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Autor Thema: Kämpfe am Stadttor  (Gelesen 11201 mal)

Lars

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Kämpfe am Stadttor
« am: 28. Apr 2009, 23:16 »
Agarwaen von Thal - In der Stadt


Agarwaen stand auf den Mauern Thals, direkt neben dem Tor.
Sie hatte gerade ein Gsthaus betreten wollen, als die ersten "Sie kommen!"-Rufe durch die Straßen der Stadt schallten. Daraufhin hatte sie sich direkt auf die hölzerne Mauer beim Stadttor begeben.
Eine große Armee der Ostlinge bewegte sich in geordneten Reihen auf Thal zu. Besorgt sah sie zu den verzweifelten Männern der Stadtwache hinüber, die Angst war ihnen ins Gesicht geschrieben. Es marschierten gut 20000 Mann auf die kleine Stadt zu. Doch das war nicht der Grund für ihre Sorge, sie war sich ihrer Fähigkeiten sicher und fürchtete die Menschen nicht. Die Ursache ihrer Unruhe waren gut 200 Katapulte, die die Ostlinge in Stellung brachten.
Vermutlich machen sie diese "Stadtmauer" mit der ersten Salve dem Erdboden gleich.
Dann nahm sie ihren Bogen in die Hand, legte einen Pfeil auf die Sehne und blickte der anrückenden Armee entgegen.
Sollen sie kommen.
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Bombadil, Tom

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Re: Kämpfe am Stadttor
« Antwort #1 am: 29. Apr 2009, 18:56 »
Nársim vom Erebor


Nársim stand unmittelbar vor dem Stadttor, das mittlerweile geschlossen und verbarrikardiert war. Er stieg auf die Mauer; er war leicht verwundert, als er in einiger Entfernung eine Elbin stehen sah. Solange sie mindestens 10, nein besser 20 Ostlinge fällt, solange sie noch in einem Stück ist soll sie mir egal sein, sagte er sich, und blickte, sogut es seine Größe möglich machte über das zukünftige Schlachtfeld. Er sah nicht viel, das Heer war noch weit weg, man sah nur, dass es viele waren - sehr viele. Sie mussten bald da sein. Und er würde auch da sein. Nur die frage wie viele von ihnen noch da sind, wenn ich hier fertig bin, dachte er . Und doch hoffte er in seinem Innersten, das noch andere außer dieser Elbin hier an die Mauer kommen würden; er wusste, dass es so kommen würde, aber es sollte bald geschehen.
Er erstarrte, als er plötzlich Katapulte sah; daran hatte er nicht gedacht.
"Feiglinge!", rief er, ohne zu wissen was er tat!  Viele hatten es gehört, aber kaum reagiert, und nachdem der Ruf verhallt war, war es wieder totenstill um ihn. "Jetzt ist die Zeit gekommen", murmelte er. Er zog sein Schwert.
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Arazno Masirias

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Re: Kämpfe am Stadttor
« Antwort #2 am: 29. Apr 2009, 19:20 »
Targrin aus der Stadt


In der Ferne hörte Targrin jemanden schreien, er schaute sich um und erblickte einen Zwerg. Mutig, mutig, dass er überhaupt über die Mauer gucken kann wundert mich.

Er lachte und sah die Katapulte."Schade das ich keinen Kohleständer hier habe, sonst würden diese Katapulte in Flammen aufgehen." sagte er zu einer Wache neben sich.
Sie lächelte verlegen, konnte wohl seinen Witz nicht teilen.

Sie sind noch zuweit entfernt von mir am besten ich hole Schnell weitere Pfeile!
Targrin rannte los er wollte keine Zeit verlieren, er hatte Glück und fand ein Bündel mit Pfeilen."Ich schätze es sind um die 40 Pfeile, das sollte als Vorrat genügen." Mit den Worten zu sich murmelnd rannte er zurück zur Mauer, und Postierte sich und das Bündel Pfeil an einer günstigen Stelle, von der aus Targrin gute Sicht und Schuss verhältnisse hatte.
"Schade das es hier keine Kohlen gibt, dann eben auf die altmodische Art!" Er reif es laut den er wollte die Stimmung einwenig lockern.
Tja dann, auf gehts, mal sehen ob ich noch genauso gut bin wie früher.
Er legte einen Pfeil an die Sehne erhob seinen Bogen und zielte in die Nacht hinein, dass einzige was er nur noch vernahm, war sein Atemzug.
« Letzte Änderung: 18. Feb 2016, 16:37 von Fine »

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Re: Kämpfe am Stadttor
« Antwort #3 am: 29. Apr 2009, 19:44 »
Reclan aus der Stadt


Reclan stand auf. Er hatte zu viel getrunken das merkte er sofort.
Als er jedoch auf die Straße ging hörte er ein lautes "Feiglinge!".
Es war ein Zwerg auf der Stadtmauer der sprach.Reclan ging langsam die Treppe nach oben um zu sehen über was er sprach, wahrscheinlich über die Ostlinge die nun endlich kamen.
Oben auf der Mauer waren noch mehrere andere Personen, doch Reclan konnte diese nicht beachten, er staunte über die riesige Masse an Kriegern die sich vor der Stadt sammelten.
Hmm mit dem Bogen bin ich untalentiert aber bei der Anzahl wird es mir schwer fallen daneben zu schießen...
Reclan entschied sich einen Bogen aus der Waffenkammer zu holen.Er lief los doch hatte er ein schlechtes Gefühl, was wären wenn er nun den Anfang verpassen würde...
Da muss ich wohl rennen...

Obwohl alle anderen Männer aus Thal schon bewaffnet waren lagen viele Bögen in der Waffenkammer herum, nur die Pfeile fand er nicht sofort.

Als er wider zurück war konnte man schon sehen wie die Katapulte beladen wurden.
Schluckend dachte er:
"Wenn ich diesen Tag überlebe, werde ich den Wirt von gestern all das Bier abkaufen."
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The Chaosnight

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Re: Kämpfe am Stadttor
« Antwort #4 am: 1. Mai 2009, 21:19 »
Salia, von: Vor der Stadtmauer


Mit ungläubigen Blicken betraten die Flüchtlinge und Salia, die selbst nicht glauben konnte, dass es sich so entwickelt hatte, die Stadt. Doch schon bald trennten sich die Wege wieder, denn während Salia auf die Mauer stieg, gingen die Flüchtlinge bis ans andere Ende der Stadt und verschwanden in einer der zahlreichen, ausgestorbenen Seitengassen.

Auf der Mauer standen schon einige Wachen und Soldaten, allesamt mit Pfeil und Bogen in der Hand und weitem Blick über das Feld. Ebenso wie die Soldaten, die sie in der Stadt sehen konnte, wirkten sie überaus kampfesmutig und konnten die Schlacht scheinbar nicht erwarten, denn allesamt hatten sie ihre Waffen schon in der Hand und stimmten sich gegenseitig auf das kommende ein. Das panische Volk, was sie verlassen hatte, war wie ausgelöscht, der Kampf lebte schon vor dem Gegner in Kopf und Herz, doch der Gedanke an Verräter ließ Salia das Gefühl nicht teilen und ihr Gemüt in Misstrauen und Hass umspringen.
 
Sie lehnte sich an eine der mächtigen Zinnen und wartete mit kaltem Blick über die Mauer auf den Feind.
Mögen sie kommen!
« Letzte Änderung: 17. Feb 2016, 08:54 von Fine »
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Lars

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Re: Kämpfe am Stadttor
« Antwort #5 am: 5. Mai 2009, 00:22 »
Agarwaens Blick entging keine Kleinigkeit des Geschehens auf der Ebene vor Thal.
Er spielt mit ihnen, er demonstriert seine Überlegenheit.
Mit grimmigem Blick beobachtete sie, wie sich das armselige Häufchen aus Menschen und Zwergen gegen die Ostlinge abmühte. Der Nazgûl hatte darauf verzichtet, den Ausfall mit Katapulten, Bogenschützen und Reiterei einfach niederzumachen. Er ließ seine Gegner leiden, er wollte sehen wie sie langsam aber sicher von der Übermacht der Ostlinge erdrückt wurden.
Narren.
Man musste kein meisterlicher Stratege sein, um zu erkennen, dass der Ausfall schwachsinnig war. Die Angst trieb die Leute, sie wollten lieber einen schnellen Tot, als in der Stadt belagert zu werden.
Die "freien" Völker Mittelerdes sind schwach und feige.
Langsam wurde der Ausfall aufgerieben, die eigentliche Schlacht würde bald beginnen, bald würde der Nazgûl seine Hörigen vorantrieben.
Und sie werden durch mein Schwert sterben.
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Re: Kämpfe am Stadttor
« Antwort #6 am: 5. Mai 2009, 16:03 »
Ich werd hier noch WAHNSINNIG!!!
Nársim war außer sich er stand immer noch auf der Mauer, doch von hier aus konnte er im Moment nichts machen. Hier bin ich zwar im Moment sicher, aber meine Liste wird davon auch nicht kürzer... verflucht soll meine Rachgier sein..., dachte er. Argh, zum Teufel, es reicht! Wenn ich schon von einem riesigen Heer aus Bastarden früher oder später eh einen Stein an den Kopf kriegen werde, wenn ich hier stehen bleibe, kann ich genausogut durch ein Schwert sterben und vorher noch ein paar Schädel spalten! Und so ging er von der Mauer; kaum einer merkte es alle konzentrierten sich auf den nahenden Feind und ihre Bögen. Mit einem leichten Grinsen murmelte er: "Hier muss es doch irgendwo einen Ausfalltor geben..."  Er wusste, dass er irgendwie aus Thal herauskommen würde. Er zwang einen Wächter, das Tor zu öffnen und es dann wieder zu schließen; er wehrte sich nicht und tat wie ihm von Nársim geheißen.

