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Dol Amroth / Schwarze Segel, schwarze Vorzeichen
« Letzter Beitrag von Fine am Gestern um 14:03 »
Aerien und Serelloth vom Markt vor der Stadt

Trotz der kalten Jahreszeit stand ein Fenster in den Gemach offen, in dem Aerien lag und daran scheiterte, sich dem Schlaf hinzugeben. Der Wind wisperte leise herein und bewegte die tiefblauen Vorhänge, während von tief unten am Grund der gewaltigen Klippen auf denen die Stadt stand, das endlose Rauschen der Wellen heraufdrang. Aerien stellte sich vor, dass diese Laute für Narissa sehr beruhigend klingen mussten. Denn genau wie Dol Amroth lag auch der weiße Turm von Tol Thelyn hoch oben über der Küste und Wind und Wellen waren dort ständige Begleiter. Doch anstelle von Narissa lag Serelloth in dem Bett neben ihr und schnarchte leise vor sich hin. Das Mädchen schien Aeriens Einschlafprobleme nicht zu teilen und war innerhalb von Sekunden ins Reich der Träume geglitten, nachdem sie das Kerzenlicht im Zimmer gelöscht hatten.

Aerien und Serelloth waren erst spät abends in den Palast zurückgekehrt, nachdem sie die meiste Zeit des vergangenen Tages vor den Toren der Stadt und in Gesellschaft des Nordmann Mákon in der kleinen Schänke auf den Feldern verbracht hatten. Dennoch hatten sie sich nicht unbemerkt in ihre Unterkunft schleichen können. Die Residenz des Fürsten von Dol Amroth, die im Augenblick sowohl Machtsitz des Königs von Gondor als auch Palast seines Statthalters war, schlief nie, selbst wenn König und Fürst sich zurückgezogen hatten. Zu jeder Tageszeit waren Bedienstete unterwegs und erfüllten die Aufträge ihrer Herren oder gingen ihren regelmäßigen Aufgaben nach. Wachposten sorgten für die Sicherheit der hohen Persönlichkeiten und Boten eilten durch die Korridore des Palastes, denn manche Nachrichten ließen sich bei Nacht ungestörter überbringen als im Gedränge des Tages. So war es nicht verwunderlich, dass Soldaten Aerien und Serelloth zu ihrem Zimmer eskortierten und ihnen dort zwei Zofen aufwarteten. Serelloth schickte die Frauen mit freundlichen Worten fort; an diesem Abend würden sie keinerlei Dienste mehr benötigen. Aerien war froh darüber, denn im ersten Augenblick hatte sie sich unwohl gefühlt. Bedienstete zu haben, die für ihre Bedürfnisse sorgten, erinnerte sie auf unangenehme Art und Weise an ihr früheres Leben, als sie noch Azrûphel von Durthang, Tochter des Bâr n'Âdûnai gewesen war. Damals hatte man ihr, soweit möglich, jeglichen Wunsch erfüllt. Doch Aerien, die sie nun war, wäre hätte stattdessen jenem Abend am Liebsten mit Serelloth draußen in irgend einem Wäldchen übernachtet, und fühlte sich schuldig. Sie hatte nur einen Wunsch, und den konnte ihr niemand erfüllen, nicht einmal sie selbst.

Erneut ertappte sie sich dabei, wie sie Serelloths schmalen Rücken anstarrte und sich vorstellte, es handelte sich dabei um Narissa. Seufzend gab sie den Versuch auf, einzuschlafen und stand vom Bett auf. Das Fenster übte eine seltsame Anziehungskraft auf sie aus, und als sie heran trat, fühlte sie sich mit einem Mal wie in der Zeit zurückversetzt. Während ihr der Wind das nachtschwarze Haar verwirbelte und ihr der markante Geruch von Salz und Wellen in die Nase stieg, war Aerien wieder im obersten Raum des alten Leuchtturms von Tol Thelyn, in den Narissa sie geführt hatte und ihr einen Abend geschenkt hatte, der alles verändert hatte. Auch damals waren die Wellen gegen das Gestein unter ihren Füßen gerauscht, wenngleich sie sich hier in Dol Amroth auch unwahrscheinlich viel weiter oben befand. Auch damals hatte der Wind sie gestreichelt, doch eines war anders: die Geborgenheit und der Friede, den Aerien dort auf Tol Thelyn verspürt hatte, war verloren gegangen. Serelloths Anwesenheit half gegen die Einsamkeit, doch die wachsende Verzweiflung in Aeriens Innerem ließ sich von der guten Laune, die Damrods Tochter stets ausstrahlte, nicht gänzlich vertreiben.

