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Sonstiges / Re: Forenspiel: Was bin ich?... aus der Edain-Mod
« Letzter Beitrag von Firímar am Heute um 20:00 »
Bist du ein Bär
Bist du ein Lebewesen ?
Kannst du dich bewegen ?
bist du auf jeder Map
Bist du pflanzlich?

Bist du ein Dekoobjekt?

2
[Edain] Turnierring / Re: LpWG-Edain-Cup
« Letzter Beitrag von >Darkness< am Heute um 19:42 »
Bist eingetragen! :) Damit wären wir also voll
3
Sonstiges / Re: Forenspiel: Was bin ich?... aus der Edain-Mod
« Letzter Beitrag von Wurm Morgoths am Heute um 19:08 »
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Sonstiges / Re: Forenspiel: Was bin ich?... aus der Edain-Mod
« Letzter Beitrag von Firímar am Heute um 19:06 »
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[Edain] Turnierring / Re: LpWG-Edain-Cup
« Letzter Beitrag von BibaD1 am Heute um 18:59 »
Hats noch Platz? Wäre sonst auch dabei 🙂
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Sonstiges / Re: Forenspiel: Was bin ich?... aus der Edain-Mod
« Letzter Beitrag von Wurm Morgoths am Heute um 18:14 »
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Sonstiges / Re: Forenspiel: Was bin ich?... aus der Edain-Mod
« Letzter Beitrag von Eomer der Verbannte am Heute um 17:32 »
Kannst du dich bewegen ?
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[Edain] Turnierring / Re: LpWG-Edain-Cup
« Letzter Beitrag von Ingwer am Heute um 16:39 »
Ich wäre auch dabei!
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After reflecting more deeply, and taking into account all the variables, maybe it would be wise and balanced to remove the effect of conversion form all the ring heroes (both in normal and ring form), which usually are also the leaders of their respective factions.
Apart of lore reasons, which not in any case are easy to evaluate ( we can only make Theories of what could happen if various heroes cross Smaug's magic gaze), also from a gameplay perspective is better to make a general and balance consideration which is as much as possible equal for al the faction.
In conclusion, only the two other effect I listed for Sauron should affect the main leaders of the faction.
About Nazgul and these type of creatures I sincerely don't know what has to be done, from a lore and logic perspective I would exclude them, but in a gameplay perspective I would include them.
In general all the heroes will be affected by the effect 2-3 which will be about stunnig effect and sharing of the sight. I will craft the concept for Smaug later  ;)
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Gondor (West) / Das Erbe von Haus Seren
« Letzter Beitrag von Fine am Heute um 14:00 »
Fluchend sprang Valion auf und zog sich notdürftig an, ehe er Gilvorn mit Hast durch die nur von Fackeln beleuchteten Gänge der Burg folgte. Es war nicht weit zum Schlafgemacht des Herrn des Tales. Die schwere Tür war weit aufgerissen worden und als Valion hindurch eilte, fand er seine Mutter vor, die neben Maecars Bett kniete und von Weinkrämpfen geschüttelt wurde. Maecar, Herr von Haus Seren und Nan Faerrim, lag auf dem Rücken inmitten blutbespritzter Laken. In seiner Brust steckte noch immer die Waffe, die sein Leben genommen hatte: ein langer, leicht gekrümmter Dolch. Die Klinge hatte das Herz des Alten Luchses durchbohrt. Sein Gesicht hätte friedlich gewirkt, wären die Augen nicht offen gestanden.
Valion war geschockt, doch er wusste, dass er sich den Schock jetzt nicht anmerken lassen durfte. Nan Faerrim brauchte jetzt eine starke Hand, um das Chaos abzuwenden, das nach Maecars Tod drohte. Und solange Maecars Söhne weit weg waren und seine einzige Tochter nicht imstande war, die Herrschaft zu übernehmen, fiel diese Bürde seinen Enkeln zu.
Wie aufs Stichwort kam Valirë in den Raum gestürzt und blieb wie vom Donner gerührt stehen, als sie die Leiche sah. Es gab nur Weniges, das Valions Schwester aus der Fassung bringen konnte, doch dieser Anblick war zu viel für sie. Sie hatte den alten Mann geliebt. Alle Kraft wich aus ihrem Gesicht und sie wurde bleich wie der Tod. Dann brach sie bewusstlos zusammen.
Valion fluchte leise, während er Gilvorn bedeutete, Valirë zurück in ihr Gemach zu schaffen. Dann kniete er sich neben seine Mutter und strich ihr beruhigend über den Rücken, bis Míleth ihm ihr tränenüberströmtes Gesicht zuwendete und sich etwas beruhigte.
