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Neueste Beiträge

Seiten: [1] 2 3 ... 10
1
The Lord of the Rings / Re: Annals of Aman
« Letzter Beitrag von Walküre am Heute um 02:17 »
Zitat
Banned, outlawed and forsaken,
He seeks to garrison allies and his country's force awaken,
His spear shall he cast, piercing the White Hand's beast,
Prelude to much worse ill that rose in the East.

2
RPG Library / Re: Antique Lyrics of Arda
« Letzter Beitrag von Walküre am Heute um 01:59 »
LIVING TO BEAR



Zitat
Such was decreed how all would fare,
An ever-lasting existence beneath the roundness of Arda's air,
The fair Elf shall live so long the world breathes,
The sole killing he dreads, as in pain his soul writhes.

Yet parts his spirit not forever,
For their love for matter nought may truly sever,
Weary grows the Firstborn, living to bear the wounds of the past,
Lingering in eternity and outliving death, while mortals wither and fade fast.
3
Vorschläge zu Lothlorien / Ersatz für die Elchreiter
« Letzter Beitrag von Isildurs Fluch am Heute um 01:28 »
Konzept für den Ersatz der Elchreiter mit einer Avari-ähnlichen Grenzwächtereinheit
Warum sollten Elchreiter ersetzt werden?
1. Die Elchreiter sind eine berittene Bogenschützen-Einheit, solche Reiter finden sich nur in Völkern, die besonders stark auf Reitkunst spezialisiert sind. In Mittelerde trifft das nur auf Rohan, Imladris und vlt. noch Khand oder Harad zu.
Ich würde sogar argumentieren, dass es in Lothlorien und dem Waldlandreich kaum oder gar keine berittenen Kämpfer gab. Reiter eignen sich besonders gut zum Kampf auf großen freien Flächen wie Steppen oder Graslandschaften (Rohan), da sie dort ihre Mobilität maximal gut zum Einsatz bringen können. In Wäldern geht das eher schlecht, da die Landschaft viel zu uneben ist und aufwendige Umgehungsmanöver abseits der Wege eher zu gebrochenen Pferdebeinen, als zu irgendetwas anderem führen würden.
Klar Elche sind keine Pferde und viel besser an das Leben im Wald angepasst. Das führt mich aber direkt zu meinem nächsten Punkt:

2. In meinen Augen ist diese Einheit mit Verlaub "Fantasy-Kitsch". Die Glaubwürdigkeit von Völkern in Tolkiens Welt entsteht durch Nachvollziehbarkeit und ausführlicher Beschreibung einzelner Details. Die Elchreiter sind mir dort ein massiver Dorn im Auge, da sie eben nicht wirklich glaubwürdig sind und etwas klischeehaftes an sich haben.
Außerdem werden nirgendwo im Hobbit oder anderen Werken domestizierte Elche beschrieben, noch könnte man aus anderen Informationen schließen, dass es sie geben könnte, wie das bei manchen anderen Einheiten der Fall ist.

Versteht mich aber nicht falsch: Weder möchte ich Thranduil seinen Elch nehmen, noch würden die Modelle, die sicher auch einige Fans in der Community haben, vollständig aus der Mod fliegen. Ich finde lediglich, dass es sie nicht als normal rekrutierbare Einheit geben sollte.
Mein Konzept sieht vor die Elchreiter bei Thranduil, dem einzigen rekrutierbaren Elchreiter (übrigens auch der einzige, den man in den Hobbitfilmen sieht), einzubauen, nicht nur um sie in der Mod zu halten, sondern auch um Thranduil eine weitere nützliche Fähigkeit zu verschaffen.
Ich bin ein großer Fan von sich anpassenden Fähigkeitensets, da sie auf sehr elegante Weise mehr Vielseitigkeit ermöglichen. Ein mount ist da ganz praktisch, da der berittene Held oft ohnehin etwas anders eingesetzt wird als zu Fuß. Wie immer teilen sich die Beiden sich ersetzenden Fähigkeiten einen Timer.
Zu Fuß eignet sich Thranduils Level 7-Fähigkeit Schildwall zum Beispiel besonders um einen ganz bestimmten Punkt gut zu verteidigen ohne sich zurückziehen zu müssen. Beim Berittenen ist sie zwar auch nicht unbedingt unnütz, allerdings lässt man ihn ja gerade aufsteigen um seine Beweglichkeit zu erhöhen, was dem Konzept der Fähigkeit etwas zuwider läuft. Daher dachte ich die Einbindung der Elchreiter würde hier ganz gut passen.

