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Konzept-Diskussion: Lothlorien II
Isildurs Fluch:
Ich stimme Dr. Lecter in fast allen Punkten zu, nur was die Verfügbarkeit eines Rüstungsupgrades angeht, bin ich noch etwas anderer Meinung. Statt einem normalen Rüstungsupgrade wie bei jedem anderen Volk, welches bei Galadhrim, Grenzwächtern und Düsterwaldspeerträgern den Skin verändert, wäre ich eher für ein ziemlich teures, einmaliges, globales Upgrade, welches die Rekrutierungsoptionen in der Kaserne dauerhaft ändert. Das wäre einerseits einzigartig und andererseits würde es dafür sorgen, dass uns der auf Bögen, leichten Einheiten und Hinterhalten basierende Stil der Waldelben bis ins spätere Spiel erhalten bleibt, um dann einen leichteren Zugang zu etwas besser geschützten Einheiten zu erhalten, ohne jede einzeln upgraden zu müssen.
Die Einheitenverteilung wäre also folgende:
Lothlorien-Kaserne:
* Galadhrim: leichte Bogenschützen; werden durch zentrales Upgrade zu leicht gepanzerten Galadhrimkriegern mit Waffenswitch
* Grenzwächter: leichte Schwertkämpfer; erhalten durch Tierflüsterupgrade eine gewisse Kavalerieresistenz; erhalten durch zentrales Upgrade dauerhaft leichte Rüstung
* Bogenelite: Namensvorschlag "Haldirs Gefährten"; übernehmen die Rolle von Thranduils Schützen
Düsterwaldvorposten:
* Wächter der Pfade: Leichte Bogenschützen; besonders geeignet für Hinterhalte (dazu später mehr)
* Düsterwaldspeerträger: leichte Speerträger; etwas teurer als gewöhnlich, sie sind nicht zwingend notwendig, aber erleichtern dem Lorienspieler vieles; werden durch zentrales Upgrade an das Design aus dem Hobbitprolog angepasst
* Palastwachen: gut gepanzerte Elitespeerträger mit Waffenswitch; nur über Spell von Thranduil limitiert verfügbar.
Düsterwaldspähposten:
* Avari: schnelle, gut getarnte, aber nur leicht gepanzerte Einheit; deckt teilweise das Kavalerieaufgabengebiet ab
* Wächter der Pfade: Leichte Bogenschützen, besonders geeignet für Hinterhalte
Die Wächter der Pfade würde ich hier nochmals auflisten, da Tauriel ja streng genommen als Anführerin mit diesen zusammen rekrutierbar sein sollte. Außerdem verstärkt es ihren Nutzen als Hinterhalteinheit. Dafür könnten sie im Spähposten etwas teurer sein, als im Düsterwaldvorposten, damit der Spieler noch vor die Wahl gestellt wird.
Um ihren Nutzen für Hinterhalte zu erhöhen schlage ich vor, dass mit einer Rekrutierung 3 kleinere Untereinheiten rekrutiert werden, die folgende Fähigkeiten besitzen:
* Schleichen (aktiv): Die Einheit bleibt über einen mittleren Zeitraum auch in Bewegung unsichtbar.
* Hinterhalt (aktiv/auch während Schleichen aktivierbar): Aktiviert der Spieler Hinterhalt bleibt der Trupp Wächter der Pfade so lange an Ort und Stelle stehen, bis ein gegnerischer Trupp näher kommt, dann decken sich die Einheiten auf und erhalten stark erhöhten Schaden. Wird die Einheit während dem Hinterhalt bewegt, so gilt er als ausgelöst und der Cooldown der Fähigkeit wir's trotzdem neu gestartet.
Das sind zugegebenermaßen sehr mächtige Fähigkeiten, da der Spieler durch Kombination beider Fähigkeiten quasi überall auf der Map einen Hinterhalt vorbereiten kann, die Fähigkeiten müssen jedoch mit Bedacht eingesetzt werden, da der Spieler den Hinterhalt eben nicht verlegen kann und er außerdem die Wirkungsdauer von Schleichen stets im Auge behalten muss um seinen Trupp nicht unmittelbar zu verlieren. Diese Problematik wird durch die wirklich sehr geringe Rüstung der Wächter der Pfade noch verstärkt. Tauriel könnte evtl. auch Fähigkeiten erhalten, mit denen sie mit ihren Wächtern interagieren kann.
So mich würde mal interessieren wer jetzt alles mit dieser Einheitenverteilung einverstanden ist und ob meine Ideen zu einem zentralen Rüstungsupgrade und zu den Wächtern der Pfade Anklang finden.
Mal was Anderes: Einige haben sich ja daran gestört, dass Lorien keine Speere besitzen soll und warfen die Frage auf: "Wissen die denn nicht was ein Speer ist und dass das nützlich gegen Kavalerie ist?" Die Frage ist natürlich berechtigt, weil über eine solch primitive Waffe wirklich jedes Volk verfügen könnte. Es geht aber hierbei mMn mehr um folgendes: Die Galadhrim sind ein sehr zurückgezogenes Volk, was die Wälder Loriens selten verlässt. Ihre Kriegsgührung beschränkt sich eig im wesentlichen auf die Verteidigung ihrer Wälder. Da Kavalerie in Wäldern ihren Vorteil gegenüber Schwertern und Bögen verliert braucht Lorien also normalerweise keine Speerträger, weswegen ich das Grenzwächtersystem sehr passend finde.
