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Seiten: [1] 2 3 ... 10
1
Sonstiges / Re: Corrupt-a-wish
« Letzter Beitrag von Wurm Morgoths am Gestern um 23:58 »
Erfüllt

Du merkst dass das Spiel so gut ist, dass du die Edain Mod total vergisst und dich auf der MU nie mehr Blicken lässt. Dadurch kannst du niemals 40Fixxers "Wer oder was bin ich" Rätsel lösen.

Ich wünschte Weihnachten ist vorbei.
2
RPG Library / Re: Antique Lyrics of Arda
« Letzter Beitrag von Walküre am Gestern um 14:49 »
LOVELY STONES



Zitat
Lovely stone,
Lying lone,
Now forlorn,
An armour worn.

To shield the broad North,
From peril coming forth,
From thick ice and hail,
Which soul tortured and dealt pain.

Lovely ruin,
Undone by doing,
Of a foul captain of wight,
Glorying much in disorder as in fright.

Dusk then fell,
On the vanquished realm of fort and bell,
But the tower has not surrendered yet,
A new sun might rise, that shall warm frost to wet.
3
RPG Library / Re: Annals of Aman
« Letzter Beitrag von Walküre am Gestern um 14:44 »
Zitat
A potent horn to make all resound,
A sharp sword to hold the ground,
Reinvigorating the weary bound,
Sent afar, when doom's token was found.

Your kingdom you wanted to save,
Against a nasty coming wave,
To survive storm and gale,
Only to perish, midway, before the end of the tale.

4
Weit-Harad / Blinder Passagier
« Letzter Beitrag von Fine am Gestern um 13:48 »
Aerien schlief in dieser Nacht außerordentlich gut. Sie wusste nicht, was der Grund dafür war - ob es daran lag, dass Kerma nun hinter ihr lag, oder dass sie zumindest für den Augenblick keiner drohenden Gefahr ausgesetzt war - doch es war ihr egal. Sie hatte sich schon recht bald nach Músabs Besuch an Narissas Feuerstelle in ihre dicke Reisedecke gehüllt und war eingeschlafen, was dafür gesorgt hatte, dass es den ersten Sonnenstrahlen am folgenden Morgen sehr leicht fiel, Aerien zu wecken. Sie gähnte, streckte sich, und kam auf die Beine. Sie fühlte sich erfrischt und abenteuerlustig. Ein rascher Blick nach vorne zeigte ihr, dass sie nicht die Einzige war, die so früh erwacht war. Die breitschultrige Gestalt Gatisens warf lange Schatten gen Osten, als sich der Neffe des Königs bei den Packpferden zu schaffen machte.
Noch während Aerien hinsah, erstarrte Gatisen mitten in der Bewegung, als er an der Wache vorbeikam, die die Packtiere bewacht hatte. Aerien kam neugierig ein paar Schritte näher, wobei ihr auffiel, dass Gatisens Gegenüber ungewöhnlich klein für einen der normalerweise hochgewachsenen königlichen Gardisten Kermas war. Gatisen hatte mittlerweile beide Arme vor der Brust verschränkt und sagte einige Worte in der kermischen Sprache, die nicht sonderlich erfreut klangen. Als er Aerien bemerkte, winkte er sie knapp zu sich herüber.
"Hast du irgendetwas damit zu tun? Die ehrliche Antwort, bitte," sagte der Prinz ohne Begrüßung.
Aerien riss verwundert die Augen auf. "Wovon sprichst du? Ich verstehe nicht..."
Gatisen, dessen Gesichtsausdruck zu einer Miene der Verdrossenheit gewechselt hatte, hob die Hand und schob sie kurzerhand unter die Stoffmaske, die den Großteil der Gesichter der königlichen Gardisten verdeckte. Es sah beinahe so aus, als würde er an dessen Ohr ziehen. Der überraschte Aufschrei einer vertrauten, hellen Stimme, zeigte Aerien, dass der Prinz tatsächlich auch genau das getan hatte.
"Bitte sag mir, dass du nichts davon gewusst hast," sagte Gatisen mit einem tiefen Seufzer. Er zog Helm, Kapuze und Stofftuch herunter und enthüllte das Gesicht einer beschämt lächelnden Kani.
Sogleich verstand Aerien Gatisens Verdruss. Auch sie verschränkte die Arme vor der Brust und sagte: "Wenn ich von dieser Torheit gewusst hätte, hätte ich sie verhindert."
"Aerien! Ich dachte, wir wären Freundinnen!" empörte Kani sich.
"Das dachte ich auch," gab Aerien ungerührt zurück. "Was tust du hier, Kani?" Sie fühlte sich unangenehm an Serelloth erinnert, die ebenfalls einen Hang dazu gehabt hatte, in Situationen aufzutauchen, in denen sie nichts zu suchen hatte.
"Ich wollte so gerne mit euch gehen, aber mein Vater und der König wollten es mir nicht erlauben," gestand das Mädchen schuldbewusst.
"Wie bist du an die Rüstung eines Gardisten gekommen?" wollte Gatisen mit einer Mischung aus Verärgerung und amüsiertem Interesse wissen.
"Das war ganz leicht," sagte Kani mit einer Spur von Stolz in der Stimme. "In El Kurra haben sie die Verletzten untergebracht. Darunter waren auch einige Gardisten. Ich habe beobachtet, wo sie ihre Rüstungen verstaut haben, und..."
"Kani," sagte Aerien mit Bedacht. "Wir befinden uns im Feindesgebiet. Diese Lande sind gefährlich und wir könnten jederzeit überfallen werden. Und du hast keinerlei Kampferfahrung. Was hast du dir denn nur dabei geacht?"
"Bitte verratet mich nicht an den Qore," bat Kani. "Sonst wird er mich nach Hause schicken."
"Ich denke nicht, dass er das tun wird," meinte Gatisen. "Es ist viel zu gefährlich, dich auf dich allein gestellt zurück nach Kerma zu schicken." Er seufzte. "Ich verstehe noch immer nicht, wieso du hier bist."
Aerien, der Kanis rote Wangen nicht entgangen waren, hatte inzwischen eine relativ gute Vorstellung davon bekommen, weshalb Kani sich ins Gefolge des Königs geschmuggelt hatte. Sie erinnerte sich daran, dass Gatisen Kani nach ihrer Entführung durch Mustqîm von der Stadt Para zurück in den Palast geleitet hatte, und dass der junge Prinz Kani getröstet hatte, als sie von Kashtas Angriff auf ihre Heimat erfahren hatte. Außerdem musste Aerien zugeben, dass Gatisens Äußere nicht unansprechend wirkte, auch wenn er trotz allem nicht gerade ihr Typ war. Doch sie beschloss, den nun so offensichtlichen Grund für Kanis Anwesenheit für's Erste für sich zu behalten.
Kanis Antwort auf Gatisens Frage bestand aus unverständlichem Gemurmel, was Aeriens Theorie nur noch bestärkte. "Ich glaube, dies ist eine Angelegenheit, die Prinz Gatisen alleine klären kann," sagte sie schmunzelnd und ließ die beiden stehen. Noch während sie sich entfernte, hörte sie, wie Gatisen begann, streng auf Kermisch auf Kani einzureden.