“Wir finden denjenigen, der das getan hat, Mutter. Ich verspreche es dir,” sagte Valion fest entschlossen.
“Und wenn ihr ihn habt,” erwiderte Míleth, deren Trauer sich mehr und mehr zu unterdrücktem Zorn wandelte, “Dann bringt ihr ihn zu mir. Lebendig.” Die unausgesprochene Drohung in ihren Worten war nur allzu deutlich zu erkennen, selbst für Valion. Wer auch immer Maecar ermordet hatte, den würde ein grausames Schicksal erwarten wenn er Míleth in die Hände fiele.
Schweigen legte sich über den Schlafraum. Flackernd verlosch eine der Kerzen, die am offenen Fenster standen. Das brachte Valion auf die Idee, nach Spuren zu suchen. Ich glaube nicht, dass der Mörder durch das Fenster geklettert ist, dachte er, während er hinausblickte. Unterhalb des Fensters ging es viele Stockwerke hinunter, und die glatte Außenmauer der Burg bot kaum Möglichkeiten zum Klettern. Der Angreifer musste von innen gekommen sein.
“Gilvorn.”
“Ja, Herr?”
“Wann hast du dies... dies alles entdeckt?”
“Vor einer halben Stunde. Ich bin gleich zu Herrin Míleth gelaufen, und dann habe ich Euch geweckt.”
“Dann ist der Mörder vielleicht noch nicht weit gekommen. Lass die Wachen ausschwärmen.”
“Das habe ich bereits veranlasst, Herr. Wenn der Feigling, der unseren gütigen Herr ermordet hat, noch hier ist, werden sie ihn finden.”

Valion verbrachte die nächsten Stunden damit, jeden Winkel der kleinen Burg persönlich nach Spuren des Mörders abzusuchen, doch schließlich musste er sich der Tatsache geschlagen geben, dass Maecars Mörder entkommen war. Eines der Pferde im Stall fehlte, ebenso wie einige Wertsachen aus Maecars persönlichem Besitz.
Als die Sonne aufging rief Gilvorn die Bewohner der Burg zusammen und verkündete die traurige Nachricht. Der Alte Luchs war beim Volk sehr beliebt gewesen. Sein Tod löste große Bestürzung und Trauer aus. Viele waren ebenso wütend wie Míleth und es mangelte Valion nicht an Freiwilligen, die die Spur des Mörders bis an die Grenzen von Nan Faerrim verfolgen würden. Noch ehe die Sonne vollständig aufgegangen waren, brachen mehrere Reitertrupps in verschiedene Richtungen auf.
“Wir müssen sofort eine Nachricht an Beretar entsenden,” sagte Míleth, während sich die Menge im Burghof zerstreute. Sie hatte jegliche Spuren von Tränen in ihrem Gesicht abgewischt und wieder zu ihrer resoluten und entschlossenen Haltung gefunden. Valion war es ganz recht, ihr nun die Entscheidungen zu überlassen.
“Ich fürchte, Euer Bruder wird seinen Posten bei der Stadtwache nicht aufgeben wollen,” wendete Gilvorn ein, während er und Valion Míleth in die große Halle folgten.
“Er hat sich seiner Verantwortung schon viel zu lange entzogen,” erwiderte Míleth. “Nan Faerrim - seine Heimat - braucht ihn jetzt, mehr denn je. Ich weiß, dass mein Vater und Beretar nur selten einer Meinung waren, aber wir sind eine Familie. Und wir müssen zusammenhalten, damit uns der Sturm nicht auseinander reißt.”
Beretar Seren, Míleth älterer Bruder, hatte sich auf einem Besuch in Dol Amroth in seiner Jugend in eine Frau vom einfachen Volk verliebt und sie insgeheim geheiratet. Maecar war damit nicht einverstanden gewesen, hatte seinem Sohn aber dennoch gestattet, die Ehe fortzuführen. Doch als Beretar auf den Wunsch seiner Frau dauerhaft nach Dol Amroth zog und sein Erbe ausschlug, war kaum noch ein freundliches Wort zwischen Vater und Sohn gesprochen worden, bis der Kontakt schließlich nahezu abgebrochen worden war. Beretar begnügte sich damit, in die Stadtwache von Dol Amroth einzutreten und hatte es bis zum Amt des Kommandanten gebracht. Doch mit Maecars Tod würden ihn nun seine vergessen geglaubten Verpflichtungen einholen, wenn die Nachricht in Dol Amroth eintraf.
