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Der Hobbit - Eine unerwartete Reise

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Lócendil:
Kommt drauf an bis wohin der Film genau geht. Ich hab damals auf hdrf.de für "Feuer und Wasser" gestimmt. Der Titel würde mMn am besten passen, wenn das Finale von Film 2 der Tod von Smaug wäre (was aber odch irgendwie unwahrscheinlich ist, oder?).
Ich finde aber, dass "Die Einöde von Smaug" auf Deutsch irgendwie schon ziemlich langweilig klingt.

Wen hat Azog mit seiner Keule in der Schlacht von Azanulbizar eigentlich noch an Sauron im HdR-Prolog erinnert? :D

Kael_Silvers:
Mh, ich finde es schon etwas schwer, dann noch einmal einen Cut zu setzen. Irgendwie greift ja ab Smaug alles ineinander bzw. wird dann der 3. Film echt kurz mit der Schlacht der 5 Heere und vielleicht noch ein paar Szenen als Übergang zum HdR.

Elrond von Bruchtal:
Kommt drauf an, wie man die Schlacht der fünf Heere inszeniert... Wenn man sich dabei eher an Helms Klamm hält, würde ich sagen, dass es von Smaugs Tod weg zu wenig Handlung ist... Wenn man sie aber eher wie Minas Tirith mit allem Drum und Dran und allen Verbündeten aufbaut, würde es schon für einen Film reichen...

Whale Sharku:
Ich gehe ganz stark davon aus, dass die Handlung um den Nekromanten dort ausgewälzt wird. Dass die Eisenberge als Handlungsschauplatz vorgestellt werden. Dass auf subtilere Konflikte als die Schlacht wert gelegt wird, und mehr als alles andere, dass Smaug zum Zeitpunkt, wo der 3. Film beginnt, noch gar nicht tot ist. Hier sollte man beachten dass der zweite Film noch sehr viel Platz und Handlung übrig lassen wird, da ich mir vorstellen kann dass er umso reichhaltiger wird.

Nur bitte, bitte, bitte keine 1,5 Stunden Schlacht... ich fand das Gemetzel um ehrlich zu sein schon im ersten Film mehr als lang genug, mein einziger Kritikpunkt btw an diesem hinreißend witzigen und atemberaubenden Film.

Radagast der Musikalische:
So auch ich habe den Film heute endlich gesehen und bin nun in der Lage ein Feedback zu geben:

Alles in allem fand ich den Film sehr gut, auch wenn es auch ein paar Dinge gab, die mir negativ aufgefallen sind. Im Folgenden möchte ich ein paar Dinge nochmal im Einzelnen ansprechen.

GeschichteAuch wenn die Geschichte doch in einigen Punkten vom Buch abweicht ist hier eine bombastische Geschichte erzählt worden, die Witz, Action, Ernsthaftigkeit, Charme und andere Sachen in sich vereint und allein deshalb den Film schon sehenswert macht. Das einzige, was mich an der Geschichte gestört hat war der Boxkampf zwischen den Steinriesen, der für mich nicht ganz reingepasst hat. Ansonsten geniale Story...

Charaktere
Radagast der Braune:
Selbstverständlich muss ich hier ein paar Worte über den braunen Zauberer verlauten lassen. Bevor ich den Film gesehen hatte war ich sehr skeptisch und von seinem Äußeren alles andere als begeistert. Doch nun, nachdem ich den Film gesehen habe bin ich hellauf begeistert, was Peter Jackson und sein Team hier aus Radagast gemacht haben. Der schrullige, verpeilte Zauberer, der nichts so liebt, wie die Natur und trotzdem noch genügend "Ernsthaftigkeit" besitzt um zu vermitteln, dass er nicht einfach nur ein alter, verwirrter Mann ist, sondern ein mächtiger Istari. Bereits die erste Szene mit ihm fand ich genial: Seine Verbundenheit zur Tierwelt kommt durch die süße Szene mit dem Igel perfekt rüber. Die kurze Kampf-Szene mit dem Hexenkönig widerum zeigt eine andere Facette von Radagast. Am besten fand ich jedoch die Szenen, in denen Radagast mit seinem von Rhosgobel-Kaninchen gezogenen Schlitten die Wargreiter von den Helden ablenkt. Einfach ein Brüller und episch...

