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Autor Thema: Feldlager vor den Toren Edoras  (Gelesen 2497 mal)

Offline Thorondor the Eagle

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Feldlager vor den Toren Edoras
« am: 12. Nov 2009, 17:33 »
Gandalf, Erkenbrand, Faramir, Éowyn, Faendir, Celebithiel und Amrûn aus der Innenstadt und Vorhof der Goldenen Halle


Die Stadt war für immer verloren. Tausend Jahre harter Arbeit wurden von den Flammen in nicht einmal einem Tag vernichtet worden.
Die Soldaten begannen nun in sicherem Abstand zu Stadt ein Feldlager auf einem Hügel aufzuschlagen. Hunderte weißer Zelte wurde um das größte von Faramir und Eowyn gebaut. Lobenswerterweise überließen es die Männer den Frauen und Kindern. Von fern wirkte es sicherlich wie einer der königlichen Grabhügel auf dem zierlich und fein die kleinen Blumen Simbelmyne wuchsen.
Es waren kaum ein paar Stunden vergangen, da wurde Amrûn von den grellen Strahlen der Sonne geweckt. Zunächst etwas verwirrt blickte er in die Runde. Er sah wie Celebithiel mit ihrem liebenswürdigen Gesicht neben ihm schlief. Ihre Lippen bebten leicht, wahrscheinlich träumte sie von der grausamen Schlacht. Behutsam strich der Elb ihr über die Wange. Die Kraft der Sonne hatte sie bereits angewärmt und die Berührung zauberte nun ein Lächeln auf den Mund der Elbe.
Amrûn erhob sich von seinem Schlafplatz und ging auf die Suche nach Gandalf. Am höchsten Punkt des Hügels saß Erkenbrand, sein Gesicht zu den qualmenden Ruinen der Stadt gerichtet.
„Erkenbrand, wie geht es euch? Ruht ihr euch gar nicht aus?“
Der Mensch schaute nicht mal zu dem Elben auf.
„Ich weiß, werter Elb, für euch ist dieser Kampf siegreich verlaufen und ihr wurdet gerettet, aber auf mich trifft das nicht zu. Edoras war meine Heimat, mein Zufluchtshafen, die Stadt des Königs. Eorl hat sie erbaut und seine Söhne thronten in Meduseld. Nun ist alles verloren...“, antwortete der Rohirrim.
Amrûn konnte in diesem Moment nicht antworten. Hier war er mit seiner Weisheit am Ende, er wollte sich gar nicht vorstellen, wie schrecklich der Untergang Mithlonds in treffen würde. Er setzte sich nur neben den Menschen, in der Hoffnung ihn durch seine Anwesenheit Trost zu spenden.

Plötzlich hörte der Elb sanfte Schritte hinter sich. „Erkenbrand, treuer Gefährte“, sagte Éowyn und legte dabei ihre Hand auf seine Schulter.
„Großes hast du getan für die Menschen von Rohan, auch wenn wir einen hohen Preis dafür bezahlt haben.“
Ihr Blick wanderte zu der Rauchsäule, welche den Himmel verfinsterte.
„Diese Häuser und die Goldene Halle waren das Herz von Rohan“, sagte er gefolgt von einem leisen schluchzen.
Éowyn starrte in die Ferne, sagte dann aber: „Nein. Edoras war das Zeichen, die Galionsfigur Rohans. Unser Volk ist das Herz und unsere Erinnerungen die Seele des Landes. In uns tragen wir das Bild der einst blühenden Stadt und wir werden es unseren Kindern weitergeben... Erkenbrand, dir mehr anzumaßen, kann ich nicht von dir verlangen. Wir müssen die Menschen in Sicherheit bringen, geleite du sie nach Aldburg, dort werden sie verpflegt.“
„Meine Herrin, keinen eurer Wünsche würde ich euch verwehren“, sagte er.
„Mein Onkel wäre sehr stolz auf dich gewesen.“

