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Autor Thema: Dragan, zweiter Charakter von Curanthor  (Gelesen 2407 mal)

Curanthor

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Dragan, zweiter Charakter von Curanthor
« am: 6. Jul 2015, 22:54 »
Name: Dragan (slaw. Der Liebe/Wertvolle)

Geschlecht: männlich

Rasse: Mensch, númenorischer Abstammung

Alter: 41

Geburtsort: Draganhrod, Fürstenstadt Govedalends in Rhûn

Start: Gortharia

Aussehen:
Dragan ist ein eher durchschnittlich gewachsener Mann mittleren Alters. Sein Körperbau ist durchaus kräftiger, da er sich viel im seinen Leben durchkämpfen musste. Er hat eine breite Narbe am seitlichen Hals, die sich von unterhalb des Ohrs bis hin zum Schlüsselbein zieht. Seine Haut ist braun gebrannt und gut gepflegt.

Man kann gut in seiner ausdruckstarken Mimik lesen, denn sein Gesicht mit hohen Wangenknochen, dem schmalen Kinn, einem gepflegten Dreitagebart und besonders seine Augen ziehen Blicke auf sich. Dragan wurde mit unterschiedlichen Augenfarben geboren, denn das linke Auge ist grün, während das Rechte himmelblau ist (Iris-Heterochromie genannt).

Als Zeichen seiner Herkunft hat er sich in seiner Heimat ein Tattoo welches einen Wolfskopf darstellt auf seinen rechten Unterarm stechen lassen.


Für gewöhnlich trägt Dragan leichte Jagdkleidung die so präpertiert ist um mit fast jeder Witterung umzugehen (außer sehr kalten Temperaturen), sie ist in hellgrau und beige gehalten. Dazu trägt er Stiefel und Handschuhe welche ebenfalls einige kleine Änderungen erhalten haben, damit der Träger nicht in den heißen Stunden Probleme bekommt. Die Handschuhe trägt er auch sehr oft um nicht mit dem Eisenhut Hautkontakt zu haben, was zu einem erhöhten Verschleiss führt.

Gerne trägt Dragan ab und an auch eine weiße Halbtunika auf einer grauen Leinenhose mit braunen Ledergürtel.

Darüber hinaus versteckt er in seinen Gewändern, zwei Dolche, vergiftete Wurfpfeile (vergleichbar mit Darts) und einen Zirrat. Letzteres ist ein etwas längerer Dolch, verbunden mit einer Kette an deren Ende ein kleiner Hammer baumelt.
Ab und zu trägt er an seiner rechten Seite offen ein schlichtes Kurzschwert in schwarzer Scheide, beides Erbstücke seiner Familie.

Charakter:

Dragan ist ein recht unkomplizierte Persönlichkeit, allerdings hat er durch seine Erfahrungen doch etwas mehr unter seiner Oberfläche, unter die er niemanden schauen lässt.
Äußerlich ist er ein gelassener aber recht mürrischer Kerl, der gerne sarkastische Kommentare von sich lässt oder auch sich über andere Leute lustig macht. Moralisch sind seine Maßstäbe anders gesetzt, so scheut er sich nicht andere zu verletzen um an seine Ziele zu gelangen. Er ist ehrgeizig und weiß wo seine Stärken und Schwächen liegen, was ihm hilft sein Ziel zu erreichen. Auch kann Dragan sehr verbissen sein, wenn ihn etwas packt.


Durch sein Elternhaus wurde er in Rhetorik ausgebildet, kann lesen und schreiben, und denkt viel über philosophische Belange nach, allerdings kollidiert diese ruhige und gelassene Art mit manischen Anfällen. So erlebt Dragan einige Emotionen sehr intensiv und übersteigert, weswegen er als energisch und aufbrausend erscheint. Außerdem gibt es Anzeichen für eine gespaltene Persönlichkeit die eher die enormen Spitzen wie starke Erregung, innere Getriebenheit, rastlose Aktivität und Unruhe wiederspiegeln. So kann es passieren dass er sehr schnell die Phasen wechselt und sich somit seine Persönlichkeit etwas ändert. Zudem ist er recht verfressen, da er einen schnelleren Stoffwechsel als normale Menschen hat und pfeift gern auf Manieren. Da kann es durchaus vorkommen, dass Dragan sehr derbe spricht, was meistens der Fall ist.

Trotz alledem hat Dragan feste Prinzipien an denen er festhält. So würde er Kinder keinen Schaden zufügen, klaut gerne von reichen und überheblichen Säcken, die er abgrundteif hasst und schmiedet schnell Pläne.


