen à 250 Rohstoffen. Wird dieser auf den Kosarenstützpunkt angewendet erscheinen 2 Trupps Kosaren beim Kosarenstützpunkt. Dadurch kann der Spieler wählen, ob er gerade mehr Truppen oder mehr Rohstoffe benötigt.

Diener aus dem Osten (15 Punkte)
Mit Diener aus dem Osten wird ein kleines Truppenzelt beschworen aus dem man seine regelmäßige Unterstützung aus den Regionen Harad, Rhûn oder Khand auswählen kann, wobei es nur maximal drei Truppenzelte insgesamt auf der Karte geben kann. Die Truppenzelte versorgen die Mordorarmee kostenlos mit Einheiten in regelmäßigen Abständen (alle 90 Sekunden?).

* a) Harad: ruft regelmäßig 2 Trupps Harad-Lanzenwerfer
* b) Rhûn: ruft regelmäßig 2 Trupps Rhûn-Speerträger
* c) Khand: ruft regelmäßig 2 Trupp Khand-VariagsAnmerkung: Variags sind bärtige, axttragende Barbaren mit einer Stärke gegen Gebäude und könnten eventuell das Modell der Hügelmenschen mit drei Einheiten pro Trupp verwenden. Die Harad-Bogenschützen werden nicht gerufen, da diese ja auf dem Olifanten sitzen und somit auch eingebunden sind. Ich erachte es als sinnvoll, dass sich bei den MdO auf Kerntruppen konzentriert wird und nicht jede Einheit mitgeschleppt wird. Dies trägt zu einer Verschlankung bei und reduziert doppelte Einheitentypen in Mordor. Eventuell könnte man auch Suladan irgendwie integrieren als baubarer Held in den Truppenzelten. Die Truppen erscheinen am Kartenrand hinter dem Mordorlager.

Ruf des Krieges (25 Punkte)
Ruf des Krieges stellt einen passiven 25er Spell dar, welcher zum einen die vorherigen 3 Spells verbessert und zum anderen den Zufluss an stärkeren Truppen sichert.

* Kosarenstützpunkt: Kosaren werden schneller rekrutiert und Gebäude verteidigt sich
* Tribut für den dunklen Herrscher: Die beschworenen Kosaren erscheinen auf Stufe 5 oder beim Tributposten erscheinen 1250 statt 500 Rohstoffe
* Diener aus dem Osten: Harad bringt nun zusätzlich einen Olifanten mit, Rhûn-Speerträger werden durch Wagenfahrer mit Speer ersetzt, Khands Varigas erhalten die passive Fähigkeit "Verschworene" (Je mehr Varigas auf dem Feld, desto stärker sind sie)
Durch diese Variante würden wir auch der Vorstellung gerecht, dass die MdO nicht mit ihren Zelten aufs Schlachtfeld kamen, sondern mit einer dicken Armee. Die Armee wird eben mit der Zeit mächtiger und größer, jenachdem wie viele Truppenzelte aufgestellt worden sind.

Was sagt ihr dazu?

Mit besten Grüßen,
Kael_Silvers

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