Zum tänzelnden Pony > Herr der Ringe
Was ihr schon immer wissen wolltet
Marci_99:
Soweit ich informiert bin ist Gothmog doch ein Magier der dunklen
Numenor?
Chu'unthor:
Nö, dazu weiß man von Tolkien selbst nichts - es gibt unterschiedlichste Vermutungen, aber nichts Handfestes. Darum wird hier ja regelmäßig immer mal wieder gerne spekuliert :D
Das Einzige, was Tolkien selbst gesagt hat, ist nur was im HdR steht - dass er eben Statthalter von Minas Morgul und Heerführer bei den Schlachten am Anduin war.
Der Dunkle König:
An Blauling:
Was die Bennenung als Gothmog angeht: Ich bin mir um ehrlich zusein absolut sicher, dass das eine Art von Respektzollung war (wie bei Grond). Aber der Name bringt einen interessanten Punkt: Orks haben sich ihre Namen selber gegeben (wie auch immer, von ihren Müttern, Vätern, Kollegen, sich selbst) denn die Anführer haben wohl besseres zu tun. Nazgûl dagegen haben im Nachhinein Namen bekommen (nach ihrem "Übergleiten"). Zum Punkt: Orks (egal wie mächtig) wissen normalerweiße relativ wenig über das erste Zeitalter. Sie würden sich wahrscheinlich keinen solchen Namen geben. Noch dazu ist der Name elbisch: Orks verabscheuen das Elbische. Wenn du ein Ork wärst, mit elbischem Namen, müsstest du jedesmal zu speien Anfange, wenn du gerufen wirst. (Wie ich bereits gesagt habe, ist dieses letzte Argument nicht stichhaltig, da es sich einfach um die Bezeichnung der Elben für ihn gehandelt haben könnte.)
Wieso hätte er erwähnen sollen, dass Gothmog ein Nazgûl war? Weil Tolkien immer so freundlich ist, alle offenen Fragen zu klären? Er hat ja sonst niemals etwas ungeklärt gelassen. (Sarkasmus)
--- Zitat ---das ist doch das wofür Statthalter da sind... wenn der Big Boss weg ist kümmert er sich um den Rest... wenn aber der Statthalter dauernd zusammen mit dem Big Boss weg muss macht es wenig sinn ihn überhaupt als Statthalter einzusetzen
--- Ende Zitat ---
Was das angeht, so habe ich bereits Saurons Mund angesprochen. Er war immer der Statthalter, egal wo Sauron war. Außer du kannst dir Sauron vorstellen, wie er an seinem Schreibtisch sitzt, und Nahrungslieferungen aus Nûrn koordiniert. Das hat Saurons Mund natürlich auch nicht getan! Wenn Saurons Mund als Statthalter bezeichnet wird, dann heißt das, dass er dutzende Untergebene hatte, die sich um alles gekümmert haben. Und diese Untergebenen hatten noch mals je dutzende Untergebene. Das ist in unserer Welt doch auch so.
Was die Boldog angeht: Ich persönlich glaube nicht, dass es im dritten Zeitalter noch welche davon gab, egal wie lange sie leben. (Nämlich ewig, wenn amn sie nicht tötet, wobei selbst das töten nur bei solchen wie Balrogs oder Boldogs klappt.) Das der Großork einer war mag sich vielleicht nett anhören, aber wieso? Wieso kann ernicht einfach ein Uruk oder Hobdok sein? Von Sauron wurden dauernd Uruk.hai in die Nebelberge geschickt, um die Orks dort zu kontrollieren. Und du musst auch bedenken, was riesig bei Orks heißt (die allgemein recht klein sind. Über den Schwarzen Häuptling aus Moria (dessen Modell unser aller liebstes Modder-Team hoffentlich anpasst, damit es auch schwarz ist) steht geschrieben:
--- Zitat ---..., sprang ein riesiger Orkführer, fast mannshoch,...
--- Ende Zitat ---
Damit habe ich mich natürlich vom Thema Gothmog entfernt, aber darauf hingewiesen, dass es keine plausiblen hinweise auf Boldogs im Dritten Zeitalter gibt (die Valar haben ja gründlich aufgeräumt).
Und zum Schluss:
--- Zitat ---Dazu hätte ein Ork einen weiteren Vorteil:
Er lässt sich recht leciht ersetzen, sollte er bei einer Schlacht oder Aufstand oder irgendwas anderem Getötet werden, Schwarze Numenorer sind nciht ganz so zahlenmäßig und... nunja ich vermute mal ihre Loyalität lässt sich nciht so leicht mit Angst sichern, wie die der Orks
--- Ende Zitat ---
Das ist noch ein Punkt. Selbst Cirith Ungol hatte nach der Sache mit Shagrat und Gorbag einen Nazgûl-Verweser. Warum dann nicht die Stadt der Nazgûl? Und was die Loyalität angeht: Da irrst du dich. Orks sind durch Furcht zwar zu kontrollieren, aber wenn man sie nicht einschüchtert, dann verschwinden sie sofort. Sie dienen nur aus Angst, eigentlich sind sie vollkommen illoyal. Denk nur an Grishnâkh. War der etwa loyal, der er den Ring für sich wollte? (Man muss aber zugeben, dass das keine leichte Prüfung war.) Schwarze Numenorer waren wesentlich loyaler, da sie durch Dienen unter Sauron Macht erlangen konnten, die sie haben wollten. Und von der Loyalität der Nazgûl muss man gar nicht erst reden.
Lócendil:
Hallo, ich melde mich mit einer kleinen Frage bzgl. Barad-dûr, die ich mir schon stelle, seitdem ich das erste mal "Die Rückkehr des Königs" gesehen habe. Es geht auch ausschließlich um den Film: Wir wissen ja alle wie PJ's Visualisierung des Turms aussieht, auf dem Saurons Auge sitzt. Falls nicht..
Jetzt meine Frage: Sauron guckt uns im Bild geradeaus an. Aber links und rechts wird das Auge von den beiden Spitz zulaufenden Säulen "gehalten". Also wie kann Sauron die Umgebung rechts und links von sich im Blick halten?^^ Da sich die Turmspitze wohl kaum drehen lässt, muss Saurons Auge doch seitlich jeweils einen toten Winkel haben, oder nicht? :D
Ich habe mich das erste mal im dritten Teil von HdR gefragt, weil Saurons Blick da von der Schlacht am Morannon zum Schicksalsberg abschweift. Allerdings kann man nur sehen, wie sich das Auge leicht dreht und dann gibts direkt die nächste Einstellung, in der man nur sieht wie der Schein des Auges schwungvoll auf die Sammath Naur schweift. Aber wie geht denn das, wenn Sauron sein Auge in der Halterung garnicht so weit drehen kann? :D
Adamin:
Zumindest laut Buchbeschreibung ließ sich die Spitze tatsächlich drehen:
--- Zitat ---Seine Spitze war von einer drehbaren, eisernen Kuppel gekrönt, an der sich das Fenster des Lidlosen Auges befand.
--- Ende Zitat ---
http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/index.php/Barad-dûr
Der Turm von Minas Morgul hatte gluabe ich auch eine drehbare Kuppel.
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