Aerien wusste nicht, wie lange sie dort stehen geblieben war - es mochten Minuten oder Stunden vergangen sein; für sie machte es keinen Unterschied. Als sie sich endlich vom Fenster abwandte, hatte sich Serelloth im Schlaf auf die andere Seite gewälzt und ihr Schnarchen war versiegt. Aerien ergriff den von der Bettkante herunterhängenden Zipfel der dünnen Decke, in die Serelloth sich gekuschelt hatte, und zog ihn bis an die Schulter ihrer Freundin herauf, von wo er im Laufe der Nacht herunter gerutscht sein musste. Dann warf sie sich einen pelzbesetzten Umhang um, schlüpfte in ein Paar leichter Schuhe, und verließ das Gemach. Sie war einigermaßen überrascht, im Gang auf einen dort wachenden Soldaten zu treffen. Als Aerien und Serelloth hier angekommen waren, hatte noch keine Wache vor ihrer Tür gestanden. Der Mann musterte sie kurz, sprach jedoch kein Wort und hielt Aerien auch nicht auf. Als sie den Korridor hinab ging, ohne ein wirkliches Ziel zu haben, nahm der Wächter seine Position wieder ein und hüllte sich in Schweigen.

Aerien fand sich einige Zeit später in der großen Halle Fürst Imrahils wieder, die übergangsweise als Thronsaal König Elessars diente. Im Gegenzug zum Rest des Palastes wirkte die riesige Halle totenstill und vollkommen verlassen. Es war dunkel, denn die Fenster auf der Rückseite, hinter dem Thron, waren verschlossen und von langen Bannern verhangen, die die Insigien Gondors und Dol Amroths zeigten.
"Wie fühlt es sich an, dafür verantwortlich zu sein?"
Die Stimme war aus den Schatten zu ihrer Linken gekommen, und Aerien fuhr zu Tode erschrocken herum. Aus der Finsternis schälte sich eine schlanke Gestalt, die in ein tiefschwarzes Kleid und einen Kapuzenumhang gehüllt war. Als die Frau ihre Kapuze absetzte, glaubte Aerien im ersten Moment, Minûlîth vor sich zu haben. Doch die Gesichtszüge waren etwas schärfer geschnitten, die Wangenknochen stachen etwas deutlicher hervor und das dunkle Haar war eine Spur länger.
"Verantwortlich für... was?" fragte Aerien vorsichtig.
Die geheimnisvolle Frau deutete auf den leeren Thron. "Für die Rückkehr des Königs von Gondor. Meine Schwester Minûlîth hält große Stücke auf dich, meine Liebe. Als sie mir in einem Brief berichtete, dass du mit dem wilden Mädchen vom Turm nach Mordor gingest, war ich mir sicher, dass euer Auftrag scheitern und ihr den Tod finden würdet. Doch du hast bewiesen, dass das Vertrauen meiner Schwester in dich gerechtfertigt war."
Aerien wusste nicht recht, was sie von dieser Sorte von Lob halten sollte. Höflich nickte sie und blickte ihrem Gegenüber in die dunklen Augen. "Vielen Dank," sagte sie schlicht. "Minûlîth ist Eure Schwester?" fügte sie dann eine kurze Frage hinzu.
"Ooh. Sie hat dir nicht von mir erzählt, obwohl sie doch so sehr in dich vernarrt ist und dich am liebsten adoptieren würde?" Minûlîths Schwester gab ein leises, beinahe spöttisches Lachen von sich. Dann fiel die humorvolle Aura wie ein Schleier von ihr ab, und Stahl trat in ihre Stimme. "Ich bin Lóminîth von Haus Minluzîr, Herrin des Ethir Anduin und Gebieterin der Schwarzsegel." Ihre Präsenz wirkte so respekteinflößend, dass Aerien beinahe instinktiv auf die Knie gegangen war, als ein lange unterdrückter Reflex aus ihrer Kindheit an die Oberfläche ihres Bewusstseins drang. Doch so rasch wie die dominierende Aura Lóminîths gekommen war, so schnell verblasste sie erneut, und die Schatten im Thronsaal Imrahils schienen wieder ruhig zu schlafen.
Aerien, der es gelang, den gehörigen Schreck zu verbergen, den Lóminîth ihr eingejagt hatte, nickte langsam. "Sprecht Ihr von den schwarzen Segeln Umbars, Herrin?" hakte sie nach, um Interesse zu zeigen.
Lóminîth schüttelte den Kopf. "Die Korsaren sind besiegt und zerschlagen. Die meisten von ihnen waren ohnehin kaum mehr als Wilde - mein eigener Vater mit eingeschlossen. Das schwarze Segel war bereits lange vor den ersten Raubzügen der vertriebenen Thronräuber Gondors das Emblem meines Hauses, und ich sorge nun dafür, dass die Menschen von Dol Amroth es nicht mehr mit Schrecken verbinden, sondern mit Mitgefühl."
"Wie das?"
"Wenn du darüber mehr erfahren möchtest, besuche mich in meinem Haus, meine Liebe," sagte Lóminîth geheimnisvoll. "Sobald du etwas Zeit findest, versteht sich. Eine so enge Vertraue des großen Königs ist gewiss eine vielbeschäftigte Frau." Sie lächelte, doch Aerien vermutete, dass Lóminîth sie erneut - zumindest teilweise - spöttisch behandelt hatte. "Es liegt nahe der großen Gärten des Fürsten; du erkennst es an meinem Banner, das über dem Hauptdach flattert; ein schwarzes Schiff auf rotem Feld. Du wirst es nicht bereuen."
Damit wandte Lóminîth sich von Aerien ab und schritt anmutig durch die Halle, bis die Schatten sie verschluckten und Aerien nur noch ihre leisen Schritte vernahm, bis auch diese Laute verklangen.

