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Autor Thema: Charaktere des Lichts  (Gelesen 6597 mal)

Lord of Mordor

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Charaktere des Lichts
« am: 6. Feb 2008, 22:43 »
Auflistung aller Chars, die auf der guten Seite stehen.



Eru

Name: Sancho Tuk

Abstammung: Periannath  (Hobbit)

Rasse: Haarfüße

Alter: 30 Jahre (Auenländischer Kalender)

Größe: 1.12m (ca. 3,6 Fuß)

Augenfarbe: braun

Gesinnung: Freie Völker Mittelerdes

Rang: Landbüttelanführer im Auenland (Nordviertel-Schar)

Familienstand: ledig

Aussehen:
-mittellange schwarz-dunkelbraune, lockige, hobbit-typische Haare, ebensolche Haare auf den Füßen
-schlankes, schönes/reines Gesicht mit leicht geröteten Wangen
-schlanker Körperbau und allgemein gesundes Aussehen
-besitzt keinen Bart, wie es bei den Harfüßen meistens ist

Kleidung: Sancho trägt typische Hobbitklamotten: ein weißes, großes, lockeres Hemd zuunterst, darüber eine dunkelrot-braune, ärmellose Weste mit Knöpfen zum Verschließen und hierüber noch einen stoffreichen, grünlichen Mantel, der ebenfalls mit Knöpfen zu verschließen ist und dessen Enden bis über die Hüften reichen. Über diesem Mantel liegt meist noch ein grünlich-oliver Umhang mit weiter Kapuze, der mit einer verzierten Spange unter dem Hals, am oberen Ende des Mantels, verschlossen ist.
Als Hose dient ihm eine einfache, warme Stoffhose, deren Stoffarbe zwischen einem Beige- und Braunton variiert.
Er trägt einen braunen, verzierten Gürtel.
Schuhe braucht er keine, sondern er benutzt seine Füße, die eine ledrige Sohle haben und mit einem wärmenden Pelz behaart sind (ähnlich seinem Haupthaar).
In seiner Landbüttelzeit im Auenland trägt er auch eine große Feder an einer typischen Mütze.

Ausrüstung:
-2 wertvollen, verzierten Pfeifen
-einiges an Pfeifenkraut(eingewickelt in Lembas-Blätter, damit das Kraut haltbar bleibt und gut zu transportieren ist)
-2 verschiedene, sehr schön verzierte Wanderstöcke, die perfekt seiner Größe angepasst sind(einen zum Wandern und einen, etwas härter geschnitzten, den er zum Berg ersteigen nimmt oder um leichte Feinde bewusstlos zu schlagen).
-einen dürftigen Kurzbogen aus Holz, der nicht besonders viel Stand hält und mit dem man nicht besonders weite Entfernungen schießen kann, sowie einen dazugehörigen kleinen Köcher aus Leder, mit dazugehörigen Pfeilen(Diese Waffe wurde ihm und einigen weiteren Hobbits, die für das Auenland und zur Unterstützung Arnors in den Krieg ziehen, gegeben.)[vgl. Geschichte - Erwachsenenleben]
-ein Elbenseil, dass sich seit jeher im Familienbesitz befand und das er von seinem Vater geschenkt bekam
-2 Holzlöffel und eine Eisenpfanne, sowie zwei perfekte Steine zum Feuer machen
-einige Kräuter zum Würzen, eingepackt in eine kleine Ledertasche.
-einen númenorischen Dolch(Diese Waffe wurde ihm und allen anderen Landbütteln zusätzlich zu dem Kurzbogen mit Köcher und Pfeilen vom Thain für den Krieg gegeben) [vgl. Geschichte - Erwachsenenleben]
-Wegzehrung in Form von Cram (eine Art "Brot") und einer runden Wasserflasche aus Leder

All dies, außer dem Kurzbogen, den Wanderstöcken und dem Dolch, trägt er in einem bräunlichen, großen Rucksack auf dem Rücken bzw. in einzelnen kleineren Taschen im Rucksack. Die Wanderstöcke kann er auch an dafür vorgesehenen Halterungen an den Seiten des Rucksacks befestigen.
Den Kurzbogen hängt er sich meist unter den Rucksack an seinen Rücken. Als Halterung für diesen dient dann die Sehne des Bogens, die er sich über die rechte Schulter und über das Becken hängt. Manchmal legt Sancho den Kurzbogen aber auch mit den anderen Sachen in den Rucksack.
Der Dolch steckt in einer schön verzierten Dolchscheide am Gürtel.

Charakter

Stärken:
+mutig
+Einige Eigenschaften seiner Kleinheit und Eigenschaften der Hobbits(z.B. fast lautloses Fortbewegen, Diebeskünste etc.)
+ehrgeizig
+hilfsbereit
+selbstbewusst

Schwächen:
-Einige Eigenschaften seiner Kleinheit
-oft nicht besonders misstrauisch gegenüber Fremden[was sich im Laufe seiner Geschichte allerdings ändert]
-überschätzt seine Möglichkeiten manchmal
-manchmal hochmütig(In Verbindung zu "überschätzt seine Möglichkeiten manchmal")


Kindheit:
Sancho wurde in ein bereits langsam verfallendes Auenland hineingeboren. Geboren wurde er in Buckelstadt im Grünbergland.
Sanchos Vater hieß Mungo Tuk, seine Mutter Mirabella Altbock.
Mungo gehörte eine kleine Farm im fruchtbarem Land östlich Buckelstadts. Seine Mutter hatte wie die meisten weiblichen Hobbits die Hausarbeit zu erledigen oder auf der Farm zu helfen. Auch Sancho musste oft und viel auf der Farm helfen.
Die Winter waren bereits kälter als normal und viele Hobbits starben durch die Kälte oder durch dadurch hervorgerufene Krankheiten. Auch gute Ernten wurden seltener und Hungersnöte waren keine Seltenheit.
Trotzdem meinte man immer wieder "das wird schon wieder" und schob die Diskussionen erstmal bei Seite, während man sich um unwichtigeres kümmerte.

