16. Okt 2017, 23:54 Hallo Gast.
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge


Select Boards:
 
Language:
 

News:



Neueste Beiträge

Seiten: [1] 2 3 ... 10
1
Das Imlaspellbook gefällt mir sehr. Vorallem der neue 10er. Imlamain halt. xD
Könnte man bei Zentralen Spell es nicht so machen, das Imla die gesamte Karte für 5min aufdeckt und eigene Einheiten schneller sind und mehr Schaden machen.

Schneller:
Sie wissen wo sich der Feind sammelt. Sie eilen zum Kampfgebiet um ihren Verbündeten zu helfen und die feindliche Armee vor dem Eintreffen in Bruchtal aufzuhalten.

Schaden:
Elbenaugen sind scharf und können weit sehen. Daher wissen Sie welche schwachstellen die feindliche Rüstungen haben und schlagen dort wuchtiger zu.


Währe halt nur ne Idee.
2
[Edain] Bug-Meldungen / Re: Kommandopunkte verschwinden
« Letzter Beitrag von Rhaegar am Heute um 22:21 »
Dieser Bug existiert seit dem offizielen Release der Edain 4.0.
Ich habe keine Ahnung warum das passiert, aber ich kann dir sagen wie du es beheben kannst. Töte einfach eine weitere KI. Dann kommen die CP wieder zurück.
Das geht immer so weiter bis du das Spiel gewonnen hast (oder verloren).
3
Moin Zusammen,

ich freue mich immer etwas von euch zu hören. Ich hoffe ihr lasst euch nicht die Motivation nehmen von den ganzen Leuten, welche rummeckern, dass keine Nachrichten kommen. Auch freue ich mich darüber, dass ihr bald ein kleines Update bezüglich der aktuellen Lage des Teams preis geben wollt.  :)
Zum Imla Spellbook: Ich finde es im Großen und Ganzen wirklich gelungen. Den Windhauch find ich persönlich auch etwas schwach, darum finde ich es eine kluge Entscheidung diesen in die erste Reihe zu verschieben. Den "Reise nach Valinor" Spell ist klasse geworden. Ich hoffe er wird, wie im Bild mit ein paar Bäumen beschworen xD. Ich stelle ihn mir doch mit den +30% Geschwindigkeit nützlich im Spiel vor. Mein absoluter Favorit in diesem Spellbook ist der "Schutz der Bruinen" Spell. Ich find den jetzigen Zauber dazu recht unnütz und hole ihn mit somit wenn als Letztes. Doch so habt ihr ihn wirklich gut umgesetzt. Nun muss ich aber auch sagen, dass ich doch bedenken habe was den Zentralen Spell angeht. Besonders wenn der Zauber in einem Teamspiel gewirkt wird, finde ich ihn doch recht stark. Ich nehme doch mal an, dass alle Teammitglieder dann freie Sicht haben. Somit wird Imladris wahrscheinlich zum beliebtesten Teampartner :D. Aber dazu muss man sagen, dass dies am besten im Spiel einzuschätzen ist und eure Tester mehr dazu sagen können.