Aerien blieb noch eine ganze Weile allein in der großen Halle stehen und dachte über ihre merkwürdige Begegnung mit Lóminîth nach. Sie brauchte eine ganze Weile, bis sie herausfand, was sie unterschwellig an der Frau geärgert hatte. Lóminîth hatte abfällig über Narissa gesprochen, und das brachte Aerien gegen sie auf. Dennoch beschloss sie, zum Haus der Schwarzsegel zu gehen, sobald sie etwas Zeit fand. Sie würde Serelloth mitnehmen, entschied sie. Doch das Treffen mit dem Nordlänger Hákon am kommenden Tag war zunächst wichtiger. Aerien fragte sich, was der Jäger ihnen wohl über seine geheimnisvolle Beute preisgeben würde, wenn sie sich mit ihm am Platz der tausend Schwanenfedern trafen, sobald die Mittagssonne ihren höchsten Stand erreicht hatte.

Mit diesem Gedanken im Kopf machte sie sich schließlich auf den Rückweg zu ihrer Unterkunft. Endlich verspürte Aerien die Müdigkeit in ihren Gliedmaßen und hoffte, nun etwas Schlaf zu finden. Als sie in den Gang einbog, in dem ihr Gemach lag, war sie sogar bereits so müde, dass sie erst nach einigen Schritten wahrnahm, dass der Boden unter ihren Füßen nass zu sein schien. Als sie herab blickte, schimmerte der weiße Marmor tiefrot im Licht der kleinen Lampe, die den Gang beleuchtete. Aeriens Augen weiteten sich, als ihr der stechende Geruch von Blut in die Nase stieg. Drei Schritte weiter lag der Wachmann in sich zusammengesunken an der Wand, und von ihm ging die Lache aus, die den Fußboden bedeckte. Serelloth! schoss es Aerien durch den Kopf, und sie vergaß ihre Schreckstarre. Schon war sie an ihrer Zimmertür und riss sie hastig auf. Lautes Schnarchen schlug ihr entgegen. Serelloth lag dort, wo Aerien sie zurückgelassen hatte, mittlerweile auf dem Rücken, die Arme und Beine weit von sich gestreckt. Aerien war erleichtert, doch ihre Angst blieb. Sie warf hastige Blicke durch den Raum, der leer zu sein schien. Gerade als sie darüber nachdachte, ob sie ihre Freundin wecken sollte, drang aus dem Nebenraum ein gewaltiges Krachen hervor, als hätte jemand eine riesige Glasscheibe eingeschlagen. Auf dem Gang vor dem Zimmer wurden Rufe laut, und Aerien vernahm die schweren Schritte heraneilender Soldaten. Ihr lief es eiskalt den Rücken hinunter, als ihr einfiel, wessen Schlafraum nebenan lag. Also ließ sie Serelloth - der es beeindruckenderweise gelungen war, friedlich weiterzuschlafen - liegen und eilte hinaus, bog nach rechts ab und erreichte die Tür des Zimmers, in dem Minûlîth nächtigte. Hier stieß sie an der offen stehenden Tür auf einen weiteren Toten, ebenfalls ein Wachmann. Seine blutbespritzte Rüstung wies ihn als Krieger von der Weißen Insel aus.
Der Raum wurde von einer breiten Fensterfront dominiert, die tagsüber einen atemberaubenden Ausblick über das Meer bot. Zwei der Fenster waren eingeschlagen worden, und in dem Bett, dass davor stand, lang eine regungslose Gestalt mit schwarzem Haar, deren Körper so blutüberströmt war, dass sie tödliche Verletzungen am gesamten Leib haben musste. Aerien kannte das grüne Kleid, das hier und da noch zu erkennen war; Minûlîth hatte es oft getragen, sowohl in Dol Amroth als auch auf Tol Thelyn.
Aeriens Herz schien zu versagen.
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Dol Amroth / Re: In der Stadt
« Letzter Beitrag von Eandril am Gestern um 13:57 »
Hilgorn und Belegorn von den Toren vor der Stadt