Von Klein auf wollte Sancho ein Krieger werden und für die Gerechtigkeit kämpfen. Da kam es ihm nur Recht als er mit 10 Jahren in kleinen Schritten die Ausbildung zum Landbüttel antrat.
Die weiteren Jahre verliefen ziemlich genauso wie die Vergangenen: Ein ständiges Kommen und Gehen. Manchmal streiften noch letzte Flüchtlinge aus Cardolan, dem südlichen Königreich, durch das Auenland und warnten vor einer aufkommenden feindlichen Armee. Die meisten Hobbits interessierte das nicht. Sie stempelten solch ein Gerede als "Geschwafel von Fremdlingen" ab und untersuchten das nicht weiter. Nur den Thain, Isengrimm II., interessierten die Fremden sehr und nicht selten lud er einen von ihnen zu sich ein um Informationen zu erhalten. Auch Sancho war den Fremden gegenüber nicht abgeneigt und wartete immer sehnsüchtig darauf, dass sie das Auenland durchstreifen.
Nur eines änderte sich in den Jahren. Die Winter wurden von Jahr zu Jahr kälter und todbringender, während die warmen Sommer immer seltener wurden.
Allmählich veranlasste dieser Wetterumschwung einige Hobbitfamilien aus dem Auenland auszuwandern. "In den warmen Süden gehen wir", meinten sie dann. "Oder in den Westen an die See."
Immer wieder versuchte der Thain Isengrimm sie aufzuhalten, indem er ihnen versprach für alles zu Sorgen. Doch nur selten hielten seine leeren Versprechungen die Auswanderer zurück, denn was sollte er auch gegen eine schlechte Ernte unternehmen?
Auch Mungo überlegte desöfteren mit seiner Familie ob es nicht leichter für sie wäre in den Westen zu gehen und dort ein neues Leben anzufangen. Doch immer ließ ihn seine Liebe zum Auenland verweilen.

Dann war es eines Tages soweit, dass sich die Warnungen der Fremden rechtfertigten. Der Brandywein war in einem eisigen Winter, noch eisiger als die vergangenen, zugefroren. Nicht das den Hobbits jetzt nur eine wichtige Wasserquelle fehlte, Wölfe benutzten das Eis um aus dem Norden und Osten ins Auenland einzudringen.
Zu dieser Zeit rekrutierte Isengrimm II. viele Landbüttel an die Grenzen und in die 4 Viertel, obwohl sonst nur 3 in jedem Viertel und einige wenige an den Grenzen für Recht und Ordnung sorgten. Viele Hobbits fielen den Wölfen in diesem Winter zum Opfer, doch sie konnten vertrieben werden, kurz bevor der Frühling, wenn man ihn so nennen konnte, einbrach.
Sancho war in diesem Jahr 21 Jahre alt geworden und zu einem Landbüttel in der Nordviertel-Schar geworden. Ein Jahr später sollte er zum Landbüttelführer der Nordviertel-Schar aufsteigen.

Auch die nächsten 8 Jahre verliefen ungefähr genauso wie die Vergangenen. Die Winter spitzten sich weiter zu, und viele Hobbits verließen das Auenland. Außerdem mussten die Grenzlandbüttel seit einem Vorfall in der Umgebung des Auenlands, der den Hobbits nicht weiter erkärt wurde, mit eigenartigen Wölfen und anderem Getier fertig werden.
Doch Hilfe aus Arnor konnten sie schon seit Jahrhunderten nicht erwarten, da das nördliche Königreich in viele Schlachten an seinen Grenzen verwickelt war und schon 2 seiner Königreiche an eine namenlose, nördliche Macht verloren hatte.
Ein weiteres Jahr mussten die Hobbits mit diesen Umständen klar kommen, bis der Thain eine Versammlung aller Hobbits in Michelbinge ankündigte. Nur die Grenzlandbüttel durften aus Sicherheitsgründen ihre Posten nicht verlassen.

Erwachsenenleben:
Der Tag der Versammlung in Michelbinge war genau eine Woche vor Sanchos dreißigstem Geburtstag, also seinem "Übergang von der Jugend ins Erwachsenenleben".
Er hatte gehofft seinen Geburtstag im Auenland feiern zu können, doch die Versammlung ergab anderes.
Isengrimm II. hielt zu Beginn der Versammlung eine lange Rede und klärte die Einwohner des Auenlandes über die aktuelle Lage an den Grenzen, im Land und außerhalb des Landes auf.
Wenige Tage vor der Versammlung war ein Bote Arnors aus Annúminas am Nenuial, dem Abendrotsee, beim Thain angekommen. Er hatte im Namen des Königs Arvedui Unterstützung aus allen Vasallländern Arnors, und somit auch dem Auenland, für eine nahende Schlacht und die Kämpfe danach erbittet.
Obwohl der Thain versuchte dem Boten zu erklären, dass es auch im Auenland nicht gut stehe, musste er sich im Nachhinein doch dem Befehl des Königs unterstellen, denn der Bote erklärte Isengrimm, dass, wenn Fornost falle(um dessen Verteidigung es bei der Bitte nämlich ging), auch das Auenland nicht mehr lange stehen würde.

So erklärte Isengrimm II. den Bewohnern des Auenlandes die aktuelle Lage und wählte unter allen 80 Landbütteln, die das Auenland im Moment hatte, 50 aus, die in 3 Tagen zur Unterstützung Arnors nach Fornost aufbrechen würden. Wie es das Schicksal wollte, wurde auch Sancho unter die 50 Landbüttel eingeteilt, die nach Fornost ziehen würden. Gleichzeitig wählte der Thain 50 neue Landbüttel unter allen männlichen Bewohnern des Auenlandes, die die Plätze der anderen Landbüttel einnehmen sollten.
Für Sancho war dieser Schicksalsschlag besonders hart, da er sehr am Auenland hing und es sonst für kein Gold der Welt verlassen würde. Aber das Wort des Königs war nun mal Befehl und niemand hätte es gewagt sich gegen dieses Urteil auszusprechen.