Aerien kehrte zu ihrer Lagerstätte zurück und weckte eine an diesem Tage besonders griesgrämige Narissa, die sich nur widerwillig für den baldigen Aufbruch fertig machte. Aerien lachte in sich hinein, doch inzwischen war Narissa wach genug, dass es ihr nicht entging.
"Hör auf, so gute Laune zu haben," beschwerte sie sich.
"Ich denke nicht daran, 'Rissa," entgegnete Aerien. "Wärst du, so wie ich, mit der Sonne aufgestanden, wärst du bestimmt genauso gut gelaunt."
"Das bezweifle ich. Wer so früh aufsteht wie du, und sich darüber auch noch freut, kann nicht ganz richtig im Kopf sein," gab Narissa gereizt zurück.
Aerien streckte ihrer Freundin die Zunge heraus. "Vielleicht bin ich dann eben nicht ganz richtig im Kopf. Und vielleicht ist das ja auch gut so. Es gibt mir die Kraft, deine Launen zu ertragen."
"Nennst du mich etwa launisch?"
"Meine Liebe, deine Laune kann so schnell umschlagen wie die Winde über den Gipfel des Ephel Dúath," lachte Aerien. "Dich launisch zu nennen wäre eine Untertreibung."
"Pah! Das muss ich mir von dir nicht anhören," sagte Narissa teils beleidigt, teils belustigt und schwang sich auf Grauwinds Rücken. "Da ist mir Grauwind als Stimme der Vernunft hundertmal lieber."
"Du weißt doch genau, dass du trotzdem nicht auf mich verzichten kannst," hielt Aerien mit einem überlegenen Lächeln dagegen, während auch sie in den Sattel stieg.
Narissa gab sich mit einem Seufzen, das ihr Grinsen kaschieren sollte, geschlagen. "Genieße deinen kleinen Sieg. Aber heute Abend, wenn dir schon kurz nach Sonnenuntergang die Augen zufallen und du die beste Zeit zum Sterne beobachten verpasst, werde ich es sein, die zuletzt lacht."
"Wir werden sehen," meinte Aerien und gab Karab zu verstehen, dass er sich in Bewegung setzen sollte, denn weiter vorne war Músabs Tross bereits losgezogen.

Gegen Mittag dieses Tages, als die Sonne ihren Zenit erreicht hatte, ließ Músab eine Rast einlegen. Nahe der Wüstenstraße, der sie folgten, war ein Wasserloch in den Boden gegraben worden, an dem die Pferde getränkt werden konnten. Während Narissa sich darum kümmerte, dass Grauwind und Karab ihren Durst löschten, war Aerien zum König gerufen worden, der sich im Schatten einiger Palmen aufhielt und nachdenklich über die vertrockenete Einöde der Mehu-Wüste nach Süden blickte.
"Ah, Aerien," begrüßte er sie, als sich die Adûnâ neben den Qore gestellt hatte.
"Ihr habt nach mir schicken lassen, Majestät," sagte sie angemessenerweise.
"Ja. Ich habe einige Fragen an dich, wenn du gestattest. Es geht um deine Familie."
Aerien schluckte, doch dann nickte sie rasch. "Selbstverständlich, Euer Gnaden."
"Dein Onkel, Aglazôr, hat mir bereits die groben Verwandschaftsverhältnis se von Haus Balákar erläutert, aus dem er und du stammen," sagte Músab bedächtig. "Doch ich würde gerne mehr darüber erfahren, um eine Theorie meinerseits bestätigen."
"Ich werde alle Eure Fragen beantworten, so gut es mir möglich ist, König Músab," sagte Aerien. "Doch zunächst würde ich gerne wissen, wo sich mein Onkel im Augenblick aufhält, wenn Ihr erlaubt."
Músab neigte den Kopf leicht nach vorne und deutete nach Nordwesten. "Ich entsandte Aglazôr kurz vor dem Beginn der Schlacht bei El Kurra nach Umbar, das meiner Kenntnis nach von den Truppen des Malikats unter Qúsay belagert wird. Ich glaube, ein Paar Augen und Ohren vor Ort zu haben, wird mir von großem Nutzen zu sein, nun, da..."
"Nun da Ihr mit Sûladan verbündet seid und somit ein Interesse am Sieg Umbars über Qúsay habt," ergänzte Aerien.
"Es ist nicht ganz so eindeutig wie du denkst," entgegnete Músab. "Belassen wir es dabei, dass Aglazôr die Lage rings um Umbar für mich im Auge behalten wird und mir Bericht über die dortigen Ereignisse erstatten wird."
"Er steht also weiterhin im Dienste Kermas," schloss Aerien.
"Ich bezahle ihm gutes Geld dafür, dass es auch so bleibt," antwortete Músab. "Doch genug von deinem Onkel." Er wandte sich ihr zu und blickte Aerien direkt an. "Ich kam nicht umhin, während der Schlacht mitanzuhören, welche Worte zwischen dir und dem Mörder meiner Mutter fielen. Er ist dein Bruder, nicht wahr?"
"Ihr habt das Adûnâische verstanden?" stieß Aerien überrascht hervor, denn es war die Sprache von Durthang gewesen, die Balakân auf dem Schlachtfeld verwendet hatte, um sie zu verhöhnen, und Aerien hatte in derselben Zunge geantwortet.
"Dazu komme ich später. Balakân ist dein einziger Bruder?"
"Nein, es gibt noch einen weiteren. Sein Name ist Varazîr. Er ist jünger als ich," antwortete Aerien tonlos.
Músab nickte und schien sich eine geistige Notiz zu machen. "Du verstehst sicher, dass ich deinen Bruder Balakân ohne Gnade dafür jagen und bestrafen werde, für das was er meiner Mutter angetan hat."
Aerien nickte und ihr fiel ein, was Gatisen bei ihrer Rückkehr in die Königsstadt von Kerma beiläufig erwähnt hatte, als sie das Flaggschiff des Köngis von Ferne beobachtet hatten. In ihrem Kopf verbanden sich die Informationen, die sie über Músabs Mutter besaß, langsam zu einem Bild zusammen.
"Eure Mutter, die Kandake, war von meinem Volk, nicht wahr?" wagte sie zu sagen, und Músabs Nicken bestätigte Aeriens Theorie. "Deshalb besitzt ihr ein Schiff, das einen adûnâischen Namen trägt, und deshalb versteht Ihr jene Sprache," fuhr Aerien fort.
"Ihr Name war Belazîl," sagte Músab. "Sie begegnete meinem Vater während eines Abenteuers an der Grenze zwischen Eryan und Khand. Damals war sie auf der Flucht vor ihren Verwandten aus Mordor. Ihre Geschichte scheint Ähnlichkeiten mit deinen eigenen Erlebnissen aufzuweisen, meinst du nicht?"
"Ich erinnere mich an eine Frau namens Belazîl," sagte Aerien. "Sie war ein Bastard, die uneheliche Tochter meines Urgroßvaters Aphanuzîr, die vor vielen Jahren spurlos verschwand."
"Nun, ich denke, wir können davon ausgehen, dass es sich dabei um eben jene Belazîl handelte, die später die Königinmutter von Kerma wurde," befand Músab. "Ich hatte also recht. Zwischen uns besteht eine entfernte Verwandschaft, Aerien."
Aerien wusste nicht recht, wie sie auf diese Neuigkeit reagieren sollte. Sie hatte sich innerlich noch nicht einmal davon erholt, dass ihr eigener Bruder versucht hatte, sie umzubringen. Daher war das Einzige, was sie sagte, ein einfaches "Oh."
Músab entlockte dies ein gutmütiges Lachen. Er klopfte Aerien auf die Schulter und sagte: "Keine Sorge, Aerien. Das, was Narissa und du für mich getan habt, erhebt dich über sämtliches Misstrauen, das ich deiner - unserer Familie entgegenbringe. Dass wir um einige Ecken verwandt sind, ändert nichts zwischen uns. Ich habe auch familiäre Verbindungen zur Stammlinie Sûladans, falls es dich interessiert, was mich auch zu einem Verwandten Narissas macht."
"Lasst sie das besser nicht wissen," sagte Aerien, als sie wieder klar denken konnte. "Sie ist nicht sonderlich gut auf Sûlâdan zu sprechen, wie Ihr gesehen habt."
"Das habe ich in der Tat allzu gut verstanden," sagte Músab. "Ich danke dir dafür, dass du meine Fragen beantwortet hast, Aerien. Doch nun denke ich, ist die Zeit zum erneuten Aufbruch gekommen. Ta-Mehu rückt näher, und ich bin in Eile. Kerma mag zwar vorerst sicher sein, doch der Bund mit Sûladan beruht auf Notwendigkeit, nicht zwangsläufig auf Vertrauen. Ich werde nicht den Fehler machen, der Schlange die Hand zu reichen, und mich beißen zu lassen."
"Sehr weise von Euch, Euer Gnaden," befand Aerien. Dann kehrte sie zu dem Wasserloch zurück, wo Narissa bereits ungeduldig auf sie wartete.