Nársim wusste, dass alles was er gerade tat Wahnsinn war, doch es kümmerte ihn nicht  - er glaubte nicht, dass er zurückkommen würde... er sollte sich geirrt haben.


Narsím zur Schlacht auf den Ebenen vor Thal
« Letzte Änderung: 17. Aug 2016, 08:56 von Fine »
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Re: Kämpfe am Stadttor
« Antwort #7 am: 5. Mai 2009, 21:28 »
Es dauerte nicht lange, bis Salia in der Ferne die hohen und mächtigen Katapulte des Ostens erkennen konnte.
Feiglinge...traut ihr euch nach eurer Niederlage keinen ehrlichen Kampf mehr zu?
Doch als sie die Armee erkennen konnte, konnte sie nur staunen: Es waren abertausende schwerst bewaffnete Soldaten, die die Ebene komplett verdunkelten. Es war keine Armee für den Kampf, es war eine Armee für die Zerstörung!
Salia zog ihr Schwert und sagte sich: "Wenn die keinen Kampf wollen, bekommen sie eben ein Gemetzel!"
Sie ging ein paar Schritte zur Treppe, um beim Einschlag der Geschosse rechtzeitig aus der Bahn springen zu können, doch ein gewaltiger Kampfschrei ließ sie nochmal zurückblicken. Auf dem Feld sah sie eine kleine Gruppe, die wütend auf die stärkemäßig hunderdfach überlegende Armee losstürmte.
"Idioten", zischte sie zornig, "Das kostet sie weniger als eine Salve!"
Sie ging wieder vorwärts an den Rand der Mauer und zog einen der Bogenschützen nach hinten um das Geschehen genauer beobachten zu können. Doch kein Schuss fiel und nur eine kleine Gruppe Ostlinge rückte vor, um den Angreifern zu begegnen, auch wenn sie ihnen noch immer um das fünffache überlegen war. Dieses Vorgehen machte für Salia keinen großen Sinn, auch nachdem sie jahrelang jede erdenkliche Strategie der Ostmänner studiert hatte, warum sollten sie eine Vernichtungsarmee zum geordneten Kampf schicken? Ein paar gezielte Schüsse mit den Katapulten und die ganze Stadt wäre ein Trümmerhaufen gewesen, warum sollten sie also diesen Weg gehen?

Angespannt beobachtete sie den hoffnungslosen, schier verrückten Kampf, den die Soldaten nicht gewinnen konnten, Soldaten, die im Endstadium der Schlacht bitter vermisst werden würden. Ihre Hände umklammerten die Zinnen der Mauer und sie spuckte angesichts dieser Dummheit verächtlich auf das Feld.
"Idioten", zischte sie erneut.
« Letzte Änderung: 17. Feb 2016, 09:09 von Fine »
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Re: Kämpfe am Stadttor
« Antwort #8 am: 15. Mai 2009, 01:17 »
Agarwaen nahm ihren Bogen vom Rücken und legte einen Pfeil an die Sehne. Sie war zwar für elbische Verhältnisse keine sonderlich gute Bogenschützin, aber für eine Schlacht wie diese würde es reichen.
Die kleine Gruppe der Soldaten, die noch lebten, wurden immer weiter zurückgedrängt, die ersten begannen in panischer Angst zu fliehen. Mit einem grimmigen Lächeln sah Agarwaen, wie sich die Verteidiger und die Soldaten Rhûns, einige hundert an der Zahl, langsam der Stadt näherten.
Dem Nazgûl entgleitet die Kontrolle über sein "Spiel". In ihrer Wut über ihre Verluste rennen die Ostlinge in den sicheren Tod. Aus dem Pfeilhagel der Verteidiger wird es kein Entkommen geben.
So hatte die Dummheit der Zwerge doch tatsächlich einen gewissen Nutzen...

Sie spannte ihren Bogen.
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Re: Kämpfe am Stadttor
« Antwort #9 am: 7. Jun 2009, 00:12 »
Wogrin und Narsím von der Schlacht auf den Ebenen vor Thal


Obwohl die Ostlinge noch immer auf großflächige Pfeilhagel verzichteten und auch kein Großansturm auf die Todesmutigen veranstalteten, hatten sie mittlerweile eindeutig die Oberhand gewonnen. Als hätten die Angreifer mitten im Kampf den Wahnsinn im Ausfall erkannt, flohen und fielen sie massenhaft beinahe zur selben Zeit, sodass einige wenige zähe Zwerge und standhafte Männer auch gegen den Bruchteil der feindlichen Armee schon beinahe abgeschlachtet wurden, mit einem Kampf hatte dies nicht das geringste mehr zu tun. Während ihre Anzahl immer geringer wurde, gelang es Teilen von ihnen doch immer näher an die Stadtmauer zu gelangen, von wo sofort dutzende Pfeile auf das Schlachtfeld flogen.

Salia verdrehte ihre Augen und wendete sich von dem Schlachtfeld ab. Sie verabscheute Distanzwaffen zutiefst, da diese jeden noch so starken Krieger ohne Möglichkeit zur Gegenwehr einfach so vernichten konnten und sie selbst miterlebt hatte, wie eine geliebte Person aus dem Nichts und ohne Vorwarnung getötet wurde. Mit steigender Wut und Trauer blickte sie über die entgegengesetzte Seite der Mauer, um wieder zu Sinnen zu kommen, doch alles was sie sah, ließ sie noch weiter davon abkommen. Ihr Blick schweifte über ihr Zuhause, dem Geschäft ihres Onkels. Augenblicklich musste sie an ihn und sein Schicksal denken, was wie bei allen anderen in der Stadt unsicher und ungewiss war.
>>Ich hoffe ihm passiert nichts, er ist der letzte, den ich noch habe und ich könnte es mir nie verzeihen, wenn auch er durch die Hand eines Ostlings umkommt.<<
Ihr Blick und ihre Gedanken schweiften weiter durch die Straßen und fassten das Haus der jungen Wache, der sie erst vor kurzem ihre erste Ausrüstung gebracht hatte.
>>Der Arme, nach Jahren der Ausbildung hat er es endlich geschafft und kann seine Familie aus der Armut ziehen und dann muss er in seiner ersten Woche in eine solche Schlacht ziehen.<<
Nach einiger Zeit schweifte ihr Blick weiter durch die Stadt, doch nichts riss sie aus ihrer derzeitigen Lage.

Mit geballten Fäusten drehte sie sich wieder um und blickte düster über die Mauer. Das Hauptheer des Ostens wartete noch immer und vor den Mauer wurde immer noch gekämpft und es war kein Ende in Sicht: Beide Seiten kämpften hart und verbissen und durch ihre schnellen Bewegungen hatten beide mit herumirrenden Pfeilen zu tun. 
Dieser Umstand sorgte für genug Verwirrung, sodass einige noch nicht ganz Todeswillige über Leitern wieder auf die Mauer gelangen konnten. Bei ihrem Anblick stieg der Zorn in Salia wieder gewaltig an, doch die meisten kamen in zu große Distanz zu ihr auf die Mauer, sodass sie zwar reichlisch geladen war, jedoch noch gerade so bei sich bleiben konnte.
"Hey du, ich könnte deine Hilfe brauchen."
Doch schon dieser einzelne Satz brachte die Funken des Hasses in ihr zum Umherspringen, sodass es einige Zeit dauerte, bis sie sich wieder gefangen hatte und sich darauf konzentrieren konnte ruhig zu antworten. Doch als sie den Fragesteller ansah war dieses Vorhaben schon gescheitert: Sie sah den Mann vor sich zornfunkelnd an und zischte giftig: "Du willst also Hilfe, was? Wir hätten eher deine Hilfe brauchen können! Denk mal an die, denen durch euer Selbstmordkommando Hilfe und Schutz fehlt!"
Sie drehte sich demonstrativ um und schaute wieder in die Stadt. Ihre Fäuste waren jetzt so fest wie möglich geballt und ihr war eine Sache klar: Sollte dieser Mann jetzt irgendetwas falsches sagen, würde sie für nichts mehr garantieren können.
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Lars

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Re: Kämpfe am Stadttor
« Antwort #10 am: 5. Okt 2009, 02:39 »
Das Felsbrocken flog genau auf sie zu.
„Also hat der Nazgul seine Armee doch noch rechtzeitig unter Kontrolle gebracht“,
dachte Agarwaen, als sie so schnell wie möglich eine der Leitern an der Stadtmauer herunterkletterte.
 