Level 7 (beritten): Einkreisen
In der Stunde der Not ruft Thranduil seine Jäger zur Hilfe.
In sehr großem Radius (etwa entsprechend der doppelten Schussweite der Elchreiter) erscheint ein loser Ring aus Elchreitern, welche die feindlichen Einheiten in der Mitte atackieren. Durch den Einsatz der Geschenke Loriens verdoppelt sich auch hier die Anzahl der Elchreiter, welche dadurch einen dichteren Ring bilden.

Für Thranduil als berittenen Tank ist es extrem wichtig zum richtigen Zeitpunkt aus einer Situation zu entkommen. Dabei kann es aber passieren, dass der berittene Held in einem Clump aus Einheiten festhängt und wenn dann noch Speerträger in der Nähe sind, wird es meistens knapp. Diese Fähigkeit dient also in erster Linie dazu Thranduils Rückzug zu sichern, kann aber von risikobereiten Spielern natürlich auch einfach so im Kampf eingesetzt werden.

3. Bedeutet das Lorien soll gar keine Reiter mehr haben?
Ja genau, denn sie brauchen  keine und haben auch jetzt schon im Grunde genommen keine, denn die Elchreiter sind ja eigentlich eine Fernkampfeinheit. Abgesehen davon, dass sie nach meinen Erfahrungen eher weniger gebaut werden, da es lohnendere Einheiten gibt, erfüllt Lorien die Aufgaben, für die man Reiter braucht, einfach mit anderen Einheiten.
Loriens Schwertkämpfer sorgen für Harrassment und Mappräsenz, wo hingegen Silberdornpfeile mit ihrem Umschmeiß-Effekt das Überreiten ersetzen.
Durch geschickten Einsatz der Fähigkeit der Lorien-Einheiten ist es ohnehin das mobilste Volk und hat im Normalfall wenig Probleme damit die Mappräsenz aufrecht zu erhalten (außer vlt gegen Mordor).
Wüsste also beim besten Willen nicht, wozu Lorien eine Reitereinheit bräuchte.
Das einzige was Lorien damit eventuell etwas vermissen könnte wäre die spontane Möglichkeit schnelle fliehende Einheiten zu vernichten, doch auch dafür soll Abhilfe geschaffen werden.

Da ist es doch viel sinniger statt der Elchreiter eine neue, wesentlich interessantere Einheit einzuführen und nebenbei einen Aspekt der Düsterwaldelben zu stärken, der im Moment viel zu kurz kommt, nämlich den der Heimlichkeit. Ich möchte an dieser Stelle an die Szene aus dem Hobbit mit dem Fest erinnern. Diesen Elben sagt man nach, sie können beinahe verschwinden.
In Friedenszeiten wurden die Grenzen des Waldlandreichs nicht von schwer gerüsteten Kriegern bewacht, sondern von den Grenzwächtern, welche ja bereits über Tauriels Spell eingebunden sind. Allerdings finde ich es etwas paradox, dass diese Einheit nur über das Spellbook eingebunden ist und die Elchreiter rekrutierbar sind, obwohl wir diese aus dem Film und indirekt aus den Büchern kennen, wohingegen Elchreiter eine reine Erfindung sind.

Nun braucht Lorien keine weitere Bogeneinheit, weswegen ich mir überlegt habe sie als ultimative Stealth- und Flankiereinheit zu konzipieren. Damit treten sie in die Fußstapfen der Avari, die es vor 4.0 noch gab. Dabei benutzen sie das selbe Modell, wie die beschworenen Bogenschützen, sind aber mit zwei Messern ausgerüstet. Den Bogen tragen sie aber trotzdem bei sich, denn dieser ist Teil einer Fähigkeit.

Die Einheit besitzt ein verändertes Stancesystem und kann auf die Art zwischen 3 Modi wechseln, die aber viel radikalere Auswirkungen haben und erst nach einer gewissen Weile gewechselt werden können (hoffe mal das ist technisch machbar). In jedem Modus hat sie außerdem andere Fähigkeiten, welche sich wiederum einen Timer teilen.
Grenzwächter machen im Grunde gar keinen Schaden an Gebäuden, ein Umstand, der sich auch nicht durch den Erwerb des Klingenupgrades ändern lässt.
Dies dient dazu ihr Aufgabengebiet klar von den Lorien-Kriegern abzugrenzen. Im Vergleich zu diesen sind sie auch wesentlich fragiler und eignen sich dadurch nicht wirklich für direkte Konfrontationen. Diesen Umstand gleichen sie allerdings durch ihre vielseitige Einsetzbarkeit aus, sodass der Preis ziemlich ähnlich, eventuell sogar etwas darunter liegen sollte. Wie hoch ihr Schaden sein sollte kann ich gerade auf Grund mangelnder Vergleichbarkeit nicht klar definieren, das müsste man wohl in Tests herausfinden.