Fertigkeiten:

+ gute Reaktion und Auffassungsgabe
+ kann einigermaßen mit Waffen umgehen
+ Ehrgeiz und zielstrebig
+ Körperkontrolle für Balanceakte und Kletterei
+ herausragende Hand-Augenkoordination

0 Manisch
0 durchschnittliche Körperkraft

- mag es Leute zu veräppeln, egal wie ernst die Situation ist
- kein Schlachtenkämpfer
- schlechter Reiter
- tollpatschig
- Wahnanfälle verschiedener Art

Ausrüstung:

- vergiftete Wurfpfeile (Darts)
- zwei Dolche
- Zirrat
- schlichtes Kurzschwert von guter Qualität

- leichte Jagdkleidung
- Tunika mit Hose
- Beutel mit Verpflegung
- Gürtel mit zwei Trinkbeutel

Geschichte:

Dragan saß an der Mauer eines Brunnen gelehnt und schärfte seinen Dolch. Er hatte sich auf dem Marktplatz den besten Platz gesichert, der außerdem noch im Schatten lag. Aber er war nicht zum Vergnügen hier. Seine Hände zitterten leicht, Schweiß rann ihm ins Gesicht und sein Atem ging flach. Die Sonne brannte auf seine Hände und verbreitete eine unangenehme Wärme, die an seinen Armen hochkroch. Langsam packte er den Schleifstein in seine Hosentasche und verstaute den Dolch in seinen Gewändern. Sein Blick ging zum Himmel, schätzend, nachdenklich und angespannt.
Heute wird sich also zeigen ob sich meine Bemühungen auszahlen. All die Vorbereitungen, all die Stunden des Grübelns. Wortwörtlich die Stunde der Wahrheit.
Das Gemurmel um ihn herum ebbte langsam ab, als er aufstand und die große Hauptstraße entlangschlenderte. Kaum jemand schenkte ihn Beachtung, in den Augen der meisten Menschen war er nur ein Armer oder ein Irrer der irgendwo etwas stehlen geht. Meistens tat er das auch, aber nicht heute. Seine Schritte führten ihn zum Viertel der Reichen, wo er sich mit seiner Jadgkleidung mehr oder weniger unter das bunt gemischte Volk der reichen Schnösel einreihte. Im vorbeigehen ließ er einen Apfel aus einer Umhängetasche eines unaufmerksamen Mannes mitgehen. Wie selbstverständlich biss er ein Stück aus dem Obst und kaute genüßlich. Als er schon mehr als zehn Meter weiter war, ertönte die erzürnte Stimme des Mannes, den er soeben bestohlen hatte. Er stritt mit dem Händler, dass er ihm zu weniger Äpfel eingepackt hatte. Mit einem Grinsen aß Dragan weiter und stieß mit einem Kapuzenträger zusammen, der sich offensichtlich umsah und nicht aufpasste. Sofort war seine Belustigung verschwunden. "Pass auf wo du hinlatschst.", blaffte er und sah nur noch die Klinge, die aufblitze. Mit einem raschen Schlag wehrte er den Dolchstoß ab, der auf seinen Bauch gezielt hatte. Dragan packte den erneut zustoßenden Arm, drehte sich in den Angreifen rein und rammte ihm dabei seinen Ellbogen ins Gesicht. Das schmerzvolle Aufstöhnen war eine Genugtuung für ihn, während er die Klinge des Kapuzenmannes aus dessen Hand reißen konnte.
"Gute Reaktion.", stöhnte der Mann, der nach dem Ellenbogenschlag auf die Knie gegangen war. "Danke.", antwortete Dragan knapp und reichte ihm die Hand. "Aber du hättest nicht den Dolch benutzen sollen, sonst hätte ich dich getötet", setzte er nach und zog seinen vermeintlichen Angreifer auf die Füße. Seine andere Hand verstaute die mit Eisenhut vergifteten Darts wieder sicher in seiner Ledertasche.
Die ganze Außeinandersetzung hatte kaum ein paar Augenblicke gedauert, ein paar Leute waren stehen geblieben, erkannten aber, dass es scheinbar Bekannte waren und gingen weiter. Sein Gegenüber schob die Kapuze zurück und seine grauen Haare kamen zum vorschein, ebenso sein strenges Gesicht.
"Ich hätte nicht damit gerechnet dich hier zu treffen.", gestand Dragan offen.
"Ich auch nicht, mein Sohn.", antwortete sein Vater mit einem leichten Schmunzeln.
Gemeinsam gingen sie in eine der leeren Nebenstraßen, zwischen den großen Häusern und genossen für einen kurzen Moment die Ruhe.
"Was führt dich her?", fragte Dragan besorgt.
Die Erklärungen seines Vaters waren alles andere als gut, seine Sorgen waren berechtigt.