Die 50 auserwählten Landbüttel wurden mit leichten Kurzbögen, dazugehörigen Köchern und Pfeilen, sowie númenorischen Dolchen, die der Bote aus Annúminas mitgebracht hatte, ausgerüstet. Eine passende Rüstung sollte ihnen bei ihrer Ankunft in Fornost übergeben werden.
Die meisten der Landbüttel starrten ihre neuen Waffen ungläubig an. Niemand konnte auch nur im Geringsten mit einem Bogen umgehen, und sie hatten nurnoch drei Tage Zeit dies zu erlernen. Der Schwertkampf war einfacher zu erlernen, erforderte aber sicher auch mindestens einen Tag Zeit.
In diesen 3 Tagen, die ihnen bis zur Abreise also noch blieben, mussten sie Fern- und Nahkampftechniken erlernen, sich von ihrer Familie und vom Auenland verabschieden und Ausrüstung, sowie Wegzehrung für den Marsch nach Fornost bereit machen.

Sofort nach der Versammlung begannen viele der Landbüttel ihr Training. Dieses verlief in Froschmoorstetten, von wo sie auch aufbrechen sollten.
Den ersten Tag und auch einen großen Teil der Nacht übten sich die Landbüttel im Fern- und Nahkampf und lernten Kampftechniken. Persönlicher Lehrer war bei diesen Trainingseinheiten ein Begleiter des Boten aus Annúminas. Der Begleiter war bereits Ritter, und gelehrt im Umgang mit Bogen und Schwert.
Dieser Mensch fasznierte Sancho und motivierte ihn.
Am zweiten Tag war es neben weiteren Trainingseinheiten Zeit sich von allem zu verabschieden. Sanchos Eltern nahmen seinen Abschied sehr schwer und begleiteten ihn auf seiner Abschiedsreise durchs Auenland. Sie waren schon sehr alt, 95 und 98 Jahre, und glaubten Sancho nicht wieder zu sehen. Er schaute sich ein letztes Mal den Maibaum an, der von den vielen, eiskalten Wintern leicht verdorrt war und von seinem alten Glanz verloren hatte.

Vieles machte Sancho traurig und zugleich wütend. Eigentlich war er ganz froh, dass er vielleicht etwas dazu beitragen könnte das Auenland und den ganzen Norden vor großem Unheil zu bewahren, das zum Teil schon hereingebrochen war.
Der dritte Tag war der schwerste von allen. Es war ein kalter Tag und es hatte viel geschneit. Noch nie war es so kalt und hatte es zu dieser Jahreszeit so stark geschneit, es war kurz vor Sommeranfang.
Sancho nutzte den letzten Tag vor der Abreise, um seine Ausrüstung und Wegzehrung zu packen. Er packte wahrscheinlich vieles in seinen großen Rucksack, das eher zweitrangig war, wie zum Beispiel seine zwei wertvollen Pfeifen und einige Andenken an das Auenland, die er schon ewig besaß, doch das würde ihm den Marsch und die Zeit danach sicher leichter machen.

Dann am Nachmittag war es soweit. Alle trafen sich auf dem großen Marktplatz in Froschmoorstetten, bereit Großes zu leisten.
Zuhause in Buckelstadt hatte sich Sancho von seinen Eltern verabschiedet. Es war ein trauriger Abschied in traurigen Zeiten.
15 Ponys und 2 Pferde begleiteten die 50 Landbüttel und ihre 2 menschlichen Begleiter, der Ritter, der sie auch trainiert hatte und ein zweiter, großer Mann, der mit dem Ritter und dem Boten gekommen war, der schon am Tag der Versammlung zurück nach Annúminas gekehrt war.
Nachdem das meiste Gepäck auf die Ponys und Pferde geladen wurde und nur einige wenige Hobbits ihr Gepäck selber tragen mussten, ging es von Froschmoorstetten ostwärts los.
Sancho, mit seinem Rang als Landbüttelführer der Nordviertel-Schar, und Fosco, ein schlanker, netter Hobbit, mit seinem Rang als Landbüttelführer der Süd- und Ostviertel-Schar, waren die beiden Anführer der Hobbits, nach den beiden Menschen, die ihre Führer auf der Reise nach Fornost waren.
Die erste Etappe der Reise sollte am Abend in Weißfurchen, westlich der Brandyweinbrücke enden...
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Re: Charaktere des Lichts
« Antwort #1 am: 6. Feb 2008, 22:45 »
Rabi:

Name: Marauder

Alter: 19

Abstammung: Menschen

Familienstand: Ledig, ein Kind

Waffen: Langschwert, kleines Messer

Rüstung: Großes Schild (Spezialanfertigung)

Aussehen:
Hat meistens eine eng anliegende Lederhose an, darüber liegt eine weite Fetzenhose. Um die Hüfte trägt er einen Ledergürtel, an dem sich meistens ein paar Wasserflaschen angebunden befinden. Auch angebunden am Gürtel befindet sich seine Schwertscheide, in der sein selbstgeschmiedetes Langschwert untergebracht wird. Über seiner Brust hat er ein Mithrilhemd, über dem er wiederum weite Fetzen trägt, die auch die Ärmel bilden. Marauder hat einen Dreitagebart, braunes kurzes Haar und blaue Augen. Sein Haar ist meistens von einer Kapuze bedeckt.
Im Falle einer Großschlacht zieht Marauder noch über seine Fetzen eine Eisenrüstung an, an der dann die Schwertscheide angebracht wird.

