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Kirche
Simbyte:
--- Zitat ---"Die Hölle" ist ein Zustand, den Menschen sich selber zufügen indem sie sich komplett verschließen.
--- Ende Zitat ---
Natürlich kann man den eigenen Geist unter gewissen Umständen als Hölle bezeichnen, ganz unabhängig vom Glauben.
Aber zumindestens früher haben Christen geglaubt, dass die Seelen der "Bösen", der Ungläbigen, an einen schrecklichen Ort gelangen. Dabei wurden wenn ich mich richtig erinner sogar in der Bibel Formulierungen wie Feuersee gebraucht.
Man kann seine Religion auch ohne so etwas leben, aber zumindest in der Leitwerken (Bibel, Koran) existiert ein solcher Ort.
Und was die Kirchenkonzile angeht, wurde z.B. auch erst um 300 nach Christus "festgelegt", dass Jesus Gotte Sohn ist.
Beim besten Willen, eine solche Gemeinschaft kann ich nicht ernst nehmen. Einer der Grundpunkte einer Religion ist doch, dass alles von einem höheren Wesen von Anfang an festgelegt wurde. Wie soll sich dann nachträglich was ändern, und warum wurde ein solcher Irrglauben denn von Anfang an zugelassen?
Die Person Jesus ist eine andere Sache. Ob sie nun existiert hat oder nicht, die Grundsätze wie Nächstenliebe oder Barmherzigkeit befürworte ich natürlich auch absolut.
Aber man kann sein Leben auch nach solchen Prinzipien ausrichten, ohne an ein höheres Wesen zu glauben oder in einer Sekte zu sein, die in der Vergangenheit ihres Glaubens willen Kriege geführt und Frauen auf Scheiterhaufen verbrannt hat.
Edit: Den folgenden Artikel in der Süddeutschen Zeitung kann ich jedem empfehlen:
http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/29440
--- Zitat --- Nun wird die katholische Kirche in Personalunion vom Staatschef des Vatikans geführt, einer absoluten Monarchie, die ähnlich wie die Kirche selbst weder Gewaltenteilung noch Demokratie kennt – beides elementare Grundzüge unserer Verfassung. Frauen wird in Kirche wie Vatikan der gleichberechtigte Zugang zu höheren Ämtern verwehrt, sexuelle Minderheiten werden verfemt und diskriminiert. Zudem sind die hiesigen leitenden Geistlichen, obwohl aus deutschen Staatskassen bezahlt, undemokratisch zustande gekommenen Weisungen aus dem theokratischen Kleinstaat zu Gehorsam verpflichtet. Und so manche ihrer Äußerungen scheinen, wenn auch nicht direkt sicherheitsgefährdend, so doch stark polarisierend. Insgesamt zeigt sich an vielen Stellen also eine deutliche Abweichung von Gesellschaftsverständnis und Menschenbild unserer Verfassung. Letzteres gründet zwar auf dem christlichen Menschenbild, hat sich jedoch im Hinblick etwa auf Eigenverantwortung, Freiheit und Gleichheit gegenüber dem der katholischen Kirche offenbar deutlich weiterentwickelt.
--- Ende Zitat ---
TRC|~Hamster~:
--- Zitat von: Adamin am 1. Jun 2009, 00:54 ---[...]
Erstmal Hamster:
Ich bin echt überrascht dass du gläubig bist.
Bisher hab ich dich eigentlich für einen harten Rebell-Metallhead gehalten. ;)
[...]
--- Ende Zitat ---
=b
Naja, das bin ich vielleicht auch (wenn auch weniger Rebell). Aber Metalhead schon (: Doch ich höre nicht "Black Metal". Songtexte dieses Genres preisen Satan und die Hölle usw. Ich höre z.B. Hardcore, Metalcore, Melodic Death Metal. Dort geht es z.B. um Ziele im Leben, dass man wieder auf die Beine kommt, wenn man am Boden ist, gesellschaftliche Probleme.
Metal ist mein Leben, aber auf eine Art und Weise, wie es sich auch mit dem Glauben verträgt ;) Es gibt ja auch christliche Bands. Wobei ich solche nicht speziell höre.