Azog:
Hier hat Peter Jackson natürlich eine gewagte Änderung vorgenommen, die gerade eingefleischten Tolkien-Fans negativ ins Auge fallen könnte. Da das Wort "tolkienungetreu" für mich ohnehin ein Unwort ist habe ich das schon von Anfang an recht gelassen gesehen und habe mich überraschen lassen, inwiefern Azog eingebunden wird. Ich bin der Meinung, dass es eine gute Entscheidung war Azog als Antagonisten für den ersten Teil einzubauen. Einen wiederkehrenden Antagonisten für den Film zu schaffen war wichtig und mit Azog hat man neben der Verbindung zu Thorins Vergangenheit auch noch die perfekte Verbindung zu Bolg als einen der Haupt-Antagonisten gegen Ende.

Thorin:
Thorin kommt im Film wirklich total gut rüber und ich bin begeistert, wie viel sie aus dieser Figur herausgeholt haben. Der ewig spürbare Konflikt zwischen Thorin und Azog lies die Stimmung immer etwas düster bleiben. Besonders gut fand ich, dass Thorins anfängliche und übermäßige Heroisierung durch die "Niederlage" gegen Azog am Schluss wieder gedämpft wurde und ihm somit noch ein wenig mehr Tiefe verliehen wurde. Eine durchgehend heroische Figur wäre nämlich hier eintönig und langweilig gewesen.

Thorins Gemeinschaft:
Die Zwerge sind wirklich eine coole Truppe und allesamt sehr unterhaltsam. Etwas schade ist es, dass einige Zwerge durch ihre eher passive Rolle noch etwas flach wirken, aber die aktiven Zwerge, wie Fili, Kili, Dwalin und Balin sind richtig tolle Charaktere geworden. Ich hoffe aber, dass auch die anderen Zwerge noch einen größeren Auftritt haben und wir zum Beispiel erfahren, was es mit der Axt in Bifurs Kopf auf sich hat usw.

Gandalf:
Gandalf wie wir ihn kennen und lieben. Bis auf eine neue Stimme und einen neuen Stab ist er der Gandalf, den wir auch schon in "Die Gefährten" kennengelernt haben. Weiterhin einer meiner liebsten Figuren im HdR-Universum.

Bill, Tom und Bert:
Meiner Meinung nach eine äußerst gelungene Szene. Die Trolle sind wirklich äußerst amüsant und entsprechen genau meiner Vorstellung von einfältigen Steintrollen.

CGI/HFR/3DZum Schluss kommen wir nochmal zu etwas negativem. Auch, wenn die HFR eine Bereicherung fürs Kino ist, gehöre ich nicht zu den Menschen, die es unbedingt brauchen. Zwar hat man sich nach ein paar Minuten daran gewöhnt, aber gerade bei der HFR fallen einige animierte Dinge doch schneller auf, als mit gewöhnlicher FR. Gerade bei den Szenen in der Orkstadt und auch anderen Aufnahmen aus der Ferne fielen die animierten Teile doch schnell auf. Auch 3D ist etwas, was ich bei diesem Film nicht unbedingt hätte haben müssen, weil es nur wenig Szenen gab, in denen der Effekt so genial war, dass man sich darüber gefreut hätte, dass es in 3D ist und man auch dadurch die animierten Sachen leichter von den nicht animierten unterscheiden konnte. 2D in gewöhnlicher FR ist für den Film meiner Meinung nach besser.

EndfazitAlles in allem ein wirklich toller Film mit bombastischer Geschichte, tollen Charakteren, einigen tollen Effekten, aber auch mit ein paar negativen Aspekten. Kommt aber meiner Meinung nach nicht an die "Herr der Ringe-Verfilmungen" heran.

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