Fünf Jahre zuvor
"Du bleibst verdammt nochmal hier!", brüllte ihn sein Vater an. Dragan stieß die Hand seiner Mutter fort. "Ich habe mich lange genug von dir bevormunden lassen. Immer zwingst du mich in deiner Nähe zu bleiben wie ein kleines Kind. Du mischt dich immer in meine Angelegenheiten ein.", hielt er dagegen und beobachtete wie sein Vater rot vor Zorn anlief.
"Du bleibst hier!", schrie er nun außer sich und schmiss den Thron um, als er aufstand. "Deine Unverantwortlichkeit kostete uns fast unsere ganzen Reichtümer. Du hast den Bauern mehr Lohn versprochen ohne es mir zu sagen, das ist Verrat. Keiner verfügt über unsere Schätze außer mir.", tobte der Fürst weiter.
"Du sprichst von "uns" und im gleichen Satz bist du der Einzige, der irgendwelche Macht hat. In diesem Land gibt es kein "uns"!", schrie nun Dragan zurück und überraschte seinen Vater, der sich aber sogleich wieder fing.
"Ich bin der Fürst, das ist mein gutes Recht.", sagte er nun ruhiger.
Dragan sah, wie zwei Wachen aus dem kleinen Thronsaal verschwanden, scheinbar wollten sie dem Streit nicht länger beiwohnen. Und wenn sein Vater im Zorn war, konnte niemand sicher sein nicht selbst Opfer zu werden. Er wusste aber, dass sie direkt hinter den Türen warteten.
"Vielleicht solltest du auf einige Dinge eingehen, die dein Sohn vorschlägt? Immerhin denkt er an das Volk, das uns ja auch mit Essen versorgt.", schlug sich nun seine Mutter   auf seine Seite. Der Fürst von Govedalends massierte sich die Schläfen und schüttelte den Kopf. "Nein, nein, nein. Sobald man ihnen mehr Rechte zugesteht, wollen sie mehr und mehr. Weiber verstehen nichts davon, halt dich da heraus.", wies er sie unwirsch zurecht.
"Sprich nicht so abfällig über sie", rief Dragan, dem es nun wieder hochkochte. "Ständig hackst du auf ihr herum und behandelst sie wie Dreck."
Doch sie legte ihm beide Hände auf die Schultern. "Lass gut sein. Das ist etwas zwischen mir und deinem Vater.", sagte sie beruhigend.
"Ich kann meine Frau behandeln wie ich will. Bevor du mir irgendwelche Vorwürfe machst, such dir selbst eine und selbst dann hast du keine Ahnung von solchen Dingen.", höhnte Dragans Vater.
Damit brachte er das Fass zum überlaufen. "Mir reichts! Du bist ein alter Mann, der sich an die Macht klammert und mir jahrelang vorschreibt wie ich zu leben habe. Du nimmst mir das, was mir bedeutet", Dragan deutete wutentbrannt auf seinen Vater. "Ich vergesse diesen Mann als meinen Vater und trenne alle Bindungen von ihm. Sein Erbe werde ich erst sein, wenn er nicht mehr ist."
Eine plötzliche Stille trat ein. Niemand hatte erwartet, dass er von dem alten Recht gebrauch machen würde und seine Herkunft verleugnet. Dragan sah mit stiller Zufriedenheit wie sich sein Vater in eine Schockstarre befand. Was er gerade getan hatte, war schon lange überfällig gewesen, denn laut dem alten Familienrecht des Fürstentums konnte man alle Bindungen zum Elternhaus trennen. Das Gute dabei war, dass das Gesetz es verbot deswegen Rache zu üben. Er konnte spüren wie sein Vater aufgab, denn selbst ein Fürst konnte dieses Gesetz nicht ändern, da es von einem der ersten Könige für die Fürstentümer erlassen wurde.
Erneut legte die Frau, die er jahrelang gezwungenermaßen als Mutter bezeichnet hatte ihre Hände auf seine Schultern, doch er machte einen Schritt zur Seite. Dragan musterte die knapp vierzigjährige, dunkelblonde Frau. Wie so oft, blickte sie ihn mit einem unendlich traurigen Ausdruck im Gesicht an. Er hasste seinen Vater dafür, dass er Cheydan zur Frau genommen hatte. Trotzdem liebte Dragan sie noch immer und sie ihn auch. Sie konnte und wollte nicht seine verstorbenen Mutter ersetzen und er wusste das.

Der kurze Blickkontakt beruhigte sein Blut wieder und der Fürstensohn zuckte mit den Schultern. "Mach doch was du willst in deinem Wahn von Macht und Geld. Ich habe die Schnauze voll von dem ganzen Herumgelabere am Hof. Such mich nicht und ich mache keine Probleme."
"Du hast kein Recht irgendwelche Forderungen zu stellen....", erwiderte sein Vater langsam und strich sich die Falten seiner Hose zurecht. "Ich gewähre dir jedoch einen Wunsch, immerhin bist du von meinem Blute und deine Mutter würde sich im Grabe umdrehen, wenn sie hiervon wüsste.", murmelte er nun leise.
Cheydan blickte Dragan erwartungsvoll an, auch ihm schoss es sofort in den Kopf und aus dem Mund. Er forderte, dass er sie freigab. Ein schallendes Lachen war die Antwort, die sich wie eine Ohrfeige anfühlte.
"Geh einfach. Ich werde auf dich warten.", wisperte Cheydan so leise, dass nur Dragan sie verstand.
"Was gibt es da zu tuscheln?", brauste der Fürst augenblicklich auf.
"Ich schlug ihm vor, das Land zu verlassen.", sagte sie nun hastig und warf Dragan einen flehenden Blick zu. Er verstand.
Ich werde dich holen kommen, dachte er sich und bestätigte das Gesagte.
Sein Vater sagte, er müsste darüber nachdenken und entließ ihn mit einer wedelnden Handbewegung.