“Ich denke, Ihr solltet nun das Volk Eurer Heimat durch diese schwierigen Zeiten führen, Herrin,” befand Gilvorn. “Ihr werdet geliebt und geachtet, während Euer Bruder sich - mit Verlaub - nicht um seine Heimat zu scheren scheint.”
Valion fragte sich, woher der junge Jäger von Lossarnach, der erst wenige Jahre in Nan Faerrim lebte, bereits so viel über die Geschichte von Haus Seren wissen konnte. Offenbar hatte der Alte Luchs Gilvorn mehr anvertraut, als Valion zunächst angenommen hatte.
Míleth setzte sich mit einem tiefen Seufzer auf den großen, erhöhen Sitz ihres Vaters am Ende der großen Halle. “Ich werde tun, was notwendig ist. Doch Haus Seren wird nicht durch mich fortbestehen. Meine Kinder mögen Maecars Blut in sich tragen, doch ihr Erbe ist der Ethir, nicht Nan Faerrim. Nein, Gilvorn. Haus Seren braucht meinen Bruder.”
“Wenn nur der junge Tórdur nicht auf diese verfluchte Fahrt gegangen wäre,” warf eine der älteren Bediensteten ein, die gerade Míleth Haare in annehmbare Form brachte.
Tórdur, Míleths jüngerer Bruder, war ein draufgängerischer Abenteurer gewesen, der sich einen Namen als Entdecker der wilden Lande nordwestlich von Anfalas gemacht hatte. Viele sahen in ihm die Rückkehr des Weißen Jägers von Nan Faerrim - dem legendären Stammvater von Haus Seren, der einst das Tal entdeckt hatte, in dem heute die Burg Maecars stand. Doch als Tórdur sich eines Tages an den wilden Landen jenseits des Gebirges satt gesehen hatte, wandte er sich dem Süden zu, wo noch größere Geheimnisse und Schätze lockten. Er versprach seiner Familie, mit Ruhm und Reichtum zu ihnen zurückzukehren. Bis zum Tag seines Todes wartete Maecar auf die Rückkehr seines zweiten Sohnes, der das Erbe, das Beretar verleugnet hatte, hätte annehmen können.
“Er ist weit weg, und vermutlich tot,” schnaubte Míleth. “Außerdem wäre Tórdur viel zu unverantwortlich für die Aufgabe, die es hier zu erfüllen gibt.” Sie warf Valion einen warnenden Blick zu, denn oft genug hatte sie ihren Kindern die Geschichte ihres Onkels Tórdur als mahnendes Beispiel erzählt.
“Wir werden ohne ihn zurecht kommen müssen,” beschloss Míleth.

Am Abend verbrannten sie den Leichnam Maecars in einer feierlichen Zeremonie. Valirë stand stumm neben ihrer Mutter und vergoss Tränen der Schwermut und Trauer, während Erchirion den Arm um sie gelegt hatte. Valion und Lóminîth standen Hand in Hand auf der gegenüberliegenden Seite inmitten der Bewohner der Burg und des Tales. Viele der Talbewohner hatten ihre täglichen Aufgaben unterbrochen, um der Zeremonie beizuwohnen, und so hatte sich eine große Menge auf den Feldern außerhalb der Burg versammelt, wo der Scheiterhaufen errichtet worden war.
Gilvorn brachte eine brennende Fackel und reichte sie an Míleth weiter. Ehe die neue Herrin des Tales das Holz in Flammen setzte, sprach sie einige Sätze und erinnerte die Menschen daran, was für ein außergewöhnlicher Mann ihr Vater gewesen war. Ein starker Krieger und gerechter Herrscher, rasch im Zorn, doch ebenso gutmütig im Frieden. “Diese Welt ist ärmer ohne ihn,” schloss sie. Dann steckte sie den Scheiterhaufen feierlich in Brand.
In der Nacht ließ es sich Gilvorn nicht nehmen, die Wachmannschaften zu verdreifachen. Dennoch schlief Valion unruhig. Seine Pläne, gegen die Separatisten vorzugehen, würden warten müssen, bis sich die Lage in Nan Faerrim beruhigt hatte, doch wie lange würden sie die Weiterreise nach Arandol in den Pinnath Gelin aufschieben können? Die Feinde Gondors schliefen nicht, und langsam, aber sicher, lief den Zwillingen und ihren Verbündeten die Zeit davon...
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