Die Truppen des dunklen Herrschers waren doch nicht  auf Bogenschussweite herangekommen und während sich die letzten Überlebenden des Ausfalls in Sicherheit brachten, hatte der Beschuss durch die Katapulte begonnen.

Doch sie hatte es erst ein paar Sprossen die Leiter herunter geschafft als das Geschoss des Katapults einschlug. Sie hatte zwar Glück, dass es die Mauer ein paar Schritte weiter traf, doch die Wucht des Aufpralls schleuderte sie mitsamt der Leiter gegen eine Hauswand in der Nähe der Mauer. Sie spürte noch einen stechenden Schmerz in ihrem Hinterkopf, dann wurde ihr schwarz vor Augen...

Ein dumpfes Pochen in ihrem Kopf weckte Agarwaen. Als sie langsam ihre Augen öffnete, sah sie nur einen dunklen Himmel weit über ihr. Sie versuchte, sich aufzurichten, doch sofort spürte sie wieder einen stechenden Schmerz in ihrem Kopf, der sie zurück zucken ließ. Vorsichtig befühlte sie ihren Kopf und spürte hinten eine dicke Beule.
„Was ist passiert? Wo bin ich?“
Nach einigen verzweifelten Minuten kamen die Erinnerungen wieder; Thal, die Stadtmauer, der Ausfall und der anschließende Katapult-Beschuss.
Erneut versuchte sie, sich aufzurichten. Langsam und vorsichtig hob sie den Kopf...
Ihr bot sich ein Bild der Zerstörung: Die schweren Kriegsmaschinen der Ostlinge hatten die Stadtmauern fast vollständig zerstört, nur hier und da ragten ein paar zersplitterte Pfähle aus dem Boden. Auch die ersten Reihen der Häuser waren schwer beschädigt, hier und da loderten Brände auf. Sie ließ ihren Blick auf die Ebene schweifen und musste zu ihrem Schreck erkennen, dass die Soldaten des dunklen Herrschers nur noch wenige hundert Schritte von der ehemaligen Stadtmauer entfernt waren. Verteidiger waren nicht zu Sehen.
„Ich muss hier weg!“
Da Agarwaen noch nicht stehen, geschweige denn laufen konnte, kroch sie mühsam in eine Gasse zischen zwei Häusern Richtung Stadtmitte...


Agarwaen zu den Kämpfen innerhalb Thals
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König Legolas

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Re: Kämpfe am Stadttor
« Antwort #11 am: 19. Okt 2009, 22:42 »
Lengas' Start

,,Da, die Stadt sie wird angegriffen“, sagte einer der Elben. ,, Angegriffen? Wir kommen zu spät“, schrie ein anderer Elb mit rauer Stimme. ,, Los beeilen wir uns! Ich habe den Zwerg versprochen ,das ich Thal und den Erebor verteidigen werde, und das versprechen werde ich auch halten,“ sagte Lengas.

Die sechs Lorien-Elben gingen mit schnellen Schritt näher an die Stadt heran und sahen ihren Tod vor den Augen. Abermals greifen zehntausende Ostlinge die Stadt an. Lengas blieb stehen. Zitternd sagte er:,, Den heutigen Tag werden wir vielleicht nicht überleben, wir werden Lorien wohl nie wieder sehen, aber wir werden bis zum letzten Tropfen Blut der in uns steckt kämpfen, wir werden...“, er unterbrach als die vielen Katapulte sah. Die ersten Häuser standen schon in Flamen sie mussten jetzt eingreifen, sonst ist alles verloren.

Doch Lengas konnte nicht weitergehen, er hatte Angst, angst jenen zu verletzen die vielleicht Familienvater sind. ,,Vielleicht haben sie Kinder, vielleicht haben sie Frauen, vielleicht haben sie gute Freunde, ich weiß es nicht. Ich kann sie doch nicht einfach töten sie hatten vielleicht ein schönes und ruhiges Leben, bis sie zum Kampf gezwungen worden sind. Doch ich habe Ballasch ein Versprechen gegeben, ich werde diese Stadt mit meinem Leben verteidigen. Koste es was es wolle“, murmelte Lengas leise vor sich hin.

Sie scheinen bemerkt worden zu sein, denn eine kleine Gruppe von Ostlinge kamen auf die Elben zu. Lengas schrie:,, Bogen aus der Halterung nehmen, auf die Ostlinge zielen und Feuer!“ Die ersten Reihen der angestürmten Ostlinge fielen doch sie waren immer noch in der Überzahl. Lengas nahm sein Bogen aus der Halterung, nahm zwei Pfeile ,und Feuerte die Pfeile auf zwei Ostlinge, doch sie fielen nicht. ,, Das ist unmöglich! Sie haben zu dicke Panzerungen! Mist, das gefällt mir nicht“, sagte Lengas als er zwei weitere Pfeile zog. Er wiederholte diesen Vorgang, doch dieses mal hatte er erfolg. Er traf beide im Bein ,so dass die Ostlinge zu Boden gingen.

,,Schwerter“, rief Lengas, als die Ostlinge sie fast erreicht hatten. Die Elben kämpften verzweifelt gegen die Ostlinge, die immer noch in der Überzahl waren. Lengas zog so schnell er konnte, seine zwei Schwerter und traf gleich ein Ostling am Bein , so dass er hinfiel, und schließlich versetzte Lengas ,ihn den Gnadenstoß, indem er eins seiner Schwerter benutze, um sein Bauch zu durchbohren. Danach kam auch noch einer von hinten, doch Lengas bemerkte ihn  zuerst nicht. Erst als einer der Elben rief:,, Lengas pass auf hinter dir ist ein Ostling“. Schwungvoll drehte sich Lengas nach hinten, womit er den Ostling entwaffnen konnte. Danach stößt Lengas ihm sein Schwert in der Brust. Er musste sich bücken, weil ein Ostling von hinten angegriffen hatte, danach schlug Lengas ihm seine Beine weg, und machte einen Hieb auf sein Hals.,, Ich entschuldige mich, für alle die ich getötet hatte, die ein Familie haben“, sagte Lengas, als er zwei weiteren Ostlinge mit einem Schwerthieb besiegt hatte.

Plötzlich schrie ein Elb:,, Da, es kommen noch mehr, was sollen wir tun Lengas?“
,,Mist wir müssen solange weiter kämpfen, bis wir Verstärkung bekommen, es wird schon jemand kommen, um uns zu retten, da bin ich mir sicher“, sagte Lengas.
« Letzte Änderung: 17. Feb 2016, 11:40 von Fine »

König Legolas

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Re: Kämpfe am Stadttor
« Antwort #12 am: 20. Okt 2009, 14:46 »
,,Wir müssen erst einmal in die Stadt kommen, los! Ich habe einen Plan“, rief Lengas zu den Elben wodurch, er nicht auf seine Deckung geachtet hat ,und von 2 Ostlinge angegriffen worden ist. Lengas wehrte die zwei Speere der Ostlinge ab, wurde aber stark zurück gedrängt. Lange konnte Lengas dass nicht aushalten. ,, Mist! Was soll ich nur tun“, fragte sich der Elb. Als Lengas keine Kraft mehr hatte, wurde er von einem Elb gerettet, der die beiden Ostlinge, mit seinen Pfeilen durchbohrt hatte. ,, Pass nächstes mal besser auf dich auf, Leng....“, der Elb unterbrach als er von hinten angegriffen worden ist. ,,Nein“, schrie Lengas. Lengas wurde wütend, und doch zugleich traurig, eine der besten Freunde, seines Vaters, einfach so ermordet von einem Ostling. Lengas verfiel im Rausch, alles drehte sich, er konnte nur noch seine Feinde richtig erkennen. Der junge Elb stürmte mit seinen Schwertern auf des Ostling zu. Mit einem lauten Kampfschrei hat es begonnen. Er rammte den Ostling mit seinem Schwert weg, und rannte auf den nächsten drei zu.

Erst parierte er die Angriffe der Ostlinge, dann bückte er sich, und holte zum finalen Schlag von unten aus. Lengas schlug mit seinem von unten, nach oben so dass ein langer schnitt entstand. Dann schlug er einen anderen Ostling ins Gesicht, so dass der Ostling zu Boden ging und Lengas ihn dann zum Schweigen bringen konnte. Doch die Hand von Lengas blutete, aber er bemerkte zuerst nichts, da er im Rausch verfallen war. Dann der letzte Ostling der in seiner Nähe stand, Lengas trat ihm die Beine weg und schlug mitten in der Brust mit seinen Schwertern ein.

