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Der Hobbit - Die Schlacht der fünf Heere

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CommanderAS:

--- Zitat ---Wenn du wüsstest. Es war sogar geplant das Arwen diese Elbenarmee anführt und mit Aragorn Seite an Seite in die Schlacht geht. Das ganze wurde aber zum Glück von PJ im letzten Moment wieder verworfen.
--- Ende Zitat ---

Ich weiß durchaus, dass dies geplant war (kommt z.B
im Bonusmaterial der Extended Edition vor). Da hat PJ seine Meinung wirklich zum Glück noch mal geändert [ugly].

@Whale Sharku: Ich kenne ja auch einige Personen denen die Hobbitverfilmungen gefallen, diese Trilogie ist halt in einem gänzlich anderen Stil gehalten. Ob man das mag ist dann Geschmackssache... Mir pepersönlich gefällt eben der HdR-Stil besser.

Fingolfin,Hoher König der Noldor:

--- Zitat ---Und das ist beim Hobbit komplett anders; im 1. Film ging es noch ziemlich gut auf, weil es eben nicht um den Fortbestand der Freien Völker ging.
--- Ende Zitat ---

Der Hobbit hat jedoch eine große Auswirkung auf den darauffolgenden Ringkrieg und Gandalf hat dies bereits Jahre zuvor erkannt.

Denn wenn der Erebor als Zwergenkönigreich nicht wieder aufgebaut worden wäre, hätte Sauron ein Ziel weniger auf seiner Liste ghabt. Folglich wären die Armeen von Rhun einfach in den Düsterwald oder nach Gondor marschiert und hätte dort Saurons Armeen gestärkt.
Die ScHlacht auf dem Pellenor wurde im Buch schließlich nicht durch die Armee der Toten gewonnen sondern durch die Vereinten Streitkräfte Gondors, Rohans und der grauen Schar zusammen mit den Männern von Pelagil. Die Schlacht wurde jedoch nur knapp gewonnen. Und hätte Sauron ein weiteres Heer an Ostlingen gehabt wäre Minas Tirith gefallen.

Lócendil:
Ich kann mich meinen eher "Anti-Hobbit-eingestellten" Vorrednern nur anschließen. Für mich kann man die Hobbittrilogie treffend mit einem Wort beschreiben: vergessbar. Die Filme bieten nichts für mich, was ich nicht schon zig mal in FdK etc pp gesehen habe und haben auch kein bisschen Wiederanschauwert wie der HdR, den ich schon unzählige Male gesehen habe und immernoch Gänsehaut bekomme.
Generell stoße ich mich an..
1) den Angmar/Gundabad-Anspielungen, und der aktiv eingreifende Nekromant, die schlichtweg nur dazu da sind, auf unglaublich lächerliche Weise die Handlung aufzublasen. Da hilft es auch nichts, dass Tolkien genau das mal irgendwo aufgeschrieben hat und sein Sohn es dann postmortem veröfffentlicht. Es ist und bleibt schwachsinnig bzw irrelevant. Tolkien war schließlich kein Gott. Jackson hat offenbar alles verwurstet was er kriegen konnte, ohne sich Gedanken zu machen, ob es überhaupt sinvoll ist.
2) Wie viele schon sagten: Das herausschneiden von für die Handlung essentieller Szenen und Zusammenhänge. Stattdessen wird lächerlich viel Screentime für Legolas aufgewendet, nur um den zwanzigsten Pentakill, sonstige peinliche Action oder seinen Teleport nach Gundabad zu zeigen. Einfach nur ermüdent. Das selbe ist quasi 1:1 auf Tauriel-Kili anwendbar, nur das hier nicht die Action, sondern die Lovestory schlichtweg absurd ist.
Ebenso ist Alfrid wohl eindeutig der Jar-Jar Binks der Hobbitfilme. Nur um zum fünften mal zu zeigen was für ein Arschloch er doch ist, wird wertvolle Filmzeit verschwendet. Aber die Zwerge sind nach 3 Filmen immernoch blass. Hat Bombur eigentlich jemals irgendwas gesagt?
3) Das wie Gummi aussehende CGI bzw generell die übertriebene Nachbearbeitung des Bildes. Schon im ersten Teil waren die Farben so grell und es wurden so viele Filter dadrüber gelegt, dass man sich kaum noch vorstellen kann, man würde hautnah bei den Charakteren sein. Da hilft auch kein 4k oder HFR-3D.