Als er aus eine der Nebentüren in einen Flur trat blieb er stehen. Eine Wache blickte ihn an, sagte jedoch nichts. Sie hörten die Stimmen von den beiden Verbliebenden im Thronsaal, sie stritten erneut. Diesesmal war es jedoch Cheydan, die deutlich zu hören war, der Inhalt war jedoch nicht verständlich.
Die Wache räusperte sich verlegen: "Mein Herr, es schickt sich nicht zu lauschen."
"Und trotzdem tut ihr dies ebenfalls, sonst würdet Ihr nicht hier stehen.", erwiderte Dragan frech, woraufhin der sich Wachmann versteifte.
"G- Gar nicht wahr.", stammelte er und beteuerte, er würde nur Wache halten.
"Keine Sorge, ich habe diesem Hause entsagt." ,beruhigte er den Mann. "Ich bin nun ein einfacher Mann, normalerweise müsstet Ihr mich hinausgeleiten."
Doch die Wache bewegte sich kein Stück.
"Was ist los, hast du einen Stock im Arsch?", reizte Dragan den Mann um eine Reaktion zu erhalten.
"Nein, Fürstin Cheydan mir befahl hier auf sie zu warten und Euch mit Respekt zu behandeln", erklärte der Mann nun leise.
Nun war Dragans interesse geweckt, denn er kannte Cheydan nur als schüchternes Ding, das kaum den Mund aufbekam. Doch die Wache erzählte ihm, das seine Jugendliebe schon seit einiger Zeit Fürst Ivailo mehr und mehr hasste. Es gab von Zeit zu Zeit auch Gerüchte, dass sein Vater heimlich Nahrung an Mordor liefern würde, aber er wollte diesem nie Glauben schenken. Doch nun war der Zweifel gesät und bestärke ihn bei seinem Entschluss fortzugehen. Auf Nachfrage, woher die Wache das weiß, offenbarte er ihm, dass er und Cheydan entfernte Verwandte sind.

Dragan wurde kurz nachdem das hitzige Gespräch zwischen Fürst Ivailo und Cheydan beendet war hereingerufen. Drei Sklaven richteten den Thronsaal wieder her, wärend sein Vater mit dem Hauptmann der Wache sprach. Als er ihn sah, kamen sie beide auf ihn zu.
"Nun, du wirst diese Stadt verlassen und allein deiner Wege gehen. Doch möchte ich dich nicht innerhalb von drei Jahren hier wiedersehen, danach steht dir Draganhrod wieder offen.", verkündete Ivailo sein Entscheidung.
Cheydan stand am Ende des Saals an einer Säule gelehnt und wirkte bekümmert, doch war sie standhaft. Dragan fühlte sich schon deutlich besser und drückte das Kreuz durch. Verbannt für drei Jahre war für ihn ein Witz im Gegensatz zu den Käfig in dem er bisher gelebt hatte.
"Und Govedalend?", fragte er nur um sicher zu sein.
"Du bist ein einfacher Bürger dieses Fürstentums, sobald ich jedoch nur eine schlechte Nachricht über dich erhalte, bist du vogelfrei.", sein Vater blickte zu Cheydan. "Sie wird ebenfalls bestraft werden, überlege als gut, was du tust.", schärfte er ihm bedrohlich ein.

Mit einem unbeschreiblichen Wut verließ er in Begleitung des Hauptmanns die Stadt. Am Tor angekommen, schmerzten sein Kiefer und Hände vom zusammenpressen, geholfen hat es jedoch nicht. Wehmütig blickte er zurück, als er über die Schwelle des Tores schritt. Ein Rudel Händler drängelte sich an ihm vorbei und zog die breite Hauptstraße entlang. Eine Gestalt lief in seine Richtung, sie war langsam. Nun winkte sie und bedeutete ihm zu warten. Dragan wollte ihm entgegen gehen, doch der Hauptmann versperrte ihm den Weg, durch den Helm konnte er das Gesicht des Mannes nicht erkennen. Dafür war jedoch der Läufer schon da. Zu Dragans Überraschung war es die Wache, mit der er sich eben unterhalten hattte. Der Mann drückte ihm ein paar Bündel in die Hand, gab ihm seine Waffen und einen Brief mit Cheydans Handschrift.