Als Lengas wieder bei sinnen war, spürte er starke Schmerzen an seiner Linken Hand. Zitternd steckte er, sein Schwert, was in der linken Hand war, wieder in seine Scheide zurück. Er sah die anderen Elben verzweifelt und ohne Hoffnung kämpfen. Er schrie zu ihnen:,, Kommt, wir müssen die Stadt erreichen“. Doch einer der Elben sagte nur:,, Sie werden und sicherlich verfolgen, du musst alleine gehen,wir halten die Ostlinge hier, so lange wie möglich auf geh jetzt“. Lengas verließ nur ungern die anderen Elben doch er hatte keine Wahl, er wusste nicht wie viele die Stadt noch verteidigen, er wusste nur dass er die Stadt verteidigen muss.

Es war nicht mehr weit zur Stadt Thal, er musste nur noch einige Meter hinter sich bringen. Doch bevor er ankam, sah er zehn Ostlinge die sich in seine Richtung begeben hatte. Da seine Linke Hand schmerzte konnte er seiner Bogen und eins seiner Schwerter nicht benutzen. Nichtsdestotrotz musste Lengas was unternehmen, und stürmte auf die Ostlinge zu. Lengas musste sich ducken, hätte er es nicht getan, wäre sein Kopf jetzt abgetrennt gewesen. Dann haute Lengas den Ostling, mit seinem Schwert, die Beine weg, so dass er hinfiel und Lengas ihn den Gnaden stoß verpassen konnte.

Wenige Sekunden später kam schon das nächste Problem auf ihn zu, ein großer Ostling griff Lengas an. Lengas parierte sein Angriffe, so gut er es konnte, doch lange würde er es nicht mehr aushalten. Mit einem Horizontalen Schwerthieb beendete er das Leben des Ostlings. Danach kamen  zwei Ostlinge, einer von Links , und der andere von Rechts. Lengas machte einen Schnellen Schritt zur Seiten und rammte ,mit ganzer Kraft , sein Schwert in den rechten Ostling rein. Doch der Ostling, der von links kam, konnte Lengas an seiner linken Schulter mit ,seinem Schwert streifen. Lengas zuckte zusammen. Doch die Wunde war nicht sehr tief, da er nur gestreift wurde.

Er konnte den letzten Ostling besiegen, indem er den Ostling weg schuppte, denn der Ostling flog auf einen Spitzen Stein, und wurde durchbohrt.

Lengas rannte, wie nie zuvor zur Stadt, und er hat sie auch erreicht, doch was er sah war unglaublich. Er sah mehrere Häuser brennen, viele verletzte Zwerge und Menschen, selbst Elben waren da.

Rabi

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Re: Kämpfe am Stadttor
« Antwort #13 am: 21. Okt 2009, 21:00 »
Wogrin stand noch immer auf der Mauer die kurz davor stand endgültig zu zerbrechen, nachdem dutzende von Gesteinsbrocken unter lautem Krachen und einer riesigen Wolke aus Staub in die Tiefe fielen und etliche Ostlinge aber auch Blutsbrüder des alten Zwerges zerquetschen. Trotz der riesigen Staubwolken die ihm fast die Sicht versperrten konnte er eine kleine Gruppe Elben die immer weiter dezimiert wurde erspähen, ohne groß darüber nachzudenken stellte er sich auf die nahezu letzte Zinne der Mauer die noch existierte und blickte noch einmal über das gesamte Schlachtfeld das beinahe nur noch aus Ostlingen und vereinzelt auch ein paar Orks erkennen konnte die sich über die bereits toten hermachten und ihnen den ehrenhaften Tod in einer Schlacht zunichte machten indem sie sie zerfleischen und fraßen.

Gerade als er weit in die Ferne blickte, traf ein Lichtstrahl genau in seine Augen, es war wunderschön eine Wärme die er lange nicht mehr gespürt hatte erwärmte seinen gesamten Körper, das Licht blendete seine Augen sodass er sie ein wenig zusammenkeifen musste, für einen kurzen Moment war die Schlacht weit von ihm entfernt, die Geräusche wurden leiser und er konnte das Klirren der Waffen und Rüstungen nicht mehr wahrnehmen, diesen Moment würde er im Kopf behalten denn vielleicht würde er ihn nicht noch einmal erleben.

Gleich darauf schob sich wieder eine dunkle Wolke vor die Sonne und verdunkelte das Schlachtfeld wieder, doch bevor der letzte Sonnenstrahl verschwunden war sprang Wogrin mitten in die Menge der Ostlinge, er bemerkte wie die Wärme aus seinem Körper wich und der aufgewühlte Staub in seine Augen flog. Ein ranziger Geruch von Leichen und der warme Dampf ausgeschütteter Gedräme drang ihm in die Nase, jedoch juckte es ihn nicht weiter er war es gewöhnt nach diesen dutzenden Schlachten die er geschlagen hatte.

Er landete auf dem Boden und wirbelte selbst eine Wolke auf die den Gegnern ein wenig die Sicht nahm, noch bevor sich der Staub verzogen hatte packte der alte Zwerg seinen Hammer am Ende des Stiels und drehte sich wahnsinnig schnell um seine eigene Achse und erschlug gleich mehrere Ostlinge auf einen Streich, ein paar von ihnen zertrümmerte es die Füße einem anderen wiederum das Becken und manch einer hatte mit seinem Kopf hinhalten müssen. Als sich der Staub ein wenig verzogen hatte versuchte er an den Ostlingen vorbeizusehen um diese kleine Gruppe Elben die er zuvor erspäht hatte zu entdecken, was ihm sichtlich schwer fiel da die Ostlinge weit über seinen Kopf hinausragten.

"Geht weg ihr dreckigen Menschen!", Wogrin schlug mit der Vorderseite seines Hammers einem Ostling direkt auf die Knie sodass sie unte reinem laugen Knacksen einsackten und er zu Boden kippte, mit einem anschließenden Schlag auf seinen Schädel beendete Wogrin sein jämmerliches Leben. Nun konnte er sie erkennen, die Gruppe der Elben war noch um einiges kleiner geworden als sie zuvor war, er konnte gerade einmal drei von ihnen erkennen. "Haltet durch! Ich komme!", schrie Wogrin so laut er konnte und beendete das Leben weiterer Menschen aus dem Osten mit seinem gewaltigen Hammer, als er endlich bei ihnen angekommen war, waren fast alle tot, der einzige Elb der noch stand war verletzt, das Blut tränkte die Gewänder des, sichtlich jungen Elben und er wurde von allen Seiten attackiert.

Wogrin stürmte zu ihm hin und zerschmetterte die Rippen eines Ostlings mit einem Schlag gegen seine rechte Seite, einen anderen riss er abermals von den Beinen und den nächsten jagte er seine kleine Axt die er an seinem rechten Stiefel befestigt hatte in den Brustkorb.
"Wir müssen hier weg! Sogar für einen Zwerg wie mich sind es zu viele!"
RPG: Mainchar - Wogrin, Zwerg

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Re: Kämpfe am Stadttor
« Antwort #14 am: 21. Okt 2009, 23:01 »
Lengas kämpfte weiter, und die Elben sind wieder zu ihm vorgestoßen. ,,Was macht ihr hier“, fragte Lengas.,, Wir lassen dich nicht im Stich, wir haben versprochen dir zu helfen, und das werden wir auch tun“, erwiderte einer der schwer verletzten Elben. ,, Ihr, ihr hättet noch fliehen können“, sagte der junge Elb. Den Elben standen die Tränen ins Gesicht geschrieben. Doch kurz danach kam ein Ostling von hinten ,und beendete das Leben eines Elben indem er sein Speer, durch deren Fuß gebohrt hatte. Lengas holte zu einem Schlag aus, den der Ostling noch, bis nach seinem Tode spüren wird. Doch dann kamen Pfeile von überall Pfeile, einer nach dsem anderen Elb starb, bis nur noch drei übrig waren.

Lengas drehte sich, als er die Stimme eine Zwerges verstehen konnte. Der Zwerg rief:,,Haltet durch! Ich komme“. Doch eher sich Lengas  versieht, wurde die Brust eines der Elben durch 2 Pfeile durchbohrt. Jetzt waren sie nur noch zu zweit. Doch Lengas konnte nicht nachdenken, er hatte genug zu tun, denn Ostlinge kamen von überall, und da Lengas nur noch eine Hand zu Verfügung hatte, war es stark eingeschränkt. Er beendete gerade das Leben eines Ostlinges, als er sich noch einmal zum Zwerg drehen wollte doch er sah nur noch Ostlinge. Er drehte sein Schwert, um die Ostlinge ein kleine bisschen zurück zu drängen. Der letzte übrig gebliebene Elb schrie:,, Verdammt wir können nicht gewin....“, er unterbrach als er von einem großen Ostling erschlagen wurde.