Hilgorns Rückkehr mit Belegorn war eine tränenreiche gewesen - sowohl Faniel als auch Iorweth hatten ihrer Erleichterung, ihren Sohn und Bruder zurückzuhaben und in Sicherheit zu wissen, keinen Hehl gemacht. Nachdem sich alle wieder ein wenig beruhigt hatten, saßen sie gemeinsam in der kleinen Küche von Faniels Haus am Tisch. Iorweth hatte sich, müde und erschöpft von den letzten Tagen, zwischen Hilgorn und Faniel auf der Bank zusammengerollt und drohte jederzeit einzuschlafen, während Belegorn sich noch immer munter über das Essen hermachte - schließlich war es einige Tage her, dass er etwas anständiges gegessen hatte.
Faniel legte den Kopf auf Hilgorns Schulter und drückte stumm seine Hand hinter Iorweths Rücken. "Ich wüsste jetzt gerne, was genau eigentlich passiert ist", sagte sie schließlich leise.
Hilgorn tauschte einen verschwörerischen Blick mit Belegorn. Sie hatten sich auf dem Rückweg lange unterhalten und waren sich einig gewesen, dass Faniel gar nicht so genau erfahren musste, in welcher Gefahr sie gewesen waren.
"Dieser Balakán - der Bruder von Aerien - hat mich vor der Stadt geschnappt, weil er wusste, dass sie mit Va... Hilgorn unterwegs war", begann der Junge mit halbvollem Mund zu erzählen. "Er wollte sie damit dazu bringen, zu ihm zu kommen. Was genau er von ihr wollte, weiß ich nicht, aber es war bestimmt nichts Gutes."
"Und haben sie dir etwas getan? Dir wehgetan oder...", fragte Faniel, und Hilgorn hörte den Schrecken der letzten Tage in ihrer Stimme. Belegorn schüttelte den Kopf. "Nein. Sie haben mich natürlich gefesselt, sonst wäre ich ja weggelaufen, und ich habe nicht besonders viel zu Essen bekommen, aber sonst haben sie mir nichts getan. Sie wollten ja auch gar nichts von mir sondern von Aerien, also hätten sie ja gar nichts davon gehabt."
Hilgorn dachte für sich, dass Menschen wie Balakán keinen Grund brauchten ihren Gefangenen Schmerzen zuzufügen, doch er sprach es nicht aus. Er war nur froh, dass Belegorn diesem Schicksal offensichtlich entgangen war.
"Und dann?", fragte Faniel leise, denn Iorweth waren inzwischen die Augen zugefallen und das Mädchen war mit dem Kopf auf Hilgorns Bein eingeschlafen. "Was ist dann passiert?" Die Frage war nicht direkt an Belegorn gerichtet, doch Hilgorn schwieg weiterhin und ließ seinen Neffen berichten. "Dann kamen wir an einen verlassenen Bauernhof, und haben dort gewartet. Ba... Balakán ging ab und zu weg, aber die meiste Zeit haben sie gewartet. Aber als Aerien schließlich kam war sie nicht allein, und sie und Hilgorn und die beiden Waldläufer haben mich befreit."
"Waldläufer?", fragte Faniel verständnislos. "Zwei frühere Waldläufer aus Ithilien", erklärte Hilgorn bereitwillig. "Vater und Tochter - der Tochter bin ich früher schon begegnet, und Aerien ebenso. Ein merkwürdiger Zufall, aber ein sehr glücklicher."
"Das denke ich auch", meinte Faniel mit einem schwachen Lächeln, bevor sie ihre Aufmerksamkeit wieder ihrem Sohn zuwandte. "Und was genau ist passiert, als sie dich befreit haben?"
Belegorn öffnete den Mund und schloss ihn wieder, bevor er Hilgorn einen fragenden Blick zuwarf. Hilgorn zwinkerte ihm zu. "Sie haben mich befreit und die bösen Männer verjagt", antwortete Belegorn schließlich.
"Ja, aber...", setzte Faniel an, doch Hilgorn legte einen Arm um ihre Schultern - vorsichtig, um Iorweth nicht zu wecken - und unterbrach sie: "Ich verstehe, dass du alles so genau wie möglich wissen möchtest. Aber wenn Belegorn es dir nicht genauer erzählen möchte, ist das seine Sache. Reicht es nicht zu wissen, dass es zwar gefährlich war, aber wir alle unbeschadet aus der Sache herausgekommen sind?" Faniel seufzte tief. "Meinetwegen." Sie warf Belegorn, der gerade die letzten Reste aus seiner Schüssel kratzte, einen strengen Blick zu. "Aber du, junger Mann, wirst die Stadt nicht mehr ohne Aufsicht verlassen, klar?" Für einen kurzen Moment schien Belegorn seiner Mutter widersprechen zu wollen, doch dann senkte er den Blick und sagte:" Ja, Mutter. Ich verspreche es."

Später, als beide Kinder bereits schliefen - Hilgorn hatte die schlafende Iorweth in ihr Bett tragen müssen - saßen Hilgorn und Faniel nebeneinander auf der Bettkante und blickten aus dem Fenster hinaus auf den klaren Sternenhimmel. "Ich weiß nicht, wie viele Mal ich das noch aushalte", sagte Faniel leise. "Hier zu sitzen und mich zu sorgen, und nichts tun zu können." Hilgorn legte einen Arm um sie, und zog sie dichter an sich. "Ich hoffe, dass wir in nächster Zeit ein wenig Frieden haben werden - soweit das möglich ist in diesen Zeiten." Er strich sanft mit dem Daumen über ihren gerundeten Bauch. "Zumindest, bis das Kind geboren ist."