Geschichte:

Kindheit:

Marauder wuchs bei den Elben auf. Im zarten Alter von 9 Jahren wurde er von seinen Eltern nach Bruchtal gebracht, denn sie wussten, in diesen schweren Zeiten des Krieges um die Königreiche konnten sie nicht auf ihn aufpassen. Wenn sie ihn nicht zu den Elben geben würden, würde er wie sie sterben. Und zwar durch die Hand des Hexenkönigs.
Marauder fiel der Abschied von seinen Eltern sehr schwer, doch er wurde von Glorfindel, dem Oberhaupt der Elben, gut behandelt und auch in der Kampfkunst der Elben ausgebildet. Da er bis zu seinem achtzehnten Lebensjahr nur mit Elben gekämpft hatte, hatte er eine ungeheure Kraft aufgebaut, er konnte mit einem Langschwert mit einer Hand kämpfen wie manch anderer es nur mit einem Kurzschwert vermochte. Doch er war nicht nur in der Kampfkunst und in den körperlichen Verhältnissen seinem Volk weit voraus, sondern auch in Punkto Weisheit und Heilkunst. Er hatte mehr Zeit in den Bibliotheken verbracht als manch ein Elb in seinem Alter. Er war sehr interessiert an den Kreaturen und Gebieten, die es da draußen, außerhalb von Bruchtal gäbe. Doch ein Buch in der Bibliothek verzauberte ihn besonders, es war ein Buch, worin ein Reich beschrieben wurde, in der Nähe von Angmar. Mit prunkvollen Brunnen, wunderschönen Markplätzen, riesigen Gebäuden und dem besten Essen und Malzbier des Nordens. Zwar kannte er Malzbier kaum, da es soetwas in Bruchtal nicht gab, doch es hörte sich verlockend an. Er konnte kaum aufhören, dieses Buch zu lesen. Er las es unglaublich oft, er konnte nicht genug davon bekommen und schließlich nahm er es sich zum Ziel, in dieses Reich zu reisen, sobald er die Erlaubnis von Elrond bekam.

Auf in die Schlacht:

Marauder hatte sich gewünscht, nach Arthedain zu reisen. Doch er hatte ein Problem, sein Lehrmeister Glorfindel gab ihm diese Erlaubnis nicht. Er dürfe Bruchtal nicht verlassen, der Elbenmeister hatte seinen Eltern das Versprechen gegeben, ihren Sohn zu beschützen und ihm ein langes Leben zu schenken.
Der junge Mensch war nicht sehr glücklich darüber, dass er nicht in das Reich ziehen durfte, doch er bekam mit, dass es unruhig war. Irgendetwas war anders als sonst, immer wieder hörte er manchen Elben leise über irgendetwas reden. Das sonst so belebte und fröhliche Bruchtal war düster geworden. Niemand mehr war glücklich, auch wenn Marauder versuchte, mit ein paar Elben etwas zu unternehmen, er wurde ohne große Beachtung zurückgewiesen. Doch in die Unterhaltungen bezog ihn auch keiner ein. Doch warum? Warum durfte er nicht wissen , warum Bruchtal plötzlich so still und ernst geworden war?
Es war ein ganz einfacher Grund, Glorfindel wollte verhindern, dass er mitbekam, dass die Elben in den Krieg ziehen würden. Denn er wusste, Marauder würde diese Chance am Schopf packen und sich mit in den Krieg begeben.
Elrond wollte zwar verhindern, dass der Mensch es mitbekam, doch bei so vielen Elben und all den Vorbereitungen war das unmöglich zu schaffen. Und Glorfindel selbst musste mit in die Schlacht ziehen.
So musste es geschehen, Marauder hatte erfahren, dass sie in den Krieg zogen und schon war er bei Glorfindel und flehte ihn an, mit in den Krieg ziehen zu dürfen. Und Glorfindel wusste, auch wenn er es ihm nicht erlauben würde, er würde dennochmitkommen. Deshalb stimmte er ihm zu.
Marauder war ein guter Schmied, dieses Handwerk hatte er wiederum von einem der besten Schmiede Bruchtals gelernt. So konnte er sich selbst sein Langschwert und seinen Schild schmieden, und zwar aus elbischem Metall, härter als Stahl, doch auch leichter als Eisen.
Marauder trainierte noch die Tage, die sie hatten, bevor sie in die Schlacht zogen. Was er bis zu den letzten drei Tagen vor der Abreise nicht wusste, eine Elbin betrachtete ihn bei seinem Training. Anscheinend fand sie Gefallen an seinem durchtraineirten Körper und siner ungeheuren Kraft. Doch dann irgendwann, eine Nacht vor der Abreise, bemerkte Marauder die wunderschöne Elbin. Und er konnte ihren Augen nicht wiederstehen, er wurde von ihr verführt und sie verbrachten miteinander die Nacht, ohne über die Folgen nachzudenken.

Am nächsten Tag war es soweit, die beiden gingen voneinander als wäre nichts vorgefallen und sie nahmen auch keinen Abschied, sie warfen sich nur noch einen letzten Blick zu, bevor sich der junge Mensch bereit machte für die Abreise.
Marauder packte sich einen Rucksack mit Elbenbrot und Wasser. Dann zog er sich ein Mithrilhemd über, über das Hemd nahm er eine Mithrilrüstung und auf den Rücken klemmte er sich den großen Schild, den er sich einige Tag vorher geschmiedet hatte. Das Langschwert steckte er in die Scheide, die wiederum am Brustpanzer, ganz unten angebracht war. Den Rucksach hängte er sich noch über das Schild und das kleine Messer, das schärfer war als sein Langschwert, steckte er in eine Schwertscheide, die unten an seinem Knöchel gut versteckt unter seiner Lederhose war.
Und nun war es soweit. Sie reisten ab. Marauder stand irgendwo in den Massen und ging mit ihnen im
Gleichschritt. Er hörte das laute Stampfen jedes einzelnen Kriegers. Doch er hörte kein Gerede, er wusste, jeder Krieger hatte Angst, doch er selbst kannte keine Angst, zumindest kam es ihm so vor. Denn im Gegensatz zu den erfahrenen Kriegern hatte er noch nie einen Verbündetten vor sich qualvoll verrecken sehen müssen. Vieleicht würde ihm das, sobald er es sehen würde, auch Angst machen.
Der Boden bebte.
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Re: Charaktere des Lichts
« Antwort #2 am: 6. Feb 2008, 22:46 »
El-Murazor

