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Allgemeiner Smalltalk

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Telcontar:

Nur mal eine Faustrechnung...

Die Bomben, die über Hiroshima und Nagasaki abgeworfen wurden, bewegten sich so im einstelligen bis zweistelligen Kilotonnenbereich TNT-Äquivalent. Die größte Atombombe, die je gebaut (bin ich mir nicht ganz sicher, die größte, die gezündet wurde...) wurde, war die Tsar Bomba mit 50 Megatonnen. Diese Bombe ist 1.000-10.000 mal stärker als die oben genannten. Und im Gegensatz zu Tschernobyl ist selstamerweise keine strahlende Materie bis nach Schweden (Forsmark) geflogen...

Dann wäre da noch die japanische Regierung, die nur noch nicht pleite ist, weil Hinzu und Kunzu ihr halbes Vermögen in Staatsanleihen stecken.

Was sagt eigentlich die IAEA dazu?

(Ich bin nicht der Meinung, dass die Strahlenbelastung dort harmlos ist, aber ganz so drastisch wie es dargestellt wird, ist es nicht (Auch wenn das jetzt sehr NIMBY klingt.))

Ich hoffe mal, dass diese rein sachlich motivierte und gehaltene Antwort keinen Regelverstoß darstellt.

(Palland)Raschi:
Ha, damals, als das AKW Tschernobyl gebumst hat, war hier auch einiges los. Allerdings hat das in der Region auch neue Arbeitsplätze gebracht. Man kann die Geisterstadt Prypjat heute mit Touristenführern bewundern. Auch der "Sarkophag" von Tschernobyl ist ein gut besuchtes Ziel. Außerdem fördert das ständige Auswechseln des Sakrophags die Entstehung und den Erhalt von weiteren Arbeitsplätzen.
Auch die Flora und Fauna hat sich ohne die menschlichen Einflüsse sehr gut entwickelt. Hier profitiert auch der Umweltschutz.
Zugleich hat man Pflanzen entdeckt, die der Radioaktivität zu widerstehen scheinen. Sie wachsen in unmittelbarer Nähe zum Sarkophag.

Wie könnte man in Japan eine solche Goldgrube verschmähen ?  :)

Und jetzt mal ernsthaft. Die Leute haben ja in Stuttgart nichtmal geschafft ihren alten Bahnhof zu retten. Wie soll das dann weiter oben laufen ?

Whale Sharku:
Pure Radioaktivität ist nicht gleichzusetzen mit zerstörerischem Potenzial, denn - eins der wenigen Dinge die ich aus Physik behalten konnte - je gefährlicher die Strahlung, desto schwerer ist sie auch vom Fleck zu bewegen.

Wasserstoffbomben reagieren vollkommen anders als Brennstäbe und sind daher keines Vergleiches würdig.

So oder so stellt Fukushima eine massive Bedrohung dar, würde ich sagen...

Telcontar:
Im Video wird die Freisetzung von Radioaktivität durch eine Atombombe in Hiroshima (oder wurde Nagasaki genannt?) als Vergleichswert genutzt. Das TNT-Äquivalent ist eine gängige Größe zum Vergleich der Sprengkraft, also in einem gewissen Maße auch der Größe und der potentiell freizusetzenden Radioaktivität einer Bombe, wenn also bewiesen wird, dass die Welt nicht untergeht wenn eine Bombe mit der über 15.000fachen Größe der amerikanischen Bomben gezündet wird, kann das eventuell auch für reine Freisetzung stimmen.

Mein Punkt ist, dass das für mich hauptsächlich bedeutet, dass die Radiocarbonmethode noch etwas ungenauer geworden ist. Die Welt geht nicht unter. Davon abgesehen ist es bewiesenermaßen vorgekommen, dass in dieser Sache über Massenmedien Werte verbeitet wurden, bei denen irgendein äußerst intelligenter Mensch aus mSv Sv gemacht hat. Ist ja bedeutend (33%, in Silben sogar 50%) kürzer und natürlich etwas öffentlichkeitswirksamer .

Und nur mal nebenbei: In Tschernobyl wurden um die 6 Millionen Terabequerel freigesetzt. Fukushima kommt bis jetzt auf auf eine Milliion. Und die UdSSR war auch nicht gerade reich oder spendabel oder um seine Bürger besorgt...

--Cirdan--:
Boar, ein Schreck in der Morgenstunde [ugly] Da stand doch plötzlich mein Amtsleiter in der Tür...und ich geriet panisch ins Suchen des Schließenbottun für Modding Union [ugly] :D

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