Die Modi im Einzelnen:
Bekämpfen - (n)dagra/maetha
Dies ist in gewisser Weise der Standart-Modus der Grenzwächter. Sie verursachen erhöhten Flankenschaden und verursachen Bonusschaden gegen leicht gerüstete Einheiten und Bogenschützen. Gegen Gebäude sind sie allerdings wie gesagt wirkungslos. Von diesem Modus aus können sie die Fähigkeit Säubert den Wald! wirken, wodurch sie für kurze Zeit leichten Flächenschaden verursachen.

Beobachten - tiria
In diesem Modus ist die Einheit dauerhaft auch in Bewegung getarnt, bewegt sich allerdings wesentlich langsamer (etwa so schnell wie schwergerüstete Turmwachen oder sogar darunter). Sie kann damit recht gut feindliche Stellungen auskunschaften, wird aber nicht zwangsläufig op, da das eben sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit fordert. In diesem Zustand besitzen sie weiterhin die Fähigkeit Schattenpfeile, welche aus drei aufeinander folgenden Pfeilsalven besteht, welche mittleren Schaden verursachen. Da die Einheit die ganze Zeit und darüber hinaus getarnt bleibt, ist der Gegner also mit hoher Wahrscheinlichkeit machtlos dagegen. Da sich der Schaden aber im Rahmen hält und die Fähigkeit lange aufladen muss, sollte daraus kein Balance-Supergau entstehen. Stelle mir das vor allem psychologisch gesehen als äußerst interessant vor...

Im getarnten Zustand können sie natürlich trotzdem von manchen Fähigkeiten, wie dem Auge Saurons, gesehen und dann auch angegriffen werden. Nimmt die Einheit Schaden oder greift der Spieler mit ihr den Gegener an (außer mit Schattenpfeilen), wechselt sie automatisch in den Kampfmodus, dies ist die einzige Möglichkeit, wie sie den Modus wechseln können, obwohl der Timer noch nicht abgelaufen ist.

Eilen - northa
In diesem Modus bewegt sich die Einheit dauerhaft so schnell wie die gebufften Lorienkrieger, die Einheit verursacht allerdings stark verringerten Schaden, dafür etwas erhöhten Flankenschaden. Dieser Modus dient hauptsächlich dazu die Einheit schnell zwischen weit entfernten Orten zu verschieben um den Gegner zu überraschen. Außerdem sind sie relativ gut zum Verfolgen fliehender Einheiten geeignet. Dabei hilft die Fähigkeit Verfolgung: Die Grenzwächter versuchen die nächstgelegene gegnerische Einheit anzugreifen, wobei sie sich so schnell wie Gondorritter bewegen können. Außerdem wird der Flankenschaden, nicht aber der normale Schaden nochmals erhöht.
Inspiriert ist diese Fähigkeit natürlich von der Fässerjagd im Hobbitfilm.

Hoffe euch gefällt mein Konzept und bin gespannt auf die Kritik...
4
Gortharia / Anwesen der Kontios
« Letzter Beitrag von Rohirrim am Heute um 01:04 »
Ceyda aus den Straßen von Gorak