Düsterwald dagegen zieht auch mal aus ihrem Reich heraus in den Krieg (Oropher im letzten Bündnis/ Schlacht der 5 Heere), kommt also in die Situation, dass Speerträger benötigt werden.
Dieses in-den-Krieg-Ziehen soll übrigens auch durch das von mir vorgeschlagene zentrale Upgrade zum Ausdruck kommen: Die Waldelben haben ihre Lektion aus den hohen Verlusten Orophers gelernt und verwechseln nicht mehr das Aufgabengebiet leicht gepanzerter, schneller Einheiten die die Wälder verteidigen und das besser gepanzerter Krieger, die den Feind in einer offensiven Feldschlacht stellen.
Whale Sharku:
Ohne diese sehr Diskussion aus sehr gründlich ausgearbeiteten, umfassenden Ideen damit unterbrechen zu wollen:
Dass Lanzen und Speere einzig und allein Kavallerie kontern und gegen praktisch alles andere unterlegen seien, ist eine Erfindung der Spieleindustrie. Natürlich eine sehr passende Auslegung, aber wenn wir schon historisch argumentieren, waren Speere in allen Formen eine extrem beliebte Allzweckwaffe. Die Reichweite ist eben nicht nur klasse gegen anstürmende Reittiere, sondern auch gegen mit tödlichen Schwertern bewaffnete Menschen.
Dass Speere Schwerter countern, ist bisher in Edain ja sogar der Fall. Aus einem sehr realistischen Grund sogar. Nur ungewollt xD
Isildurs Fluch:
Ah da hast du mich erwischt, wie ich Spiellogik und Mittelerdelogik in einen Hut werfen wollte :D
Mir ging's auch weniger um den Nutzen einer Antikavallerieeinhwit in Wäldern, als mehr um den generellen Nutzen von Speere beim verteidigenden Hinterhaltkampfstil der Waldelben, der mMn doch eher gering ist, Bögen und leichte Schwerter sind hier viel effektiver. Ein Speer braucht immer Platz um zum Einsatz zu kommen bzw. passende Formationen mit denen die Wirkung optimiert wird, was in Wäldern eher schwierig ist.
Aber das sollte auch wirklich nur eine Randbemerkung sein um die von mir bevorzugte Einheitenverteilung nochmals zu rechtfertigen, kein Punkt der zu den hier traditionell sehr ausufernden Grundsatzdiskussionen führt :D
Dr. Lecter:
Mir gefällt die aufgelistete Verteilung von Isildurs Fluch sehr gut und ein zentrales Upgrade wäre auch mal etwas anderes. Insofern würde ich mein dafür geben.
El Latifundista:
--- Zitat von: Isildurs Fluch ---Grenzwächter: leichte Schwertkämpfer; erhalten durch Tierflüsterupgrade eine gewisse Kavalerieresistenz; erhalten durch zentrales Upgrade dauerhaft leichte Rüstung
--- Ende Zitat ---
Um das nochmal anzusprechen, sollte bei 4.0 ein neues Kontersystem eingeführt werden, was gut sein kann.
Dann sind Reiter nicht mehr in der Lage, Bogenschützen oder Schwertkämpfer mit ein- oder zweimaligem Überreiten ohne selbst Schaden zu nehmen, zu töten.
Wenn Reiter für 500 gegen Schwerter für 500 kämpfen, sollte 1/3 des Reiterbatallion etwa überleben bei einem abgeschwächten Kontersystem.
Wenn bei solch einem knappen Kontersystem Grenzwächter als Schwertkämpfer gegen Reiter gleicher Preisklasse verlieren würden und eben 1/3 der Reiter übrigbleibt, wie sollte das dann mit Tierflüsterern aussehen ?
Wenn sie den Reitern in etwa ebenbürtig sind, hat diese Einheit keine Schwäche und eine Stärke (Lanzen).
Dafür muss aber der Bannerträger gekauft werden (zudem müssten Erweiterungen wie Regeneration und Wiederherstellung von Gefallenen, sowie verbesserte Werte wegfallen, da das sonst zu viele Effekte für diesen Kaufpreis wären), wobei der Preis die schwäche ausgleicht.
Wäre keine schöne Idee, da das ganze ziemlich schwer gut in die Balance einzubinden ist.
Hat der Bannerträger als Flüsterer eine verlangsamende Wirkung, könnte es wieder auf einen Spamm von Bogenschützen hinauslaufen, wovon man sich bei einer allgemeinen Schwächung dieser eigentlich trennen will.
Zudem kann nur ein Batallion unbegrenzt vielen Reitern, sofern sie sich in dessen Nähe befinden, ziemlich viel Stärke nehmen - Also ein extrem großer Nutzen für einen sehr kleinen Preis, was mit der Balance auch nicht zu vereinbaren ist.
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