Das beste an den Filmen ist meiner Meinung nach mit Abstand Martin Freemans Performance als Bilbo. Ihm dabei zuzusehen, was er alles für Mimik und Körpersprache für diese Figur parat hat, ist einfach wunderbar.
Ebenso war der Smaug-Dialog in Teil 2 mit das beste am Film. Auf Dauer sind es Dialoge (ob nun kurz und knackig wie Dain/Thranduil oder eben so zelebriert wie mit Smaug), die den Film für mich tragen und nicht die Action.

Das war so die grobe Zusammenfassung...

Fingolfin,Hoher König der Noldor:

--- Zitat ---Es ist und bleibt schwachsinnig bzw irrelevant. Tolkien war schließlich kein Gott.
--- Ende Zitat ---
Nein kein Gott. Ein Schöpfer. Wenn er festlegt das ein Hobbit 3.50 m groß ist dann ist das nunmal so. Und wenn er schreibt das der Erebor wichtig für die Wiedereroberung Angmars ist dann wird er schon seine Gründe gehabt haben es so festzulegen.


--- Zitat ---Ebenso ist Alfrid wohl eindeutig der Jar-Jar Binks der Hobbitfilme. Nur um zum fünften mal zu zeigen was für ein Arschloch er doch ist, wird wertvolle Filmzeit verschwendet
--- Ende Zitat ---
Dieses Jar-Jar Binks Zitat wurde auch schon für Radagast benutzt und nutzt sich mit der Zeit ziemlich ab 8-| . Ich finde zwar auch das Alfrid im dritten Teil zu dominant und zum Teil lächerlich ist während er im zweiten Teil mit dem Bürgermeister ein schönes Duo abgegeben hat.
Allerdings denke ich immer noch das Alfried Rolle genau das Gefühl beim Zuschauer erzeugt für das seine Rolle ausgelegt ist: Verachtung.


--- Zitat --- Das wie Gummi aussehende CGI bzw generell die übertriebene Nachbearbeitung des Bildes. Schon im ersten Teil waren die Farben so grell und es wurden so viele Filter dadrüber gelegt, dass man sich kaum noch vorstellen kann, man würde hautnah bei den Charakteren sein. Da hilft auch kein 4k oder HFR-3D.
--- Ende Zitat ---
Das Könnte aber auch einach daran liegen das sich die Kameratechnick weiterentwickelt hat. Ich meine zu Zeiten des Herrn der Ringe wurde noch "analog" mit Filmrollen gedreht. Beim Hobbit wurden Kameras mit 5K Auflösung verwendet.
http://de.red.com/learn/red-101/cinema-color-management?utm_source=learn_tile&utm_medium=red.com_homepage&utm_campaign=Color_Management_with_Cinema

Allerdings sieht man doch schon bei FullHD eigentlich in jedem Film was CGI ist oder nicht.

(Palland)Raschi:

--- Zitat ---Allerdings denke ich immer noch das Alfried Rolle genau das Gefühl beim Zuschauer erzeugt für das seine Rolle ausgelegt ist: Verachtung.

--- Ende Zitat ---

Also "Verachtung" eigentlich nicht. Man denkt irgendwie eher, das kann doch nicht euer Ernst sein, oder ? Alfried wirkte geradezu grotesk, durch seine gezwungene Art, alles falsch zu machen, und gegen jeden moralischen Mindeststandart zu handeln.
Alfried ist einfach so wie er ist; wie im Hobbit oft vieles einfach so ist wie es ist. Das "warum ?" wird hier gar nicht angesprochen, und das gibt im Hobbit vielen Figuren den Todesstoß.
Gollum beispielsweise ist ebenfalls ein hinterlistiges niederträchtiges Viech, aber man versteht sein Verhalten, wegen seiner Geschichte.
Auch Grima hat deutlich weniger Szenen und Dialoge, und doch macht er deutlich mehr her. Auch hier weiß man zwar nicht viel über ihn, und mögen tut man seine Person auch nicht wirklich. Aber es werden kleine Andeutungen gemacht, die ihn dann doch natürlich erscheinen lassen.

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