Eine Woche später saß Ceyda alleine in ihrem Zimmer im Anwesen der Kontios – in dem Zimmer, dass sie sich noch vor wenigen Monaten mit Jari geteilt hatte. Beim Gedanken an ihren verstorbenen Ehemann floss eine Träne ihr frisch geschminktes Gesicht herunter. Auch wenn sie Jari nie wirklich geliebt hatte, so vermisste sie es doch, jemanden an ihrer Seite zu haben, mit dem aiw immer und über alles hatte reden können. Und wenn es nur darum ging, sich darüber zu beklagen, dass es mal wieder viel zu heiß in Gortharia war. Die Sonne prallte unbarmherzig auf das Fenster zu Ceydas Zimmer und auch die vielen hochwertigen Vorhänge konnten nicht verhindern, dass die junge Frau heftig schwitzte.
Es war einer dieser Tage, an dem sie am liebsten gar nicht raus gehen würde. An dem sie einfach den ganzen Tag im Haus verbringen und mit Nizar stundenlang Schach spielen würde, während die Dienerschaft ihnen ein kühles Bier nach dem Anderen brachte und ihr Spiel langsam immer schlechter, aber auch immer witziger wurde. Es war ihre gemeinsame Freude am Schachspiel, die Ceyda mit dem Vater ihres Ehemanns vereint hatte, nachdem die beiden zunächst ein eher schlechtes Verhältnis zueinander gehabt hatten. Doch heute würde es leider keine Schachpartie geben, da Ceyda sich noch um etwas Wichtiges kümmern musste. Aber sie konnte sich einfach nicht dazu aufraffen, aufzustehen und nach draußen in diese Hitze zu gehen.
Beim Gedanken an die Hitze und ihre Abneigung gegenüber Selbiger, musste Ceyda auch an ihre Familie in Balanjar denken. Sie hatte schon lange nichts mehr von ihren Geschwistern gehört und nahm sich vor, ihnen noch diese Woche zu schreiben. Seit der Nachricht vor einigen Monaten, dass Haydar einen kleinen Sohn bekommen hatte und ihrer Antwort darauf, hatte sie nicht mehr mit ihren Brüdern geschrieben und daher auch nichts mehr von dem Hof gehört, auf dem sie aufgewachsen war. Sie hatte sich eigentlich vorgenommen, immer im Kontakt mit ihrer Familie und ihrer Heimat zu bleiben, aber in den letzten Monaten war einfach zu viel passiert, als dass sie noch die Zeit für Briefe nach Hause hätte aufwenden können. Immerhin bedeutete die Tatsache, dass sie jetzt auch längere Zeit nichts mehr gehört hatte, dass nichts schlimmes passiert war. Oft meldeten sich ihre Brüder nur, wenn es schlechte Nachrichten gab, oder wenn sie Hilfe brauchten. Bereits zweimal hatten sie Ceyda in der Vergangenheit um finanzielle Unterstützung gebeten, die sie ihnen natürlich nur zu gerne gewährte. Immerhin arbeiteten sie jeden Tag hart dafür, ihr eigenes Überleben und das ihrer Familien zu sichern, während Ceyda aufgrund ihrer Hochzeit mit Jari nahezu in Geld schwamm. Mit Gerechtigkeit hatte das ganze eher wenig zu tun. Genau aus diesem Grund hatte Ceyda sich auch vorgenommen, ihren neu gewonnen Reichtum zu nutzen, um sich für mehr Gerechtigkeit einzusetzen. Sie hatte als Kind am eigenen Leib erfahren müssen, wie es wahr, in Armut zu leben und wollte daher ihr möglichstes tun, die Armut in Rhûn zu bekämpfen. Allerdings besaß auch die Familie Kontio nicht genug Geld, um die gesamte Armut der Stadt zu bekämpfen. Glücklicherweise...
Es klopfte.
„Herein!“, sagte Ceyda immer noch in Gedanken. Die Tür öffnete sich und herein trat ein hübscher, junger Mann mit blonden Haaren. Es war Rami, einer der fünf Sklaven, die Ceyda aus Gorak hatte retten können. Alle anderen waren leider bei dem Aufstand umgekommen – unschuldige Opfer eines Tumults, mit dem einige von ihnen gar nichts zu tun gehabt hatten. Ceyda erinnerte sich daran zurück, wie sie vor etwa einer Woche dem brennenden Anwesen des Fürsten stehend auf einmal Alvar erblickte, der einigen Leuten half, sich aus den Trümmern zu befreien und dabei beinahe selbst verletzt worden wäre, wenn Ceyda ihm nicht wiederum geholfen hätte. Anschließend hatte Alvar erklärt, dass er die Stadt augenblicklich verlassen müsse. Ceyda wurde aus dem Verhalten dieses Mannes einfach nicht schlau. Jedenfalls waren die Leute, denen Alvar geholfen hatte einige überlebende Sklaven, die Ceyda anschließend auf den Befehl Rhiannons mit nach Gortharia gebracht hatte, um sie vor dem Zorn des Königs zu schützen. Nizar war zwar nicht besonders begeistert gewesen, als Ceyda mitten in der Nacht mit fünf entlaufenen Sklaven vor seiner Tür aufgetaucht war, doch er hatte sich schließlich bereit erklärt, sie vorläufig aufzunehmen. Aber nur solange, bis eine bessere Lösung gefunden war. Zum Glück hatte Ceyda diese bereits parat.