Lengas konnte es überhaupt nicht fassen, er war der einzige, der von sechs Elben noch übrig geblieben ist. Er war von Ostlinge umgeben, und hatte das Gefühl er musste sterben, da er aber schon so vieles durchlebt hatte, wollte er nicht aufgeben. Er bewegte seine Linke Hand so gut er konnte und zog mit festen griff sein Schwert. Dadurch blutete seine Hand wie nie zuvor. Er schlug zwei Ostlinge die Beine weg, und schließlich fielen sie auf den harten Steinernden Boden. Dann duckte Lengas sich, und benutzte sein Schwert, um ein großen Ostling von unten her anzugreifen. Ein Ostling hätte ihn fast von hinten erschlagen, doch der Ostling fiel einfach um. Aber wodurch dachte sich der Elb. Dann sah er eine Axt im Rücken des Ostlings stecken. Einen kurzen Moment lang schaute Lengas nach vorne.

,, Ein Zwerg“, murmelte er leise vor sich hin. Lengas schaute zu wie er einen nachdem anderen Ostling niederschlug. Doch schon nach kurzer Zeit sagte der Zwerg:,,Wir müssen hier weg! Sogar für einen Zwerg wie mich sind es zu viele“. Lengas antwortete mit einem nicken. Lengas schlug mit seiner Kraft um sich, so dass er etwas Freiraum gewinnen konnte. Dabei erschlug er noch drei Ostlinge, weil sie zu nah an Lengas waren. Der Zwerg tötete weiter, einen Ostling nach dem anderen, fielen unter seiner Axt. ,, Es ist schön, das ich noch gerettet worden bin. Aber wer ist er? Wie heißt er? Warum hilft er mir? Ich werde wohl später fragen müssen. Voraussetzung dafür ist aber. Das ich und der Zwerg überleben“, dachte sich der Elb, wobei er nicht geadacht hatte ,das ein Ostling von hinten zum Schlag ausholte. Lengas wurde an der gleichen Stelle getroffen wo er zuvor verletzt worden war. Jetzt blutete die Verletzung aber viel mehr. Lengas drehte sich zum Ostling und schlug ihn mit seinen Schwertern nieder. Endlich, eine Lücke zwischen den Reihen der Ostlinge. Der Zwerg schrie:,, Hier, komm beeile dich“! Lengas schaute noch einmal auf die toten Elben und ging mit den Zwerg. Der Elb versuchte die Angriffe der Ostlinge geschickt auszuweichen, und rammte mit der ganzen Kraft die er hatte, die letzten Ostlinge weg.

Sie rannten weiter. Lengas konnte schon ein paar Häuser sehen die nicht brannten. Sofort versuchte er sie zu erreichen. ,, Wie ist dein Name Zwerg?“, fragte Lengas den Zwerg.
Doch  bevor das Gespräch weitergehen konnte, sahen die zwei mehrere Zwerge die im Kampf mit Ostlingen verwickelt waren. Lengas pachte seine zwei Schwerter ein und versuchte seinen Bogen aus der Halterung zu nehmen. Doch seine Schmerzen machten es fast unmöglich. Er schaffte es doch noch seinen Bogen zu ziehen, dazu nahm er gleich einen Pfeil und zielte auf einen Ostling der gerade versucht einen Zwerg von hinten anzugreifen. ,, Pass auf hinter dir Herr Zwerg“, schrie er, und hat einen Pfeil von seiner Sehne zischen lassen, der direkt auf dem Ostling zu flog. Der Ostling flog zu Boden, doch der Zwerg bemerkte nichts

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Re: Kämpfe am Stadttor
« Antwort #15 am: 22. Okt 2009, 13:50 »
Nársim und Wogrin hatten sich beim Kampf mit den Ostlingen eine Zeit lang etwas von einander entfernt. Er hielt die Augen nach offen, denn auch er wolle nicht zu lange allein unter all den Ostlingen stehen. "NEUNUNDDREIßIG", schrie er und ein durchbohrter Ostling ging vor ihm zu Boden; er gab die sicht auf Wogrin erneut frei, und Nársim sah, das er dabei war irgendwem zu Helfen. Schon wieder Menschen, die nicht auf sich aufgepasst haben... So gewinnen wir nie! Er konnte nicht genau erkennen, wer es war. Jetzt schienen sie den Rückzug anzutreten, und Nársim folgte ihnen, nachdem er sich durch das umwerfen eines gut gepanzerten Ostlings und dessen darauf fogenden Karambolage mit anderen Ostlingen etwas Zeit verschafft hatte. Im Weglaufen hörte er einen schmerzhaften, erstickten aufschrei eines Ostlings und blickte kurz zurück. Autsch! Schon dumm, wenn man auf eine hevorragene Speerspitze fällt... nunja, sagen wir, das war Nummer vierzig! Als Nársim Wogrin und den anscheinend verwundeten Fremden fast eingeholt hatte, sah er, wie eben dieser Fremde einen kämpfenden Zwerg in der Nähe vor einem Hieb eines von hinten angreifenden Ostlings bewahrte, indem er eben diesen Ostling mit einem gut gezielten Pfeil erschoss.
Er war nun nur noch wenige Meter von den beiden entfernt, und bevor er sich den Fremden genauer ansah, viel ihm auf, das er doch schwerer verwundet war, als er er zuerst dachte. Ein Ostling kam näherte sich den beiden; Nársim stach ihn mit einem Kampfschrei nieder und sagte er: "Da wäre ich wieder, pech für dich, du komischer Ostling!" Sein Blick wanderte zum Fremden, der hinter ihm stand."Endlich habe ich euch eingeholt! Du brauchst dringend einen Verband oder soetwas, Jun..." Nársim sah zum ersten Mal das Gesicht des Fremden, verstummte verwundert und sah ihn etwas schief an. Noch ein Elb..., seuftzte er im Gedanken.
« Letzte Änderung: 22. Okt 2009, 13:53 von Bombadil, Tom »
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Re: Kämpfe am Stadttor
« Antwort #16 am: 22. Okt 2009, 21:28 »
Lengas und der Zwerg ,waren nun etwas weiter in die Stadt rein gegangen, doch immer wieder kamen Ostlinge, die versucht hatten die beiden zu töten. Aber Lengas konnte die Angriffe, bis jetzt immer Abwehren. Die ganze Stadt war mit Ostlingen, nur so übersät, man konnte nur noch wenige Verteidiger der Stadt sehen. Von vorne kamen fünf Ostlinge, und von hinten. Sie waren in einer Zwickmühle gelandet. Lengas zog mit aller Kraft die er hatte, seine Schwerter, und musste sein Augen einmal kurz zukneifen, da seine Schmerzen sehr groß waren.

Die Ostlinge griffen Lengas an, doch bevor Lengas einen Schlag machen konnte, erschlug der Zwerg schon zwei von ihnen. Als Lengas die Angriffe des Ostlinges parierte, konterte er mit einem geschickten Schwerthieb, der von oben, bis hin zum Boden ging. Danach wehrte der Elb einen weiteren Schlag mit seinem linken Schwert ab, und stieß mit seinem rechten Schwert, in den Arm des Menschen ein. Der Zwerg wandte sich wieder den Elben zu, da er schon längst die fünf Ostlinge erschlagen hatte. Lengas machte mit seinen Schwertern einen Hieb nach außen so dass er, die Brust eines Ostlinges traf. Lengas hatte zuerst fünf Ostlinge gezählt, doch er hat nur vier getötet. Wo ist der letzte fragte sich der Elb. Geschwind drehte sich Lengas um, und konnte ein Ostling erkennen, der versucht hatte, auf Lengas ein zu stechen. ,,Das ist mein Ende“, sagte der Elb und zwinkerte langsam mit seinen Augen, doch er war nicht tot. ,, Noch ein Zwerg“, sagte der Elb.

,,Danke“, sagte Lengas zu dem Zwerg, der ihm verwunderlich anschaute. Doch auch das konnte kein langes Gespräch werden, denn  es stürmten weitere Ostlinge auf sie zu . Nur irgend etwas war anders. Sie waren besser gepanzert als die anderen.

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Re: Kämpfe am Stadttor
« Antwort #17 am: 22. Okt 2009, 22:24 »
Das noch warme Blut in Wogrins Gesicht ließ ihn immer mehr in seinen Wahn verfallen, er war bereit dazu Unmengen an Ostlingen zu töten, noch mehr würde er sich auf diese wertlosen Miestviecher, diese Orks freuen. Und wie es einem Zwerg im Blut lag, hatte er auch vor der herannahenden, neuen Bedrohung, diesen weitaus größeren, anscheinend viel besser gepanzerterren und ausgerüsteteren Ostlingen, keine Angst sondern stellte sich ihnen als wären sie schäbige Orks. Obwohl Wogrin schon fast Schwierigkeiten damit hatte voran zu kommen, da der Boden mit Leichten vollgepflastert war und er nur sehr ungerne auf seine Verwandten, Freunde oder einfach nur Zwerge die er nicht kannte draufsteigen wollte, musste er mit seinen kurzen Beinen so gut wie möglich versuchen den Leichen auszuweichen.