Gegen Abend erreichte die Reisegruppe einen Hügel, der sehr sanft anstieg und kaum mehr als zehn Meter über die Wüstenebene heraus ragte. Aerien zuckte innerlich zusammen, als sie den Ort erkannte, an dem einst Karnuzîr sein Lager aufgeschlagen hatte, als er Aerien in seiner Gewalt gehabt hatte. Doch auch eine gute Erinnerung verband Aerien mit diesem Ort: Hier war sie von Narissa sowohl aus der Gefangenschaft als auch aus dem Käfig der Gedanken befreit worden, den sie sich selbst gefertigt hatte, um der damals so schrecklichen Gegenwart zu entfliehen.
Erneut bestand Narissa darauf, ein eigenes Feuer zu entfachen. Und erneut begab es sich, dass die beiden jungen Frauen dort nur einen Teil des Abends über alleine waren. Diesmal waren es jedoch nicht Gatisen und Músab, die die Zweisamkeit störten, sondern, zu Aeriens Verwunderung, der Gardist Aglâran. Noch immer trug der für gewöhnlich schweigsame Wächter seine Rüstung und seinen Helm mit dem schwarzen, aus Pferdehaar bestehenden Schweif zur Zier darauf, und sein Gesicht lag im Schatten des schmalen, dunklen Visiers des Helmes. Er ließ sich Aerien gegenüber nieder und legte seinen Schild neben sich. Das Schwert hing an seinem Gürtel und er machte keine Anstalten, es zu ziehen.
Narissa warf Aerien einen Blick zu, der nur allzu deutlich Was will der denn hier sagte. Aufgrund der Art und Weise, wie sich Aglarâns Kopf dabei beinahe unmerklich bewegte, war es Aerien klar, dass dem Gardisten die Geste Narissas nicht entgangen war.
"Ich bin gekommen, um zu reden," drang seine tiefe Stimme aus dem Helm hervor. "Mit dir." Seine behandschuhte Hand deutete auf Aerien. "Gewährst du mir diese Bitte, Azruphel?"
"Das ist nicht mehr ihr Name," mischte sich Narissa ungehalten ein. "Sie heißt Aerien, verstanden?"
"Ich hörte diese Bezeichung schon zuvor," sagte Aglarân bedächtig. "Für mich macht es keinen Unterschied. Beides bedeutet dasselbe."
"Es... wäre mir trotzdem lieber, wenn du mich Aerien nennen würdest," sagte Aerien vorsichtig.
"Weshalb? Erkläre es mir," forderte der Gardist.
"Aragorn gab mir diesen Namen," stieß Aerien hervor. "Er erzählte mir einst die Geschichte der letzten Königin von Númenor. Ihr Name war Míriel. Doch dann wurde ihr ihr Name weggenommen und sie musste sich mit der adûnâischen Übersetzung Zimraphel zufrieden geben, ob sie es nun wollte, oder nicht. Du weißt, dass ich versuchen werde, die Spaltung unseres Volkes rückgängig zu machen, sofern dies möglich ist. Deshalb habe ich Míriels Schicksal umgekehrt, als Symbol dafür, woran ich glaube."
"Und was wäre das?"
"Dass nach all den Jahrtausenden der Kriege wieder Frieden möglich ist," sagte Aerien mit fester Stimme.
"Daran glaube ich nicht," erwiderte Aglarân kalt. "Dieser Ort, von dem wir stammen... er muss vom Antlitz der Erde getilgt werden und von Grund auf zerstört werden."
"Ich lasse nicht zu, dass du Aeriens Traum zunichte machts," stellte Narissa klar.
"Bitte, lasst uns nicht streiten," sagte Aerien und machte eine beschwichtigende Geste mit beiden Händen. "Das ist nicht das, worüber du sprechen wolltest, Aglarân. Liege ich richtig?"
Mehrere Sekunden des Schweigens verstrichen, ehe der Helm des Gardisten sich langsam zu einem Nicken senkte. "Ich kam, weil es einige Dinge gibt, die ich nicht verstehe," begann Aglâran kurz darauf. Der dunkle Sehschlitz seines Helmes fixierte Aeriens Augen. "Du bist deinem grausamen Zuhause entflohen und hast dich dieser Welt zugewandt. Du hast gelernt, wie man sich in ihr verhält und hast Bekanntschaften gemacht, die über das hinausgehen, was zwischen einem Herrn und einem Diener besteht. Du hast das gefunden, was man vermutlich Freunde nennt, und darüber hinaus, eine... Gefährtin, wie es mir scheint. Du hast gelernt, zu lieben." Er machte eine lange Pause, in der Aerien mehrere rasche Blicke mit Narissa wechselte, doch keine der beiden wusste, was sie sagen sollten. Und schließlich sprach Aglarân weiter. "Seit ich die Dienste deines Vaters am Erebor verließ, befand ich mich auf einer Suche. Auf der Suche danach, welchen Sinn mein Leben hat. Und obwohl ich weit gereist bin und so einige Bekanntschaften gemacht habe, habe ich das Gefühl, noch immer nicht wirklich verstanden zu haben, was es ist, das die Menschen Liebe nennen. Darum hatte ich gehofft, du könntest es mir erklären, Azruphel."
Das war so ziemlich das Letzte, was Aerien erwartet hatte. Ich soll ihm erklären, was Liebe ist? dachte sie verwirrt. Sie selbst hatte seit ihrer Flucht aus Mordor einige Probleme damit gehabt, ihre Gefühle zu verstehen und war sich ziemlich sicher, nicht gerade eine Expertin auf diesem Gebiet zu sein.
"Wieso fragst du gerade mich?" wollte sie vorsichtig wissen.
"Weil du weißt, wie es ist, in Mordor aufzuwachsen und zu leben," entgegnete Aglarân. "Du hast den Ort, von dem wir stammen, mit eigenen Augen gesehen. Ich nahm an, dass du gerade deshalb die richtigen Worte finden würdest."
"Geliebt zu werden bedeutet, einer Person restlos vertrauen zu können, egal unter welchen Umständen," mischte sich Narissa ein. "Es ist das Gefühl, das man verspürt, wenn man am liebsten jede einzelne Sekunde seines Lebens mit einer bestimmten Person verbringen würde, selbst wenn man dadurch in Schwierigkeiten geraten würde." Sie warf Aerien dabei einen eindeutigen Blick zu und lächelte breit.
Aglarân schien die Worte in sich aufzunehmen und sorgfältig zu analysieren, doch sein Blick blieb auf Aerien geheftet. Er wartete geduldig ab, bis sie schließlich bereit war, ihm eine eigene Antwort zu geben.
"Ich weiß noch nicht lange, was es bedeutet, jemanden zu lieben," sagte Aerien langsam. "Ich würde es als eine Art unerschütterliche Gewissheit betrachten, die ganz tief in mir fest verankert ist und die mir sagt, zu wem ich gehöre. Die Gefühle, die Narissa so schön beschrieben hat, die habe ich auch erlebt, und tue es noch. Aber für mich sind sie eher Symptome als dass sie die Ursache der Liebe in mir sind. Ich liebe Narissa, weil sie die fehlende Hälfte von mir ist, ohne die ich nicht leben könnte. Das bedeutet es für mich, sie zu lieben."
Aglarân blieb einen langen Augenblick schweigend sitzen. Dann erhob er sich und klopfte sich den Sand von der Hose und den Stiefeln. "Ich danke dir, Azru... Aerien." Mit wehendem Umhang drehte er sich um und verschwand in der Dunkelheit der Nacht.