Faramir trat nun ebenfalls aus dem Zelt heraus, gefolgt von Gandalf. Alle schritten den Hügel hinab und wandten sich zu den Zelten.
„Blast das Horn“, forderte Éowyn einen ihrer Gefolgsleute auf. Drei laute Töne folgten um das Volk aufmerksam zu machen. Auch Celebithiel befand sich nun unter ihnen, anscheinend war sie aus ihrem Schlaf erwacht.
„Männer, Frauen und Kinder Rohans wir haben diese Schlacht gewonnen, für uns, für Rohan. Gerade rechtzeitig sind wir eingetroffen um den Feind zu erschlagen, dank Gandalf dem Weißen. Auch wenn der Verlust groß war und unsere geliebte Stadt vernichtet, so können wir von Glück reden noch am Leben zu sein.
Und eines sei dem Herrn von Isengard gesagt, die Rache der Rohirrim wird grausam sein. Sein Körper wird bluten und sein Gefolge sterben. Sie haben keine Gnade von uns zu erwarten, genauso wie sie uns keine gewährt haben.
Das Heer wird bald losziehen, um Isengard ein für alle mal zu reinigen.
Jeder der nicht kämpfen kann oder will, soll sich meinem treuen Freund Erkenbrand anschließen. Er wird euch behüten auf eurer Reise nach Aldburg und vorerst den Vorsitz der Stadt übernehmen, bis ich zurückkehre.“

Éowyn erntete nur spärlichen Jubel, zu düster waren die Zeiten und zu groß die Verluste. Die Menschenmenge löste sich wieder und sie begannen alles zu packen. Schon bald würde die Reise beginnen.
Für Amrûn, Celebithiel und Gandalf würde es weitergehen in den Westen erneut in den Krieg.
« Letzte Änderung: 15. Feb 2016, 13:53 von Fine »
2. Char Elea ist bei der Ratsversammlung von Aldburg