"Elb, der Kerl ist mir eine Nummer zu groß! Schwing dich auf seinen Rücken und erledige ihn!", Wogrin hatte sich blitzschnell in Richtung des Elben umgedreht. Im selben Moment beschleunigten die Ostlinge ihr Tempo und schritten mit ihren gigantischen, metallernen Keulen und Ketten direkt auf den Zwerg zu der einige Meter vor seinen beiden Mitstreitern stand.

Zuerst schien der Elb nicht zu begreifen was der alte Zwerge genau von ihm wollte, doch deutete es ihm Wogrin besser an indem er seinen Hammerstiel in beide Hände nahm und ein wenig mit ihm wackelte, gleichzeitig machte er mit seinem Kopf seltsame Bewegungen nach hinten um ihm anzudeuten was er geplant hatte. Und nur kurze Zeit darauf hatte es der Elb endlich begriffen, er soll mit vollem Tempo auf Wogrins Stiel springen, anschließend sich um den Ostling schwingen und ihn zu Fall bringen damit Wogrin dieser Kreatur ein Ende bereiten konnte.
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Re: Kämpfe am Stadttor
« Antwort #18 am: 23. Okt 2009, 13:26 »
Der Zwerg sagte zum Elben:,,Elb, der Kerl ist mir eine Nummer zu groß! Schwing dich auf seinen Rücken und erledige ihn", als die schwer gepanzerten Ostlinge auf sie ,zu rannten. Lengas schaute den Zwerg verwunderlich und ahnungslos an, er hatte nämlich nichts verstanden. Dann machte der Zwerg komische Zeichen mit seinem Kopf und seinem Hammerstiel.,, Ah, ich verstehe, dann mal los". Ehe er zu ende gesprochen hatte sprang Lengas mit einem Fuß auf dem Hammer Stiel, damit der Zwerg ihn in die Luft schleudern konnte. Nun konnte Lengas einen Angriff von oben Starten. Lengas kam immer näher an die Ostlinge dran, so dass ein horizontaler Schwertstrich genügte um des Ostlinge Leben zu beenden. Durch den Aufprall der Attacke ,flogen beide Schwerter nach hinten und sind in einem brennenden Haus gefallen. Nun war Lengas unbewaffnet, und er war immer noch , von schwer gepanzerten Ostlingen umgeben.

Doch plötzlich rannten die Zwerge auf die Ostlinge zu, so dass Lengas aus den Kampf fliehen konnte. Der Zwerg schrie:,, Besorge du dir deine Schwerter, ohne Schwerter bist du nutzlos, für uns“, als er die Angriffe von einem Ostling parierte und dann zum Schlag ausholte. Lengas entfernte sich etwas weiter vom Kampf und ging zu brennenden Haus, wo die Schwerter drinnen lagen.

Lengas musste einen Weg hinein finden, denn alles brannte so dass es schwieriger war ein Eingang zu finden. Lengas musste durch das Fenster springen. Dann sah er seine zwei Schwerter, die noch im recht guten Zustand waren, und hob sie auf. Lengas begab sich wieder nach draußen, doch kurz bevor Lengas draußen war, schlug ein großer Steinbrocken, der von einem Katapult abgefeuert wurde auf das Haus zu. Das Haus brach zusammen. Lengas konnte nur noch knapp entkommen, wurde aber durch den Aufprall weg geschleudert. Lengas hattte aber noch einmal Glück gehabt, er landete da, wo keine Gegner waren, doch er wusste nicht mehr wo die Zwerge waren.

Lengas wusste nur eins, die letzte Zeit hatte er verdammt viel Glück, aber trotzdem musste er die Zwerge finden , er, kann sie doch nicht einfach im Stich lassen. Er ging um ein Haus herum, und dann sah er schon die Zwerge, immer noch kämpfen sie gegen die Ostlinge. Einer der Zwerge wurde zu Boden geschleudert. Der Ostling wollte ihm erschlagen, doch ehe er sich versah hatte er zwei Pfeile in der Brust. Lengas rannte wieder auf die Zwerge zu ,und sagte:,, Endlich habe ich euch gefunden“, der andere Zwerg erschlug noch den letzten Ostling, indem er seine Beine weg riss.


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Re: Kämpfe am Stadttor
« Antwort #19 am: 23. Okt 2009, 21:08 »
Nársim sah den Elben heile aus dem brennenden Haus herauslief. - "Achtundvierzig..." - Für seine Verletzung war der Elb noch überraschend flink, der andere Zwerg in seiner nähe, den Nársim immer noch nicht mit Namen kannte wirkte wie im Rausch - ein Scheppern von einer Ostlingrüstung, aber nicht Nummer neunundvierzig - Nársim wusste, das er langsam eine Pause brauchen würde. Und den Elben wird es auch bald umhauen, so dachte er. - "Neunundvierzig..." - Ihm musste etwas einfallen, denn der andere Zwerg war nicht ganz bei Sinnen, er war immer noch in Raserei, er mähte einen Ostling nach dem anderen nieder. - Der Elb ging zu Boden er war wohl gestolpert, Wogrin  merkte es nicht. Nársim hielt inne... Wusste ich es doch... ... ... ... Ein Ostling ging auf den Gestürzten zu. Nársim überwand sich, er musste helfen. Er wechselte in die Sprache der Ostlinge und rief dem Feind zu:"~Reudiger Hund! Vergreifst dich an schwächlichen, gestürzten Elben! Los, Feigling! Hier ist ein richtiger Gegner für dich! Für den Kopf eines Zwergen kommt dir zweifelsohne mehr Ruhm zu!~" Der Ostling war kurz abgelenkt und schaute zu Nársim.
Traurig, wie naiv Saurons Diener sind..., dachte Nársim und sah den Lengas scharf an; dieser verstand, und Nársims Plan ging auf: Als der Ostling wieder zu Lengas blickte, durcborte eben dieser ihm die Kehle. Nársim ging zu Lengas und half ihm auf. "Mach schon, Elb, gleich kommt der nächste, und der hat vielleicht mehr im Kopf!"
"Danke!", rief ihm der Elb zu, "Was in aller Welt hast du dem Kerl gesagt?" "Frag nicht und kämpf!" erwiederte Nársim und wandte sich ab. Er er hatte seine Worte zum Ostling nicht so gemeint, er fand, der Elb machte sich überaus gut in der Schlacht.
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Re: Kämpfe am Stadttor
« Antwort #20 am: 23. Okt 2009, 22:13 »
Selten konnte Wogrin einen kurzen Blick auf den Dialog zwischen seinem Blutsbruder und dem Elben werfen, doch viel Zeit blieb ihm nicht denn er stand mitten in einer Schar aus Ostlingen. Manche von ihnen waren riesig, ausgerüstet mit stählernen Streitkölben oder Schwerter die größer waren als der Zwerg selbst, dafür waren diese Feind eum einiges langsamer. Wogrins Stärke lag darin die Schwachstellen seiner Feinde schnell herauszufinden und sie zu seinem Vorteil zu nutzen, doch nicht nur alleine dies war sein Geheimnis für seinen riesigen Erfolg in dutzenden Schlachten, auch die jahrelange Erfahrung im Kampf machte ihn zu einem ausgezeichnetem Kämpfer. Als er noch einmal einen Blick zu dem Elben machte konnte er erkennen dass er sich bereits aufgerichtet hatte, doch der alte Zwerg wollte verhindern dass sich die beiden hinter ihm noch einmal in die Schlacht stürzen würden deshalb metzelte er den Ostling vor sich noch nieder und wendete sich dann kurz den beiden zu: "Zieht euch zurück zum Erebor! Meiner Heimat! Ich werde euch folgen, doch nun flieht!", noch bevor Wogrin sich wieder den Feinden zuwenden konnte steckte ihm bereits eine schmale Klinge in seinem Becken.

Es sah zuerst um einiges schlimmer aus als es war, zwar hatte der heftige Druck auf seinen Knochen geschmerzt doch letztendlich hatte sein Kettenhemd den Stich zum größten Teil abgefangen und es war nur noch ein nicht all zu tiefer Schnitt wahrzunehmen. Einen Schrei konnte er sich verkneifen, doch die Rache für diesen Angriff würde er sich nicht nehmen lassen deshalb zertrümmerte er den Schädel des Angreifers, auch wenn er einen Helm trug, konnte dieser ihn nicht schützen die Wucht des Aufpralles war einfach zu stark. Als sich Wogrin das nächste Mal umdrehte waren die beiden hinter ihm schon weg, er war sich nicht sicher ob sie jetzt wirklich zum Erebor gelaufen waren oder ob sie sich nur an einem anderen Punkt in der Stadt in die Schlacht gestürzt hatten, doch für sie hoffte er dass sie auf ihn gehört hatten denn die Stadt war gefallen, jeder Ork konnte es erkennen.
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Re: Kämpfe am Stadttor
« Antwort #21 am: 23. Okt 2009, 23:59 »
Als Lengas wieder zu den Zwerg vorstoßen wollte, stolperte er über eine Leiche und fiel auf den Boden. Lengas bemerkte einen Menschen aus Osten der Lengas angreifen wollte, doch kurz bevor der Ostling angegriffen hatte, sagte einer der Zwerge was, was er nicht verstehen konnte. Aber er hatte nun genug Zeit, des Ostlings Kehle zu durchbohren. Der Zwerg half Lengas auf. Lengas sagte :,,Danke, doch was in aller Welt hast du dem Kerl gesagt“. Der Zwerg antwortete:,, Frag nicht und kämpf“, und wandte sich Lengas ab.