Aerien und Narissa blieben noch mehrere Minuten an Ort und Stelle, ohne ein Wort zu sagen. Über ihnen tauchten einer nach dem anderen die Sterne auf, während ihr Lagerfeuer knisterte, knackte und langsam dahinschwand.
Schließlich war es Narissa, die das Schweigen brach. "Es kommt mir wie eine Ewigkeit vor, dass wir die Insel verlassen haben." Ihr Blick ging nach Westen und erinnerte Aerien daran, dass sie in einer knappen Woche, wenn alles gut lief, das Ufer des Westmeeres erreichen würden und kurz darauf die Strände Tol Thelyns wiedersehen würden.
"Ich habe es vermisst," stieß sie hervor. "Und ich habe deine Familie vermisst."
"Unsere Familie," stellte Narissa klar. Sie unterdrückte ein Gähnen und Aerien musste grinsen.
"Wird da etwa jemand schon müde?"
Narissa drohte ihr mit dem Finger. "Wehe du sprichst weiter. Dann kitzle ich dich so lange, bis du ohnmächtig wirst."
"Du kannst es gerne versuchen," wagte Aerien zu sagen, ehe sie rasch ihre Decke über sich zog, um Narissas Angriff zu entgehen.

Ihre Verteidigung stellte sich schnell als wirkungslos heraus.
5
Sonstiges / Re: Corrupt-a-wish
« Letzter Beitrag von Firímar am Gestern um 13:02 »
Erfüllt.

Du wünschst dir, dass dieser Thread gelöscht wird. Dafür komm ich zu dir nach Hause und mach mal klar, warum das n dämlicher Wunsch ist  [uglybunti]

Ich wünsche mir, dass man BFME Reforged wenigstens mal Betatesten kann  (**)
6
Sonstiges / Re: Corrupt-a-wish
« Letzter Beitrag von Deeman am Gestern um 01:51 »
Ich wünsche mir, dass "Schatten des Krieges"  (:-|) nie veröffentlicht wurde und wird.

Erfüllt!
Doch dafür schmeißt EA ein neues Schlacht um Mittelerde auf den Markt. Da es mittlerweile ein Trend ist, ist das Spiel noch unfertig und voller Bugs, besitzt nur zwei Fraktionen und drei Maps. Das Aufbau-System wurde entfernt und stattdessen wurde ein Punktesystem wie bei Command&Conquer 4 eingeführt, nur etwas schlechter. Die fehlenden Fraktionen, Maps und Features werden nachgereicht als kostenpflichtiges DLC.

