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Allgemeiner Smalltalk

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(Palland)Raschi:
Bitte vergesst nicht, dass der "Krieg  auch der Vater aller Dinge ist". Auch wenn es eine bittere sarkastische Note hat, ist es wahr. Der Krieg bringt uns Fortschritt, und hat uns technologisch soweit gebracht, wie wir jetzt sind. Aus dem reinen perversen denken," wie töte ich Menschen am effektivsten ?" ist der Motor unserer Entwicklung geworden.
Schon der gedanke daran ekelt mich an, obgleich einem oftmals die Wahrheit nicht gefällt  8-|

BAAEEMM:

--- Zitat von: Bav am 10. Dez 2010, 16:53 ---Braucht man sehr wohl...in dieser "Modernen Welt" in der Hass, Furcht und Gewalt zusammen mit Drogen und Brutalen Migranten eben diese Welt regieren...

--- Ende Zitat ---

Ist dir eigentlich aufgefallen, dass nur Thesen in den Raum wirfst und diese kein bisschen erklärst?

Warum regieren auf einmal brutale Migranten die Welt? Also als ich heute Nachmittag nachgesehen habe, war alles noch so wie früher. Brutale Migranten gibt's nur in den Boulevard-Blättern und vereinzelt auf den Straßen.


@Pallandraschi:
Also ich fand die Industrielle Revolution schon noch prägender als die meisten Kriege. Und da ging's schließlich um die Verbesserung der Landwirtschaft. Und wenn man anschaut, wie viele Jahre lang der Krieg jegliche Forschung in anderen Bereichen blockiert/verlangsamt hat (kurz davor, währenddessen und lange danach) würde ich sagen, dass der Krieg (auch wenn er zu Fortschritten im Militär geführt hat die später auch im Zivilleben äußerst nützlich und wichtig sind) mehr verlangsamt und blockiert, als dass er den Fortschritt ankurbelt.

Lord of Arnor:

--- Zitat von: Adamin am 10. Dez 2010, 16:56 ---

Also ich hab mit vielen über ihren Wehrdienst geredet, und nach der Grundausbildung war immer Däumchen drehen in der Kaserne angesagt gewesen...  [ugly]

--- Ende Zitat ---
Dazu gab's mal im "Spiegel" einen Bericht. Da hat ein Vorgesetzer ernsthaft gesagt:

--- Zitat ---Gefreiter, der Oberst wird sie fragen, was sie den ganzen Tag hier so machen. Überlegen sie sich was, rumpimmeln ist keine Antwort!
--- Ende Zitat ---

Das haben daraufhin viele Leserbriefe von Exwehrdienstleistenden bestätigt. Die meisten sitzen eh' nur rum, und die Ausbildung nützt einem auch nicht viel. Daher bin ich für eine Berufsarmee. Zumal dann auch weniger Leute sterben müssen, da niemand unnötig "verheizt" wird.

Ach ja, eine Armee ist leider notwendig, aber Krieg ist der letzte Schwachsinn und eine barbarische Schlachterei. Dummerweise kann man so etwas wie das Naziregime auch nicht einfach munter weiter machen lassen, aber es sit trotzdem furchtbar-die Gegner sind ja auch Menschen, keine Orks, das "Gut gegen Böse"-Schema geht in der Realität nie auf. Daher muss man sich auch gegen solche pathetischen, aber realitätsfremden Vorstellungen wie dem Volk, dass im Wehrdienst das Vaterland verteidigt, verabschieden.
@Raschi: Stimmt leider, aber lieber säßen wir noch auf den Bäumen.

MfG

Lord of Arnor

(Palland)Raschi:

--- Zitat ---[@Pallandraschi:
Also ich fand die Industrielle Revolution schon noch prägender als die meisten Kriege. Und da ging's schließlich um die Verbesserung der Landwirtschaft. Und wenn man anschaut, wie viele Jahre lang der Krieg jegliche Forschung in anderen Bereichen blockiert/verlangsamt hat (kurz davor, währenddessen und lange danach) würde ich sagen, dass der Krieg (auch wenn er zu Fortschritten im Militär geführt hat die später auch im Zivilleben äußerst nützlich und wichtig sind) mehr verlangsamt und blockiert, als dass er den Fortschritt ankurbelt.
--- Ende Zitat ---

ja, das stimmt, es ist nicht alles kriegerisch geschehen. Aber ich bitte dich zu beachten, wie wichtig zum Beispiel der erste und der 2. Weltkrieg für die Medizin, Luftfahrt etc. und sonstige bereiche war. Nie zuvor haben wir  technologisch so große Sprünge gemacht wie seit dem.
Wie Kommunikation erst richtig aufgebaut wurde, und wie der Computer an Bedeutung zunahm ist auch den Kriegen zu verdanken. Das wir hier schreiben ebenso. Es gibt sicher Sachen, wo der Krieg nicht auslöser war, jedoch hat dieser solche Sachen erst perfektioniert  oder Ideen, die auch ohne diesen existierten, vorrangetrieben.

BAAEEMM:

--- Zitat von: Zauber(er) der Weihnacht am 10. Dez 2010, 19:08 ---
Wie Kommunikation erst richtig aufgebaut wurde, und wie der Computer an Bedeutung zunahm ist auch den Kriegen zu verdanken. Das wir hier schreiben ebenso. Es gibt sicher Sachen, wo der Krieg nicht auslöser war, jedoch hat dieser solche Sachen erst perfektioniert  oder Ideen, die auch ohne diesen existierten, vorrangetrieben.

--- Ende Zitat ---

Das habe ich nicht bestritten. Allerdings glaube ich, dass die Welt noch fortgeschrittener wäre, hätte man die Ressourcen die man für Kriege verwendet hat für die Forschung verwendet. Wenn ich mir jetzt noch die langen und großen Hürden anschaue, welche Kriege verursach(t)en (die Zerstörung danach), glaube ich, dass sie den Fortschritt ebenso aufhalten wie anheizen, wenn nicht sogar mehr.

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