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Offline Vexor

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Re: Feldlager vor den Toren Edoras
« Antwort #1 am: 14. Nov 2009, 14:59 »
Der Duft von tausenden Blumen umhüllte Celebithiel, die abseits des Lagers sich in den bunten Teppich, aus Gras, Blumen und Kräutern gelegt hatte, die dort gediehen.
Nur wenige Meter weiter links von ihr zierten eine tote und platt getrampelte Matte den Boden, die in den Farben Grün und Braun variierte.
Sie hatte die Augen fest verschlossen und ihre Gedanken wurden von dem Duft an die exotischsten Orte geleitete. Der würzige Geruch eines Wiesenkrauts führte sie zurück nach Fangorn, wo sie erneut die Gruppe Ents sah, die Baumbarts letzten Ruf vernahmen. Der süßliche Duft nach Margeriten führte sie an die Grenze Loriens und den kleinen See, wo sie Abschied von Nîdanadh genommen hatte und er zog sie weiter, vorbei an den goldenen Mellyrn, hinzu der Stelle, an der Galadriel und Celeborn sich von ihr verabschiedete hatten. Nun flog sie, getragen von dem Duft nach taufrischen Gras, über das Schlachtfeld Loriens und die Gipfel des Nebelgebirges, wo Celebithiel zusammen mit Jutan den Orküberfall überlebt hatte. Sanft wurde sie an den Bruinen abgesetzt und auf einen Weg, getaucht in rote Roseblätter und weiße Simbelmyne, schritt sie durch das Tor von Imladris. Um sie herum tanzten die Waldgeister Yavannas und in den Bruinen schwammen die Nymphen Ulmos.
Der Wind streichelte sie und gekleidet in ein blütenweißes Kleid stieg sie die Treppe empor, die zu einem kleinen Pavillon führte. Die spielerischen und verschnörkelten Gebäude Imladris waren gekleidet in Blüten aller Gegenden. So war das Geländer der Treppe umhüllt von schneeweißen Lilien und Tulpen in allen ihren Farben. An den Bäumen hingen die saftigsten Kirschen und ihre Blüten schmückten sie zu einem Festakt. Unzählige Elben, gekleidet mit den prächtigsten und schönsten Stoffen, wandelten durch Imladris und applaudierten ihr, Celebithiel. Sie erreichte nun den Pavillon, und die Waldgeister tanzten um ihn herum. Dort saßen nun alle vereint. Gandalf, gütig lächelnd und an seinen Stab gelehnt, neben Amrûn und Antien, die ihr zulächelten. Galadriel, Celeborn und Elrond standen in helle Roben gehüllt zur ihrer Rechten und Celebithiel vernahm das wunderschöne Gesicht Celebrians und ihrer beiden Söhne, Elladan und Elrohirs. Die Sonne stand hoch empor und als sie Freude strahlend auf Celebrian zuging um sie zu  umarmen, zerfiel sie in ihren Händen zu staub.
Erschrocken drehte sie sich um und auch die anderen waren nur noch Skelette, die zu Staub zerfielen. Plötzlich herrschte grimmigste Nacht und keine Steine und kein Mond kleideten das Himmelszelt es herrschte drückende Dunkelheit. Celebithiel verließ den Pavillon und die Waldgeister, die vorher so friedlich um den Pavillon getanzt hatten, waren nun Fledermäuse die kreischend ihr um den Kopf schwirrten und sie zu beißen und an den Haaren zu ziehen versuchten. Um die edlen Kirschbäume wunden sich nun garstige Schlangen, die ihre giftigen Zähne in die Bäume schlugen und ihnen die Lebenskraft aussaugten. Die saftigen Kirschen waren nun mehr vertrocknete Kerne.
Imladris war wie leer gefegt und an den prächtigen Stoffen und denen den Elben gehört hatte, nagte nun der Zahn der Zeit und sie fingen an zu verwesen. Spinnen, ähnlich denen des Düsterwaldes, nisteten nun in den düsteren Spalten der Elbenstadt und hüllten alles in ihre Geisternetze. Die Blumen, die Stadt schmückten waren verwelkt oder standen in ewigen Flammen, die ihre Schönheit nichtmehr Preis geben würden.
Celebithiel rannte, sie wollte diese teuflische Stadt verlassen. Als sie das Stadttor passiert hatte und an den Bruinen ankam, wo sie vorher gelandet war, sah sie das vertraute Gesicht einer der Wassernymphen. Behutsam sah sie ins Wasser und streckte ihr blasse Hand in das kühle Nass. Sobald sie das Wasser berührt hatte färbte es sich blutrot und die Nymphe stieß einen markerschütternden Schrei aus, der denen der Nazgûl glich und offenbarte ihr wahres Gesicht. Ein totes Skelett, welches Schönheit vortäuschte, um ahnungslose zu locken. Celebithiel schreckte hoch und aus Richtung Imladris kommend sah sie die Nazgûl auf ihren reitenden Wesen am Himmel fliegend. Celebithiel rannte, sie rannte so schnell sie konnte in einen Wald hinein. Die Schatten der Neun waren am Himmel verschwunden und Celebithiel rastete. Das herz pochte ihr bis zum Hals und sie konnte kaum atmen, zum Teil wegen der Erschöpfung, zum Teil wegen der wachsenden Angst, die sich in ihr breit machte. Plötzlich verschwand der Wald und es war vollkommen dunkel. Celebithiel fiel, aber sie konnte nicht schreien und während sie fiel sah sie alle Städte und Orte Mittelerdes vor ihrem geistigen Auge, die dasselbe Schicksal ereilt hatte, wie die blühenden Elbenstadt Imladris. Sie schlug auf einen harten Boden auf an einen Ort, welchen sie nicht kannte. Vor ihr ein dunkler Thron, gemeißelt aus unzähligen Totenschädeln. Auf ihn thronte der dunkle Herrscher persönlich und lachte höhnisch, als er die winzige Elbin erblickte. Er holte zu einen Schwertstreich aus und...-

Celebithiel fuhr hoch und sie wurde sogleich von dem Licht  der gleißenden Sonne geblendet, so dass sie sich die Hände vor die Augen halten musste, um sich vor den Strahlen zu schützen. Sie lag immer noch auf der Blumenwiese und für einen kurzen Augenblick marterte Celebithiels hin und arbeitete wie wild, um das eben geträumte zu verarbeiten.
Ein Schatten legte sich über Celebithiel und sie erblickte die weiße Robe Gandalfs, der sich vor sie gestellt hatte.