„Hallo Rami. Was gibt’s?“, fragte Ceyda freundlich.
„Ich weiß auch nicht... ich schätze ich wollte einfach nur mit jemandem reden.“
Ceyda war überrascht. Rami hatte kaum ein Wort gesagt seit sie sich begegnet waren. Die anderen überlebenden Sklaven hatten ihr bereitwillig erzählt, was Radomir für ein Herrsche gewesen war, weswegen sie rebelliert hatten und was genau in der Nacht des Aufstandes passiert war. Doch Rami war während all dessen still geblieben.
„Ähm, schon okay. Setz dich doch“, meinte Ceyda und bot dem trotz vieler reichhaltiger Mahlzeiten immer noch abgemagert aussehenden jungen Mann ihren Schreibtischstuhl an.
„Also, was gibt es?“, fragte Ceyda schließlich nach einiger Zeit, in der Rami nur schweigend dagesessen hatte.
„Ich weiß nicht wirklich, wo ich anfangen soll. Es geht um dieses Mädchen... eine Sklavin von Radomir...“ Rami brach ab. Er schien nicht die richtigen Worte zu finden.
„Was ist mit dem Mädchen?“ fragte Ceyda nach und war sich dabei bewusst, dass sie nicht wirklich hilfreich war.
„Nun, ich wüsste gerne, was mit ihr passiert ist... ob sie in Sicherheit ist.“
„Ähm.... soweit wir wissen sind alle anderen Sklaven Radomirs bei dem Aufstand umgekommen“, sagte Ceyda und versuchte dabei einen tröstenden Tonfall anzulegen.
„Ja, alle die im Anwesen waren. Aber Zarifa ist kurz vor dem Aufstand geflohen. Sie könnte noch da draußen sein.“
„Achja, die anderen hatten das erwähnt. Aber wieso erzählst du mir das jetzt? Ich weiß nicht, wo Zarifa ist. Ich kann genau wie du nur hoffen, dass sie sich in Sicherheit bringen konnte.“
„Bestimmt konnte sie das. Sie war die Beste von uns allen. Sie hat viele von uns, mich eingeschlossen, überhaupt erst dazu inspiriert, gegen Radomir zu rebellieren. Sie wirkte immer so entschlossen. Verdammt, ich hoffe wirklich, dass sie in Sicherheit ist.“
„Das hoffe ich auch. Falls ich etwas von ihr höre, lasse ich es dich wissen.“, antwortete Ceyda, ohne recht zu wissen, wieso Rami ausgerechnet jetzt und ausgerechnet ihr jetzt davon erzählt hatte. Und er selbst schien es auch nicht recht zu wissen, denn er rutschte unruhig auf seinem Platz hin und her.
„Okay... danke. Ähm... noch etwas. Herr Kontio wird langsam ein wenig ungehalten. Er wünscht, dass wir das Haus so bald wie möglich verlassen. Und wir fragen uns, wie es dann mit uns weitergeht.
„Keine Sorge. Ich kenne jemanden, der weiß, wie man entflohenen Sklaven zu einem neuen Leben verhilft.“

5
RPG Library / Re: Dismay and Sorrow
« Letzter Beitrag von Walküre am Heute um 00:50 »
NAY



Zitat
Nay, it's not finished ere hope goes out and dies,
Before which we'll strive to war for right and unveil lies,
When sun leaves space for dark,
Still is there a chance to wake the slumbering fire, in need of flaring spark.
6
RPG Library / Re: The Hearth of Tales
« Letzter Beitrag von Walküre am Heute um 00:25 »
SEED TO HALLOW



Zitat
Thus shall this golden tree tell,
How blessed the place was, how humble crushed fell,
Gift of holiness, from a yester-morrow,
Seed to render sacred and soil hallow.
7
RPG Library / Re: Varda
« Letzter Beitrag von Walküre am Heute um 00:08 »
HARBOUR OF MERCY



Zitat
Infallible harbour of mercy,
One which never faileth to rescue from raging blue-sea,
Thither may the troubled vessel head,
So shall the voluble tide of case have led.

Thee storm will not silence,
Thou shalt keep the fiend away and shield from violence,
Pray, foul is not to break through,
For ever is the seagull wary of peril whence she flew.
8
Gondor (Süd) / Re: Henneth Annûn
« Letzter Beitrag von Melkor. am Gestern um 21:52 »
Ardóneth hatte mit seiner Schwester ein kleines Quartier bezogen, welches nur spärlich eingerichtet war. Drei Feldbetten ein kleiner Tisch mit zwei Stühlen und ein einzelner Schrank standen in dem kleinen Raum. Während Areneth versuchte bei den Waldläufern von Ithilien etwas essbares zu besorgen, packte Ardóneth eine Reihe an getrockneter und frischer,  achtsam um Henneth Annun gesammelter, Kräuter aus. In einer kleinen unförmigen Schale zermahl er erst die getrockneten Kräuter, welche er aus Arnor mitgebracht hatte.