Mitten in der Nacht fuhr Hilgorn aus dem Schlaf auf. Er hatte irgendetwas düsteres, bedrohliches geträumt, an das er sich schon jetzt, Augenblicke später, nicht mehr erinnern konnte. Er spürte die Gänsehaut, sie sich auf Armen und Nacken gebildet hatte, und schüttelte sich ein wenig um die Reste des Albtraums zu vertreiben. Er stand vorsichtig aus dem Bett auf um Faniel nicht zu wecken, und ging leise die Treppe hinunter in die Küche, wo er sich aus dem Wasserkrug einen Becher einschenkte. Kaum hatte er den Becher in einem einzigen kräftigen Zug geleert, hämmerte jemand gegen die Haustür.
Aus dem Weg zur Tür packte er seinen Schwertgurt, der an der Wand des Eingangsraumes hing, und öffnete mit der anderen Hand vorsichtig die Tür. Draußen stand junger Mann in der Rüstung der Schwanengarde - Berenor, erinnerte sich Hilgorn. Er kannte ihn flüchtig aus seinen Tagen bei der Stadtwache. "Oh General, kommt schnell", stieß Berenor hervor, die Augen vor Schreck weit aufgerissen. "Es hat einen Mord gegeben!"

Nur wenig später eilte Hilgorn, notdürftig angekleidet, hinter Berenor durch die nächtlichen Straßen. Er hatte lediglich kurz Faniel Bescheid gegeben, und war dann dem sehr nervösen und verschreckten Soldaten gefolgt, der sich nicht als besonders auskunftsfreudig erwies und sich weigerte, Hilgorn näheres zu verraten. Also sank Hilgorns Herz, als sie eindeutig den Weg in Richtung Palast einschlugen, und eine schreckliche Ahnung regte sich in seinem Verstand. Was, wenn der König oder der Fürst von Dol Amroth ermordet worden war?
Doch Berenor führte ihn zwar wirklich in den Palast, aber in einen Seitenflügel und schließlich zu dem Teil, den Hilgorn als Edrahils alte Gemächer, die jetzt Amrodin als sein Nachfolger bewohnte, erkannte. Berenor deutete mit zitterndem Finger auf die Tür zum Schlafgemach. "Dort... dort drin." Hilgorn straffte sich innerlich, und betrat vorsichtig den dämmrigen Raum, die eine Hand auf den Schwertgriff gelegt.
Der Raum ähnelte einem Schlachtfeld. Wände und Fußboden waren mit Blut bespritzt und die einst weißen Bettlaken hatten sich vollkommen rot gefärbt. Auf dem Bett lag eine blutüberströmte Gestalt mit weit aufgerissenen Augen und wie zum Schrei geöffneten Mund - Amrodin, eindeutig tot. Hilgorn atmete tief durch, obwohl er nur den unverkennbaren und ihm wohlbekannten Geruch von Blut einatmete. Das einzelne, große Fenster das auf die Stadt hinunterblickte war eingeschlagen worden, und ein leichter Luftzug bewegte die blutbespritzten Vorhänge. Er kniete vorsichtig neben dem Leichnam auf dem Bett nieder, und betrachtete ihn genauer. Der gesamte Oberkörper war von tiefen Schnitten übersäht, wie von einem wilden Tier, und die Hände umklammerten noch immer verkrampft das Bettlaken. Was auch immer genau hier geschehen war, es war schmerzhaft gewesen. Hilgorn richtete sich wieder auf, und schloss mit einer Handbewegung Amrodins Augenlider. Er hatte Edrahils Nachfolger als Herr der Spione weder sonderlich gemocht noch geschätzt - seiner Ansicht nach war Amrodin viel zu sehr von sich selbst überzeugt gewesen und hatte höchstens die Hälfte von Edrahils Talent besessen. Und dennoch, er war immer ein Treue Diener Dol Amroths und Gondors gewesen, und das hier hatte er mit Sicherheit nicht verdient.
Hilgorn verließ das Zimmer und wandte sich an Berenor, der totenbleich an der Wand lehnte. "Wann ist das passiert?"
Der junge Soldat schluckte schwer und antwortete stockend: "Ich... ich hatte die Nachtwache hier, und mir ist nichts besonderes aufgefallen. Nur... da waren ein paar Geräusche aus seinen Gemächern, aber... ich dachte mir erst nicht dabei. Dann hörte ich einen Schrei und ein Klirren wie zerbrechendes Glas und... habe ihn so gefunden."
Hilgorn stutzte. "Das zerbrechende Glas hast du erst nach dem Schrei und den anderen Geräuschen gehört?" Berenor nickte stumm. "Und du hast niemanden hereingehen sehen?" Berenor schüttelte den Kopf. "N-nein, General. Ich hatte die Tür die meiste Zeit im Blick, und... und nie lange genug nicht, dass jemand sich durch den Flur bis in den Raum hätte schleichen können."
Hilgorn rieb sich die Stirn. Die ganze Angelegenheit verursachte ihm einen diffusen Schrecken, als ob sich irgendein großes Unheil näherte. "Hast du irgendjemanden außer mir benachrichtigt?"
"Nein, ich... ich wusste nicht, was ich tun sollte, und ihr seid der erste, der mir eingefallen ist. Ich wollte den Fürsten oder den König nicht wecken, und..." Hilgorn unterbrach den jungen Soldaten. "So oder so ist es das, was wir nun tun müssen, denn..." Er wurde von einem gewaltigen Krachen und dem Geräusch von zersplitterndem Glas unterbrochen, dass durch die Gänge des Palastes widerhallte. Noch bevor das Geräusch verklungen war, hatte Hilgorn sein Schwert in der Hand und befahl Berenor: "Wecke Fürst Imrahil und den König - was immer hier geschieht, sie müssen wach und vorbereitet sein." Ohne Berenors Reaktion abzuwarten, hastete er, das blanke Schwert in der Hand, in die Richtung aus der der Lärm gekommen war.
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Weit-Harad / Re: In der Nähe von Ain Salah
« Letzter Beitrag von Eandril am Gestern um 12:47 »
Qúsays Heer mit Narissa, Valion, Edrahil und co. aus der Nähe von Ain Salah