Name: Mauritius

Alter: unbekannt ( verrät er nicht gerne )

Abstammung: elbisch

Familienstand: verheiratet, 2 Töchter

Waffen: 2 kurze Schwerter, 1 Zweihandschwert und Bogen

Rüstung: Er trägt eine sehr alte elbische Rüstung ( später mehr dazu )

Aussehen: Mauritius ist 1,85 groß und hat langes dunkles Haar, aber blaue Augen. Wie fast alle Elben trägt er keinen Bart und leichtes Schuhwerk. Über seiner Rüstung trägt er einen Mantel aus Lorien, die Kapuze hat er dabei immer auf dem Kopf. Auf seinem Rücken befindet sich ein Köcher mit einigen Pfeilen und ein Bogen, sowie die zwei Schwerter. Das große Zweihandschwert hängt an seinem goldenen Gürtel, der kunstvoll verziert ist.

Geschichte:

Kindheit:
Mauritius wurde in Valinor geboren, noch vor Galadriel. Sein Vater war einer der Maiar im Dienste Aules, seine Mutter eine Noldor. Von seinem Vater erlernte er die Schmiedekunst und besonders faszinierten ihn schon immer die Fähigkeiten Aules. Dann jedoch kam ein Tag, der sein ganzes Leben veränderte, denn Morgoth erschlug seinen Vater und seine Mutter, raubte die Silmaril und floh nach Mittelerde.
Mauritius Trauer war verwandelte sich in kalte Wut und er machte sich auf, den Tod seiner Eltern zu rächen.
Unter Aufgebot all seiner Künste schmiedete er sich ein langes Zweihandschwert. Die Klinge leuchtete, sobald man sie aus der Scheide zog. Das Licht, das sie ausstrahlte, war weiß und rein und erfüllte alle, die es sahen, mit einem Gefühl der Hoffnung und des Staunens. Zusätzlich schuf er sich zwei kurze Schwerter, die jedoch keine magischen Eigenschaften besaßen.

Erwachsenenleben:
So kam er nach Mittelerde und kämpfte in vielen Schlachten gegen Morgoths Armeen. Im verborgenen Königreich lernte er Doriel, einen Elbin im Dienste Thingols kennen und nahm sie zur Frau.
In der letzten Schlacht gegen Morgoth versuchte er seine Rache endgültig zu vollbringen, doch er kam nicht dazu. Die Valar verbannten Melkor und sein Verlangen blieb ungestillt. Angetrieben von seinem Durst nach Rache machte er es sich zur Aufgabe, das Böse, wo immer er es fand, zu vernichten. Doch zuallererst reiste er mit seiner Frau zurück nach Valinor, wo sie ihm zwei Töchter gebar.

Mittelerde jedoch kam nicht zur Ruhe, denn Sauron schmiedete den einen Ring und Mauritius reiste zurück, um seinen Freunden im Kampfe beizustehen.
 In der Schlacht um Eriador stand er bösen Menschen gegenüber, doch im Kampf ergaben sich die Menschen und baten um ihr Leben. Sie behaupteten, sie seien von Sauron erpresst und gezwungen worden. Mauritius traf die Macht dieser Worte und er beschloss, nie wieder einen Menschen zu töten, auch nicht in der Schlacht.
Sein Zorn auf Sauron verstärkte sich weiter und mit Elrond zog er zusammen in die entscheidende Schlacht. Der Feind wurde besiegt und Mauritius zog sich wieder in den Norden von Mittelerde zurück.
In den folgenden Jahren lebte er bei den Zwergen, die er immer sehr gemocht hatte und bei denen er wegen seinen beeindruckenden Fähigkeiten immer willkommen war. Zu dieser Zeit schuf er sich seine Rüstung, die er seitdem in jeder Schlacht trug. Seine Rüstung bestand zu einem hohen Anteil aus Mithril, doch verfügte sie auch über einen leichten magischen Schutz ( Mauritius war halb Maiar und konnte ein wenig Magie ausüben, doch seine Kräfte waren im Vergleich zu den anderen Maiar verschwindend gering ). Die Rüstung bestand aus einem sehr feinmaschigen Netz aus Mithrilringen und auf der Brust hatte er das Wappen von Valinor eingraviert.
Fünfzig Jahre später zog er nach Lorien und erhielt von Galadriel einen Elbenmantel als Willkommensgeschenk.

Zu der Zeit, als das Königreich Arnor geteilt wurde, weilte er mit seiner Familie in Bruchtal, da Doriel und seine beiden Töchter ihn gebeten, hatten nach Mittelerde kommen zu dürfen.
Doch Krieg kam auf, Cardolan fiel und Bruchtal wurde von den Armeen Angmars belagert. In erbitterten Kämpfen gelang es Mauritius, der in Elronds Armee als Herold tätig war, die Feinde zurückzuschlagen und Bruchtal aus der Belagerung zu befreien.
Nach der Schlacht schickte ihn Elrond nach Lorien, um um Verstärkung zu bitten. Er nahm seine Familie mit und kehrte kurz drauf mit einer Armee aus Lorien zurück. Er erhielt den Befehl über die Soldaten und eilte Arthedain zur Hilfe, das immer stärker den Angriffen aus Angmar ausgeliefert war.
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Re: Charaktere des Lichts
« Antwort #3 am: 6. Feb 2008, 22:47 »
The Chaosnight

Name: Silthalion

Alter: 17

Volk: unbekannt

Herkunft: Rhudaurische Wälder

Haare: Schulterlang und zottelig, schwarz

Augenfarbe: Klares, saphirähnliches Blau

Größe: 1.95

Körperliche Merkmale: Eine Narbe an der rechten Schulter, die fast über die Hälfte der Brust geht; einige Schürfwunden.