"Hol sie dir, wenn du bereit bist. Du kannst auf mich zählen.", sagte die Wache und zog den Helm vom Kopf. Zum Vorschein kam ein Mann, dessen Gesicht deutlich machte, wie nah er mit Cheydan verwandt war. "Geschwister halten zusammen.", grinste der Kerl und schüttelte den Kopf vor lauter Lachen, sodass die blonden Haare nur so flogen. Seine grauen Augen blickten genauso eindringlich drein wie die seiner Schwester, ebenso hatte er die gleichen hohen Wangenknochen und die fein geschwungenen Augebrauen.
"Haltung, Soldat.", stuzte ihn der Hauptmann zurecht. Erschrocken bemerkten sie beide, dass der bullige Gardist die ganze Zeit in der Nähe war. "Ich tue mal so, als ob nichts gehört habe.", sagte dieser zu ihrer beider Überraschung. "Jetzt zurück auf deinen Posten. Und du, geh auf Reisen, sie dir die Welt an, mach dir ein schönes Leben und kehre zurück wenn die Zeit reif ist."
Mit den Worten ließ er Dragan stehen und scheuchte den Bruder von Cheydan vor sich her.

Seine ziellosen Schritte führten ihn zuerst nach Süden und wechselten dann doch nach Osten. Die weiten Felder und Weiden kamen ihn längst nicht mehr so vertraut vor wie damals. Weinend dachte er an Cheydan und ging seiner Wege, wärend in ihm ein Plan heranwuchs. Es war ein geisteskranker Plan. Das Schlimme daran war, dass er ihn mochte.


Gegenwart

Das Treffen mit seinem Vater in der unbedeutenden Stadt weit im Süden Rûhns hatte Dragans Plan zunichte gemacht. Er wusste, dass der König von Rûhn Mordor ein treuer Verbündeter war, hatte aber nicht damit gerechnet, dass er die Fürstentümer umkrempeln würde. Sein Vater war nur noch ein Schatten seiner selbst, er wirkte alt, ausgezehrt und ausgebrannt. Er hatte sich bei ihm entschuldigt, auch wenn Dragan diese Entschuldigung noch nicht angenommen hatte, so dachte er lange darüber nach.
Seine Schritte führten ihn geradewegs ins Herz von Rûhn. Er wusste, wo Cheydan war. Dragans Finger klammerten sich um den Brief von ihr, den er in seiner Hosentasche trug. Mit der anderen Hand hielt er dem Wachmann am Tor ein Schriftstück unter die Nase. Es zeichnete ihn als Steuereintreiber aus und so wagte die Wache es nicht, ihn genauer zu kontrollieren. Sein Vater hatte das Papier einem Freund für viel Geld abgekauft.
"Wer viel wagt muss auch mal hoch setzen. Jetzt setze ich auf dich." Hatte sein Vater gesagt.
Dragan grübelte weiter und zog durch die heruntergekommenen Straßen. Beiläufig zerris er das Papier und streute es Stück für Stück in den Straßengraben. Ziellos wanderte er in der Stadt umher und suchte einen Platz zum schlafen. Gortharia war überaus enttäuschend, wenn es um Schlafplätze ging, aber er würde seine Jugendliebe Cheydan finden.
« Letzte Änderung: 25. Okt 2016, 09:27 von Fine »

Fine

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Re: Dragan, zweiter Charakter von Curanthor
« Antwort #1 am: 7. Jul 2015, 00:06 »

Allein das kursiv markierte klingt schon äußerst interessant (und ehrlich gesagt auch nach einer sehr spaßig zu lesenden Persönlichkeit - im positiven Sinne!. Ich bin sehr gespannt was du noch alles daraus machst. Ist der Charakter denn für Rhûn gedacht?
Feedback gibt's dann wenn du mit deinem Text fertig bist :)

lg
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Linwe

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Re: Dragan, zweiter Charakter von Curanthor
« Antwort #2 am: 7. Jul 2015, 00:32 »
Also ich freue mich auch schon auf den Char, aber sind da nicht ein bisschen wenig Fremdwörter fürs erste drin? xD
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kolibri8

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Re: Dragan, zweiter Charakter von Curanthor
« Antwort #3 am: 26. Jul 2015, 12:32 »
Ich weiß du bist noch nicht fertig, aber wo ich grade dabei bin die Threads hier durchzugehen, schonmal ein kleines Feedback.

Die bisherige Story klingt schonmal ganz interressant, ist auch gut geschrieben, wenn's so weiter geht schaut's gut aus. ;)

Zitat
- Blasrohr
- Giftpfeile
- Zirrat
- Gladius

Ein Blasrohr, das ist wie ich finde eine außergewöhnliche Waffe. Soweit ich es rausfinden konnte wurden Blasrohre in Europa erst im Laufe des Spätmittelalter (14./15. Jahrhundert) über die Araber aus Malaysia eingeführt, und zwar als reine Jagdwaffe. Ansonsten ist das eher eine mittel- und südamerikanische oder fernöstliche Waffe.  Außerdem sind die verwendeten Blasrohre in den Manuskripten zumeist so lang, wie der Jäger selbst. Von daher wird es schwierig ein Blasrohr in den Gewändern zu verstecken.

Pfeilgift ist in Ordnung, musst nur wissen wie man es herstellt [ugly].

Ein Gladius, also das römische Kurzschwert, halte ich für sehr speziell, wenn du ein kurzes Schwert meinst, sag Kurzschwert und gib meinet wegen auch die Länge an, aber das Wort Gladius sollte nicht erwähnt werden.