Ich wünschte ich hätte an dieser Stelle einen Wunsch  [ugly]
7
Eigene Geschichten / Re: Der Thron von Mittelerde
« Letzter Beitrag von >Darkness< am Gestern um 01:30 »
Am nächsten Morgen machte sich die Armee Gondors für den Abmarsch bereit. Auch einige Soldaten aus Angmar marschierten mit. Thurion traf sich vorher noch mit Thir.
Thir, ich habe die Krone Angmars abgelegt, ich werde dir Carn-Dûm übertragen und dir die Befehlsgewalt über Angmar geben!“, überraschte er seinen General.
Aber mein Herr, was ist mit euch was ist...“, Thurion unterbrach ihn aber: „Euch vertraue ich, ihr seid jetzt viele Jahre an meiner Seite und werdet fort an als Fürst Thir Stark von Carn_Dûm bekannt sein!“ Mit diesen Worten wendete er sich ab und ging zu Anarya, wo er auf sein Pferd stieg. Davos Schneewert begleitete seinen Herren. „Aber mein Herr!“, rief Fürst Thir noch hinterher, doch das Heer machte sich auf den Weg.
In Eregion wurde die Armee schon von den Elben aus Bruchtal erwartet. Elrond war schwer gerüstet mit seinen Soldaten aus Imladris angereist.
Saruman war ebenfalls dabei. „Wir hörten von euren Taten in Angmar und ich dachte mir, ihr könntet Verstärkung gebrauchen wenn ihr nach Arnor marschiert!“, rief er.
Überrascht erwiderte Anarya: „Eigentlich war Arnor gar nicht unser Ziel, denn der Winter ist über das Land gekommen und es macht eine Belagerung unmöglich, wenn ich nicht viele Männer verlieren will!
Der Elebenfürst lachte. Anarya konnte ja nicht wissen, dass er noch ein Ass im Ärmel hatte. So antwortete er zuversichtlich: „Die Fürsten von Arnor wissen wer ich bin und sie vertrauen mir und Saruman! Ich habe einen Rat zusammenrufen lassen, deshalb sollten wir nach Annuminas reiten!
Anarya nickte ihm zustimmend zu. Saruman erkannte Thurion in den vorderen Reihen. „Thurion!“, rief er erleichtert. Dieser sah zu den Zauberer rüber und erkannte ihn auch sofort: „Saruman! Es ist schon eine Zeitlang her!
Wie ich hörte, habt ihr euer Reich wieder?“, wollte Saruman wissen. Der ehemalige König Angmars konnte sich sein Lächeln nicht verkneifen und sah Anarya dabei an. Der Zauberer wusste sofort was er damit sagen wollte. „Also habt ihr euch endlich von der Hexe befreit, was ist mit ihr geschehen?
Thurion zögerte zunächst. Davos rief: „Sie ist vor der Belagerung Carn-Dûm abgehauen, wahrscheinlich aus Angst für ihre schrecklichen Taten belangt zu werden! Ich habe versucht sie aufzuhalten, hab dann aber einige Männer getroffen, die in der Nacht desertierten und habe sie überzeugt für ihr Land zu kämpfen!
Saruman schüttelte den Kopf. „In letzter Zeit sind viele Priester Melkors auf Reisen, aber mit Thurion haben die Anhänger einen sehr mächtigen Mann verloren...“.
Er klang dabei zufrieden. Schon vor einiger Zeit hat er versucht Thurion davon zu überzeugen, sich von Melkor loszusagen.
Das Heer machte sich nun auf dem Weg nach Annuminas, der Hauptstadt von Arnor. Es war eine der größten Städte in ganz Mittelerde. Auf den Mauern tummelten sich viele Soldaten, die sich für den Kampf rüsteten als sie die Armee aus Gondor sahen.
Anarya gab ebenfalls ihren Truppen den Befehl sich in geeignete Formationen zu stellen.
Sie ritt zusammen mit Elrond, Thurion und Faramir zum Tor. Davos, Saruman und einigen Bannerträgern folgten ihnen. Sofort richteten sich Armbrüste und Bögen auf sie. Ein Kommandant kam zum Torhaus und rief: „Seid gegrüßt Fürst Elrond, ihr seid ein Freund Arnor und doch verwundert es mich, dass ihr mit unseren Feinden reitet!
Die Königin Gondors schmunzelte und stieß dabei einen Abwertenden Ton heraus. „Ich habe den Rat von Arnor um ein Ersuchen gebeten und ich wurde eingeladen!
Der Kommandant verschwand vom Torhaus. Kurz darauf wurden die Schweren Tore der Stadt geöffnet. Der Mann Arnors bat die Truppe hinein. Anarya spürte die verspottenden Blicke der Soldaten Arnors, die sich alle hinter dem Tor aufgestellt hatten.
Sie ritten die breite gepflasterte Hauptstraße der Stadt entlang. Viele Schaulustige versammelten sich dort um die Anreisenden zu betrachten. Ein Mann kam angerannt und spuckte der jungen Frau vor das Pferd. Einige andere riefen beleidigende Wörter. Thurion drängte sich zwischen Anarya und Faramir und beruhigte sie, denn er konnte es schon förmlich erkennen wie sie innerlich kochte. Dem Fürsten von Ithilien gefiel es gar nicht, dass er jetzt die Nähe seiner Königin suchte.
Schließlich erreichten sie den prächtigen Palas von Annuminas. Große Banner hingen von den Mauern, die die Insignien Arnors repräsentierten. Daneben hingen aber auch die aus Dol-Amroth.
Als sie den Palast betraten, kamen ihnen schon Männer aus Dol-Amroth entgegen.
Ich kann euch nicht so bewaffnet zum Rat durchlassen!“, sagte der Soldat.
Anarya erkannte ihn sofort. Es war der Mann, der sie neulich im Gasthaus belästigte.
Wir sind nicht hier um jemanden zu verletzen...“, wollte Elrond gerade sagen, da unterbrach ihn der Mann Dol-Amroths: „Ich kann das nicht zulassen...“, dabei erblickte er Anarya und erkannte diese ebenfalls. “Seht mal an, wen haben wir denn da, sehr großzügig von euch uns die Verräterin zu bringen!“ Der Mann, der Hectorian hieß, ging auf Anarya zu. „Lasst eure dreckigen Finger von mir!“, schrie Anarya und schlug ihren Ellbogen gegen sein Gesicht, als er versuchte sie zu packen.  Von einem Moment zum Nächsten wurden die Schwerter gezogen.