Ulmo:
noch einmal zum thema Tod,
ich glaube es tut nicht weh zu sterben und richtig angst habe ich auch nicht, aber es würde für meine Freunde weh tun, für meine Eltern und so weiter, außerdem denke ich das die meisten Menschen nicht Angest vor dem tod haben sondern vor den Schmerzen ( mich eingeschlossen) ich denke ein Tod , wo zB ein 80 Jähriger mann seelenruhig auf seinen Sessel einschläft und nicht mehr aufwachte ist mit der beste tod, man hatte das Leben kennen gelernt,die guten und die schlechten Seiten, man hatte Spaß in einem großen spiel
Und hat am ende das vorbestimmte Ende erreicht. hier im Ideak zustand ohne Schmerzen.
ich würd enicht gehen einquetsch in einem Auto nach einem unfall sterben ;)
soviel zum Tod
@ adamin zum Teil hast du recht wobei ich nie sakrielg gelesen hab geschwege denn illuminati oder sowas. Galilieo M. hab ich gesehen da kommen auch ein par meine hier genannten idden hervor, allewrdings werden diese quelle auch von seriöseren Quellen unterstützt( ja ichw eiß gAlilieo M. ist schwachsinn).
mfg Ulmo
Lars:
@Adamin: Auch wenn du vielleicht nicht nochmal hier schreiben willst, muss ich zu deinem Post doch etwas schreiben.
Du sagst, dass der Glaube hierzulande nicht mehr richtig weitergegeben wird. Die Frage ist nur: Wie sollte er denn weitergegeben werden? Einige Leute erziehen ihre Kinder im Glauben und gehen mit ihnen häufig zur Kirche. Andere lassen ihren Kindern alle Freiheiten und lassen sie nicht einmal taufen. Aus beiden "Richtungen" können sowohl sehr gläubige Menschen, als auch Atheisten hervorgehen.
Ich denke, dass die Menschen weniger religiös sind, weil man ihnen inzwischen die Freiheiten gibt, sich individuell zu entwickeln. Die starren gesellschaftlichen Strukturen, wie es sie noch vor einem Jahrhundert gab, haben sich aufgelöst. Im Zuge der Globalisierung und der wachsenden Anzahl an Möglichkeiten, sein Leben zu gestalten, ist auch die Individualität der Menschen gestiegen. Heutzutage hat jeder Mensch seine eigene, individuelle Weltanschauung. Und im Zuge dieser Entwicklung ist es nur logisch, dass die Menschen sich nicht mehr auf eine vereinheitlichte Religion fixieren lassen.
Außerdem hat die Religion einige ihrer früheren Funktionen verloren:
Sie gab den Menschen in schlechten zeiten Hoffnung auf ein besseres Leben nach dem Tod. Heutzutage gibt es solche extrem schlechten Zeiten (Hungersnöte etc.) in westlichen Gesellschaften nicht mehr. (Menschen in ärmeren Ländern sind auch noch religiöser als in Industrieländern)
Sie erklärte die Natur und Katastrophen, dafür gibt es inzwischen die Naturwissenschaften.
Heutzutage wird die Religion nur noch zur Erklärung von Fragen auf einer sehr abstrakten Ebene benutzt, z.B. was ist nach dem Tod, Sinn des Lebens etc.
Damit nimmt sie aber im Alltagsleben keine Stellung mehr ein und wird damit für viele Menschen weniger wichtig.
Außerdem fördern die Wissenschaften und auch die Schule, die ja für die Entwicklung eines Menschen sehr wichtig ist, das logische Denken. Und Religion ist nunmal logisch nicht erfassbar.
Damit will ich nicht sagen, dass Gläubige nicht logisch denken können, sondern dass dies nunmal der Grundlegende Unterschied ist, weswegen solche Diskussionen immer festgefahren sind: Die Einen glauben an etwas, was sie nicht beweisen können, die anderen glauben nur etwas, was auch bewiesen werden kann.
@Simbyte: Das Zitat ist aber eine sehr einseitige Sicht. Viele vergessen, dass unsere heutige Gesellschaft bzw. unsere heutigen Werte maßgeblich von der Kirche geprägt wurden.
TRC|~Hamster~:
@Ulmo:
Wahrscheinlich/Hoffentlich werden es deine Eltern nicht mehr auf dieser Erde erleben, dass du stirbst.
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