Zum tänzelnden Pony > Herr der Ringe
Was ihr schon immer wissen wolltet
ivethedenrath:
Ich stimme meinem vorposter zu und möchte noch die ein oder andere Kleinigkeit ergänzen.
Wichtig ist wohl wirklich die Hastigkeit (um es mit Fangorns Worten zu sagen) Saurons, die ihn dazu verleitet Minas Tirith früher als geplant anzugreifen.
Er kann einfach nicht wissen, welche Person von Macht sich als nächstes des Ringes bemächtigt, um aus dem Nebel hervorzutreten und ihn offen herrauszuvordern.
Der wohl wichtigste Kandidat für diese Sorge dürfte gewiss Aragorn sein.
Aragorn als König der Menschen, der Nachfahre desjenigen, der ihm den Ring nahm, zeigt sich im selben Palantir, den wenige Tage zuvor der von Saruman gefangene Hobbit vermeidlich benutzte und erdreistet sich ihm zu drohen.
In Saurons Denkstrukturen dürfte er außerdem annehmen, dass Aragorn als Machtmensch, genauso eitel wie Isildur zuvor, einen erblichen Anspruch auf den Ring stellt.
|Decoutan:
Hallo,ich wollte mal fragen,inwiefern Beleriand,und Mittelerde zusammenhängen.
Zunächst dachte ich immer,im Osten Beleriands gelangt man nach Mittelerde,und so war es wohl Anfangs auch.(Orome führte die Elben doch von Mittelerde nach Valior,oder?)
Aber wenn ich mir die Mittelerde Karte ansehe,dann ist im Westen,oder im Nordwesten nichts von Beleriand zu erkennen.
Danach dachte ich immer Beleriand IST Mittelerde,bloß dass es nach dem Krieg des Zorns verändert wurde.
Aber im Osten ist deutlich Ered Luin zu erkennnen,
daher dachte ich mir das das auch nicht stimmen kann.
Abgesehen davon,dass die Elben ja vom Osten hergeführt wurden.
hat vielleicht jemand von euch die Lösung meines Problems? xD
Lócendil:
Beleriand (also alle Gebiete westlich der Ered Luin) wurden am Ende des ersten Zweitalters überflutet. Nur die Reste von der Ered Luin, die Sich im Nordwesten Mittelerdes befinden, haben das heil überstanden.
Edit: Hier oben ists sehr gut zu erkennen, wie Beleriand damals mit dem "heutigen" Mittelerde zusammenhängt. Damals erkennt man auch schon das Nebelgebirge, das weiße Gebirge und den Düsterwald. Nur Mordor existiert noch nicht in seiner späteren Form.
Ünrigens kann ich den "Historischen Atlas von Mittelerde" (aus dem die Karte entnommen ist und den ich selbst besitze) wärmstens empfelen.
|Decoutan:
ok danke.
Ist das die selbe Überflutung,die auch den Angriff der Numenorer vereitelte?
Im selben Zeitrahmen müsste es glaube ich ja sogar sein.
Edit:Was sind denn die Hither Lands,die auf der Karte zu sehen sind,und das,was weiter östlich liegt?
Sind das auch schon Umbar(Hither Lands) Rhun,Harad Khand?
Und das "Dark Land(south Land)?was ist das?
Und was sind die Walls of the Sun?
mhm werden ja ganz schön viele Fragen...o.o
Sanalf 2:
Nein, das ist nicht dieselbe Überflutung. Beleriand geht am Ende des ersten Zeitalters in den Fluten unter. Die Zerstörung wird hier durch den Kampf der Valar mit Morgoth hervorgerufen, der Beleriand erschüttert und schließlich zerstört, wobei wie bereits erwähnt nur die Gegend um die Blauen Berge übrigbleibt.
Numenor geht ja im zweiten Zeitalter unter. Das ist allerdings eine völlig andere Flutwelle, die gleichzeitig auch die einstmals flache Welt in eine Kugel umformt und somit allen außer den Elben und einigen Erwählten den direkten Weg nach Westen versperrt. Da liegen schon ein paar Jahrhunderte zwischen dieser Flut und der Zerstörung Beleriands.
Die Hither Lands (dt. glaub ich "Hinnenlande") sind einfach ein weiterer Landstrich südlich von Harad, Umbar und Khand. Ich glaube nicht, dass sie zu einem dieser Reiche gehören. Mehr kann ich allerdings auch nicht mehr sagen, da Tolkien sie nur äußerst stiefmütterlich behandelt.
Ähnliches gilt für das Dark Land. Bekannt darüber ist glaube ich so gut wie gar nichts, die Numenorer, allen voran Aldarion der Seefahrer, dürften allerdings schon die dortigen Küsten besucht haben.
Und die Mauern der Sonne sind einfach ein Gebirgszug, der genau gegenüber vom Oiolosse liegt, also gegenüber vom höchsten Berg Ardas. Ob Tolkien in seinen späteren Schriften etwas darüber geschrieben hat, weiß ich nicht. Er hat überhaupt den ganzen Osten der Welt, also alles östlich von Mordor und Rhûn, kaum beschrieben und somit lassen sich darüber nur eher schwammige Aussagen treffen.
mfg
sanalf 2
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