Ihr habt hier gar nichts zu sagen, Weib!“, er spuckte dabei das Blut aus seinem Mund. „Es ist noch ein langer Weg bis Dol-Amroth, nur meine Gefangene zu sein werdet ihr euch dann nur noch wünschen!“ Gerade wollte er Anarya am Arm packen, da schritt Thurion vor ihr und schubste Hectorian von sich. Außer sich vor wut schlug der Mann Dol-Amroths mit seinem Schwert zu, doch Thurion parrierte den Schlag. Es kam zu einen kurzen Schwertkampf, dann kamen die Fürsten von Arnor schon in den großen Saal geeilt. „Hectorian, es ist jetzt Schluss!“, rief einer von ihnen.
Daraufhin steckten alle ihre Schwerter zurück in die Scheide. Der Mann aus Angmar hielt sein aber noch fest in der Hand. Beide Männer warfen sich verachtende Blicke zu. Anarya fasste Thurion beruhigend an. „Es ist gut...“, sagte sie mit leiser Stimme. Nun steckte er auch sein Schwert weg.
Verzeiht mein Fürst, wir sind nicht hergekommen um uns zu streiten..“, entschuldigte sich Elrond. „Ich weiß, aber seit dem die Männer aus Dol-Amroth hier sind, herrscht totales Chaos im ganzen Land!“, erwiderte der Fürst. „Kommt, lasst uns im Ratssaal alles weitere besprechen!
Der Fürst von Arnor führte die Besucher in den Ratssaal des Palastes. Alle setzten sich an den großen Runden Tisch. Es war still, da zunächst niemand etwas sagte. Lediglich die das rascheln der Papiere, die der Fürst von Annuminas zurechtlegte hörte man. Nervös räusperte sich die Herrin von Gondor. Endlich ergriff der Fürst das Wort: „Ich bin Fürst Fubuky Turmbauer, ich bin der Fürst von Annuminas und Ratsherr der Fürsten von Arnor!“ Bevor Thurion antworten konnte, ergriff Faramir lieber vorher das Wort: „Ihr sprecht zu Anarya, erste ihres Namens, Königin der Númenorer, rechtmäßige Herrin von Gondor und Arnor und Beschützerin des Reiches!“ Thurion wartete einen Augenblick.„Das ist Thurion...“, sagte Davos. Thurion sah zu ihm und die Blicke kreuzten sich. „...Er war der König von Angmar!“, fügte Davos noch hinzu. Der ehemalige König Angmars schüttelte sanft den Kopf.
Wie kommt es, dass unser Feind, der König von Angmar, mit euch reitet, euer Gnaden?“, wollte Fubuky wissen. Anarya überlegte kurz und wartete , ob jemand anders was dazu sagen wollte. Doch niemand antwortete. So erwiderte sie: „Uns erwartet ein böses Unheil und ganz Mittelerde muss zusammenstehen, damit wir die kommende Bedrohung vernichten können! Die kleinen Streitereien untereinander werden uns nur in den Abgrund treiben!“
Die Fürsten von Arnor sahen sich skeptisch an. Anarya versuchte ihre Pläne so gut es geht zu erläutern: „Wenn ihr das wüsstet, was ich gesehen habe, dann gibt es für uns alle nur den Tod! Melkor wird versuchen uns alle zu vernichten!“ Fürst Fubuky erwiderte: „So weit jeder weiß, betet ihr doch Melkor an und somit dient ihr ihm und dann verbündet ihr euch noch mit einem seiner alten Generäle...“ Dabei warf er Thurion einen bösen Blick rüber.
Die junge Königin Gondors antwortete: „Ich habe mich von Melkor abgewandt... Und auch Thurion steht hinter mir, er legte seine Krone für mich ab und hat die selbe Entscheidung getroffen!“
Ein Fürst flüsterte Fubuky etwas ins Ohr, dann sagte er: „Ihr seid die Königin von Gondor, würde sich Arnor eurer Sache beugen,bleibt uns die Angst, was nach euch passiert... Ihr seid nicht vermählt und habt keinen Erben, solltet ihr Fallen würde das Land wieder in den Abgrund stürzen...
Anarya wusste darauf zu nächst keine Antwort. Hilflos lehnte sich sich in ihrem Stuhl zurück. Der Mann Angmars ergriff so das Wort um ihr zu helfen: „Die Königin ist jung, sie wird schon einen geeigneten Gatten finden und so ihre Linie weiterführen können!“
Gebt uns einige Minuten, euer Gnaden, wir werden uns zurückziehen und beraten!“, bat der Fürst von Annuminas und verwschwand mit den anderen Fürsten.
Die junge Frau ging im Ratssaal nervös auf und ab. Sie wusste nicht, wie sich die Herren von Arnor entschieden. Faramir redete ihr immer wieder gut zu.  Im Saal hörte man nichts, außer die Schritte Anaryas und das Flüstern zwischen Davos, Saruman und Thurion.
Nach einer Weile öffneten sich die Türen des Hinterraumes. Fürst Fubuky Turmbauer betrat als erster den Raum.
Ich weiß nicht was ich von euren Geschichten halten soll, ich weiß nicht was ihr gesehen habt, aber Arnor ist des Krieges Müde. Dol-Amroth macht uns Druck und der Krieg den wir hier im Norden hatten,hat das land sehr geschwächt....“, der Herr der Stadt machte eine Pause. „Wenn ihr uns versichern könnt, dass wir keinen Krieg mehr gegen Angmar zu befürchten haben und ihr einen passenden Gemahl findet, werden wir uns der rechtmäßigen Königin von Gondor und Arnor beugen!
Anarya war heilfroh dies zu hören. Sie versprach es dem Fürsten von Annuminas. Dieser ließ anordnen, dass die Truppen von Dol-Amroth aus Arnor abzogen. Auch die Bevölkerung atmete auf, die Fremden aus Dol-Amorth los zu sein. Zu viel Ärger bereiteten sie den Bewohnern.
Die Banner des silbernen Schwanes wurden abgehangen und die von Anarya aufgehangen.
Die Königin von Gondor wusste aber auch, dass sie sich das Vertrauen der Bevölkerung von Arnor erst einmal verdienen musste. So beschwerte sie sich über die Kommentare einzelner Menschen auf den Straßen nicht, während die Truppe aus der Stadt ritt.
Am Tor versicherte Fubuky Turmbauer seine Unterstützung in den folgenden Schlachten zu.
Auch Elrond verabschiedete sich von Anarya: „Ich werde euch verlassen müssen... Sobald ich mit meinen Männern bereit bin, werde ich zu euch stoßen!
Die Königin Gondors nickte ihm zu. Saruman, Davos und Thurion begleiteten sie zurück nach Gondor. Schließlich machte sich das Heer auf dem Weg in die Heimat.
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Eigene Geschichten / Re: Rückkehr der Nazgul; Feedback und Anmerkungen
« Letzter Beitrag von >Darkness< am 15. Nov 2018, 14:29 »
Hey,

