Zum tänzelnden Pony > Herr der Ringe
Der Hobbit - Die Schlacht der fünf Heere
Deeman:
Nach dem ich eine Nacht drüber geschlafen hab.
Ich hab mal so über die Eisenberge-Zwerge nachgedacht, kann es sein dass sie an die Römer angelehnt waren? Diese Schildformation spricht ja dafür und Dains Helm sah aus wie der eines Zenturion.
Shagrat:
naja mit den Speeren war das eher ne Phalanx bzw ein "normaler" Schildwall, afaik haben die Schilde der Römer nicht überlabbt (auch nicht so "doppelstöckig" die hatten auch bei der Schildkröte "nur" ein Dach, afaik hatten da eher die "Barbaren" ähnlichere Schildwälle bei denen die Schilde so "aufgetürmt" wurden
Whale Sharku:
Eine spannende Schlacht wird halt nicht mit windigen Duellen bis zum Platzen ausgestopft, sondern die einzelnen Szenen müssen schon i-eine Relevanz für den Ausgang der Schlacht haben... oder?
Ich meine, die Schlacht hatte durchaus einen dramaturgischen Rahmen, (alle gegen Azog --> Azog trollt alle dadurch dass er massive Verstärkung kriegt --> die Adler reißen es am Ende trotzdem) aber es gab im Verlauf der Schlacht eben sooooo wenige Momente, die an diesen Rahmen irgendwie angebunden waren. Mal ehrlich, wer von euch hat sich bei diesen teils wohl coolen, teils sicher lächerlichen Duell-Momenten Gedanken darüber gemacht, ob jetzt die Orks oder die Freien Völker am Ende gewinnen werden? Eben. Es war doch irgendwie klar. (Ich mein damit: Es war soweit ich das beurteilen kann auch für Nicht-Hobbit-Kenner sofort klar) Es war einfach nur ein Rahmen und nichts weiter. Und genau das finde ich so extrem schade, dass weniger die Story selber bis ins Detail bedient wurde, sondern die Details halt alle irgendwie... so völlig... random...
Radagast der Musikalische:
So nachdem ich den Film gestern gesehen habe, kann ich auch meinen Senf dazu abgeben. Im Großen und Ganzen fand ich ihn gut, allerdings wäre es für mich besser gewesen mit weniger hohen Erwartungen in den Film zu gehen, da ich mir dann die kleine Enttäuschung hätte ersparen können.
Der Angriff von Smaug auf die Seestadt war in meinen Augen ein Spektakel, das seines gleichen sucht. Diese Zerstörungswut und Macht von Smaug war atemberaubend und hat mich bereits in den ersten Minuten gepackt, sodass ich doch etwas traurig war als Smaug dann das Zeitliche gesegnet hat. Besonders schön war natürlich, dass er den Bürgermeister auch gleich noch mit in den Abgrund gezogen hat, der aber auch mit der Szene um Bards Ausbruch eine geniale Szene hatte, die einem während den dramatischen Szenen ein kleines Lächeln auf die Lippen zaubern konnte.
Meine Lieblingsszenen waren dann der Kampf zwischen dem Weißen Rat und den Nazgûl. Endlich sieht man wie mächtig Saruman und Elrond sind. Galadriels Auftritt fand ich etwas seltsam. Ständig schwankend zwischen "Ich bin kurz vorm Sterben" und "Ich mache alle platt". Ihren Auftritt als Sumpfleiche fand ich dann leider mehr verstörend als beeindruckend. Schön finde ich auch, dass PJ hier das alte Bolg-Design nochmal recyclet hat, auch wenn ich es nie besonders atemberaubend fand.
Naja und danach kam ja fast direkt die Schlacht der Fünf Heere, die schließlich eine kleine Enttäuschung für mich war. Nach den Rezensionen, die ich vorher gelesen habe, habe ich eine epische Schlacht erwartet, wie ich sie nie zuvor gesehen habe, sprich es waren in meinen Augen zu wenig Szenen vom Schlachtfeld zu sehen. Die ganzen Geschichten rund um die Helden waren zwar nett, aber vom eigentlichen Schlachtverlauf hat man relativ wenig mitbekommen.
Positiv aufgefallen sind mir während der Schlacht Daín und Thranduil. Als neuer Charakter hat mich Daín direkt begeistert und Thranduil überzeugte mich erneut in seiner Rolle als kaum arroganter "Waldkobold". Schade fand ich nur, dass man irgendwie am Ende nichts mehr von Daín gesehen hat. Mich hat auch das Gerede von Angmar nicht gestört, weil es in meinen Augen gar nicht so abwegig ist, was Gandalf sagt.
Als Fili und Kili gestorben sind kamen mir fast Tränen in die Augen, weil ich die beiden in den vergangenen zwei Filmen lieb gewonnen habe, während mich Thorins Tod relativ kalt gelassen hat, weil mir die Heroisierung von ihm immer mächtig auf den Geist ging. Die beste Todesszene hatte jedoch Bolg. Erst dieser bekloppte Gesichtsausdruck, als er das Messer im Kopf stecken hat und dann, mal wieder so typisch PJ, kracht noch der Stein auf ihn drauf. xD
Gesamtfazit ist also: Ein würdiger Abschluss einer Ära, der jedoch durchaus in manchen Punkten kleiner Verbesserungen/Erweiterungen bedarf. Ich hoffe an dieser Stelle einfach auf die EE...
Tar-Minyatur:
Ich fand den Film eihentlich im großen und ganzen doch sehr gut. Obwohl es schon stimmt, dass, wenn man mit zu hohen erwartungen in den Film geht vielleicht entäuscht wird.
Ich fand das Thorin ein bisschen sympathischer am Ende des Films wurde, als er in den anderen 2 war.
Was mir vielleicht ein bisschen Kopfschütteln aber auch einen grinser gebracht hat war die Scene wo Legolas von den herabfallenden steinen in zeitlupe zurück auf den festen teil des turms sprang.
Doch im großen und ganzen fand ich den Film als gelungenen Abschluss für den hobbit und ich finde auch, dass er der stärkste der 3 filme war.
Zwar nicht vergleichbar mit ROTK aber das sollte man ja auch nicht.
Trotzdem danke PJ für ein tolle Filme.
Und Danke Professor Tolkien für die wunderbaren Bücher.
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