Vielen Dank für euer Update. Macht so weiter und lasst euch nicht entmutigen.
Ich bin gespannt auf eure weiteren Themen, welche ihr wie geschrieben mit uns Teilen wollt.
LG
4
In AoM (Age of Mythology) gibt es eine Technologie, die auch Allwissenheit [ugly] heißt und für einen sehr hohen Goldbetrag die Sichweite der gegnerischen Einheiten und Gebäude anzeigt. Also man sieht was die Einheiten und Gebäude des Gegners sehen. Selbst in AoM ist so ein Technolgie/Spell zwar stark, aber noch kein Sieg an sich.
Aber in AoM (und auch AoE3, wo es "Spion" heißt) ist dieses Upgrade relativ sinnlos im PVP, weil viel zu überteuert! 100 Gold (bzw. 75) pro Einheit und Dörfler zählen mit dazu! Außerdem sind diese Sachen wirklich erst ganz zum Schluss verfügbar, jeweils die letzten Zeitalter. Wenn man das bedenkt und weiß, dass AoM und AoE3 deutlich dynamischer in ihren Kämpfen als Edain sind, gerade wieder die allgegenwärtigen Sioux-Kav :P, sind die meisten Spiele lange vorbei, bevor ein Spieler überhaupt an sie denken muss. Aber selbst wenn sich das Spiel hinzieht, hat in AoE 3 jeder Spieler mindestens 70 Siedler (nur Holländer 50, wegen Limit) und in AoM jeder etwa 50 Wirtschaftseinheiten (Karawanen mitgezählt), also alleine die Wirtschaftseinheiten kosten locker über 5000 Gold [uglybunti]
Für die Leute, die die Spiele nicht kennen: damit der Imladrisspell da mithalten kann müsste er heute ein 25er Spell sein, Militäreinheiten ausdrücklich noch nicht mit einberechnet! Daher ist der Vergleich vielleicht etwas unangebracht, Eo, halte die Spiele zwar auch immer wieder im Vergleich zu Edain, aber in diesem Fall geht es wirklich nicht, dafür ist die aufgedeckte Karte von AoM und AoE3 viel zu teuer.
5
Ich habe mich ständig gefragt, wieso ein so schwacher Spell 7 Punkte kostet und als zentraler Spell dienen soll. Der deckt ja nur für ein paar Sekunden die ganze Karte auf - was ist daran so toll?! :D Ich habe wohl das "dauerhaft" in der Beschreibung überlesen  ;)

Insgesamt ein geniales Update. Das Spellbook ist wie immer sehr stimmig und logisch aufgebaut - ich freue mich riesig darauf, alles in Aktion erleben zu können.
6
Das letzte Bündnis: An sich hört sich die neue Umsetzung interessant an, dennoch frage ich mich, ob die Helden jetzt dauerhaft auf dem Spielfeld bleiben oder wie früher nur temporär?

Falls sich dauerhaft bleiben würden, wäre der Spell sehr mächtig, da man viel mehr rausholen könnte. Aber ein Belagerungsspell in Form vom Helden finde ich sehr passend für Imladris, da Imladris eigentlich geschichtlich nicht so sehr für Belagerungswaffen bekannt ist.

Noch bleibt die Macht temporär, natürlich, als ein ferner Traum von einer uralten Vergangenheit, die in einigen Wegen aufhören muss. Und das finde ich passend auch, weil das Konzept zu seinem echten Geist zurückkehrt, damit es die Taten der Letzten Bündnis besser symbolisieren kann. Ein Belagerungsheer, hauptsächlich.

P.S. Ja, ich erinnere mich an Age of Mythology. Wenn ich mich nicht irre, war Geld abhängig von allen Einheiten deiner Feinde und Verbündeten, und die selbe Fähigkeit war ebenfalls ewig und absolut durchdringend, ohne Schwäche jeder Art, bis das Ende des Spiels. Also, ein ganz verschiedener Fall, glücklicherweise xD
7
Zur ersten Reihe:
Die Umbennenung finde ich gut, auch wenn mir der Name rein gar nichts sagt [ugly]!

Ob der Windhauch Manwes wirklich sinnvoll in der ersten Reihe ist, bin ich noch unsicher. Allerdings war ja ein ähnliches Spell (der Gegner auch wegwirbelt) im Grundspiel von AdH bei Angmar in der ersten Reihe vorhanden. Daher könnte es passend sein ;).

Zweiten Reihe:
Hobbits mit Waffenwechsel hören sich interessant an, daher belasse ich es erstmal dabei. Auf jeden Fall sind Hobbits bei Imladris an sich nicht unpassend.

Die Reise nach Valinor: Im Gedankengang ruhen sich die Elben dort aus und können ausgeruht wieder schneller marschieren und sich furchtlos. Klar wäre ein Rüstungsbonus oder anderes stärker, aber ich denke, eine gut und gemischte Armee von Imladris braucht solch einen Bonus nicht bzw. wäre damit zu stark. Wobei man die derzeitige Stärke von Imladris nur einschätzen kann.