Schließlich folgten die frischen Kräuter, welche er in dünne Streifen zerschnitt, damit der Pflanzensaft, austreten konnte. Areneth beobachtete ihren Bruder eine Zeit lang, wie er mehrere Lila blühende Blüten mit dem Knauf seines Dolches zerdrückte und schließlich zu dem Pflanzenmehl hinzufügte. "Was machst du da?" fragte sie, während sie sich über ihren Bruder beugte und eine Schüssel mit einem weniger Appetitlich aussehenden, jedoch wohlduftenden Eintopf auf den Tisch stellte sich auf einen der Stühle saß und zu essen began. "Eine Salbe für Valion... Reich mir mal bitte den Beutel von meinem Bett rüber."  Areneth reichte ihrem Bruder den kleinen Beutel rüber in dem eine einzelne größere Knospe enthalten war.  Er schnitt ein kleines Stück von der letzten Zutat ab und fing an das Mehl mit wenig Wasser und einer dickflüssigen Flüssigkeit zur einer stark riechenden Salbe zu vermengen. Fertig, dachte sich Ardóneth. "Komm mit, ich bin soweit ." 

Die beiden Geschwister folgten den vielen Gängen zu dem Zimmer in dem sie Valion vermuteten. Jener saß auf seinen Bett und unterhielt sich mit Rinheryn die entspannt auf einem Stuhl saß. "Ich denke ich habe etwas, was deiner Wunde helfen könnte." Valion zeigte sein Einverständnis mit einem einfachen Nicken und streifte das Hemd über seinen Kopf. Ein Großer Verband war um die Wunde gewickelt, welchen Ardóneth vorsichtig aufmachte und entfernte. Eine große, tiefe Wunde kam zum nun schließlich zum Vorschein, welche jedoch schon langsam  zu heilen begann. Während Ardóneth sich um die Wunde kümmerte, lauschte er dem Gespräch zwischen den beiden Gondorern.

„Ich fasse es nicht dass dieser miese kleine Verräter schon wieder entkommen ist,“ knurrte Valion, während er sich widerwillig hinlegte um sich untersuchen zu lassen.„Wir werden ihn schon noch kriegen,“ erwiderte Rinheryn beruhigend. „Jetzt halt den Mund und lass den Heiler seine Arbeit machen.“ "Heiler? Mein Name ist immer noch Ardoneth, meine Liebe." zwinkerte Ardóneth Rinheryn zu. "Das folgende wird ziemlich...  unangenehm ..." warnte der Dúnedan  und signalisierte per Handzeichen Areneth und Rinheryn falls nötig Valion festzuhalten. Vorsichtig schmierte Ardóneth einen großen Teil der Salbe, deren Mixtur er von seinem Mentor erlernt hatte, in die offene Wunde.

Nur unter größter Anstrengung konnte Valion sich beherrschen vor Schmerzen sich zu winden oder gar zu schreien. "Es wird gleich besser." versicherte Ardóneth während er einen neuen Verband umlegte. Die Salbe erzeugte anfangs furchtbare, brennende und stechende Schmerzen welche durch die Zusammensetzung verschiedener Kräuter erzeugt wurde. Später jedoch würde sie die Wunde für eine lange Zeit fast gänzlich betäuben und die Heilung stark vorantreiben.
"Gilvorn ist uns nicht ganz entkommen..., ich bezweifle stark das er Minas Tirith verlassen wird, vorerst." sprach Ardan als er mit einem kleinen Knoten den Verband befestigte. "Wir werden ihn noch erwischen."
9
Soweit die Theorie.
In Praxis, wenn man vom 1v1 ausgeht, sieht es momentan (4.4.1 +mega) etwas anders aus. Meiner Erfahrung nach reicht es meist aus die normalen Grenzwächterschwerter und-Speere zu bauen/spammen und mit ihnen die Map zu holen. Durch den Speedbuff ist man schneller als alle anderen Infanterien (ausgenommen höchstens der Ered-Luins :D) und muss so keinen Kampf eingehen, außer man ist klar überlegen. Mit Bannern, Klingen, Haldir, Celeborn und eventuell Thranduil ist man auch im späteren Spiel gut gewappnet. Nathürlich kann man später schon ein paar Bogenschützen bauen, zb. die Wächter Charas-galladons oder wie die heißen.
https://www.youtube.com/watch?v=ijU6B73Ya7k
Hier sieht man in etwa wie sich Lorien im 1v1 spielt (ab 1.25).
Ok da hast du natürlich Recht und zum großen Teil ist das ja auch gut so. Hatte das Spielkonzept schon so verstanden, dass der Großteil des Schadens von Bogeneinheiten verursacht werden sollte und spiele Lorien auch immer so, dass mindestens die Hälfte meiner Armee aus Schützen besteht. Kann natürlich auch sein, dass ich Lorien vollkommen falsch spiele. Bin kein passionierter Spieler im Multiplayer. Komme mit der Strategie aber immer auch gegen schwerere KI-Gegner klar. Letztes Endes ist das aber auch relativ unerheblich, da es hier ja primär darum gehen sollte, wie es sein sollte und nicht wie es momentan ist...  ;)

