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Zeugnisse/Abschluss
Lord of Mordor:
Wollen sie jemanden, der genau weiß, wann es drauf ankommt und sich seine Arbeitskraft entsprechend perfekt einteilt? Möglicherweise :P
Und ich denke, bei einem derart persönlichen Kommentar wäre die Gefahr noch viel größer, dass die persönlichen Gefühle des Lehrers ihn beeinflussen, als bei einer Note. Eine Note kann ich notfalls anfechten und beispielsweise einen Zweitkorrektor für die Arbeit fordern, aber was mache ich, wenn der Lehrer mich als faul bezeichnet? Kann ich das faktisch widerlegen und beweisen, dass ich nicht faul bin?
BAAEEMM:
--- Zitat von: Lord of Mordor am 11. Jul 2010, 23:35 ---Und ich denke, bei einem derart persönlichen Kommentar wäre die Gefahr noch viel größer, dass die persönlichen Gefühle des Lehrers ihn beeinflussen, als bei einer Note. Eine Note kann ich notfalls anfechten und beispielsweise einen Zweitkorrektor für die Arbeit fordern, aber was mache ich, wenn der Lehrer mich als faul bezeichnet? Kann ich das faktisch widerlegen und beweisen, dass ich nicht faul bin?
--- Ende Zitat ---
Bei einer Note ist es doch genau gleich: Wenn der/die Lehrer_in dir keine gute Note geben will, dann bekommst du auch keine. Wenn er/sie dir einfach in der Mitarbeit oder ähnlichem eine schlechte Note gibt, was keine andere Lehrkraft benoten kann, dann bekommst du die schlechte Note auch. Da hilft auch kein Anfechten ;)
Vexor:
Natürlich das ist sogar schulrechtlich möglich lieber BAAEEMM ;)
Wenn du eine schlechte Mitarbeitsnote anfechten willst ist das möglich. Hab einen solchen fall sogar schon in meiner eigenen Klasse erlebt.
Die Note wurde dann zurückgenommen und in einer Stunde, wo ein anderer Lehrer mit Aufsicht geführt hat, neu gemacht. Von dieser Stunde wusste der Schüler nichts, aber so wurde die Note mit einer zweiten Meinung verglichen und nachgeholt.
Lord of Mordor:
Mitarbeit spielt für die letztendliche Abiturnote zudem auch nur eine untergeordnete Rolle, da schriftliche Noten deutlich schwerer wiegen. Und schriftliche Noten müssen immer auf einer schriftlichen Arbeit basieren, die man im Zweifelsfall heranziehen kann. In einer Bewertung des allgemeinen Verhaltens des Schülers kann der Lehrer hingegen schreiben, was er will, ohne dass es widerlegt werden könnte, da es ja per Definition nur die subjektive Meinung des Lehrers vom Schüler ist. Und dass die Meinung des Lehrers in meinem Abitur mehr zählt als meine eigenen Leistungen, würde ich nicht wollen.
BAAEEMM:
Davon ist mir im österreichischen Schulsystem nichts bekannt, pardon.
(Wobei so eine Art der Benotung auch wieder vollkommen idiotisch ist, schließlich sollte eine Mitarbeitsnote über das ganze Jahr gebildet werden...)
Ich bin gerade etwas verwirrt... sprechen wir jetzt nur von der Reifeprüfung von der gesamten Schullaufbahn?
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