Dritte Reihe:
Das man jetzt Arwen für ihren eigenen Spell mehr einbindet, finde ich eine gute und sinnvolle Idee. Vorallem finde ich es unsinnig, wenn die Wirkung von Arwen einen zu großen Einflussbereich wie früher hätte. Sie inspiriert von hinten :D (Früher)!

Der Flutspell klingt ganz interessant und ist ja eigentlich nicht anderes wie die alten Schleusentore aus dem Grundspiel, was natürlich nicht schlecht ist ;) und sicher gut defensiv eingesetzt werden kann.

Tom Bombadil ist recht unerwart verändert worden. Zwar ist er immernoch einen Massenschlächter bzw- Umwerfer :D, aber die Begründung dazu klingt sinnvoll. Daher freue ich mich schon darauf, den neuen tanzenden Panzer zu testen [uglybunti]!

Der zentrale Spell:
"Der Zauber ist weder zu stark, noch zu schwach. Er ist so stark, wie er erwartet wird". Das war jetzt ein verändertes Zitat von Gandalf [ugly]. Aber genau das drückt meine Meinung gut aus. Es mag zwar taktisch stark sein, dass man die ganze Karte aufgedeckt bekommt, allerdings sichert das noch keinen Sieg. Zudem sind 7 Spellpunkte auch ganz schön happig und diese könnte man auch in einer offensiveren Spell stattdessen verwenden.

In AoM (Age of Mythology) gibt es eine Technologie, die auch Allwissenheit [ugly] heißt und für einen sehr hohen Goldbetrag die Sichweite der gegnerischen Einheiten und Gebäude anzeigt. Also man sieht was die Einheiten und Gebäude des Gegners sehen. Selbst in AoM ist so ein Technolgie/Spell zwar stark, aber noch kein Sieg an sich.

Die finalen Spells:
Mit der Ausbildung der erstgeborenen habt ihr euch selber übertroffen, finde ich! Einfach so und kostenlos gleich vollausgerüstete (Standard)Truppen zu bauen ist sehr stark, aber für die kleinen Armee von Imladris genau richtig und vorallem, da er ein LG Spell ist.

Das letzte Bündnis: An sich hört sich die neue Umsetzung interessant an, dennoch frage ich mich, ob die Helden jetzt dauerhaft auf dem Spielfeld bleiben oder wie früher nur temporär?

Falls sie dauerhaft bleiben würden, wäre der Spell sehr mächtig, da man viel mehr rausholen könnte. Aber ein Belagerungsspell in Form vom Helden finde ich sehr passend für Imladris, da Imladris eigentlich geschichtlich nicht so sehr für Belagerungswaffen bekannt ist.
8
Gondor (West) / Der Sohn Golasgils
« Letzter Beitrag von Fine am Heute um 15:19 »
Valion, Valire, Lóminîth, Erchirion und Veantur über den Seeweg aus Dol Amroth