Kleidung: Er trägt grünbraune Kleidung, die ihn im Wald unfreundlicher Blicke entzieht. Über der Kleidung trägt er einen Umhang mit Kapuze, der Hitze, Kälte und Nässe tadellos aufhalten kann. Wenn er die Kapuze abnimmt, sieht man oft einen Blätterkranz auf seinem Kopf, den er als Krone verwendet, da er dadurch viele Feinde entweder zum Flüchten bringt oder ihr Augenmerk auf sich lenkt.

Lebensräume: Unbewohnte Ruinen, Wälder (wechselhaft, da umherwandernd); am häufigsten in einem Wald an der Rhudaur-Grenze zu finden, in den er jedes Jahr mindestens einmal zurückkehrt, um den Ort zu sehen, wo sein früheres Leben aufhörte.

Waffen: Ein leichtes Elbenkrummschwert, mehrere Wurfmesser und ein Langbogen.

Ausrüstung: Der Schaft eines Angmarpfeiles, den er bei sich führt, um sich eine Gräueltat in seiner Vergangenheit noch tiefer ins Gedächtnis zu bohren, zwei Seile und allerhand Andenken von Wanderern, denen er den Weg erleichtert bzw. gezeigt hatte. Um dies alles tragen zu können, führt er einen kleinen Rucksack mit sich.

Begleiter: Eine Bärin, die ihm sowohl als Reittier, als auch als Gefährtin dient; mit einem Raben aus Düsterwald ist er auch oft anzutreffen, auch wenn dieser eher als Kundschafter und Erkunder dient. Er versteht die Sprache dieser Tiere und kann mit ihnen kommunizieren, als wären sie Menschen.

Familie: Aufgewachsen ist er in einem Waldstück an der Grenze zwischen Rhudaur und Arthedain. Er lebte bei der Familie seines Onkels, da seine Mutter bei seiner Geburt starb. Über seinen Vater ist nichts bekannt, weshalb Silthalion ihn oft zu finden versuchte, was sich nach dem Verschwinden seiner Freundin aber gelegt hat.

Privates: Ledig, keine Kinder; eine Freundin, die seit der Unterwerfung Rhudaurs verschwunden ist.

Mottos: -Wenn du selbst frei sein willst, lass anderen ihre Freiheit
-Unterdrücke keine anderen, auf dass du selbst nicht unterdrückt wirst.
-Wir haben nur ein Leben, lasst es uns sinnvoll verbringen   

Charakter- und Fertigkeitseigenschaften
+ Naturverbunden
+ Spricht Elbisch und kann mit Tieren sprechen
+ Meisterhafter Fallensteller
+ Beherrscht das Schwert und den Bogen meisterhaft
+ Kann sich gut tarnen
+ Kräuterkenner

- Vertraut einfach jedem, der kein Freund Angmars ist
- Kann sich niemandem (außer seinen Tieren) richtig anvertrauen, da er keinem Herrscher untertänig sein will
- Glaubt an das Gute in jedem Lebewesen, weshalb er bei starken Gegnern oft zulange beim Gnadenstoß braucht (Deshalb hat er auch seine Narbe, da er beim Sturm auf seine Heimat den niedergeschlagenen Hügelmenschen-Anführer nicht töten konnte)
- In seinem Hass auf Angmar ist er beim Kontakt mit selbigen oft zu waghalsig und wild.   

Welchem Volk gehört er an?
Seine Sippe kommt aus einem Wald Rhudaurs, in den sich selbst die tapfersten Soldaten nicht getraut haben, da es dort von Gefahren nur so wimmeln sollte und die Eingeborenen unbekannt waren: Sie waren allesamt hochgewachsen, trugen dunkle Umhänge und liebten den Umgang mit der Natur und Feuer. Einen Namen hatte diese Volksgruppe nie, denn für die übrigen Menschen waren sie es nicht wert. Wer sich aber mit ihnen befasste, was durch ihre Vorsicht sehr schwer war, entdeckte sowohl Menschen-, als auch Elbenmerkmale an ihnen. So waren ihre Ohren spitz und ihr Blick und Spürsinn waren unerreicht. Zusätzlich zu diesen Eigenschaften waren sie in der Lage, die Wildheit und den Blick auf das hier und jetzt zu bewahren. In ihrer Freizeit sangen sie meist oder trugen Übungskämpfe aus, in denen trotz scharfer Waffen nie jemand verletzt wurde. 

Seine Waffen

Der Bogen
Der Bogen war die erste Waffe, die er zu benutzen lernte. Als er sieben Jahre alt war, übte er zum ersten Mal das Bogenschießen an Heuzielscheiben. Als er kurz vor seinem neunten Geburtstag bereits ein Meister im Schießen war, schenkte ihm sein Onkel einen Langbogen, dessen Herkunft unbekannt ist. Seine Pfeile sind größtenteils aus Bruchtal oder aus den Südlanden, obwohl er auch viele orkische und nordmännische Pfeile besitzt (Er sammelt Pfeile von Schlachtfeldern auf, damit sein Vorrat auch für längere Kämpfe reichen würde.)

Das Schwert
Als Silthalion mit Mirfiniel zusammenkam, ließ ihr Vater ein Krummschwert für Silthalion anfertigen, das genau auf ihn angepasst war. Das Heft war mit elbischen Runen verziert, die die Herkunft und den Besitzer anzeigen. Gerüchten (!) zufolge wurde das Schwert von Elrond höchstpersönlich gesegnet, woraufhin niemand außer dem Besitzer das Schwert ohne Silthalions Erlaubnis führen darf.

Die Wurfmesser
Als Silthalion zwergischen Wanderern auf dem Weg zu den Blauen Bergen half, schenkten sie ihm allerhand kleine Klingen, die optimal als Wurfmesser geeignet waren. Ursprünglich waren sie für die Zwergenkrieger von den Blauen Bergen gedacht, damit diese besser auf der Wanderung zu den Eisenbergen geschützt sein würden. Da Zwerge aber ein sehr dankbares Volk sind, ließen sie einen Stapel davon zurück, um ihre „Schuld“ abzutragen. 