Das letzte Mal, das Narissa in den fruchtbaren Ebenen, die der Harduin inmitten der trockenen Lande von Harad geschaffen hatte, gewesen war, war ihr noch lebhaft im Gedächtnis, als das Heer endlich die Steppen östlich von Ain Salah hinter sich ließ, und nach Norden in Richtung Qafsah abschwenkte. Hier hatten sie und ihr Onkel Aeriens Entführer eingeholt und Karnuzîr gefangen genommen. Sie erinnerte sich, wie Aerien dafür gesprochen hatte, Karnuzîr am Leben zu lassen. Und war es nicht genau so gekommen, wie Aerien gesagt hatte? Bevor Karnuzîr gestorben war, hatte er seinen Teil dazu beigetragen, Sauron zu schaden - wenn auch in etwas anderer Weise als Narissa erwartet hätte. Bei dem Gedanken, wie anders als sie sich jemals vorgestellt hatte alles gekommen war, musste sie lächeln.
"Ich glaube, seit Ain Salah war das das erste Lächeln, das ich von dir sehe", bemerkte Valion, der neben Narissa ritt. "Gute Erinnerungen?"
Narissa schüttelte den Kopf. "Davon habe ich hier nicht viele - und wenn überhaupt erinnern sie mich daran, dass ich Aerien vermisse." Sie gab sich einen Ruck und straffte sich innerlich. "Ach, tut mir Leid. Immer beklage ich mich nur, wie übel das Leben mir mitgespielt hat."
"Hm", machte Valion. "Nicht ganz zu unrecht, nach dem was du erzählt hast." Tatsächlich hatten sie nicht wenig Zeit gehabt, sich zu unterhalten - drei Tage war das Heer nun seit Ain Salah unterwegs gewesen, ohne dabei auf Feinde zu stoßen, trotz Edrahils düsterer Andeutungen. Dafür schlossen sich immer wieder Krieger der in der Umgebung ansässigen Fürsten und Stämme Qúsay an. Es war, als wären die Geschehnisse von Ain Salah ein Signal gewesen, das endlich die noch Unentschlossenen überzeugt hatte, welche Seite als Sieger aus diesem Krieg hervorgehen würde. Die Folge der vielen Neuankömmlinge war allerdings, dass sowohl Edrahil als auch Erchirion in der Regel beschäftigt waren. Eayan hatte sich seit seiner plötzlichen Ankunft zwei Abende zuvor ebenfalls nicht mehr blicken lassen.
"Jedenfalls bin ich froh, dass wir endlich den ganzen Staub fürs erste hinter uns gelassen haben", setzte Valion das Gespräch fort. "Ich habe in letzter Zeit mehr Sand geschluckt, als für einen Menschen gut sein kann."
"Freu dich nicht zu früh", erwiderte Narissa mit einem skeptischen Blick zum westlichen Horizont. Die Sonne war bereits tief gesunken, und der Himmel hatte eine bedrohliche, orangene Färbung angenommen. "Die Sandstürme ziehen manchmal weit nach Osten, und der Himmel sieht mir ganz danach aus als könnten wir einen bekommen."
"Großartig", brummte Valion. "Da glaubt man die Wüste hinter sich, und sie kommt einfach hinterher. Gerade kann ich es kaum erwarten, aus diesem Land wieder herauszukommen."
Narissa erwiderte nichts, sondern ließ stumm den Blick über die weite Ebene schweifen. Ihr Schweigen schien Valion zu verwundern. "Ich hätte erwartet, dass du Harad entweder verteidigst, oder mit zustimmst."
"Ich weiß selbst nicht wirklich, was ich empfinde", antwortete Narissa schließlich, und seufzte tief. "Fast mein ganzes Leben habe ich irgendwo in Harad verbracht. Und so viele schlechte Erinnerungen ich auch habe... hier ist auch alles Gute in meinem Leben passiert. Ich glaube... ach, ich weiß nicht. Ich weiß nicht, ob ich für immer hierbleiben, oder so schnell wie möglich davonlaufen möchte."
"Ich glaube, das geht uns allen manchmal so. Früher, als Kind, konnte ich es manches Mal kaum erwarten, selbst der Fürst vom Ethir zu sein, und an anderen Tagen wollte ich am liebsten weglaufen und irgendwo Abenteuer erleben."