Denke momentan ist auch das Problem, dass Schwertkämpfer so viel billiger sind als Bogenschützen und oft einfach die Ressourcen fehlen um die Armee ideal aufzustellen, frei nach dem Motto Masse statt Klasse.
Außerdem sind Bögen natürlich schlecht zu harrassen und damit für eine sehr aggressive Strategie eher ungeeignet.
Wie gesagt sollten in meinen Augen die Rekrutierungskosten nicht immer linear der Stärke der Einheit entsprechen, sondern man muss sich auch über das Gesamtkonzept Gedanken machen ohne dir jetzt vorwerfen zu wollen das nicht getan haben zu werden. Dadurch vwerden Vergleiche mit anderen Völkern aber immer schwierig, da die eventuell ganz andere Kosten und Herausforderungen haben. Mordor ist dafür das beste Beispiel.

Zitat
eine relative Erhöhung der Rüstung im Vergleich zum Schaden könnten hier vielleicht Abhilfe schaffen.
Macht das ihre Formation nicht bereits?
[/quote]
Dachte die verlangsamt nur und reduziert nicht den Schaden oder irre ich mich da? In meinen Augen sollten Düsterwaldschwerter eine Art mobiler Mauer darstellen und wirklich kaum Schaden verursachen. Das passt auch gut zu einer derart schwer gerüsteten Einheit.
Mir geht es hauptsächlich darum, dass nicht alle Völker gleichgespült werden und ihre Einzigartigkeit bewahren.
Kann die Kritik an der momentanen Schwäche der Schwerter aber nachvollziehen, vielleicht verdienen sie ja tatsächlich eine kleine Stärkung, würde sie aber ungerne oberhalb von der Stärke einer Einheit Gondorsoldaten sehen.
Es stimmt natürlich, dass es seltsam anmutet, wenn derart schwer gerüstete Einheiten so schwach sind, dann sollte man aber auch daran denken, dass man die "Mannstärke" der Einheit auch verkleinern kann.

Zu 1.: Wenn man Schwertkämpfern vor Allem mit erhöhtem Preis vor Allem eine erhöhte Rüstung gibt, sollte dies nicht ihre Rolle schwächen, sondern eher verbessern. Spameinheiten geben selten bessere Tanks ab als stärkere, wenn auch teurere Truppen. Zumal wie gesagt Elben mit Rüstungen und Schwertern in eine Preisklasse mit Bauern zu schmeißen etwas extrem ist.
Ich habe nie gesagt, dass Düsterwaldschwerter Spam sein sollen. Trotzdem stimmt das Argument nicht ganz, denn was ist denn dann bitte Mordors "meat wall"?
Wie gesagt korreliert die Preisstufe nicht immer mit der Stärke der Einheit.
Stärker als Bauern sollten sie aber selbstverständlich sein  :D

Man könnte aber natürlich überlegen sie tatsächlich etwas zu verteuern und dafür an anderen Stellen zu verbilligen, z.B. bei der Erforschung von Bogenupgrades. Je mehr ich darüber nachdenke, desto sinnvoller erscheint mir das. Denke das wäre ein ganz guter Kompromiss.