ich mag den Stil deiner Erzählart, finde den schon besser als meinen! :D
Die Charaktere sind auch gut beschrieben. Vor allem aber, mag ich wie du die Umgebeung genau beschreibst, sollte ich mir für meine Geschichte echt auch mal angewöhnen... Irgendwie ist bei meiner zu viel Gelaber !  [ugly]

Bin auf jeden Fall auf mehr gespannt!  :)
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Weit-Harad / Re: Die Mehu-Wüste
« Letzter Beitrag von Eandril am 15. Nov 2018, 10:16 »
Músab, Aerien, Narissa und Aglâran aus El Kurra

Nur wenige Meilen östlich von El Kurra begann die große südliche Wüste Harads, die vom Königreich Ta-Mehu beherrscht wurde und die Narissa und Aerien inzwischen schon mehrere Male durchquert hatten, da sie sich genau zwischen Kerma, Aín Salah, der Bergfestung Burj al-Nar und Tol Thelyn erstreckte. Die Schlacht von El Kurra war noch vor dem Mittag vorüber gewesen, und so hatte die kleine Reisegruppe noch einige Stunden Weg hinter sich gebracht, bevor Músab kurz vor Sonnenuntergang Halt befohlen hatte. Während der ganzen Strecke hatten Aerien und Narissa sich ganz am Ende der Gruppe gehalten, möglichst weit vom Qore entfernt, und während sie ihre Lager für die Nacht aufschlugen, hielten sie es genauso.
Sie entzündeten ihr eigenes Feuer, einige Meter vom Lager der Kermer entfernt, und Narissa ließ sich demonstrativ mit dem Rücken zu Músab und seinen Leuten entfernt auf ihrer im Staub ausgebreiteten Decke nieder. Aeriens Miene war leicht zu entnehmen, dass sie dieses Verhalten ein wenig kindisch fand, doch sie schwieg und schüttelte lediglich den Kopf, bevor sich neben Narissa in den Sand kniete.
"Lass mich diese Wunde ansehen", sagte sie. "Auf eine Narbe mehr oder weniger kommt es nun zwar auch nicht mehr an, aber sie muss sich ja nicht entzünden." Das war ganz in Narissas Sinne, denn je länger der Ritt gedauert hatte, desto mehr Schmerzen hatte ihr die Wunde bereitet, bis sie äußerst froh gewesen war, Músab den Befehl zum Anhalten geben zu sehen - nicht, dass sie das jemals zugegeben hätte. Ohne zu zögern zog sie das Hemd von ihrer rechten Schulter beiseite, und Aerien löste behutsam den provisorischen, blutigen Verband, bevor sie die Stichwunde mit Kennerblick betrachtete. "Hm. Ein ganz glatter Stich, und wie es aussieht, ist nichts weiter wichtiges verletzt. Kannst du den Arm bewegen?" "Ganz normal", erwiderte Narissa, und bewegte zum Beweis den Arm auf und ab, wobei sie das Gesicht vor Schmerzen verzog. Aerien schenkte ihr ein mitfühlendes Lächeln, sagte aber: "Es hätte mich auch gewundert, wenn es nicht schmerzen würde. Du hast Glück, dass Gift nicht Balâkans Stil ist." Narissa biss die Zähne zusammen, als Aerien die Wunde behutsam mit einer hellen Salbe, die sie von Tol Thelyn mitgebracht hatten, einrieb. "Ich würde nicht unbedingt sagen, dass ich viel Glück mit den Männern aus deiner Familie habe", meinte sie, und Aerien sah mit einem Lächeln von ihrer Arbeit auf. "Das kann man wirklich nicht behaupten."
"Aber wenigstens..." Narissas linke Hand fand Aeriens Finger und drückte sie sanft. "Wenigstens habe ich mit den Frauen mehr Glück. Und du bist sicher, dass du keine Schwester hast...?" Aerien schnappte in gespielter Empörung nach Luft, versetzte Narissa einen spielerischen Schlag gegen die unverletzte Schulter. "Du bist unmöglich!" Narissa lachte, und spürte, wie die Schmerzen, und die Anspannung der Schlacht allmählich von ihr abfielen. Für einen Augenblick vergaß sie sogar ihren Zorn auf Músab und alle sonstigen kermischen Verräter.