Die Überfahrt war ohne Probleme verlaufen, und bereits einen Tag nach ihrem Aufbruch aus Dol Amroth erreichte Kapitän Veanturs Schiff die Anlegestellen von Revaillond, dem größten Hafen westlich der Schwanenstadt. Noch während die Besatzung der Súlrohír damit beschäftigt war, das Schiff zu entladen, gingen Valion und seine Gefährten bereits von Bord. Am Kai wurden sie von einer kleinen Gruppe Soldaten erwartet, auf deren Schilden und Brustpanzern das Siegel von Anfalas prangte: ein springender, blauer Fisch auf weißem Feld. Einer von ihnen, der eine besonders prunkvolle Rüstung und einen weißen Umhang trug, trat vor und nahm seinen Helm ab.
"Willkommen in Anfalas, edle Herrschaften," begann er mit einer Stimme, die Valion sofort auf die Nerven fiel: selbstgefällig und stolz. Und wer ist dieser aufgeblasene Wichtigtuer? dachte Valion.
Erchirion erwiderte die Begrüßung mit einem Nicken und nahm die angebotene Hand des Mannes. "Ich wusste nicht, dass wir erwartet werden," sagte der Prinz.
"Wundert Euch nicht, mein Prinz. Ihr segelt unter dem silbernen Schwan von Dol Amroth, und bereits von Ferne haben die scharfen Augen meiner Wachposten ihn erspäht. Sicherlich könnt Ihr verstehen, dass sie stets Ausschau halten, falls entgegen jeglicher Hoffnung erneut die schwarzen Segel von Umbar am Horizont auftauchen."
Anfalas war schon immer eines der Lehen Gondors gewesen, das am meisten unter den Überfällen und Raubzügen der Korsaren von Umbar zu leiden gehabt hatte. Der alte, von númenorischen Kolonisten erbaute Hafen von Revaillond war oft Ziel der schwarzen Flotte gewesen, weshalb die Lehnsherren von Anfalas Mitte des Dritten Zeitalters in einigen Meilen Entfernung im Landesinnern eine starke Burg errichtet hatten, in die sich das Volk flüchten konnte. Mit der Zeit war eine neue Stadt vor den Mauern dieser Burg angewachsen, die den Namen Maerost trug und heute Sitz Golasgils, des Herrn von Anfalas war.
"Nun, Toradan, ich danke dir für deine Begrüßung," sagte Erchirion. "Lass mich dir meine Begleiter vorstellen. Dies sind Valion und Valire vom Ethir, und Lóminîth von Um..."
"Von Tolfalas," verbesserte Lóminîth rasch. "Ihr müsst Herrn Golasgils Sohn sein, richtig?"
Toradan, Golasgils Sohn und Erbe, nickte stolz. "Da mein Vater im Rat des Fürsten von Dol Amroth gebraucht wird, führe ich in seiner Abwesenheit die Regierungsgeschäfte in Anfalas."
Valion erinnerte sich schließlich an Toradan, dessen Schwester Tírneth Imrahils Sohn Elphir geheiratet hatte. Ihm fiel wieder ein, dass er Golasgils Sohn schon bei ihrem ersten Zusammentreffen im Rahmen der Hochzeit Tírneths und Elphirs recht unausstehlich gefunden hatte. Diese Erinnerung trug nicht gerade dazu bei, Valions Laune zu heben.
"Dürfte ich den Grund für Euer Eintreffen erfahren? Mir scheint, als kämt ihr mit einem wichtigen Auftrag an meine bescheidenen Gestade."
"Nicht wirklich," warf Valion ein und betrachtete mit demonstrativem Desintresse die Finger seiner rechten Hand, ehe er Toradan fixierte. "Wir sind wegen einer Familienangelegenheit hier. Meine Schwester und ich haben unsere zukünftigen Ehepartner mitgebracht, um sie unserer Mutter vorzustellen."
"Und deshalb werden wir nach Nan Faerrim gehen," ergänzte Valire.
"Nan Faerrim?" wiederholte Toradan, eine misstrauische Miene machend. Doch so rasch wie der Gesichtsausdruck gekommen war, war er auch schon wieder verschwunden. "Nun, ich werde euch nicht aufhalten. Doch ich werde es mir nicht nehmen lassen, euch alle heute Abend in meiner Burg zu beherbergen, zur Feier eurer beider Verlobungen."
"Das ist wirklich nicht notwendig," versuchte Erchirion nach einem raschen Blickwechsel mit Valire abzulehnen.
"Ich insistiere," gab Toradan fröhlich zurück.
"Ja, wenn du insistierst..." Valion hob die Schultern. "Also gut. Aber nur eine Nacht."