Bevor der Zwerg und der Elb zum anderen Zwerg gehen konnte rief er:,,Zieht euch zurück zum Erebor! Meiner Heimat! Ich werde euch folgen, doch nun flieht“. Lengas war fassungslos. Er konnte einen Freund, doch nicht einfach im Stich lassen. Er dachte sich nur: Soll ich ihm nicht helfen, soll ich einfach zum Erebor gehen, soll ich ihn hier an seinem Schicksal enden lassen. Doch ich vertraue ihn, wenn er sagt er folgt uns, dann folgt er uns auch. Lengas schrie:,, Herr Zwerg wir müssen ihm vertrauen komm mit mir, die Stadt ist gefallen“. Der Zwerg zögerte ein wenig, doch er kam schließlich mit zu Lengas.

Lengas und der Zwerg rannten weiter Richtung Ausgang der Stadt, doch sie hatten kein Glück. Mehrere Ostlinge und Orks versperrten ihnen den Weg. Lengas sagte:,, Greif du sie im Nahkampf an, ich werde dich mit meinen Bogen eine ausreichende Deckung geben“. Der Zwerg nickte einmal und rannte so schnell er konnte auf sie zu und erschlug gleich zwei Ostlinge auf einmal. Lengas zog sein Schwert, doch die linke Hand brannte, wie heiße Lava. Er zog zitternd zwei Pfeile und zielte auf die Orks, die danach auch fielen. Einem nach dem anderen, töteten Lengas und der Zwerg die Ostlinge.

Plötzlich sprang ein Ork den Zwerg an, so dass beide auf den Boden fielen. Ohne zu zögern schoss Lengas auf den Ork, der dann auch starb. Der Zwerg tötete den letzten Ostling. Danach rannten sie weiter. Sie sahen mehrere Leichen, die den Boden verdeckt hatten. Alles stank nach Blut und verwesten Leichen. Köpfe, Arme sogar Beine lagen überall herum.

Die beiden erreichten den Ausgang der Stadt, doch was sie sahen war unglaublich. Mehrere Ostlinge und Orks standen schon am Ende der Stadt um die Flüchtlinge aufzuhalten. Es kämpften schon mehrere Zwerge, Elben und Menschen, doch irgendwie müssten sie da durchkommen.

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Re: Kämpfe am Stadttor
« Antwort #22 am: 24. Okt 2009, 02:47 »
Zwar wusste Wogrin noch immer nicht sicher ob seine beiden Mitstreiter nun wirklich seinem Befehl gefolgt hatten, doch irgendetwas sagt ihm dass sie taten was er ihnen angeschaffen hatte. Nun war er nahezu alleine am Schlachtfeld nur noch vereinzelt konnte er ein paar Menschen und Elben sehen die jedoch sichtlich unter großer Bedrängnis waren und für die es sich nicht mehr gelohnt hätte zu versuchen zu ihnen zu gelangen, da sie sowieso nur wenige Sekunden nachdem Wogrins Blick sie erspäht hatte, getötet wurden. Zwerge konnte man sowieso keine mehr am Schlachtfeld erkennen, anscheinend hatten sie sich schon alle zum Erebor zurückgezogen damit sie ihre Heimat verteidigen konnten, eine letzte ultimative Verteidigungsmauer aufbauen die die Gegner niemals durchdringen sollten.
"Du Bestie!", stieß Wogrin heraus und metzelte einen Ostling nieder, doch die Scharen waren unendlich, sie nahmen einfach kein Ende egal wie viele er tötete, egal wie lange er kämpfte, diese Schlacht konnte er so nie gewinnen, er konnte froh sein wenn er aus dieser Situation überhaupt noch entkommen könnte. Etliche Lanzen versuchten Wogrin von etwas weiterer Entfernung niederzustechen, doch diese Holzlatten konnte der alte Zwerg mit seiner Waffe ohne großen Kraftaufwand einfach zerschmettern und sich somit vor dem sicheren Tod retten. "Ich werde euch alle niedermetzeln, kommt nur her, ich warte auf neue Opfer!", Wogrin spritzte das Blut ins Gesicht, beinahe seine gesamte Rüstung war schon übersäht mit Blut, nur mehr wenige Stellen hatten noch einen leicht silbrigen Glanz. Sein langer weißer Bart war rot getränkt mit der warmen Flüssigkeit der Ostlinge.
Wogrin hatte gerade etwas Pause, nach einer schier endlosen Welle hatte er kurzzeitig eine Lücke in die Reihen der Ostlinge geschlagen, für den Bruchteil einer Sekunde hatte er gedacht, die Schlacht wäre gewonnen. Doch dann wurde er wieder in die Realität zurückgeschleudert, dass sich die Lücke sofort wieder auffüllen würde und die Ostlinge erneut über den alten Zwerg herfallen würden. Er konnte schon wahrnehmen dass er wie wild schnaubte, er war immerhin schon alt und die Schlacht kostete ihn viel Kraft, es würde ihn nicht wundern wenn er wieder durch eine Unachtsamkeit oder sogar durch einen eigenen Fehler im Kampf eine weitere Verletzung davontragen würde.
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Re: Kämpfe am Stadttor
« Antwort #23 am: 24. Okt 2009, 09:49 »
Nársim hatte sich vom Elben dazu überreden lassen, den anderen Zwerg zurückzulassen und zum Erebor zu fliehen. Der Kel soll bloß zusehen, dass er lebend wieder kommt!, dachte Nársim. Nachdem er sich zusammen mit dem Elben durch einige Feinde hindurchgekämpft hatte, sah er auf einmal, das einige Ostlinge den Flüchtlingen den Weg abschneiden wollten. Leute, langsam brauche ich eine Auszeit!, dachte er sich. Doch er wusste, das dies der letzte Hürde vor dem Erebor sein würde, und so gab er noch einmal alles und kämpfte sich mühsam den Weg frei, während Lengas mit seinem Bogen kämpfte. Nársim wurde müde, er tötete seine Feinde kaum noch, er kämpfte sich eher an ihnen vorbei. Mit einem lauten Schrei stieß er einen bereits verwundeten Ostlig um, durchbohrte ihm die Kehle und stieg mit einem gekeuchten "Zweiundfünzig..." über ihn hinweg. "Los, macht schon, hier ist eine Lücke", rief Nársim dem Elben und den kämpfenden Verbündeten zu. Der Elb nahm anlauf und hatte Nársim mit drei Sprüngen über die Leichen von Feinden und Verbündeten wieder eingeholt. Erst jetzt merkt Nársim, das er eine Wunde am Arm davongetragen hatte. "So, jetzt sind wir schonmal an ihnen vorbei, jetzt müssen wir es nur noch bis zum Erebor schaffen...", keuchte Nársim, der sich nur noch mühsam auf den Beinen halten konnte. Er kam in der Tat noch nich an die Ausdauer eines erfahrenen Zwergen heran. Nur noch ein Stück, dann haben wir´s geschaft...
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Re: Kämpfe am Stadttor
« Antwort #24 am: 24. Okt 2009, 14:03 »
Der Zwerg stürmte auf die Ostlinge zu, wobei Lengas ihm mit Pfeil und Bogen unterstützt. Schon nach einer kurzen Zeit, sah Lengas das der Zwerg nicht mehr lange aushalten konnte. Der Zwerg schrie:,,Los, macht schon, hier ist eine Lücke“, als er sich den Weg frei kämpfte. Lengas nahm Anlauf und machte drei Riesen Sprünge, so dass er den Zwerg einholen konnte. Lengas und der Zwerg, rannten so schnell sie konnten weiter. Links und Rechts rannten ebenfalls Elben und Menschen. Hinter ihnen sah Lengas eine Person stürzen, und kehrte sofort um. Der Zwerg schrie:,, Was machst du da, wir müssen weiter“. ,, Ich kann ihn hier nicht liegen lassen“, erwiderte Lengas und half der Person auf. Der Unbekannte war schwer verletzt, und sie kamen nur sehr langsam voran.

Doch eins erschien Lengas komisch, die Ostlinge und die Orks hatten sie nicht verfolgt. ,, Herr Zwerg warum folgen sie uns nicht“. Doch der Zwerg muss das wohl überhört haben , und ging ohne was zu sagen weiter.  Sie gingen weiter, über kleine Hügel, und steinernden Boden. Plötzlich verdunkelte sich der Himmel immer mehr und es fing an zu regnen. Der Regen wurde immer stärker, und man konnte sich immer schwerer fortbewegen. Es waren nur noch wenige Flüchtlinge in ihrer Nähe, doch es sind noch nicht alle aus der Stadt geflohen.