Ansonsten die Fertigkeiten und der Charaktar erscheinen mir ausgeglichen genug.

Also sieht im Großen und Ganzen schonmal gut aus ;).
RPG:
1. Char Alfward bei Dol Guldur.
2. Char Qúsay in Aín Sefra.

Das Wiki zum RPG. Schaut mal ruhig vorbei ;).

Neu im RPG und Probleme mit dem Namen? Schickt mir einfach 'ne PM ;).

Geschichtsfragen? Hier gibt's Antworten.

Curanthor

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Re: Dragan, zweiter Charakter von Curanthor
« Antwort #4 am: 12. Aug 2015, 17:01 »
Vornweg, nein ich bin noch immer nicht fertig.  [ugly]

@Fine:
Zitat
(und ehrlich gesagt auch nach einer sehr spaßig zu lesenden Persönlichkeit - im positiven Sinne!. Ich bin sehr gespannt was du noch alles daraus machst. Ist der Charakter denn für Rhûn gedacht?
Danke. xD
Und nein, Dragan wird nach Umbar gehen und dort Unruhe stiften, falls es aber dort zu hektisch wird kann er dahin gehen. :P

@Linwe:
Zitat
Also ich freue mich auch schon auf den Char, aber sind da nicht ein bisschen wenig Fremdwörter fürs erste drin?
Nein, da sind viel zu wenige drin.  [ugly]
Ich hatte am Anfang eine der berüchtigten Blitzideen und hab so schnell es geht alles reingepackt was mir in den 5 Minuten in den Sinn kam. Da ich die "Fremdwörter" im Kopf bereits mit alle möglichen Dingen verknüpft habe, kann(konnte, wie du siehst) ich daraus herauslesen was ich alles im Kopf hatte.

@Kolibri:
Zum Zitieren bin ich jetzt einfach mal zu faul. :P

Die Story wird auf jeden Fall nicht so lang wie die meines Erstcharakters. [ugly]

Unter dem Blasrohr hatte ich mir eher einfach ein Bambusrohr oder ähnliches vorgestellt womit man kleine Pfeile auf kurze bis mittlere Entfernung verpusten kann. Es muss ja nicht ein großer Pfeil sein um einen Elefanten auf die Matte zu schicken, ein kleiner Stich reicht bei dem Gift, deswegen kleine Pfeile, ergo kurzes Rohr.
Das Gift selbst bezieht er von einem Händler aus seiner Heimat der regelmäßig nach Umbar kommt, da drüfte sich ein kleiner Vorrat angesammelt haben. Könnte aber geändert werden. (ist ja noch im Kopf)

Das Gladius war eher noch ein Überbleibsel aus den Notizen damit ich weiß welche Größe das Schwert haben sollte, da hab ich aber weniger Ideen da es eine Waffe sein soll, die recht leicht sein sollte, aber eben kein Dolch. Vorschläge?  [ugly]


Danke für euer Feedback und Interesse.
Im großen und ganzen kann ich sagen, dass es mich freut, dass der Charakter schon jetzt Freude bereitet. Bin auch am werkeln, aber momentan etwas mehr Denkarbeit, der Fortschritt wird dann später in Form einer Wand aus Text erscheinen. Soll heißen: ich bin dran! xD

Mfg Curanthor

kolibri8

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Re: Dragan, zweiter Charakter von Curanthor
« Antwort #5 am: 13. Aug 2015, 12:17 »
RPG:
1. Char Alfward bei Dol Guldur.
2. Char Qúsay in Aín Sefra.

Das Wiki zum RPG. Schaut mal ruhig vorbei ;).

Neu im RPG und Probleme mit dem Namen? Schickt mir einfach 'ne PM ;).

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kolibri8

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Re: Dragan, zweiter Charakter von Curanthor
« Antwort #6 am: 16. Sep 2015, 11:14 »
So Curanthor, wie sieht's hier aus?
RPG:
1. Char Alfward bei Dol Guldur.
2. Char Qúsay in Aín Sefra.

Das Wiki zum RPG. Schaut mal ruhig vorbei ;).

Neu im RPG und Probleme mit dem Namen? Schickt mir einfach 'ne PM ;).

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Curanthor

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Re: Dragan, zweiter Charakter von Curanthor
« Antwort #7 am: 17. Sep 2015, 15:10 »
Bin dran, hab und hatte aber ein, zwei Dinge, die mir dazwischen gekommen sind.

Curanthor

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Re: Dragan, zweiter Charakter von Curanthor
« Antwort #8 am: 26. Nov 2015, 15:54 »
Zitat
Bin dran, hab und hatte aber ein, zwei Dinge, die mir dazwischen gekommen sind.
Tja, die "ein oder zwei" Dinge sind doch größer als angenommen.