Toradan stattete sie mit Pferden aus, auf deren Rücken sie die wenigen Meilen bis nach Maerost zurücklegten, nachdem sie sich von Kapitän Veantur verabschiedet hatten. Die Súlrohír kehrte nach Dol Amroth zurück, denn dort gab es genügend Arbeit, die auf die fleißige Mannschaft wartete.
"Ist dir aufgefallen, dass der Hafen nahezu ausschließlich von Soldaten bevölkert ist?" raunte Valire ihrem Bruder zu, als sie Toradan entlang der gut ausgebauten, mit breiten Steinen gepflasterten Straße nach Norden folgten.
"Die meisten Stadtbewohner sind schon seit Jahren nach Maerost gezogen," antwortete Valion. "Wegen der Bedrohung durch die Korsaren. Ich frage mich zwar auch, weshalb die Herren von Anfalas die Entscheidung getroffen haben, eine neue Burg im Landesinneren zu bauen, anstatt ihren existierenden Hafen mit besseren Verteidigungsanlagen zu versehen, aber diese Entscheidung wurde schon vor vielen Jahrzehnten getroffen. Und die einfachen Leute sind ihren Herren mit der Zeit eben gefolgt, und haben sich vor den Mauern der Burg angesiedelt."
"Ich weiß, wie Maerost entstanden ist, du Idiot," zischte Valire. "Aber ich weiß ebenfalls, dass selbst zu unseren Lebzeiten noch nicht alle Bewohner Revaillonds den Hafen verlassen hatten. Erinnerst du dich nicht mehr an unsere erste Reise in Mutters Heimat? Damals haben wir mit den Straßenkindern am Hafen Fangen gespielt."
Valion nickte, als er sich die Erinnerung ins Gedächtnis rief. Die Zwillinge waren damals acht Jahre alt gewesen. Valire hatte recht: Damals hatten in der Hafenstadt normale Stadtbewohner gelebt, und auch bei allen weiteren Besuchen in Anfalas war das ebenso gewesen. "Merkwürdig," murmelte er. "Dabei sind die Korsaren doch seit vielen Monaten keine Bedrohung mehr."
"Eben. Ich sag' dir, das ist irgendetwas faul. Ich hab ein mieses Gefühl bei der Sache."
"Denkst du, unser guter Freund Toradan hat etwas damit zu tun?"
"Ich denke, wir sollten vorsichtig sein. Die Gerüchte, die Fürst Imrahil aus dem Westen gehört hat, könnten sich als gefährlicher herausstellen, als wir erwartet haben."
"Halten wir einfach die Augen offen," entschied Valion.