Schließlich erreichten sie doch den Erebor, ein riesiges Tor öffnete sich, und die beiden traten ein. Doch was sie sahen war Unglaublich. ,, Nur noch so wenige sind übrig geblieben, das ist weniger als ich erhofft hatte. Ich hoffe es werden noch welche kommen.


Lengas zum Erebor
« Letzte Änderung: 17. Feb 2016, 11:43 von Fine »

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Re: Kämpfe am Stadttor
« Antwort #25 am: 25. Okt 2009, 11:47 »
Wogrin war müde, die Schlacht hatte ihn bis jetzt schon viel Kraft gekostet, er war sich nicht sicher wie, doch irgendwie musste er aus diesem Schlamassel das er sich selbst eingebrockt hatte wieder entkommen. Denn alle Menschen, Elben und auch die letzten Zwerge in der Stadt hatten sich schon zurückgezogen und Wogrin konnte genau erkennen dass sie nicht mehr umkehrten, doch zu seiner Freude konnte er an der Steigung weiter von ihm entfernt sehen dass die Ostlinge ihnen nicht folgten sondern sich alle in Richtung des letzten noch verbleibenden Kämpfers, dem alten, weisen Zwerg Wogrin näherten.

"Ihr Mistviecher! Ich werde euch unter meinem Hammer zermalmen!", brüllte er, das Blut schoss förmlich um ihn herum und spritzte auch dem alten Zwerg überall hin, sein gesamter Bart war blutgetränkt, der Boden feucht vor lauter Blut in dem er herumgehen musste. Als er auf den blutigen Boden sah, kam ihm plötzlich ein geistesblitz.
Tief in seinen Erinnerungen hatte er noch einen Geheimgang im Kopf der sich nur ein paar Meter von ihm weg unter dem Boden befand in den er flüchten konnte und direkt am Erebor landen würde. Doch irgendwie musste er die Ostlinge dazu bringen wegzublicken, sich nicht mehr so exakt auf den Zwerg zu konzentrieren, denn wenn sie ihm folgen würden, würde der Erebor fallen, sie würden seine gesamte Rasse vernichten versuchen.

"Ihr werdet...", fing Wogrin lauter als sonst, mit einer Macht in seiner Stimme die das Mark in den Knochen jedes einzigen Ostlings erfrieren lies, zu brüllen und fing an seinen mächtigen Hammer über seinem Kopf herumzuschwingen. "Mein VOLK!...", führte er seine Worte fort und konnte gut erkennen dass die Ostlinge unter seinem Gebrüll, dass Wogrin selbst auch erst jetzt entdeckt hatte, als ob irgendetwas mächtigeres in ihm hauste hörte man sein Gebrüll über das gesamte Schlachtfeld über das Klirren der Rüstungen hinweg sodass jedes einzelne Wesen still wurde. "NIEMALS!", Wogrin ging ein paar Schritte auf die sichtlich verängstigten Ostlinge zu und zermalmte sie ohne größere Probleme, der Hammer wurde einfach nicht langsamer als ob er nicht einmal auf Widerstand getroffen war. "VERNICHTEN!", der alte Zwerg ließ seinen Hammer etwas tiefer gleiten und zertrümmerte den nächsten Ostlingen die Becken. "STERBT!", das letzte Worte, so kam ihm vor, hörte man in ganz Mittelerde, der Schrei war lauter als alles andere dass er jemals gehört hatte, er wusste nicht woher diese Macht in ihm kam, doch es war ein unbeschreibliches Gefühl. Mit einer eleganten Bewegung schwang er seinen Hammer an seiner rechten Hüfte vorbei hinter seinen Rücken, anschließend über seinen Kopf und schlug diesen Hammer mit so einer Wucht, innerhalb dieser kurzern Zeit, gegen den Boden sodass in der weiteren Umgebung der Boden zu beben begann und eine riesige Wolke aus etwas rötlich gefärbten Staub aufkam.

Diesen Augenblick nutzte der Zwerg um sich diese paar Meter in Richtung des Geheimgangs zu bewegen und sich von dem Schlachtfeld zu entfernen, er hatte es geschafft, er war endlich von dieser Übermacht weggekommen und hatte es nun nicht mehr sehr weit bis zum Erebor.


Wogrin und Nársim zum Erebor
« Letzte Änderung: 16. Feb 2016, 14:14 von Fine »
RPG: Mainchar - Wogrin, Zwerg

Sauron der Dunkle

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Re: Kämpfe am Stadttor
« Antwort #26 am: 2. Nov 2009, 22:49 »
Rohnon von der Schlacht auf den Ebenen Thals


Rohnon stand immernoch oben auf der Mauer und überblickte das Geschehen.
Die meisten Krieger hatten sich bereits auf den Weg zum Erebor gemacht und auch er hatte nicht vor noch länger auf dieser Mauer zu verweilen.
Doch seine Schulter schmerzte immernoch und blutete stark.
Ihm wurde langsam schwarz vor Augen. Mit letzter Kraft taumelte er noch ein paar Meter in Richtung der Jungen Frau, die ebenfalls noch auf der Mauer stand und wütend in die Ferne starrte.
Ach verflucht ... nicht schon wie ...
Er sackte zusammen.
Dunkelheit umhüllte ihn, eine ächzende Leere. In all dem Dunkel vernahm er immernoch das Gebrüll der nahenden Ostlinge und die schreie der fliehenden Bürger Thals.
Sein letzte Hoffnung war nun von der jungen Frau gerettet zu werden.
So lag er dort auf den Mauern Thals. Was nun geschieht, liegt nicht weiter in seiner Hand.
« Letzte Änderung: 17. Aug 2016, 08:57 von Fine »
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The Chaosnight

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Re: Kämpfe am Stadttor
« Antwort #27 am: 4. Nov 2009, 23:38 »
Zornigen Schrittes ging Salia auf den Mann zu, sie verascheute ihn dafür sein Leben so leichtfertig aufs Spiel zu setzen und damit der Verteidigung der ganzen Stadt zu schaden, einen kurzen Moment dachte sie sogar daran seinem verletztem Körper noch weitere Wunden zuzufügen, doch sie besann sich schnell eines besseren: Dieser Mann, wenn auch noch so töricht und verwundet, war noch immer ein Teil der Verteidigung und würde angesichts seiner Größe und Stärke sicher noch einige Ostlinge töten können, falls er gesund wäre
"...Und nicht wieder in die Gegner rennt", dachte sie sich dazu.

Als sie vor ihm stand und den blutbefleckten Ärmel sah, unter dem sich eine grässliche Wunde verbarg, wurde ihr eines klar: Mit dieser Verletzung würde es schwer werden den Kampf fortsetzen zu können! Sie drückte eine ihrer zahlreichen Binden auf den Arm des Mannes und verband sie kräftig, um die Blutung zu stillen und so einen größeren Blutverlust zu vermeiden. Doch ihr war wohl klar, dass dies nicht ewig halten würde und bestenfalls eine Übergangslösung wäre. Um ihm irgendwie helfen zu können griff sie an seinen gesunden Arm und unter großem Kraftaufwand zerrte sie den Mann von der Mauer, ein Unterfangen welches ihr schnell wahnsinnig vorkam: Nicht nur, dass sie ihn kaum kannte und von seinen ihr bekannten Taten sogar verabscheute, unter ihr eine Schlacht im Gange war und es ein langer Weg zu irgendwelchen Heilhäusern war, sondern auch seine ungeheure Größe und sein bulliger Körper erschwerten es ihr sichtlich ihn irgendwo hinzubringen, wo sie ihm helfen könnte. Kaum hatte sie unter für sich selbst unvorstellbaren Umständen den Mann von der Mauer getragen blieb sie kurz stehen und überlegte nochmal scharf: Sie wusste genau, warum der Mann in dieser Situation war und dass es sehr lange dauern würde ihn in passende Gebiete zu tragen, während der Feind die einzige Barriere zwischen Heilung und Tod zertrümmerte. Doch andererseits konnte sie auf der Mauer nichts anderes sinnvolles tun, es gab kaum andere Flüchtige oder besser Überlebende aus der Feldschlacht und sie würde es sich nie verzeihen können, wenn ein Verteidiger zum Sieg fehlen würde.

Nach wenigen weiteren Schritten merkte sie, dass der Mann wirklich zu groß und schwer war und sie ihn nie im Leben zur anderen Ecke der Stadt tragen könnte und lediglich ihre Anspannung ihr den bisherigen Weg ermöglichte. So wechselte sie die Richtung und ging geradewegs auf ihr Heim zu, welches glücklicherweise näher an der Mauer lag.


Salia und Rohnon nach: Adarics Laden
« Letzte Änderung: 17. Feb 2016, 09:18 von Fine »
RPG: Aiwyn: [1/2] Start  
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