Zum tänzelnden Pony > Herr der Ringe
Arda-Quiz
Labadal:
Beren hatte vorgegeben, dass er aus Hass an den Menschen seinem Land Aryador den Rücken zugekehrt hatte und aus freien Stücken zu ihm (dem dunklen Herrn) gekommen war, um sich als Jäger für seine Tafel anzudienen. Er wurde daraufhin ein Sklave in den Hallen Tevildos, des Herrn der Katzen und einem Untergebenen Melkos, da er aber die Prüfungen Tevildos nicht bestehen konnte (3 Zaubermäuse zu fangen) wurde er schlecht behandelt und verwahrloste dadurch.
Tinuviel schaffte von zu Hause auszubüchsen und traff auf ihrem Weg nach Norden auf Huan, den Herrn der Hunde, mit dem gemeinsam sie eine List erdachte, um Beren aus den Karallen Tevildos zu befreien: Sie trat vor ihn und behauptete, Huan, der größte Widersacher Tevildos, würde unweit seiner Hallen im Sterben liegen. Sie brachen beide, geleitet von Tinuviel und begleitet von 2 weiteren Katzen, zu Huan auf. Als sie dort ankamen, stellte sich heraus das Huan quicklebendig war, dieser besiegte Tevildo daraufhin und gab ihn nur unter der Bedingung frei, dass ihm Beren und Tinuviel überlassen würden. Dies geschah dann auch. Danach gingen Beren und Tinuviel daran, sich einen Silmaril zu besorgen um zu Tinwelint zurückkehren zu können. Das lief dann ähnlich ab, wie im späteren Silmarillion, nur das Beren hier in den Pelz eines Katers gekleidet in die Festung Melkos eindrang. Ich hoffe das reicht erstmal, ansonsten kann ich die Geschichte von Beren und Tinuviel auch zu Ende erzählen :)
Der Dunkle König:
Das reicht schon viel zu viel! :)
Eigentlich hätte mir gereicht zu hören/lesen, dass er Melko ordentlich Honig um den Mund geschmiert hat und dann zu Tevildo geschickt wurde.
Von daher bist natürlich du an der Reihe.
Labadal:
Alles klar, jetzt mal eine leichte Frage, gepriesen mit etwas hintergründigen Wissen: Welche Bedeutung hat der 25. März im Herrn der Ringe und auf welches biblische Ereignis wollte Tolkien mit diesem Datum verweisen?
Nagual:
Merkwürdig - mir war bisher bekannt, dass Tolkien religiösen Anspielungen in seinem Werk nicht eben zugeneigt war :)
Auf jeden Fall findet am 25. März 3019 D.Z. im südlichen Krieg gegen Mordor (sprich Verteidigung von Gondor) die Schlacht am Morannon statt. Durch die Vernichtung des Meisterringes weicht der Wille Saurons aus den Orks und Trollen, woraufhin sie die Schlacht aufgeben. Die Menschen im Dienst Saurons werden dann irgendwie besiegt.
Zugleich endet mit der Entmachtung Saurons die Schlacht von Thal im Norden mehr oder weniger. Zwar kämpfen die Ostlinge noch immer weiter, doch einige Zeit später wird durch einen Ausfall seitens der Belagerten die Schlacht für Thal und Erebor gewonnen.
Vom religiösen Anknüpfpunkt weiß ich, wie gesagt, nicht das geringste und war bisher der Meinung, dass solche nicht in dieser Art bei Tolkien vorkommen. Aber du wirst es ja wissen, also...
Schlacht von Harmageddon...? [uglybunti]
Labadal:
Also, erster Teil ist natürlich richtig. Zur Sache mit der Schlacht von Harmageddon: guter Versuch [uglybunti], aber es trifft es leider noch nicht. Die Frage müssten auf jeden Fall jene beantworten können, die Tom Shippeys "J.R.R. Tolkien: Autor des Jahrhunderts" gelesen haben ;). Ich warte also noch ein ganz kleines bisschen, sollte sich niemand mit der richtigen Antwort melden, werde ich die Sache auflösen und den Staffelstab des Quizmasters an Nagual weitergeben.
Zum Thema "Tolkien - Herr der Ringe - Religion" noch ein kurzes Zitat Tolkiens aus einem Brief nach der Publikation des Herrn der Ringe: »Selbstverständlich ist ›Der Herr der Ringe‹ ein durch und durch religiöses und katholisches Werk…«
Nur hat Tolkien dem Leser aus seinen literarischen Bildern heraus selten explizit mit dem Kruzifix entgegengewunken ;). Aber ich glaube zur Erläuterung dieses Sachverhalts, besonders im Hinblick auf Sinn und Einbettung des Ganzen (zumindest in längerer Ausführung), bieten sich andere Threads wohl besser an, sofern Lust und Diskussionsbedarf besteht ...
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