1.4 Seine Gefährten

Die Bärin:
Als Silthalion von den Ettenöden auf den Weg zu einem andern Ort war (Er ahnte nicht, wie nah er Angmar war), lief er an einem gefrorenen Wald vorbei. Als er tiefer in diesen hineinging, sah er eine junge Bärin, die sich in einem Netz verfangen hatte. Ihr Fell war teilweise herausgerissen und im Beinbereich fanden sich einige Verletzungen, die zweifelsohne von Schwertern kamen. Silthalion befreite die Bärin und heilte sie mehrere Tage lang. Seitdem weicht die Bärin, die er Estelia nennt, nicht mehr von seiner Seite.

Der Rabe:
Nachdem Silthalion einigen Elben aus dem Düsterwald sicher nach Bruchtal verhalf, versprachen sie, ihm ein wertvolles Geschenk zu geben, sobald sie wieder zu Hause seien. Vier Tage später erschien ein Rabe in Silthalions Wald, der sich prompt auf dessen Schulter setzte und ihm seither immer als verlässlicher Bote und Erkunder dient. Er trägt den Namen Mornar, was auf sein dunkles Fell und sein inneres Feuer anspielt. 

ANMERKUNG: Im RPG redet Silthalion mit den Tieren wie mit Menschen... die Tiere verstehen ihn und er versteht sie. Die Tiere sprechen NICHT die menschliche Sprache.

Verhältnisse zu anderen Völkern

Die Zwerge
Zu den Zwergen hat er nur wenig Kontakt, da diese meist keine Wanderführer oder Hilfen brauchen.

Die Elben
Er ist allen Arten von Elben friedlich gesonnen, da deren Kultur ihn anspricht und seine einzigen lebenden Vertrauten diesem Volk angehören.

Die Hobbits
Die Existenz dieses Volkes war ihm lange unbekannt, bis ein Zwerg diese erwähnte.

Orks Zu dieser Gruppe hat er ein gemischtes Verhältnis: Viele Orks bewundert er für ihren Wiederstand gegen die Unterdrückung durch fremde Mächte, zu den Orks, die einem diktatorischen Anführer dienen, hat er aber kein sehr gutes Verhältnis, da diese meist mit den Befehlen einverstanden sind und nicht aus Angst vor Strafe, sondern aus Blutgier morden.

Einheiten Angmars
Seit dem Massaker an seiner Familie hasst er dieses Volk von ganzem Herzen. Sobald er einen Ork oder verfallenen Menschen unter dessen Banner sieht, legt er seine Gelassenheit ab und rennt wild in deren Mitte, um so viele zu morden, wie er kann. Den wenigen Menschen, die Angmar nicht aus Loyalität, sondern aus Furcht vor Strafe dienen, ist er allerdings etwas milder gesonnen.

Menschen Arnors
Am Anfang hielt er ein sehr gutes Verhältnis zu den Menschen (zu denen, die ihn nicht aufgrund seiner Abstammung für verrückt hielten), nachdem er allerdings sah, wie die Menschen Arnors scharenweise zu Angmar überliefen oder sich in Festungen versteckten, mied er sie zunehmend. Zu den wenigen, die Angmars Stoßtruppen und Späher aufhalten wollen, hat er allerdings noch gute Verhältnisse.

Geschichte:

Kindheit
Im Jahre 1957 kam Silthalions Mutter an Rhudaurs Grenze an. Sie war zu diesem Zeitpunkt hochschwanger und suchte ihren Bruder, den einzigen Menschen Mittelerdes, zu dem sie hingehen könnte. Dieser lebte mit seinem Volk in einem Wald an der Grenze zwischen Arthedain und dem Land der Hügelmenschen.
Kurze Zeit später gebar sie Silthalion und verstarb bei der Geburt. Mit ihrem letzten Atemzug bat sie ihren Bruder, ihr Kind aufzuziehen. Dieser sorgte sich viel um Silthalion und brachte ihm schon früh Schwert und Bogentechniken bei. Im Alter von Zehn Jahren war er deshalb schon in beiden Bereichen sehr schlagkräftig. Eineinhalb Jahre später kam ein Elb mit seiner Tochter in den Wald, da beide im Sinn hatten, Mittelerdes Wälder zu erkunden und mehr über Silthalions Stamm herauszufinden. Als Silthalion die beiden sah, verliebte er sich sofort in das Elbenmädchen, was er ihr auch zwei Wochen später gestand. Die beiden trafen sich seit diesem Moment jeden Tag, waren aber beide auf Geheimhaltung erpicht, da Mirfiniel Angst hatte, dass ihr Vater ihr die Beziehung verbieten würde, da Silthalion kein Elb war. Nach zwei Monaten erfuhr er jedoch trotzdem von der Beziehung und wollte deshalb mit seiner Tochter sofort weiterziehen.