MAerost tauchte am Horizont vor ihnen auf. Die Burg stand auf einer künstlichen Anhöhe, die die Baumeister Gondors im Auftrag der Herren von Anfalas inmitten der grünen Ebenen von Anfalas aufgetürmt hatten. Die Mauern und Türme waren aus dem hellgrauen Stein der Felsen erbaut, die sich im Norden des Lehens an der Grenze zu den Pinnath Gelin fanden. An die hohen Mauern der Zentralburg drängten sich viele kleinere Häuser nach gondorischer Bauart, sodass der ganze künstliche Hügel von einer mit blauen Ziegeln bedeckten Stadt umgeben war. Eine kleinere, niedrigere Mauer umschloss die Stadt. Die Burg selbst besaß fünf hohe Türme, von denen der zentrale der höchste und stärkste war. Dies war der Sitz Golasgils, des Herrn von Anfalas. Maerost hatte niemals eine Belagerung erdulden müssen, doch wenn es dazu kommen würde, würde die Burg es den Angreifern nicht leicht machen. Die Tore waren mit Eisen verstärkt und wiesen stählerne Fallgatter auf, die in Friedenszeiten offen standen. Als Toradan ans südliche Stadttor ritt, wurden die Gatter rasch hochgekurbelt und die Gruppe folgte Golasgils Sohn in die Enge der Stadt.
Selbst in den geschäftigen Straßen Dol Amroths hatte Valion selten so viele Menschen auf einem Haufen gesehen. Die Menge erinnerte ihn an Umbar, wo kein Tag vergangen war, an dem er sich nicht den Weg durch die Menschenmassen hatte freimachen müssen. Und auch jetzt hatten es die Pferde, auf denen sie ritten, nicht leicht, die Hauptstraße entlang zu kommen. Eine halbe Stunde verging, bis sie endlich das große Tor der Burg erreichten und im Innenhof absaßen.
"Ziemlich viel los hier," merkte Valion an.
"Nun, die Sicherheit dieser Stadt lockt in diesen schwierigen Zeiten nun einmal viele Menschen an," erwiderte Toradan. "Doch wir in Anfalas schicken sie nicht fort. Von uns erhalten sie Schutz und Frieden."
Der Blick, den seine Schwester Valion zuwarf, sprach eine allzu deutliche Sprache: Ich traue seinen freundlichen Worten nicht. Der führt doch etwas im Schilde. Valion nickte nahezu unmerklich, denn auch er war sich nicht sicher, was wirklich in Maerost vor sich ging. Anfalas war ein großes, weites Land, das an vielen Stellen wild und leer war. Genug Platz für viele Menschen. Und dennoch waren sie nun alle hier, auf engstem Raum versammelt. Weshalb? Er fand keine Antwort darauf.
"Kommt. Meine Diener bereiten das Festmahl zu. Ich werde dafür sorgen, dass man euch angemessene Unterkünfte bereitstellt," sagte Toradan und führte die Gruppe zum Bergfried.
Wenige Zeit später fanden sie sich im großen Saal Golasgils wieder. Eine merkwürdige Stimmung lag in der Luft, wie Valion fand. Die Zwillinge waren schweigsam und aufmerksam, auf der Suche nach Anzeichen für Ärger. Toradan, der am Kopfende des großen Tisches im Stuhl seines Vaters saß, schien sich prächtig zu amüsieren. Erchirion und Lóminîth schienen beschlossen zu haben, als vollendete Gäste aufzutreten und unterhielten sich mit höflichem Interesse mit dem Gastgeber und dessen Gefolge, das aus Offizieren, dem Burgvogt und einigen weiteren, höher gestellten Bediensteten bestand.
Vielleicht ist er ja tatsächlich einfach nur ein aufgeblasener Wichtigtuer, dachte Valion, während er sich mehr und mehr dem Abendessen widmete. Offenbar hatte Toradan bei der Auswahl der Speisen keine Kosten gescheut, denn sie waren exzellent. Ich frage mich, ob unser Aufhalt in Umbar uns einfach etwas paranoid gemacht hat, und wir deshalb jetzt hinter jedem seltsamen Ereignis oder Verhalten eine Verschwörung sehen. Oder vielleicht ist auch Edrahil daran schuld, der alte Schattenschleicher.
Valire schien es ähnlich zu gehen, denn sie wirkte inzwischen deutlich weniger angespannt und warf Toradan nicht mehr ständig misstrauische Blicke zu. Stattdessen hatte sie Erchirions Hand in ihre genommen und spielte verliebt mit den Fingern des Prinzen, was Valion ein frustriertes Seufzen entlockte. Ich glaube, ich werde Frauen niemals verstehen, dachte er.
Ein Blick auf seine Verlobte, die ihn wütend anblickte, bestätigte seinen Gedanken - und machte ihm klar, dass er offenbar laut gedacht hatte...
9
Hmm, gemischte Gefühle meinerseits.
Die erste, zweite und dritte Reihe gefallen mir eigentlich alle recht gut, auch wenn ich Tom Bombadils Überarbeitung jetzt nicht in dem Sinne nötig fand. (Es gibt schließlich diverse Helden, die in Edain die reinsten Schlächter sind, historisch aber Weise und Gelehrte waren - siehe alle Istari & Galadriel. In dem Kontext wirkte Tom immer einfach als "im spielerischen Interesse nicht übermäßig komplex gestaltet", wenn ihr versteht, was ich meine. Naja.) Die Flut finde ich im übrigen sehr kreativ, ebenso ist es schön, dass Cirdans "Reise in den Westen" doch noch überlebt hat!
Nun denn, den (effektiv) passiven neuen 10er Zauber finde ich ziemlich öde. Edain ist nicht überragend dynamisch und eine derart verstärkte Kaserne bedeutet im wesentlichen nichts anderes, dass für den Rest des Spiels Imladris nur noch elitäre Elite ausbildet. Das finde ich entsprechend sehr enttäuschend, weil ihr extra die Flut zu einem defensiven Zauber gemacht habt, nur um dann solch einen neuen 10er einzufügen. Zweifelsfrei stark genug für einen 10er Zauber, aber konzeptionell sehr schwach.
Der zentrale Zauber... Ich finde ihn scheußlich. Solche "Alles oder Nichts"-Zauber fügen einem Spiel eigentlich nie etwas neues hinzu, sondern nehmen nur effektiv Mechaniken aus dem Spiel raus. Ab dem Moment, wo er gekauft wurde, ist jede Form der Aufklärung komplett irrelevant und in jeder Form unwichtig. (Gerade für Teamspiele ist dieser Zauber eindeutig nicht gemacht!) Als kleine Randnotiz möchte ich anmerken, dass ich es seltsam finde, wie viel Mühe ihr in die historische Korrektheit gesteckt habt, nur um das zentrale (wortwörtlich) Element Bruchtals als "bestes Spionagevolk Mittelerdes" zu verwirklichen. Hier kann ich nicht anders, als die Frage zu stellen, ob man den Zauber nicht doch nochmal überarbeiten könnte. Ihr habt ja bereits bei den Zwergen bewiesen, dass die Passivität des zentralen Zaubers kein Dogma sein muss - den Zauber aktiv und dafür nur temporär zu machen, würde schon sehr viel bringen!

