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Kirche

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Lars:

--- Zitat von: Ulmo am 31. Mai 2009, 23:14 ---Ich denke der Vatikan ist ein riesiger Loch in dem GEsetzt nicht gelten und auch der Glaube mit allen Mitteln aus dem Weg geräumt wird.

Nach dem Motto Ö:"was nicht passt wird passend gemacht"

--- Ende Zitat ---
So hart würde ich es nicht ausdrücken...
Der Vatikan bzw. der Papst mag seine Fehler haben und auch nicht immer im Sinne des "ursprünglichen" Glauben handeln, im Mittelalter wurde die Bevölkerung ja vie Inquisition usw. schlichtweg terrorisiert.
Allerdings halte ich den Vatikan bzw. die Institutionalisierung der Kirche für die einzige Möglichkeit, diese Glaubensgemeinschaft zusammenzuhalten.

Ich selber bin katholisch, allerdings glaube ich nicht an einen Gott im Sinne der katholischen Kirche bzw. im Sinne irgendeiner anderen Kirche oder Religion. Da in der Zeit, in der Menschen die Welt bzw. das Universum beobachten, noch nichts geschehen ist, was den grundlegenden wissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten widerspricht, glaube ich nicht, dass ein übermächtiges Wesen sich bis jetzt "gezeigt" hat. Allerdings schließe ich auch nicht aus, dass es so etwas gibt, aber mit relativ großer Sicherheit nicht im Sinne einer der heutigen Religionen.

Isildur:
Ich bin katholisch erzogen, getauft und gefirmt. Hin und wieder gehe ich auch in die Kirche mit meiner Familie, stand dem ganzen aber schon als kleiner Junge immer skeptisch gegenüber. Soll heißen ich wollte immer wissen wie alles "wirklich" funktioniert und nicht diese Erklärungen wie " Gott hat es so gemacht, deshalb ist es so", bin also ein wissenschaftlich denkender Mensch.
Für mich ist der Glaube eine gute Sache für Menschen die sich zurückziehen wollen, sich selbst finden wollen oder Hilfe bei Schicksalschlägen brauchen, nicht mehr wie früher wo er dazu da war unerklärliche Dinge zu deuten.
Auch sollte jeder selbst entscheiden können wie glauben möchte. Ich zum Beispiel halte nicht viel von "dem" Jesus Christus oder seinen Aposteln.
Wie Elrond denke ich auch, dass es eine höhere Macht gibt, sonst hätte überhaupt nichts einen Sinn. (Den hats wohl sowieso nicht)
Zum Thema Vatikan : also ich finde dass ein interessantes Thema mit den Verschwörungen, Orden und Machtkämpfen
mfG Isildur

Hatacatan:
Als Kind habe ich erfürchtig geglaubt, aber mit der fortschreitenden Reife meines Verstandes habe ich dann den Glauben abgelegt, als ich begriff, dass sich Gott erstens nirgendwo in der Natur feststellen lässt, und zweitens, dass es gar nicht so unwahrscheinlich ist, dass sich eine Sekte innerhalb von Jahrtausenden zur Weltreligion erhebt. Menschen können sehr gedulgig, fleißig und grausam sein, wenn es um die Verbreitung ihrer Überzeugungen geht.
An eine Seele oder ein Jenseits glaube ich folglich auch nicht: Wir Menschen sind ein kurzweiliger Zustand in den bizarren Wechselwirkungen der Naturgesetze, dieses biochemische System, das unsere Persönlichkeit ausmacht, erlischt mit dem Absterben des Gehirns. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass enorm fortgeschrittene Technik ein Gehirn, dass die Arbeit vor kurzem eingestellt hat, wieder anwerfen kann, nachdem strukturelle Schäden behoben worden sind, aber grundsätzlich halte ich eine magische Art von Auferstehung wie in den Religionen für ein Produkt menschlicher Fantasie.
Zu meiner atheistischen Überzeugung gehört aber auch, dass wir Menschen in keiner Form GEWOLLT sind oder irgendeine Art von Funktion im Gefüge des Universums ausüben. Ich kann mit diesem Nihilismus in der Welt ohne weiteres Leben und mir ein Floß aus Optimismus und Lebensfreude bauen, aber ich kann mir denken, dass es vielen nicht behagt, so im Nichts zu baumeln.
Religion ist meiner Ansicht nach eine Art Droge, um die menschliche Angst vor der Nichtexistenz oder Bedeutungslosigkeit zu unterdrücken. Ihre Funktion zur Erklärung der "einfachen" Phänomene der Natur (so wie Tageslicht, Entstehung der Lebewesen, aber nicht generell die Existenz des Universums, die ist ein "schweres" Phänomen) hat sie außer bei besonders zurückgebliebenen Individuen längst verloren, seitdem es die Naturwissenschaften gibt.
Dass die Religion die Naturwissnschaft behindern kann, ist leider auch wahr. An der Stelle möchte ich den hochgeschätzten Einstein zitieren, und zwar seine Worte, mit denen er die Quantentheorie, heute fester Bestandteil der theoretischen Physik, abgetan hat:
"Der liebe Gott würfelt nicht."

Ich belächle religiöse Gefühle gerne mal, aber eigentlich bin ich sehr froh, dass die meisten Menschen nicht meine Überzeugung teilen, da es Menschen selten gut tut, zu wissen, dass es keine Werte gibt außer denen, die man sich erfindet. Atheismus kann auch leicht in grenzenlose Gier und Egoismus münden, das DDR-Regieme war auch atheistisch.


Und die Predigten der Pfarrer helfen mir kein bisschen, auch, wenn ich es früher mal gedachte habe, da denke ich lieber selbst nach und schaffe mir meine eigene Philosophie.^^

Jekkt:

--- Zitat von: TRC|~Hamster~ am 31. Mai 2009, 23:21 ---Ist dir beides heilig?

--- Ende Zitat ---

Ähh wenn ich vorher sage dsa ich ungläubig bin ist es mir bestimmt net Heilig ich meine damit das es beide(für mich)niedergeschriebene Geschichten sind, wobei man bei keiner weis ob sie war ist.

TRC|~Hamster~:
Interessant.
Also denkst du, dass - wenn du stirbst - es so ähnlich ist, als wenn du einschläfst und dann Schicht im Schacht ist?

€dit:
@Pilaster:
Herr der Ringe ist erfunden. Das wurdemeines Wissens bestätigt.

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