„ Meine Liebe..ich weiß was du gesehen hast, denn ich habe dasselbe geträumt und mein Blick glich deinen“, erzählte er ihr mit resignierter Stimmte, während er in die Knie ging. Behutsam streichelte er Celebithiels Wange, die immer noch leise keuchte und sich an die Stelle fasste, wo Saurons Schwert sie getroffen hatte. Liebevoll tupfte er ihr die Schweißperlen auf der Stirn weg und nahm sie in den Arm. Celebithiel war nicht in der Lage etwas zu sagen. In ihr regte sich das Gefühl zu schreien und gleichzeitig wollte sie weinen, deshalb entschied sie sich für das einfachste von Allem dem Schweigen.

„ Du gehörst zu den stärksten Elben, die ich kenne Celebithiel und du wirst deinen Weg gehen und deiner Bestimmung folgen. Glaubst du deine Großmutter hätte dich auf diesen Weg geschickt, wenn sie für dich keine schöne Zukunft vorhergesehen hätte? Allerdings ist es wichtig zu bedenken, dass alles vergänglich ist. Auch die Unsterblichkeit der Elben, die zwar ein großes Geschenk, aber ebenso große Bürde ist. Den Menschen, die das Los der Sterblichkeit haben, fehlt diese Bürde. Ihre Zeit ist begrenzt in der sie diese Welt zum Guten oder zum Schlechten ändern können. Ihr Elben hingegen verweilt, wenn das Schicksal nicht anders vorsieht, ewig in diesen Gefilden und jede eurer Entscheidungen wird ewig tangieren, solange ihr hier verweilt.
Sauron ist nun an dem Höhepunkt seiner Macht, nie besaß mehr und ich bezweifle, dass er je mehr besitzen wird. Die Siege in Lorien und jetzt die erfolgreiche Verteidigung Edoras sind nur Wimperschläge in der Bekämpfung des Schattens, der in dem verfluchten Lande weilt. Jedoch sind sie der Indikator für mehr und größeres, wie kleine Risse in einem Staudamm, die das gesamte Tal fluten.
Jedoch Celebithiel, meine gute Freundin, erfreue dich an dem was du hast und an der Welt, so wie ist. Wir müssen lernen mit den Dingen zu leben, die uns gegeben sind oder wir ändern sind. Und glaub mir, wir sind auf den richtigen Weg sie zu ändern.“
Als Celebithiel das kleine Lächeln Gandalfs sah, dass sie auf Grund seiner Worte gebildet hatte, spiegelte sich die Freude auch in ihrem Gesicht.
„ Übrigens meine Liebe Antien ist soeben angekommen!“, flüsterte er ihr zu und verließ sie, um ihre Abreise vorzubereiten.

Celebithiel verharrte noch einige Stunden in stummer Gesellschaft mit den Blumen und ließ sich Gandalfs Worte durch den Kopf gehen.
Währenddessen bereiteten Amrûn und Gandalf alles vor, um mit den Heer gen Isengart zu ziehen, um Rohan endlich zu befreien. Als die Sonne bereits am Untergehen war, kamen Amrûn und Antien, die nach Celebithiel suchen wollten und sahen sie, wie sie genau in der selben Pose da saß, in der sie Gandalf verlassen hatte. Im stillen Einverständnis, sie nicht zu stören, setzten sie sich neben sie und verbrachten die Nacht in dem Blumenfeld, bis sie in der früh mit dem großen Heer aufbrachen.