Edit: Habe den Teil schon vor FG15s Post geschrieben. Das ihr das bereits ausgetestet habt, ist schön, aber dies ändert meine grundsätzliche Meinung nicht im Mindesten. (Nur, dass der Lösungsvorschlag so offenbar nicht so einfach funktioniert.)


Gruß
Melkor Bauglir

PS: Irgendwie taucht die Passage zur dritten Reihe im Text doppelt auf. ;)
10
Ja, es handelt sich beim Reiselager um einen stationären Unterstützungsspell, wodurch es in die gleiche Kategorie gehört, wie beschworene Türme, oder Land. Von der Funktionsweise unterscheidet sich hingegen deutlich von Land, da das Gebäude selber zerstörbar ist und Einheiten in der Umgebung unterstützt und nicht direkt darauf.

Die Reichweite ist das doppelte der normalen Führerschaftsreichweite und damit größer als der Palantir aus dem Originalspiel.
Außerdem handelt es sich beim Reiselager nicht um einen Spell, der einem hilft den Kampf zu gewinnen, sondern darum einen Verlust weniger schlimm zu machen, indem man dem Gegner weniger Vorteile dadurch gibt. Entsprechend passt auch von der Spielweise der Geschwindigkeitsbonus gut dazu.

Zitat
Der Zentrale Spell.... BITTE  WAS?! Allwissenheit, gut und schön, aber das ist selbst für einen 10er Spell viel zu stark. Man weiß immer alles. Da ist es als Gegner nahezu unmöglich irgendwas gegen Imla zu erreichen. Selbst wenn man Überraschungs- und Ablenkungsangriffe macht, wird  alles durchschaut. Es  ist wirklich mehr als unbalanced. Auch wird die  Fähigkeit der Lindomtürme unnütz. Dieser  Spell ist viel zu stark. Wenn er für 1-2 Minuten die Karte  aufdecken würde, wäre es noch okay, aber dauerhaft?! Da macht es überhaupt keinen Spaß mehr gegen Imla zu spielen, weil der Gegner direkt weiß, was Sache ist. Auch im FFA will ich mir gar nicht erst ausmalen, was dieser Spell alles bewirkt. Man weiß einfach alles und ewig. Ich würde es wirklich besser finden, wenn der Effekt, ähnlich wie der Palantir, nur  für wenige Minuten die komplette  Karte aufdeckt. Selbst dann ist er immer noch stark genug.
Das was du beschreibst ist mehr oder weniger der 1er Palantirspell von Isengard, bis auf dass dieser nur ca. 1/4 der Karte bei normalen Karten aufdeckt, was häufig schon ausreichend ist.
Wir hatten aber in der Tat den Spell als temporäres Aufdecken getestet und da wurde er uns trotz deutlich geringerer Kosten als viel zu schwach gemeldet. Es handelt sich schließlich um einen Boni der einem bei einer direkten Schlacht so gut wie gar nichts bringt, während andere Völker sehr starke Kampfboni bekommen. Außerdem sind gerade wegen anderer Spellbook-Spells weiterhin noch Überraschungsangriffe möglich.
Seiten: [1] 2 3 ... 10