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Mobbing
Biddy:
--- Zitat ---Was den Kampfsport angeht:
Als Verteildigung kann man das in einem gewissen Maß durchaus Anwenden und es geht ja in diesem Fall auch nicht darum dem Gegner gleich zum Krüppel zu schlagen oder anderweitig zu veletzen. Er könnte auch einfach nur die Schläge abwehren oder ihn in einen gefahrlosen Haltegriff bringen, wie es auch die Polizei verwendet. Dabei brauch man ihm nichtmal Schmerzen zufügen. Es geht nur darum, dass der Kerl begreift, dass er da kein hilfloses Opfer vorsich hat, dass er ständig schlagen kann. Und er wird ja wirklich geschlagen.
--- Ende Zitat ---
Das war so ziemlich genau das was ich damit sagen wollte.
Und @ Pallandraschi Natürlich ist das nicht der einzige Weg um an Selbstbewusstsein zu gelangen aber in der Regel treten Leute die wirklich gut in einer Kampfsportart sind bei solchen Situationen um einiges selbstsicherer auf als andere, da das eigentlich ein zentraler Punkt im Training sein sollte ;).
Und falls es dich nicht abschreckt das er Judo oder was auch immer kann wird es das spätestens sobald du einmal zu weit gehst ^^.
Und ja ich kenn die Rechtslage was Selbstverteidigung angeht, da ich selber seit 7 Jahren Kampfsport mache und jeder fähige Kampfsportler weiß genau wie weit er in welcher Situation gehen darf ohne gegen das Gesetz zu verstoßen.
Shugyosha:
Ich bin ja wirklich totaler Fan dieser netten kleinen Griffe, die nur dann wehtun, wenn man sich zur wehr setzt.
Wenn man so etwas kann, sollte es eigentlich keine Probleme geben. Und sowas ist auch schnell gelernt. Es dauert nur länger bis man es in echten Fällen einsetzen kann.
(Palland)Raschi:
alsowenn da einer geduckt in der Ecke steht, isses mir persöhnlich egal, ob er Kampfsport macht, wenn ich ihn ärgern wollte/ mobben, dann würd ich das da auch machen, es ist quasi eine Einladung. Die Körpersprache macht da schon viel her. Ich habe auch 4 Jahre Judo gemacht, aber es hat nichts wirklich was gebracht, was die Charackter und Haltungsstärke angeht.
Und Zuschlagen, ist im Grunde eh immer falsch, und zeigt letztendlich nur, dass man mit einer Situation überfordert ist. Es macht die Sache zudem oft noch schlimmer.
Leute die zugeschlagen haben, wenn sie gemobbt wurden, egal, ob sie überlegen waren, haben sich nach meiner Erfahrung noch mehr reingeritten, und oftmals wurde dann Vergeltung geübt, von daher geht es einfach nur um die Stärkung des Charackters. Obs nun durch Kampfsport, oder was anders erfolgt, is eigentlich belanglos ;)
BAAEEMM:
Hm. Palandraschi hat schon recht, Kampfsport schützt dich nicht vor Mobbing. Das jahrelange Mobbingopfer meiner Klasse konnte auch Judo und hatte trotzdem kein Selbstbewusstsein, ein anderes war professioneller Ringer (also in der Jugendliga oder so) und hatte trotzdem keine Chance gegen die Mobber_innen.
Es mag stimmen, dass Kampfsport beim Aufbau des Selbstbewusstseins hilft, allerdings hilft es nur, wenn du ihn schon länger beherrscht und dieses Selbstbewusstsein schon in dich aufgenommen hast. Wenn du nur anfängst, um selbstbewusst zu werden, während dein Selbstbewusstsein schon lange auf dem Klo weinen ist, bringt es herzlichst wenig.
Jedenfalls war das bei unserem langjährig Gemobbten so und der Arme hat so einiges versucht... Hab auch ne Zeit lang probiert ihm zu helfen, aber der war so abweisend, dass ich es schnell wieder gelassen habe...
The Witch-King of Angmar:
Gegen Mobbing muss eine Kampfsportart natürlich nicht helfen, aber gegen Schläge schon. Und es macht meiner Meinung nach einen riesen Unteschied ob man nur verbal gemobbt oder geschlagen wird.
Wie zudem schon mehrfach gesagt wurde, soll er den Mobber nicht schlagen, angreifen, verletzen etc., sondern bloß die Schläge abwehren. Auch dies macht einen gewaltigen Unteschied. Ob das natürlich mit einem Schlag seinen "Opfer-Status" aufhebt, ist eine andere Sache.
Aber da er ja sowieso keine Kampfsportart beherrscht, macht es wenig Sinn.
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