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Atomenergie (kernspaltung)

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Der schwarze Heermeister:
Warum sollte Atomenergie einen hohen Wirkungsgrad haben? Der Wirkungsgrad sollte nicht besser sein als bei anderen Heizkraftwerken. Auserdem muss man bedenken das ein Atomkraftwerk einen ganzen Fluss zum kühlen braucht was nicht gerade auf einen guten Wirkungsgrad zurückzuführen ist.

Schatten aus vergangenen Tagen:
Genau Ernesto, ein überlegter Ausstieg. Und ich halte es für unüberlegt schon auszusteigen, wenn die alternativen Energien noch nicht Einsatzbereit genug sind, um wirklich die ganze Benötigte Energie die Deutschland braucht, nützlich zu machen.

Gwanw:
Das mit der Sonnenenergie ist übrigens schwachsinn, Solarzellen (ihr meint ja damit die photovoltaische Zelle) sind zwar günstiger, als das, was man letztlich mit ihnen sparen kann, dennoch müssen diese überhaupt hergestellt werden. Da Solarzellen stark subventioniert werden, sind sie so günstig, jedoch ist die Energie, die zur Herstellung von Solarzellen benötigt wird, wesentlich mehr als die Energie, die sie in ihrem ganzen Dasein erzeugen. Alles andere wäre auch nicht wirklich logisch, denn ansonsten wären Solarzellen eine Art Perpetuum Mobile bzw. noch besser.
Die einzige Möglichkeit, Solarzellen energetisch günstig zu erzeugen ist die Möglichkeit, natürlich vorkommende Energien zur Herstellung zu benutzen, da ist es jedoch besser, sich gleich sowas wie Solarheizwasseranlagen oder wie die heißen auf das Dach zu schrauben.

Ich persönlich wäre absolut gegen einen Ausstieg von der Atomkraft, den, selbst wenn mich hier jetzt mit dem Kommentar die meisten seltsam anschauen werden, irgendwann wird man einsehen, dass man das Endlagerproblem durch das Weltall lösen kann, bis die Kernfusion möglich ist.

Tarvos:
Also, ich enthalte mich mal mal der Abstimmung, ich sage mal Atomenergie ist schön und gut, bis irgendwas schief geht  :D Solange die Atomkraftwerke einwandfrei funktionieren und richtig gesichert wären *hust*, wäre für einen kleineren Zeitraum  sicher Atomenergie noch ein guter Zwischenversorger, bis es etwas Neues gibt.

Aber die Realität ist nunmal, die Welt ist noch auf Atomenergie angewiesen, die Probleme sind aber der nette radioaktive Abfall, den man nicht so leicht los wird.
Man muss ihn mehrere 10k Jahre irgendwo lagern, wo er keinen Kontakt zum Grundwasser, Tierwelt, Außenwelt etc hat.
Ein sogenanntes Endlager gibt es leider im Moment noch nicht  8-|
(Quelle Wikipedia:Die Halbwertzeit von Plutonium 239 beträgt 24000 Jahre)


Dazu kommt, unsere Atomkraftwerke sind nicht so sicher und werden teilweise nicht so gewartet wie es sein sollte, z.B Tschernobyl.

ICh stehe der Kernkraft trotzdem kritisch gegenüber, die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Unglücks besteht einfach und ist real. Unsere Politik scheint den Ausstieg aus der Atomenergie vor sich hinzuschieben.

Altaïr:
Also die Behauptungen von manchen, dass Erneuerbare Energien die jetztigen Stomerzeugnisse der Atomkraft nicht decken können, sind nciht ganz richtig.

1. Wird das nie geschehen, wenn Atomkraft weiterhin so gefördert wird, wer forscht denn dann für erneuerbare Energien. Erst wenns dringend wird, beginnt man zu forschen.

2. Wenn man, z.B. anstatt in Krieg in ein großes Solarplattengebiet in der Sahara inwestieren würde, hätte man eine riesige Menge an Strom.

Es gibt viele neue Technologien, z.B. eine Art Seegruke die an der Oberfläche vom Ozean schwimmt und an mehreren Stellen Gelenke hat. Durch die Wellen und die Gezeiten werden diese Gelenke bewegt und dadurch lässt sich sehr effizient Energie gewinnen.
Jedes Land müsste nur eine Art "Seegurkenfeld" irgendwo im Ozean anlegen.

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