Leider muss ich aus zeitlichen und gesundheitlichen Gründen darum bitten, den Charakter für eine Weile auf dem Friedhof zu parken. Das bekomme ich momentan nicht unter einen Hut.
Wenn es wieder soweit läuft mache ich hier weiter.

Gruß Curanthor

Curanthor

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Re: [NA/ZI] Dragan, zweiter Charakter von Curanthor
« Antwort #9 am: 19. Sep 2016, 21:42 »
Sooo, Dragan ist fertig.

Was ich geändert habe:
- Start in Rhûn, nicht Harad
- Blasrohr sind nun vergiftete Eisenhut-Wurfdarts (passend zur Hand-Augenkoordination)
- Das Schwert ist einfach ein schlichtes Familienerbstück
- Die Geschichte ausgebaut und min. ein Nebenchar eingebaut, tritt später auch im Play auf.

Ich habe ein paar Dinge noch nicht erklärt, z.B wo er ein paar Dinge herbekommt bzw. erhalten hat (Eisenhut, Schwert), aber mMn würde das doch besser ins RPG selbst passen, als hier puren Infodump zu betreiben.  :P

Ansonsten sage ich vorsichtig, dass ich durch bin und ihr nun das Vergnügen habt zu lesen.  xD

Fine

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Re: [NA/ZI] Dragan, zweiter Charakter von Curanthor
« Antwort #10 am: 19. Sep 2016, 22:52 »
Er hat eine breite Narbe am seitlichen Hals, die sich von unterhalb des Ohrs bis hin zum Schlüsselbein zieht.
Oha, autsch. Das muss weh getan haben.

Für gewöhnlich trägt Dragan leichte Jagdkleidung die so präpertiert ist um mit fast jeder Witterung umzugehen (außer sehr kalten Temperaturen), sie ist in hellgrau und beige gehalten. Dazu trägt er Stiefel und Handschuhe welche ebenfalls einige kleine Änderungen erhalten haben, damit der Träger nicht in den heißen Stunden Probleme bekommt. Die Handschuhe trägt er auch sehr oft um nicht mit dem Eisenhut Hautkontakt zu haben, was zu einem erhöhten Verschleiss führt.
Gerne trägt Dragan ab und an auch eine weiße Halbtunika auf einer grauen Leinenhose mit braunen Ledergürtel.
Mir gefällt, wie detailverliebt du hier beschreibst. Da kann ich auf jeden Fall noch was lernen. :)

Allerdings kollidiert diese ruhige und gelassene Art mit manischen Anfällen. So erlebt Dragan einige Emotionen sehr intensiv und übersteigert, weswegen er als energisch und aufbrausend erscheint. Außerdem gibt es Anzeichen für eine gespaltene Persönlichkeit die eher die enormen Spitzen wie starke Erregung, innere Getriebenheit, rastlose Aktivität und Unruhe wiederspiegeln. So kann es passieren dass er sehr schnell die Phasen wechselt und sich somit seine Persönlichkeit etwas ändert.
Das macht dann eine Interaktion mit anderen Charakteren natürlich besonder spannend und interessant, da Dragan damit sehr unvorhersehbar handeln wird. Gefällt mir.

Fertigkeiten:
sind ausgewogen, gehen gut aus der Geschichte hervor und machen Lust auf mehr.

Geschichte
Dragan saß an der Mauer eines Brunnen gelehnts und schärfte seinen Dolch. Er hatte sich auf dem Marktplatz den besten Platz gesichert, der außerdem noch im Schatten lag. Aber er war nicht zum Vergnügen hier. Seine Hände zitterten leicht, Schweiß rann ihm ins Gesicht und sein Atem ging flach. Ich würde das Komma an der Stelle durch einen Punkt ersetzen und einen neuen Satz beginnen. Die Sonne brannte auf seine Hände und verbreitete eine unangenehme Wärme, die an seinen Armen hochkroch. Langsam packte er den Schleifstein in seine Hosentasche und verstaute den Dolch in seinen Gewändern. Sein Blick ging zum Himmel, schätzend, nachdenklich und angespannt.
Heute wird sich also zeigen ob sich meine Bemühungen auszahlen. All die Vorbereitungen, all die Stunden des Grübelns. Wortwörtlich die Stunde der Wahrheit.
Das Gemurmel um ihn herum ebbte langsam ab, als er aufstand und die große Hauptstraße entlangschlenderte. Kaum jemand schenkte ihn Beachtung, in den Augen der meisten Menschen war er nur ein Armer oder ein Irrer der irgendwo etwas stehlen geht. Meistens tat er das auch, aber nicht heute.

[...]

Fünf Jahre zuvor
"Du bleibst verdammt nochmal hier!", brüllte ihn sein Vater an. Dragan stieß die Hand seiner Mutter fort. "Ich habe mich lange genug von dir bevormunden lassen. Immer zwingst du mich in deiner Nähe zu bleiben wie ein kleines Kind. Du mischt dich immer in meine Angelegenheiten ein.", hielt er dagegen und beobachtete wie sein Vater rot vor Zorn anlief.
"Du bleibst hier!", schrie er nun außer sich und schmiss den Thron um, als er aufstand.

