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Autor Thema: Ethring-Furt  (Gelesen 420 mal)

--Cirdan--

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Ethring-Furt
« am: 2. Mär 2013, 00:04 »
Merian von Cirit Dûm


Ein Fuchs ging ganz ungestört seinen Weg und ließ sich von nix und niemanden abbringen nach unvorsichtigen Vögeln oder Hasen Ausschau zu halten. Nicht einmal von einer marschierenden Truppe Menschen, die seinen Weg kreuzten. In aller Ruhe verschwand der Fuchs in dem nächsten Gebüsch, während Merian stehen blieb und ihm noch erstaunt nachblickte. Alle Mannen aus Cirit Dûm kamen zum Stehen und Einer sprach im Flüsterton: „Merian, was ist los? Warum halten wir hier? Erst gleich kommen wir zur Furt und dort sollten wir Rasten.“ Merian drehte sich zu dem Mann um und antwortete noch in Gedanken: „Ein Fuchs, nur ein kleiner Fuchs. Doch jetzt habe ich ein komisches Gefühl als wenn gleich etwas über uns kommt, was wir nicht erwartet haben.“
„Und recht habt ihr!“
, rief eine Stimme über ihnen aus den Ästen einer großen Kiefer.
Merians Männer waren in einen Hinterhalt geraten. Überall um sie herum waren nun der Pfeilen Spitzen zu sehen. Männer in brauner Kleidung hielten ihre großen Eichenbögen gezielt auf die Eingekreisten.
Der Mann in den Bäumen sprach weiter: „Schon lange wachen wir hier am Ethring, haben schon einige Orks und vor allem Kundschafter abfangen können, doch haben wir nie erwartet, jemand käme von Westen. Was sucht ihr, die gut ausgerüstet in das vom Feind besetze Land aufzubrechen scheinen, hier?“ „Tatsächlich“, antwortete Merian, den Kopf nach oben gerichtet, etwas erleichtert, „wollen wir in den Osten und in den Krieg. Wir, genau wie ein Heer aus der Schwanen Stadt, werden Linhir und dessen Lande vom Feind befreien. Aber nun sagt uns, wer ihr seid, der hier die Orks, auch wenn nicht alle, von meinem geliebten Lamedon fernhält.“
Der Mann, obwohl schon viele Jahre älter als Merian, sprang aus dem Geäst und landet geübt auf seinen Füßen vor den Männern: „Es ist auch mein geliebtes Lamedon. Ich bin Angbor von Calembel, der Herr Lamedons. Ich bin Angbor, der Angstlose, wie mich der Thronerbe nannte, denn ich Linhir traf.“ „Verzeiht mir“, sprach Merian und kniete, wie auch alle anderen Männer Cirit Dûm, vor ihm nieder.

Nach langen Erzählungen über vergangene und geplante Taten wurde der tapfere Trupp Merians von Angbor zu einem köstlichen Abendessen am Lagerfeuer eingeladen.
Während Speis und Trank stand Angbor plötzlich auf und gab bekannt, dass er Merians Vorhaben unterstützen würde. „Ich gehe mit nach Linhir“, sprach er selbstsicher, „ich habe das ewige warten auf Orks, die diese Furt hier nutzen wollen, satt. Ich werde zwanzig Krieger aus meiner Reihe aussuchen, diese werden mich begleiten. Die anderen bleiben hier und halten diesen strategischen Punkt so lange sie können.“
Obwohl es schon spät in der Nacht war und der Bierfässer Leere schon von vielen mit bedauern bemerkt wurden war, war Merian klar, dass Angbor es ernst meinte und er freute sich über diese Verstärkung und eine fachkundige Führung.

„Ich kann diese Anfänger von Kriegern doch nicht alleine gehen lassen“, war das letzte, das Merian von Angbor zu seinen Männern grölend hörte, bevor er sich einen ruhigen Platz zum Schlafen suchte.

Am nächsten Morgen brach der verstärkte Trupp bei strahlendem Sonnenschein auf.


Merian und Angbor mit den Männern Cirit Dûm und Angbors Leibgarde nach Linhir


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« Letzte Änderung: 16. Aug 2016, 15:35 von Fine »