Narissa musste lächeln. "Nun, das mit den Abenteuern hat ja schonmal geklappt. Und zum Fürsten vom Ethir machen wir dich auch noch wieder, du wirst schon sehen."
"Es sei denn, Edrahil lässt mich vorher ermorden wegen dieser Angelegenheit in Ain Salah." Valion verzog ein wenig das Gesicht. Narissa kam nicht zum antworten, denn mit einem Mal mischte sich eine neue Stimme in ihr Gespräch ein. "Edrahil wird schon bald andere Sorgen haben - was für alle in diesem Heer gilt." Es war Eayan, der wie aus dem Nichts aufgetaucht war und sein Pferd an Narissas freie Seite gelenkt hatte. Narissa freute sich, ihn zu sehen, und schüttelte doch den Kopf. "Es ist kein Wunder, dass du dich mit Edrahil verstehst - ihr habt beide den gleichen Hang zu ominösen, düsteren Andeutungen."
Eayan grinste flüchtig. "Berufskrankheit, vermute ich. Was ich damit meine ist: Qúsays Marsch auf Qafsah ist nicht unbemerkt geblieben, und Suladân hat offenbar beschlossen, zu handeln. Nicht weit vor euch liegt sein Heer auf der Lauer um euch in einen Hinterhalt zu locken und zu vernichten, bevor ihr Qafsah überhaupt erreicht."
Narissa wechselte einen Blick mit Valion. Eayans Neuigkeit überraschte sie beide nicht besonders - Narissa hatte nie wirklich damit gerechnet, dass Suladân sie kampflos bis zu seiner Hauptstadt marschieren lassen würde.
"Wir müssen Qúsay warnen", sagte sie, und Eayan nickte. "Die Falle ist geschickt gelegt, und ich befürchte, dass seine Kundschafter sie nicht entdecken würden. Seine Wachen wollten mich nicht zu ihm durchlassen, deshalb habe ich nach euch oder Edrahil gesucht."
Weitere Worte waren nicht notwendig, also trieben sie ihre Pferde an bis sie weiter vorne im Heerzug bei Qúsay und den anderen Würdenträgern, die von ihren Leibwächtern umgeben waren, angekommen waren. Da sowohl Narissa als auch Valion ihnen bekannt waren, wurden sie ohne Probleme durchgelassen, und Narissa zügelte Grauwind direkt neben Qúsay, der gerade ins Gespräch mit dem Fürsten eines der Stämme, die sich ihm zuletzt angeschlossen hatten, vertieft war.
"Ich bitte um Verzeihung, Malik, aber ich habe Neuigkeiten die keinen Aufschub dulden", sagte Narissa so förmlich wie möglich. Qúsay warf ihr einen einzigen forschenden Blick zu, und entließ seinen Gesprächspartner mit einer raschen Entschuldigung. "Was ist es?"
Narissa machte eine Handbewegung in Richtung Eayan, der ein wenig abseits innerhalb des Rings aus Leibwächtern auf seinem Pferd saß und Qúsay aufmerksam beobachtete. "Suladân stellt uns eine Falle. Er will uns vernichten, bevor wir Qafsah erreichen." Qúsay hatte ihre Geste verstanden, und winkte Eayan näher. "Berichtet", befahl er knapp und angespannt.
"Nur ein paar Wegstunden nördlich von hier hat sich die Wüste über die Straße hinweg ausgebreitet, und die Straße führt dort zwischen zwei hohen Dünen hindurch. Dort wird Suladâns Vorhut euch in einen Kampf verwickeln, und wenn der Hauptteil eures Heeres zwischen den Dünen ist, werden Suladâns Männer von beiden Seiten eine Sandlawine auslösen. In der Verwirrung werden sie euch von allen Seiten angreifen und vernichten."
Qúsay strich sich mit einer Hand über das Kinn, und blickte dann nach Westen, wo sich der Himmel inzwischen vollständig in einem bedrohlichen Dunkelorange gefärbt hatte. Sein Gesicht verzog sich zu einem gefährlichen Lächeln, und er sagte: "Ich danke euch für die Warnung. Suladân wird eines bald erfahren: Eine Falle ist keine Falle mehr, wenn sie erkannt wurde... sondern eine Gelegenheit."
4
Bin jetzt auch kein Experte, was das angeht, aber soweit ich weiß werde die libraries zumindest in Edain in der map.ini angegeben:

PlayerAIType Multiplayer_Human
    LibraryMap = "Libraries\spieler\spieler.map"
End

5
[Edain] Support / VERSCHOBEN: Runtime Error
« Letzter Beitrag von Elendils Cousin 3. Grades am 1. Jul 2022, 10:29 »
Dieses Thema wurde verschoben nach [Edain] Support.

https://modding-union.com/index.php?topic=36943.0
6
[Edain] Support / Re: Runtime Error
« Letzter Beitrag von Elendils Cousin 3. Grades am 1. Jul 2022, 10:28 »
Wurde in deinem ersten Thread schon beantwortet, weitere Fragen bitte dort stellen.
7
[Edain] Support / Runtime Error
« Letzter Beitrag von Haleth, Sohn von Háma am 30. Jun 2022, 22:49 »
Hallöchen zusammen,

ich verfolge die Edain Mod mittlerweile gefühlt seit über einem Jahrzehnt. Großes Kompliment an die Mod an sich, es macht auch nach all den Jahren Spaß das Spiel immer mal wieder anzuschmeißen.
Allerdings habe ich seit einiger Zeit ein Problem. Nach gewissen Zeiträumen schließt sich das Spiel auf Grund eines Runtime Errors (siehe beigefügten Screenshot).
Ich habe dazu im Forum leider nichts passendes gefunden und bräuchte daher so Hilfe  :)
Zu den Rahmendaten:
- Game läuft auf einem Gaminglaptop (sollte dementsprechend nicht an der Hardware liegen)
- Mod ist auf dem aktuellsten Stand
- Spiel läuft über Original CD (kein virtuelles Laufwerk, lediglich über ein USB Laufwerk da HP ja der Meinung ist kein "normales" mehr einbauen zu müssen  [uglybunti])
- Error passiert bei allen Fraktionen mapunabhängig
- Neuinstallation bereits abgeschlossen (INI Datei und Map Ordner sind ordnungsgemäß vorhanden)
- Zeit des Absturzes leider nicht genau definierbar, manchmal nach einer Stunde, manchmal nach zehn Minuten ca. (wenn gewünscht stoppe ich mal eine genaue Zeit)

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen :)

Bis dahin,

Haleth, Sohn von Háma

PS: Falls das Bild nicht hochgeladen wird:

Runtime Error!
Program ... (x86)\Electronic Arts\Aufstieg des Hexenkönigs\game.dat

This application has requested the Runtime to terminate it in an unusual way.
Please contact the application's support team for more information.
8
Allgemeine Modding-Fragen / Re: Upgrade durch Einheiten erhalten
« Letzter Beitrag von Hexenkönig_von_Angmar am 29. Jun 2022, 17:03 »
Habe jetzt ein weiteres Problem, ich weiß nicht wie ich die spieler.map in Libraries ins Spiel bekomme das die Scripts funktionieren.

(Nutze es nicht über den Edain-Mod, sodass ich die grund Libraries habe aus dem Spiel habe: ("ai_spell_execution" und "music_musicscripts_singl e" waren in dem Libraries Ordner)

Normale Map-Scripts für die jeweilige Map gehen ohne Probleme aber die "all Maps"-Scripts über die Libraries funktionieren nicht.

Muss man die in einer Ini aufrufen? (Habe mal bei playeraitypes.ini hinzugefügt aber ohne Erfolg....)
9
D.h. es geht nur über die Scripts? Also gibt es keine Möglichkeit abzufragen wie viele Einheiten (z.B. Nazguls oder Trolle) auf der Karte sind über Inis (z.B. über ein Behavior)?
Ich kenne kein solches Behavior. Du könntest, je nachdem was du erreichen willst, mit dem Hordenbonus arbeiten, aber das ist in meinen Augen alles unnötig kompliziert^^
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Allgemeine Modding-Fragen / Re: Upgrade durch Einheiten erhalten
« Letzter Beitrag von Hexenkönig_von_Angmar am 28. Jun 2022, 16:46 »
Hey,

danke für die schnellen Rückantworten!

Habe schon gedacht das es über die Scripts geht aber nicht gewusst das es über Map-Scripts läuft... (Aber klar klingt Logisch)

D.h. es geht nur über die Scripts? Also gibt es keine Möglichkeit abzufragen wie viele Einheiten (z.B. Nazguls oder Trolle) auf der Karte sind über Inis (z.B. über ein Behavior)?

Wenn dem so wäre, ist es nicht so schlimm. Muss dann immer wenn ich nach Einheiten (>1) frage, über die spieler.map gehen.

Cool, Danke!!! (Habe schon ewig danach gesucht...)

Danke auch an "Only True Witchking" für die Vorschläge, ich persönlich bin bisschen anders an die Sache gegangen:
genauer gesagt, dass ich keine Weapon erstelle sondern ganz simpel wenn ein(e) Objekt/Einheit erstellt wird, einfach über den Behavior GrantUpgradeCreate (geht glaube schneller) das Upgrade zu geben.


Gruß Hexenkönig_von_Angmar
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