Sand knirschte unter schweren Stiefeln, und Gatisen trat in den kleinen Lichtkreis des Feuers - und wandte sofort wieder den Blick ab, als dieser auf Narissa fiel. Narissa wechselte einen Blick mit Aerien, die auf die Lippe bis um ein Kichern zu unterdrücken, und verdrehte die Augen. "Gatisen, ich bin keineswegs nackt oder unzureichend bekleidet", sagte sie, und fügte hinzu: "Sicherlich hast du in deinem Leben bereits die ein oder andere unbedeckte Schulter gesehen."
"Es ist ein bisschen mehr als nur eine Schulter", gab Músabs Neffe zurück, und Narissa sah prüfend an sich herab, doch alles entscheidende war weiterhin bedeckt.
"Spiel nicht die zimperliche Jungfrau", sagte sie, während Aerien ihr mit geschickten Fingern einen Verband anlegte, der deutlich besser wirkte, als der bisherige. "Erzähl uns lieber, warum du gekommen bist." Gatisen ließ sich ihr gegenüber im Sand nieder, und kreuzte die Beine.
"Was muss geschehen, damit ihr meinem Onkel verzeiht?", fragte er geradeheraus, vermied es dabei aber, ihnen beiden in die Augen zu sehen. Narissa spürte, wie sich ihre Kiefermuskeln verkrampften, als sie an Músabs "Bündnis" mit Suladan dachte. "Ich hätte nicht gedacht, dass dem großen König von Kerma unsere Meinung so wichtig ist."
"Mir ist an der Meinung aller gelegen, die Anteil daran hatten, dass ich das noch bin", ertönte eine tiefe Stimme hinter ihnen, und Gatisen und Aerien sprangen auf die Füße. Narissa blieb sitzen, während Músab neben Gatisen in den Lichtkreis des Feuers trat. Mit einer raschen Geste bedeutete er Aerien und Gatisen, sich zu setzen, und tat es ihnen gleich.
"Also", begann er, während seine Augen Narissa fixierten. "Die Antwort auf Gatisens Frage interessiert mich wirklich." Narissa erwiderte den Blick so herausfordernd, wie sie konnte. "Führt eure Armeen nach Qafsah. Belagert die Stadt, nehmt Suladan gefangen, schlagt ihm den Kopf ab und werft ihn den Geiern zum Fraß vor. Vielleicht dann."
"Du weißt, dass ich das nicht tun kann", erwiderte Músab ruhig, und Narissa zuckte mit den Schultern. "Nun, dann seit ihr vielleicht einfach kein starker König." Neben ihr hätte sich Aerien beinahe vor Schreck verschluckt und in Gatisens Miene stand Unglauben geschrieben, doch in Músabs Gesicht rührte sich kein Muskel. Offenbar prallte die Beleidigung einfach an ihm ab, was Narissa noch wütender machte als zuvor. "Und vielleicht war es ein Fehler, dass ich euer kostbares Königssymbol nicht einfach in die Schlucht geworfen habe."
"Vielleicht", erwiderte Músab, und zu Narissas großer Zufriedenheit hatte seine Stimme sich deutlich abgekühlt. "Vielleicht wärst du ja eine besser Herrscherin als ich, also sag mir - was hättest du anders gemacht?"
"Kein Bündnis mit Suladan geschlossen", antwortete Narissa ohne zu überlegen, und Músab breitete die Arme aus. "Woraufhin Suladan und Kashta gemeinsam deine Armee vernichtet hätten. Ich hätte meinen Thron und womöglich auch mein Leben verloren, und meiner Mutter würde niemals Gerechtigkeit widerfahren", schloss er mit einem Hauch Bitterkeit in der Stimme. Seine Augen funkelten, als er weiter sprach: "Ich bin euch beiden zu großem Dank verpflichtet. Ihr habt wiederholt euer Leben in meinem Auftrag riskiert, ihr habt mir einen großen Dienst erwiesen und seid beim Kampf um meine Heimat verwundet worden." Bei seinen letzten Worten glitten Músabs Augen kurz zu dem frischen Verband an Narissas rechter Schulter. "Und nur deswegen ist mir daran gelegen, dass ihr versteht, was ich tun musste. Hätte ich dieses Abkommen nicht geschlossen, hätte Kashta nur Leid und Zerstörung über Kerma gebracht, und das konnte ich kein zweites Mal zulassen."
Narissa schüttelte den Kopf. Sie wollte sich ihren Zorn auf einen Mann, der sich mit jenem Monster verbündete, das ihr bislang beinahe alles, was sie liebte, genommen hatte, nicht von Argumenten nehmen lassen. "Und deswegen stellt ihr euch unter Suladans Führung - an die Seite Mordors."
"Nicht unter Suladans Führung", erwiderte Músab scharf. "Und sicher nicht an die Seite Mordors. Es ist wahr, dass mir in gewisser Weise die Hände gebunden sind, und ich nicht direkt gegen Suladan vorgehen kann. Doch ich habe Beziehungen, ich kann andere unterstützen, die gegen den Sultan kämpfen. Und wenn Suladan der Meinung ist, dass ich damit gegen unser Abkommen verstoße, und Kerma angreift... nun, dann werde ich darauf vorbereitet sein, und die Gelegenheit ergreifen."
Neben Narissa nickte Aerien stumm, und Músab fuhr fort: "Ich verstehe deine Situation, Narissa. Wäre Suladan mein Va..."
"Nennt ihn nicht so", unterbrach Narissa ihn heftig, und fuhr sich mit der rechten Hand über die Stirn. Die linke hielt, ohne, dass es ihr bewusst war, Aeriens Hand fest umklammert. "Bitte, ich... ich vermute, dass es euch auch nicht gefällt, als Kashtas Bruder bezeichnet zu werden."
Músab nickte langsam. "Du hast recht, es gefällt mir nicht sonderlich, von ihm als meinem Bruder zu denken. Leider kann sich niemand seine Verwandschaft aussuchen." Sein Blick glitt einen Herzschlag lang von Narissa zu Aerien und zurück, und er lächelte schwach. "Nun, seine leibliche zumindest nicht."
Narissa spürte, wie Aerien ihre Hand einmal kurz drückte, und atmete tief durch. "König Músab, ich...", begann sie ein wenig hölzern. "Ich verstehe, warum ihr tun musstet, was ihr getan habt. Und ich... möchte mich dafür entschuldigen, wenn ich euch darüber beleidigt habe. Das heißt allerdings noch lange nicht, dass ich nicht noch immer fürchterlich wütend auf euch wäre", fügte sie ein wenig trotzig hinzu, und im Feuerschein leuchteten Músabs Zähne weiß, als er breit lächelte.
"Das ist vermutlich menschlich, und damit kann ich leben. Ich wäre ein seltsamer König, wenn alle immer glücklich darüber wären, was ich tue. Die Hauptsache ist, dass man meine Entscheidungen verstehen kann."
"Und dir niemand deswegen gleich ein Messer in den Rücken stößt, Onkel", meinte Gatisen, und klopfte dem König auf den Rücken. "Aber dazu hast du ja mich." Músab legte seinem Neffen für einen Augenblick die Hand auf die Schulter, und kam dann gewandt auf die Füße. "Nun, da wir diese Angelegenheit geklärt haben, würde ich euch raten, ein wenig Schlaf zu finden. Wir haben noch einen weiten Weg vor uns."
"Wem sagt er das", murmelte Narissa vor sich hin, als Músab und Gatisen zu ihrem Lager zurückgegangen waren. "Ich wette, wir kennen uns in dieser Gegend um einiges besser aus als er."
Aerien warf ihr einen strafenden Blick zu. "Du bist der unhöflichste, sturste, nachtragendste... unmöglichste Mensch, dem ich je das Pech hatte, zu begegnen, 'Rissa." "Ich weiß", erwiderte Narissa ungerührt, streckte sich auf dem Rücken aus, und blickte in den Sternenhimmel. Aerien legte sich neben ihr auf die Seite, stützte den Kopf auf den Ellbogen und betrachtete ihr Gesicht. "Aber zugleich bist du auch der tapferste, spannendste, beste Mensch, dem ich je das Glück hatte, zu begegnen."
"Ich weiß", entgegnete Narissa wieder. "Du bist nichts davon." Sie blickte Aerien an, musste über ihre gekränkte Miene lachen, und gab ihr einen raschen Kuss. "Du bist ganz einfach nur der wunderbarste Mensch, den es auf dieser Welt gibt. Mehr nicht."
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Sonstiges / Re: Skulldur´s Let´s Plays
« Letzter Beitrag von Skulldur am 14. Nov 2018, 16:25 »
War Thunder Gastreplay. Ein Gastreplay mit dem Panther II auf Sinai von aCcorsio.

https://www.youtube.com/watch?v=FcyAw-Cm9YI
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