Gandalf, Faramir, Éowyn, Amrûn, Celebithiel und Antien mit den großen Heer zur Isenfurt
« Letzte Änderung: 11. Feb 2016, 10:11 von Fine »


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Offline Thorondor the Eagle

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Re: Feldlager vor den Toren Edoras
« Antwort #2 am: 14. Nov 2009, 20:07 »
Faendir hatte sich in einem der größeren Zelte eingefunden. Hier waren unzählige Verletzte, die er aus der goldenen Halle gerettet hatte. Nun hatten sie auch schwere Brandwunden zu ihren Kampfwunden. Diese Last war schwer zu tragen, so vielen bei ihrem letzten Kampf zuzusehen. Er stand neben einem jungen Rohirrim, kaum älter als 14 Jahre.
„Wie geht es dir, junger Mann?“ fragte der Elb.
Die Antwort war nur ein kurzes schmerzerfülltes Wimmern. Faendir sah wie er sich vor Schmerzen versuchte zu krümmen, aber er konnte es kaum. Eowyn kam zu dem Feldbett mit einem Holzbecher in der Hand.
„Ein tapferer Krieger bist du, Haleth, Hamas Sohn und ein Kämpfer“, sagte sie zu ihm „Hier trink dies. Es lässt die Wunden schneller heilen und nimmt dir die Schmerzen.“
Langsam führte sie den Becher zu seinem Mund und lies ihn ein zwei Schlucke nehmen. Der verzerrte Ausdruck auf seinem Gesicht verschwand und er schien friedlich einzunicken.
„Es wird ihm bald besser gehen“, sagte Éowyn zum Elben.
„Ihr seid sehr geschickt im Umgang mit den Kräutern, Herrin“
„Hier, nehmt auch einen Becher und helft mir!“ forderte sie ihn auf.
Faendir griff nach der Medizin und begann nun sämtlichen Verwundeten die Schmerzen zu lindern. Er blickte immer wieder zu Eowyn hinüber, wie sie elegant, gleich einem Heiler Lothlóriens, zwischen den Verwundeten hindurch schwebte. Ihr weißes Kleid und ihr blasser Teint schien die Menschen zu beruhigen.
Faendir wollte sich eine Verschnaufpause gönnen und ging aus dem Zelt. Der Großteil des Lagers war bereits wieder abgebaut. Die Menschenmengen hatten sich in zwei Gruppen geteilt. Die Krieger würden nach Isengard reiten und die andere in den Unterschlupf.
„Faendir!“, schrien ihm jene Männer zu, welche er im Gasthaus kennen gelernt hatte „Wir reiten mit Faramir nach Isengard. Wir werden dem Herrn des Schwarzen Turm ordentlich einheizen. Aber du bist nicht für den Kampf geschaffen, deshalb bitte ich dich unsere Frauen und Kinder sicher nach Aldburg zu bringen. Begleite sie und erheitere sie. Hilf ihnen, so wie du uns geholfen hast.“
„Natürlich. Ich werde helfen wo ich kann, solange ich nicht in die Schlacht ziehen muss“, antwortete der Elb etwas beruhigt.

Von der Ebene kamen nun einige Männer mit vielen Pferden, geführt von Erkenbrand. Sie hatten Bahren an ihrem Rücken befestigt.
„Helft uns die Verletzten auf die Bahren zu lagern. Sie haben es nicht verdient hier zurückgelassen zu werden“, sagte der Anführer der Rohirrim.
Ohne zu zögern betraten sie das Zelt und lagerten die schlafenden Verletzten auf die Bahren um. Es nahm viel Zeit in Anspruch, doch letztendlich waren alle transportfähig.

„Wir reiten nun los, jeder Verzögerung vergrößert die Gefahr entdeckt zu werden“, sagte Erkenbrand zu Éowyn „Unser Weg ist lang und wir werden nur sehr langsam voran kommen. Wünscht uns das Beste.“
„Geht mit meinem Segen und mit dem des Köngishauses.“, sagte die weiße Herrin von Rohan und übergab Erkenbrand eine Schriftrolle mit dem Königssiegel „ Leite unser Volk in gutem Sinne und haltet stand, bis wir zurück kommen.“

Sämtliche Frauen, Kinder und ältere Menschen bildeten nun eine lange Schlange und begaben sich auf ihre Reise nach Aldburg, in die alte und nun wiedererwählte Hauptstadt.


Erkenbrand und Faendir mit den Frauen, Kindern und Alten zum Lagerfeuer in der Ostfold
« Letzte Änderung: 15. Feb 2016, 13:55 von Fine »
2. Char Elea ist bei der Ratsversammlung von Aldburg


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