Zu 2.: Hier verstehe ich den Bezug zu meinem Konzept nicht. Das Rüstungen Loretechnisch kritisch sind aber wegen der Filme trotzdem behalten werden sollten?
Oder ist das auf die Nahkampf-Elchreiter bezogen, welche durch Galadriels Geschenke eine Rüstung erhalten würden?
Nein es bezog sich auf Düsterwald insgesamt, wie gesagt macht es keinen Sinn nur über eine Einheit zu diskutieren und nicht über die Rolle der gesamten Fraktion nachzudenken. Betrachte es eher als Vorbereitung zu meinem Avari-Vorschlag.  :D
Er versucht den Aspekt der "Verschlagenheit" etwas mehr hervorzuheben ohne, dass Düsterwald seine derzeitige Konzeption aufgeben müsste. Werde dazu wohl besser einen eigenen Thread eröffnen, sodass wir nicht zwei Konzepte in einem Thread diskutieren müssen. Interessant, was sich immer für Ideen manifestieren, wenn man über fremde Ideen nachdenkt  :D

Zu 4.: Bei dem Punkt zu allgemein berittenen Bogenschützen stimme ich dir zu.
Als Nahkampfreiter hätten sie hingegen definitiv eine Daseinsberechtigung, um mehr Tiefgang in das Spiel zu bringen (zumal sich Avari in ihrer Funktion wieder mit Lorientruppen doppeln würden). Gerade wenn es etwas fortgeschrittener ist, da Lorien wie du bereits meintest auf Bogenschützen ausgelegt ist. Da man ja mittlerweile fast nur von 1v1 ausgeht: In einem Mirror zwischen beiden Lorienspielern wird Lorien Bogenschützen machen. Da der andere Spieler das kontern will und nur diese Option zum Kontern hat, baut er auch Bogenschützen.
Gutes Gameplay hat da hingegen meiner Meinung nach zum Beispiel Mordor: Baut der eine Spieler in einem Mirror Schwertkämpfer, Lanzen und Bogenschützen, kann der Andere Spieler auch auf diese gehen. Er kann sich aber genauso dazu entscheiden, Morgulreiter zu bauen um feindliche Schwertkämpfer und Bogenschützen gezielt zu töten. Obwohl Mordor vorwiegend auf Infanterie ausgelegt ist, hat es doch sehr gute Möglichkeiten, Kavallerieeinheiten zu rekrutieren. Sei es über die Morgulreiter, über den Haradrimspell oder auch direkt mit reitenden Helden. 
Gibt man nun Lorien auch Reiter, so wird es seine Spielweise nicht großartig verändern. So wie Mordor weiterhin vorwiegend auf (kostenlose) Orks geht, wird Lorien weiterhin vorwiegend Bogenschützen bauen.
Erhöht man aber die Möglichkeiten des Spielers im Lategame, dann steigt die takische Tiefe des Spiels, was meiner Meinung nach definitiv eine Bereicherung ist und es nur besser macht.
Klar ist es gut dem Spieler im Lategame mehr Möglichkeiten zu geben, denn das fördert die strategische Tiefe.
Finde aber trotzdem nicht, dass Lorien dazu unbedingt Reiter braucht. Schon momentan sieht man die Elchreiter, wenn ich das richtig beurteile nicht sehr häufig. Sie sind mehr eine Art Gimmick, welches ich als etwas fehlplatziert betrachte.
Ich bin immer ein Fan von radikalen Ausnahmen: Wäre es nicht viel interessanter Lorien eine andere, einzigartigere Möglichkeit zu geben? Und nein, die würde sich nicht zwangsläufig mit den Lorienschwertern doppeln, da sie nicht auf direkten Kampf ausgelegt sind, aber dazu später mehr  ;)

Elchreiter als Thranduils Kreisfähigkeit sehe sehr kritisch. Weder passen Reiter zu dieser Fähigkeit.
Warum sollte sie denn unpassend sein?
Das müsstest du nochmal genauer erläutern...
Das ist doch exakt was berittene Bogenschützen tun: Opfer einkreisen und von allen Seiten bombardieren oder fliehen und dabei den Beschuss aufrecht erhalten. Da die zweite Möglichkeit wohl technisch nicht umsetzbar ist und die erste etwas der Palastwachenfähigkeit ähnelt (nur gewissermaßen in revers), habe ich mich dazu entschieden das so vorzuschlagen.
Sie ist dazu gedacht Thranduil freizuboxen, wenn er in akuter Lebensgefahr ist und daher sehr wertvoill für einen mobilen Tank.
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Sonstiges / Re: Skulldur´s Let´s Plays
« Letzter Beitrag von Skulldur am Gestern um 14:12 »
9. War Thunder Gastreplay Folge. Ein Gastreplay unteranderem mit dem Panzer IV Ausführung H. Ohne sein tatkräftiges Handeln wäre diese Schlacht anders ausgegangen.

https://www.youtube.com/watch?v=rvLVgaZDrQw
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