So viel zu dem was mir beim Durchlesen aufgefallen ist.
Der Charakter gefällt mir nach wie vor sehr gut und dass du nicht alles erklärst, z.B. was Dragan in den fünf Jahren so alles gemacht und erlebt hast, macht ihn für mich eigentlich nur noch interessanter, da diese Fragen dazu führen dass ich mir darüber Gedanken mache, was er wohl so erlebt haben könnte und wo und wie er an seine Fähigkeiten und Ausrüstung gekommen ist. Finde ich spitze.

Die Geschichte ist gut erzählt und detailreich, der Konflikt wird einem direkt erläutert und ergibt Sinn. Ich hätte mir persönlich noch etwas mehr Background über Dragans Leben vor diesem Streit und über die allgemeine Lage im Fürstentum gewünscht (was leben dort für Leute, wie unterscheiden sie sich von anderen Bewohnern Rhûns, wie stehen sie zu Sauron), aber das kann ja im RPG dann noch kommen. Ich finde du bringst Dragans außergewöhnliche Art auf schöne Art und Weise rüber; oft macht er Sachen, die aus seinem Blickwinkel Sinn ergeben, aber man muss erstmal einen Augenblick überlegen, wie sein Blickwinkel in der jeweiligen Situation aussieht. Finde ich gut. :)

Bin gespannt darauf was du mit Dragan in Gortharia alles erleben wirst, dort wird ja dann bald so Einiges los sein.
Ist es peinlich dass ich erst ganz am Ende geblickt habe wie die Beziehung zwischen Dragan und Cheydan wirklich aussieht? xD
Von meiner Seite aus ist der Charakter in (bester) Ordnung.

PS: Ich verschiebe Dragan dann mal zu den anderen beiden Charakteren deren Annahme aussteht, inaktiv ist er ja nicht mehr.
« Letzte Änderung: 19. Sep 2016, 22:59 von Fine »

Curanthor

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Re: Dragan, zweiter Charakter von Curanthor
« Antwort #11 am: 21. Sep 2016, 18:52 »
Hallo Fine,
so viel Lob auf einmal, da wird man ja rot, danke dafür und die Korrektur.  :)
Generell muss ich sagen, dass ich oft ins Detail gehe, weil ich dazu die Bilder im Kopf habe, wie eine Kamera, die rein- und rauszoomt.

Zitat
Ist es peinlich dass ich erst ganz am Ende geblickt habe wie die Beziehung zwischen Dragan und Cheydan wirklich aussieht? xD
Es ist ein wenig versteckt, aber es ist nicht peinlich, keine Sorge.  [ugly]

Was seinen Hintergrund angeht und unerwähnte Dinge, das werde ich, wie du auch schon angemerkt hast, in das aktuelle Geschehen einstreuen wie Salz in eine Suppe.  xD

Ich wollte auch noch fragen, ob ich Cheydan später als Nebencharakter reinstellen kann, wenn Dragan angenommen wurde.

@Alle:
Falls jemand die Bedeutung der Namen wissen möchte:
Cheydan
Bedeutung: "ruhig" oder "ruhigen, geduldigen", Ursprung in Afghanistan

Ivailo
Bedeutung aus der Geschichte: der Anführer von dem Bauernaufstand / 11. Jahrhundert. Der Bauer, der König wurde.
Bedeutung wörtlich: Wolf
Ursprung in Bulgarien

Eandril

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Re: Dragan, zweiter Charakter von Curanthor
« Antwort #12 am: 21. Sep 2016, 18:56 »
Zitat
Ist es peinlich dass ich erst ganz am Ende geblickt habe wie die Beziehung zwischen Dragan und Cheydan wirklich aussieht? xD
Es ist ein wenig versteckt, aber es ist nicht peinlich, keine Sorge.  [ugly]
Ich habs auch erst ganz spät gerafft, zuerst dachte ich dass Dragans Vater nach Cheydan suchen würde. (Ähem... das war natürlich bevor du den Teil überarbeitet und das deutlicher gemacht hast [ugly])

Ansonsten kann ich nicht viel sagen, da ich im Grunde nur Fine wiederholen würde^^

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Fine

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Re: Dragan, zweiter Charakter von Curanthor
« Antwort #13 am: 21. Sep 2016, 22:54 »
Ich wollte auch noch fragen, ob ich Cheydan später als Nebencharakter reinstellen kann, wenn Dragan angenommen wurde.

Ich würde sagen dem steht nichts im Wege.

kolibri8

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Re: Dragan, zweiter Charakter von Curanthor
« Antwort #14 am: 27. Sep 2016, 11:39 »
Hast ja jetzt eigendlich lange genug gewartet. Der Char ist gut, und die anderen will jetzt nicht nochmal wiederholen.

Angenommen!
RPG:
1. Char Alfward bei Dol Guldur.
2. Char Qúsay in Aín Sefra.

Das Wiki zum RPG. Schaut mal ruhig vorbei ;).

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