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Allgemeiner Smalltalk
Thregolas:
Da wir "5", "3" und ">" definiert haben können wir dies logisch erschliesen.
Zweifel an der Logik und du kannst NICHTS wissen.
Wisser:
Letztendlich weißt du auch nichts. Wie auch? Wissen ist Definitionssache, nichts absolutes.
Thregolas:
--- Zitat von: D-eni-s Truchsess Pingu am 6. Nov 2011, 21:07 ---Naja wenn man die Erde als Platte definiert
--- Ende Zitat ---
Es ging um die Definition von Wörtern.
Auch in philosophischen Diskussionen gibt es Wahrheiten, in diesem Fall von allen Beteiligten akzeptierte "Tatsachen".
Chu'unthor:
Von der Ethik über einen kurzen Abstecher in die Staatsphilosophie rüber zur Erkenntnistheorie... hier gehts ja richtig rund^^
Das Problem einer Definition von "Gerechtigkeit", wie sie Thregolas gerne hätte, ist einfach, dass sie niemals sicher existieren könnte.
Die Logik ist als Grundlage an sich unumstritten wahr, weil sie rein rational und objektiv ist - die Philosophie hingegen KANN nicht objektiv sein, so viel Mühe sie sich auch immer geben mag, weil der Mensch nunmal immer in gewissem Maße subjektiv ist, und in der Philosophie geht es da am weitesten auseinander, weil man nichts davon sicher wissen kann.
Insofern gibt es vielleicht eine vollkommene "Idee der Gerechtigkeit", wie sie Platon proklamierte, die von den Menschen aber niemals erreicht werden kann - oder zumindest niemals als solche bewiesen, wodurch es alle anerkennen würden.
Und die Grundlage einer absoluten philosphischen Idee sollte ja sein, dass sie auch eindeutig und für jeden ersichtlich richtig ist - aber das ist eben unmöglich.
Absolute Wahrheit kann es nur in der Logik geben, da sie die Grundlage jeglicher Argumentationen, jeglicher Diskussion und überhaupt ist... sozusagen das Axiom, ohne dass es nicht geht.
Bei allem anderen wird es schon weit schwerer, bei der Mathematik ist es umstritten, ich halte sie für ebenso wahr wie die Logik, weil sie in meinen Augen die Formalisierung der Logik für die Anwendung auf ein weiter gefächertes Aufgabengebiet ist und ebenfalls eindeutig beweisbar, wenn man es auf die Axiome zurückführt.
Aber in der Philosophie, also bei Dingen wie "Wahrheit" oder "Gerechtigkeit" geht dies eben nicht, weil man sich nicht über die Axiome einig werden kann - und hierbei alle Seiten durchaus ihre erkennbare Berechtigung haben.
@Vexor: Die Philosophie ist schon lange eines meiner liebsten Hobbys, habe auch seit Jahren das Glück, da sowohl Lehrer als auch Freunde zu haben, die das unterstützen :)
Dadurch sammelt sich n bisschen was an, sowohl an (theoretischem) Material (vorwiegend von ersteren^^) als auch an Erfahrung (laaaaaange Diskussionen... fragt z.B. mal Whale :D)
\\
--- Zitat von: Thregolas am 6. Nov 2011, 21:16 ---Es ging um die Definition von Wörtern.
Auch in philosophischen Diskussionen gibt es Wahrheiten, in diesem Fall von allen Beteiligten akzeptierte "Tatsachen".
--- Ende Zitat ---
Das ist eben das Problem - nein, gibt es eben NICHT.
Das ist der grundlegende Unterschied zu z.B. der Logik, wo es definitive, allgemein akzeptierte Axiome gibt, in der Philosophie herrscht höchst selten Konsens zu auch nur den kleinsten Dingen - und immer begründet, was das Problemd arstellt.
llcrazyfanll:
--- Zitat von: Wisser am 6. Nov 2011, 20:00 ---fließend Wasser, Krankenversorgung, Infrastruktur, Mc Donald´s
--- Ende Zitat ---
mehr braucht der Mensch nicht zum Leben :D
@topic: die Definition mit der Wahrheit hat Probleme : Durch Wahrheit kann man glücklich werden, aber wenn alle glücklich sind, muss das nich zwangsläufig gerecht sein ( mir kommt da der Film Matrix vor Augen wo der eine Typ in die Matrix will )
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