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Allgemeiner Smalltalk

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Molimo:
Was sicher eine Ausnahme darstellt. Es kommen nicht umsonst so viele Genies, Topsportler und Musiker aus China. Natürlich liegt das zum Teil auch an den vielen Menschen die in China leben, allerdings bezweifel ich, dass es auch nur halb so viele wären, wenn es dort nicht so viel Disziplin gäbe und alle Kinder machen würden was sie wollten.

Dwar:
Ich persönlich bin der Meinung, gute Erziehung ist das eine, aber eigendlich hängt alles von der Person selber ab. Da kann die beste Erziehung versagen, aber auch die schlechteste gute Ergebnisse erziehlen.

Sam:

--- Zitat von: Vexor am 23. Feb 2011, 18:08 ---Ich möchte eine Regelung à la Vietnam keineswegs begrüßen, aber es muss etwas getan werden gegen diese Tendenz zur Realitätsflucht, die nicht nur doch Online-Spiele, sondern das Medium Internet allgemein gegeben ist, und gegen die soziale Verkümmerung die damit einher geht.

--- Ende Zitat ---

Warum denn das? Letztlich geht es im Leben nur um eines, auch wenn sich da sicher drüber streiten lässt:
Neben dem Kinder kriegen, einfach Spaß am Leben zu haben. Und wenn ich nun mehr Spaß beim Zocken habe, oder beim Internet surfen, anstatt mich abends mit Kollegen am Stammtisch in der Wirtschaft zu treffen, wo liegt denn da das Problem?  :o
Genau, es gibt keines. Das ist eine Angstmache der Medien, aber wenn man mal genauer hinschaut, ist an der Realitäts-Flucht eigentlich nichts auszusetzen.....
Im Gegenteil, für einige ist die Realität hart und grausam, da nicht jeder so gut und schön lebt wie wir hier (und selbst bei uns ist sie für einige grausam, wegen Mobbing, etc).
Einige Leute sagen nun, man muss sich dieser Realität stellen. Toll, dann lebt der arme Kerl sein ganzes Leben lang unterdrückt und ohne wahre Freude am Leben....Per Facebook und Co kann er hingegen Spaß am Leben finden.

Dazu muss ich sagen, dass ich gar kein Facebook habe^^ Mir geht es nur um folgenden Punkt: Die Allgemeinheit legt die Normen viel zu hart fest. Realitätsflucht ist schlecht usw., wobei ich da wirklich nichts schlechtes daran sehe.
Letztlich ist in meinen Augen für den Menschen das gut, was ihm gefällt.

Vexor:
Also ganz ehrlich das ist für mich der größte Schwachsinn denn ich je gelesen habe.

Du findest es im ernst besser jeden Tag nur noch in einer virtuellen Blase aus Spielen, Chat-Programmen und Social-Networks zu leben, anstatt draußen an der frischen Luft zu sein, etwas mit Familie, Freunden zu unternehmen?
Tut mir leid, aber das finde ich mehr als erschreckend und bedenklich.

Für mich ist ein Mensch krank, der jeden Tag nur noch aufsteht das nötigste an sozialer Ineraktion, wie Schule und Arbeit -sofern er das überhaupt noch tut- verrichtet und sich dann einer besseren für ihn "heileren" Welt hingebt.

Für mich ist ein Mensch krank, dessen einzigen sozialen Kontakte nur noch aus grünen Blumen oder kalten Buchstaben eines Social-Networks besteht, die man vielleicht noch nicht einmal persönlich kennt.

Für mich ist ein Mensch krank, der sich in eine virtuelle Welt flüchten muss, nur weil er es im echten Leben nicht auf die Reihe bekommt oder er sich nicht beteiligen will.

Wo würden wir denn da hinkommen, wenn jeder Mensch nur noch für sich in seiner eigenen Realität lebt und das was unser innigstes Bestreben ist, die Sehnsucht nach Gemeinschaft und soziale Gefüge, die sich in mehr äußert als in ein paar Worte, die kühl und emotionslos über eine Tastatur laufen, verleugnet.

Natürlic gibt es Menschen, die traumatisches erlebt haben und für ein "normales" Leben in der Gesellschaft schwer ist, aber das ist doch keine Option als Einssiedler zu leben. Dafür sollten Freunde und Familie da sein, solch jemanden aufzufangen und ihm zu zeigen, dass man alle Probleme überwinden kann ( Und ja ich spreche da aus Erfahrung ;) )

Und um Gottes Willen ich will das Internet gar nicht verteufeln, wäre etwas ironisch anbetracht der Tatsache, dass wir gerade solch ein Medium nutzen ;)
Ich bin selbst auf Facebook angemeldet und nutze es auch, aber bie den Theorien, die du da aufstellst, sträuben sich bei mir alle Haare.

Erzmagier:
Ausserdem lautet die Frage was überhaupt Realität ist. Ist eine virtuelle Realität nicht auch real, solange man sie als Teil eines Computerprogrammes sieht? Die virtuelle Realität ist doch auch ein Teil der (restlichen) Realität.
Immerhin besteht sie aus vollkommen realen Bestandteilen.
Desweiteren ist, wenn man die Realitätsflucht in die virtuelle Welt als solche versteht, doch die bekannteste Alternative der Drogenkonsum. Ist das denn nicht auch vergleichbar?
Man könnte sogar noch weiter gehen und sagen sportliche Betätigung (als Hobby) sei auch bereits Realitätsflucht.Letzerer Fall wäre eine postivie Möglichkeit in eine andere "Realität" zu flüchten, ersterer wohl weniger.....

Ich sehe das Problem bereits in der Definition von Realität. Ist es überhaupt noch eine Realität, wenn wir Regeln, Sitten und Gesetze befolgen? Ist das und somit die gesamte Gesellschaft nicht auch bereits eine Realitätsflucht?
Wird eine andere Realität nicht gerade durch ihre eigenen Sitten, Regeln und Gesetze geprägt/erschaffen?


PS: Ich selbst denke die Menschen benötigen diese "Realitätsflucht". Allerdings gibt es ganz klar bessere und schlechtere Möglichkeiten.

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