Zum tänzelnden Pony > Sonstiges

Der Sinn des Menschlichen Daseins

<< < (5/14) > >>

Herunor:
Wieso sich mit solchen Fragen rumschlagen? Glaub doch einfach an Gott, dann hast du die Antwort auf alle Fragen. Wenn du nicht an Gott glaubst, dann wird es schon schwieriger, aber dann kann man die Fragen auch ausweiten und fragen, wieso existiert das Universum. Diese Fragen sind alle Zeitverschwendung. Man kann ewig nach einer befriedigenden Antwort suchen, aber dann ist irgendwann das Leben vorbei und man hat immer noch keine.
Fazit: Genieß das Leben, hinterfrag Es nicht!

Wegen der Existenzberechtigung gibt es ein wundervolles Zitat von Agent Smith aus Matrix, das sich einige Leute mal zu Herzen nehmen sollten:


--- Zitat ---"Es fiel mir auf als ich versuchte eure Spezies zu klassifizieren. Ihr seid im eigentlichen Sinne keine richtigen Säugetiere! Jetwede Art von Säugern auf diesen Planeten entwickelt instinktiv ein natürliches Gleichgewicht mit ihrer Umgebung. Ihr Menschen aber tut dies nicht! Ihr zieht in ein bestimmtes Gebiet und vermehrt euch, und vermehrt euch bis alle natürlichen Ressourcen erschöpft sind. Und der einzige Weg zu überleben ist die Ausbreitung auf ein anderes Gebiet. Es gibt noch einen Organismus auf diesen Planeten der genauso verfährt! Wissen sie welcher? Das Virus! Der Mensch ist eine Krankheit, das Geschwür dieses Planeten! Ihr seid wie die Pest! Und wir sind die Heilung."

--- Ende Zitat ---

Der Film ist eigentlich voll von solchen Sinnfragen und liefert teilweise auch recht plausible Antworten, die mich, wenn ich sie übertragen habe recht befriedigen^^.

Hatacatan:
Wobei der Mensch nicht der einzige ist, der seinen eigenen Lebensraum wegfrisst.^^
In den naturhistorischen Museen wimmelt es von Kreaturen, die sich fröhlich die eigene Lebensgrundlage durch Überfressung und Übervermehrung entzogen haben und deswegen ihr Dasein als langweilige Exponate fristen müssen (ja, natürlich, die Museumsdirektoren, aber auch andere).
Die Tiere würden ihre Umwelt genauso blindlings verbrauchen wie es die Menschen tun, wenn sie die nötigen Mittel dazu hätten. Sind ja schließlich unsere Verwandten, sowohl im Körper (z.B. Affen) als auch im Geiste (z.B. Riesenwellhornschnecken mit Down-syndrom).

Adamin:

--- Zitat von: Hatacatan am 28. Apr 2009, 22:27 ---Wobei der Mensch nicht der einzige ist, der seinen eigenen Lebensraum wegfrisst.^^

--- Ende Zitat ---

Wir sind nicht die einzigen, wir sind nur diejenigen die sich am besten durchsetzen.

Kein Tier achtet darauf: "Hm, der Grasbestand geht zurück... Fresse ich mal weniger."
Dass Tierpopulationen sich auf lange Sicht in ihrer Größe einpendeln, liegt an regelmäßig auftretenden Zyklen.
Wenn einer Tierart der Lebensraum und ausreichend Ressourcen gegeben sind, werden sie sich explosionsartig vermehren so weit es geht. Irgendwann wird eine Grenze erreicht, bei der zum Beispiel durch Nahrungsmangel oder "Übervölkerungs-Stress" ein Großteil der Population stirbt. Während die Individuenzahl klein ist, regeneriert sich die Umgebung/das Nahrungsangebot. Daraufhin vermehrt sich die Population wieder stark.
usw.
Neben dieser intraspezifischen Konkurrenz gibt es zum Beispiel auch interspezifische Konkurrenz, im Normalfall Raubtiere. Die regulieren ebenfalls die Größe einer Population und wachsen/fallen zeitversetzt mit ihr (Lottka-Volterra-Regeln).

So viel mal von dem Bio-Abiwissen, dass mir noch innewohnt. ^^
Sorry, das muss von Zeit zu Zeit einfach raus.


Meine persönliche Ansicht dazu:
Der Mensch ist in diesem Aspekt genau so "normal" wie alle anderen Lebewesen auch. Er hat lediglich Wege gefunden, die schlechten Zeiten zu minimieren, und was wahrscheinlich noch fundamentaler ist: Der Mensch empfindet (im Normalfall) Mitleid mit anderen sterbenden Menschen und setzt deswegen alles daran, dies zu verhindern.

Erzmagier:
Der Sinn unseres Daseins erschliesst sich durch unsere Taten, in der Zukunft, in der Gegenwart und in der Vergangenheit. Wir selbst sind Teil eines riesigen Organismus, der durch jeden Einzelnen geprägt wird. Ohne uns wäre die Welt anders, doch wirklich besser?Die Antwort steht da schon, Anders ist ein gleichsamer Begriff für Veränderung, besser oder schlechter ist für jedes Individuum anders. Auch daraus erschliesst sich, dass es aus einer neutralen Sichtweise weder gute noch schlechte Individuen gibt, nur andere. Unsere Existenz selbst ermöglicht uns über sie zu denken, schon nur deswegen haben wir eine Daseinsberchtigung.


--- Zitat von: Feanor am 27. Apr 2009, 16:36 ---Ja, wäre sie. Ich sag nur Umweltverschmutzung, täglich Ausrottung weiterer Rassen..


--- Ende Zitat ---

Wir verändern die Lebensbedingungen für alle Lebewesen um uns, genau wie sie auch. Es ist eine Veränderung, es wird anders, gut oder schlecht ist nach wie vor eine Sache der Perspektive.

Herunor:

--- Zitat von: Adamin am 28. Apr 2009, 23:21 ---Meine persönliche Ansicht dazu:
Der Mensch ist in diesem Aspekt genau so "normal" wie alle anderen Lebewesen auch. Er hat lediglich Wege gefunden, die schlechten Zeiten zu minimieren, und was wahrscheinlich noch fundamentaler ist: Der Mensch empfindet (im Normalfall) Mitleid mit anderen sterbenden Menschen und setzt deswegen alles daran, dies zu verhindern.

--- Ende Zitat ---

Das ist aber etwas beschränkt betrachtet, oder nicht? Wo hat der Mensch bitte schlechte Zeiten minimiert? In Europa und Nordamerika vielleicht, aber überall sonst auf der Welt muss der mensch genauso ums Überleben kämpfen wie jedes Tier.
Und wo wir gerade von Nordamerika sprechen: Die Indianer waren nur ein paar 100000 und lebten im Einklang mit ihrer Umgebung.
Wie du das bereits richtig beschrieben hast pendelt sich das bei den Tieren alles wieder ein. Aber genau da ist doch das Problem, bei uns Menschen nämlich nicht, wir vermehren uns immer weiter.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln