Zum tänzelnden Pony > Herr der Ringe

Was ihr schon immer wissen wolltet

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Estel:

--- Zitat von: Wisser am 22. Apr 2013, 08:32 ---Ich habe mal eine Frage an alle Fellfußfetischisten hier im Forum. Es geht um Hobbits.

Nur mal angenommen, das Auenland mit seinen vier Vierteln hätte sich dazu entschieden, statt Feld-, Wald- und Wiesenbütteln eine professionelle Berufarmee auf die Beine zu stellen, die dementsprechend schwer bewaffnet und ausgebildet ist. Welche Schlagkraft hätte eine derartige Hobbitstreitmacht und wäre sie mächtig genug, die Hobbits als Global-Player von Mittelerde auftreten zu lassen?

--- Ende Zitat ---

Solangs eine reine Assassinen-/Guerilla-Streitmacht gewesen wäre, hätten die Hobbits wohl die Welt beherrscht ;)
Lautlose Killer mit Bögen und Wurfsteingeschossen  :P

Ein Volk, welches sich wie die Ratten vermehrt, sich voller Widerstandskraft sogar gegen den Willen des dunklen Herrschers selbst erfolgreich zur Wehr gesetzt hat.

Nur 4!!! zogen im Ringkrieg aus, und was daraus wurde wissen wir alle.

Einer wurde der legendäre Ringkträger, der andere ging mit ihm durch Feuer und Eis, die beiden anderen wurden Ritter von Gondor und Rohan...

Wobei ich auch denke dass ihr Hang zum guten und vor allem vielen Essen (5-6 Mahlzeiten am Tag) und ihre geringe Körpergröße und damit auch verbunden in der Relation gesehen geringe Kraft hätte sie im offenen Kampf kaum zu starken Kämpfern gemacht.

Als Hinterhalts-/Guerilla Volk  mit verdecktem Handeln hättens die Hobbits evtl. weit gebracht, mehr aber auch nicht!

Wisser:
Aber die Hobbits haben auch im offenen Kampf bei Fornost gegen die Horden Angmars gekämpft und gegen die Orks auf dem Grünfeld. Ich denke schon, dass das richtig, offene Schlachten waren. Und in beiden haben sie ja nicht verloren, die Frage ist, in welchem Umfang die Kämpfe ausgetragen wurden. Und Sam z.B ist ja auch kein so tölpelhafter Kämpfer gewesen (und wehe, jemand führt jetzt die Liebe zu Frodo an).

Estel:
Ich meine beim Krieg gegen Arnor hatten sie nur ein Bataillon Bogenschützen (so ca) zur Unterstützung geschickt^^

Und das mit Golfimbul war nur eine Orkbande von Gram auf Plünderzug, also nichts wirklich ernstes und großes.

Das Auenland wurde ja großteils von den Waldläufern abgeschirmt.

Das Hobbits zähe und ausdauernde Krieger sein könnten halte ich schon für möglich, aber sie würden auf DAuer gesehen nicht in dieselbe Rüstung passen, weil sie immer dicker werden :p

Whale Sharku:
Sehr schwach bis lauwarm. xD

Man sollte, ganz besonders was Fernkampfwaffen angeht, die Gefährlichkeit niemals nach so etwas wie "Größe" beurteilen. Doch den Hobbits fehlt alles, was es braucht, um jenseits der Grenzen des Auenlandes Gewalt anzuwenden...
-Motivation
-Disziplin
-Technik (und ich mein körperliche)

Stell dir vollgefutterte Hobbits vor, wie sie Liegestütze verweigern, dann weißt du welches unendliche Potenzial (nicht) sie als Armee besitzen würden.
Sie haben sich immer nur dann eingeschaltet, wenn sie ihre Heimat bedroht sahen und ihre fehlenden Qualitäten mit purer Entschlossenheit ziemlich ausgeglichen. Aber dies ist eine defensive Stärke, die niemandem gleichzeitig die Gabe verleiht, irgendwas zu erobern.

Rohirrim:
Da bin ich anderer Meinung. Ich denke, dass die mangelnde Disziplin nicht angeboren ist, und mit der Zeit könnte man diese den Hobbits austreiben. Dass sie den ganzen Tag nur essen ist ja ein Geselschaftsproblem, und nichts angeborenes (oder täusche ich mich?). Daher bin ich der Meinung, dass man Hobitts schon zu fähigen Kriegern ausbilden könnte.

Grüße
Rohirrim

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