Widerwillig folgte sie ihm und verließ das Waldreich. Gerade, als sie die Grenze des Waldes erreichten, erschienen mehrere Orks, die die beiden umkreisten. Unbewaffnet hätten die beiden keine Chancen gegen die Gruppe gehabt, doch Silthalion, der beiden im Schatten gefolgt war, lenkte ein paar Orks aus der Gruppe ab, indem er einen Pfeil in die Luft schoss. Viele Orks verharrten auf der Stelle und versuchten, auszumachen, woher der Pfeil gekommen war, und diese Chance nutzte Silthalion: Er schoss mehrere Pfeile in die Orkgruppe, einer nach dem anderen fiel tot um, bis der Platz vorübergehend von Orks geräumt war. Mirfiniels Vater erkannte darauf, dass Mirfiniel für Silthalion sehr wichtig sein musste, weshalb er doch noch in den Wäldern blieb. Die darauf folgenden Tage waren die schönsten in Silthalions Leben, nichts schien ihn aufhalte zu können: Mirfiniel zuliebe erlernte er die Elbische Sprache, er lernte die Natur besser kennen und war komplett sorgenfrei. Dies sollte sich 1772 aber gewaltig ändern: Ein gewaltiger Hornstoß erschütterte den Wald. Während die Menschen außerhalb des Waldes panisch umherrannten, weil sie das Horn Angmars vernahmen, schienen die Waldbewohner verwirrt. Kurze Zeit später kamen wilde Menschen ins Dorf gerannt und griffen die Dorfbewohner an. Sich tapfer mit Pflug und Beil zur Wehr setzend, waren sie doch bei weiten zu schwach, die kriegserfahrenen Recken zu besiegen, selbst unzählige Pfeilhagel der Waldmenschen waren zu schwach, um den Ansturm zu stoppen. Nachdem das Dorf genommen war, rannten die Menschen zum Wald und gingen auf die Bogenschützen des Waldes los. Ihre Pfeile mit ihren gewaltigen Rundschilden blockend, kamen sie immer näher an den Saum des Waldes. Silthalions Onkel befahl ihm, mit Mirfiniel zu fliehen, solange sie noch konnten, doch der Anführer und drei seiner Männer versperrten ihnen den Weg. Das Schwert greifend, das Mirfiniels Vater ihm geschenkt hatte, ging er auf die Wilden los und focht gegen sie. Gegen die Übermacht wankend, wusste er, dass er nicht mehr lange standhalten können würde, doch sein Onkel rannte aus dem Schlachtengetümmel und erschoss die Wächter mit seinen letzten Pfeilen. Während Silthalion ihm dafür mit einem Handzeichen danken wollte, durchbohrte ihn ein Speer von hinten und er fiel zu Boden. Darüber unglaublich sauer, stieß Silthalion einen Frustschrei aus und rannte den Anführer der Hügelmenschen um. Sein Schwert über seine Kehle haltend, war er kurz davor, ihm den Gnadenstoß zu geben. Doch er zögerte, sollte er ihn wirklich töten?
Während er unentschlossen über ihm stand, merkte der Hügelmensch die Unentschlossenheit und schnitt mit seinem versteckten Messer über die Brust von Silthalion. Ihm wurde schwarz vor Augen und er war kurz davor, ohnmächtig zu werden, doch im letzten Moment stieß er sein Schwert in die Kehle des Gegners und keuchte: „Lauf Mirfiniel, noch ist die Straße frei und der Weg geschützt!“   

Das Leben nach der Schlacht
Silthalion wurde schwarz vor Augen und er fiel von Schmerzen erfüllt auf den Boden. In seinen Gedanken sank er immer weiter in einen endlosen Schatten, der ihn umgab. Doch der Schatten legte sich wieder und Silthalion sah nur noch weiß. Im ersten Moment fragte er sich, ob er im Paradies sei, doch ein Blick auf den Boden verriet ihm, dass er sich auf einem Berg befand. Zuerst war er ratlos: „Aber das Schwert an meiner Brust-wie konnte ich das überleben“, sprach er vor sich hin, doch im nächsten Moment packte ihn eisige Kälte: „Mirfiniel, wo ist sie; hoffentlich konnte sie unbeschadet fliehen“.
Ohne weiter nachzudenken griff er sich seinen Bogen und sein Schwert und rannte das Gebirge runter, bis er am Fuße den Wald betrat. Zuerst fand er nichts, doch dann sah er die Leichen der drei Hügelmenschen, die ihn aufgehalten hatten und weiter weg lagen die Opfer der weiteren Schlacht; Hügelmenschen und Orks lagen haufenweise vor einer lang gezogener Reihe Waldmenschen, aus deren Körpern dutzende Pfeile herausragten. Nicht wenigen fehlte der Kopf und viele Körper waren mit einem dunklem Symbol versehen: Der Eisenkrone. Als er die Leichen durchsah, sah er am Übergang des Dorfes zum Wald einen Körper liegen, um den sich Schlingen als natürliches Grabmahl gewickelt hatten und auf den das Mondlicht schien. Als er sich vor dem anmutigen Grabmahl verneigen wollte, sah er einen kurzen Augenblick zwischen den Ranken in das Gesicht des Getöteten und er erkannte einwandfrei Mirfiniels Vater, aus dessen Gesicht ein Schwarzer Pfeil ragte. Silthalion fasste durch die Ranken, un den Pfeil herauszuziehen, doch er splitterte und Silthalion hielt nur noch den Schaft in der Hand. Vorsichtig packte er ihn in seine Manteltasche: „An diesen Pfeil werde ich mich noch lange erinnern, sobald ich das Wappen auf ihm jemals wieder sehe, werde ich den Träger töten und Rache nehmen; von nun an werde ich jedes Jahr hierher zurückkehren und diesen Eid erneuern!“ Nach diesem Schwur sah er sich weiter in dem Dorf um und am Dorfrand fand er schließlich einen goldenen Elbenring. Silthalion verzweifelte: Dieser Ring gehörte zweifelsohne Mirfiniel, und die Fußabdrücke in seiner Nähe waren zu schwer für sie, weshalb es nur eine logische Folgerung gab: Mirfiniel wurde von den Angreifern verschleppt. Von Trauer erfüllt verfolgte er die schwere Spur, wochenlang rannte er wie ein Verrückter der Spur hinterher, doch in den mittlerweile verschneiten Ettenöden verlor er die Spur, da Schneefall alles verwischt hatte. Verzweifelt wollte er schon umkehren, als er ein lautes Brüllen hörte. Langsam pirschte er sich zum Gebiet des Brüllens und als er dort stand, sah er eine junge Bärin, die in einem großen Netz gefangen war, ihr Fell war halb abgerissen und mit merkwürdigen Zeichen „verziert“ und ihre Beine waren von einem Schwerthieb schwer angeschlagen. Langsam ging er zu der Bärin hin, er wusste ganz genau, dass diese Tiere sehr stark sein konnten, doch so hilflos konnte er das Tier nicht lassen. Er schnitt das Netz mit seinem Schwert durch und sprach zur Bärin in der Tiersprache, die ihm schon angeboren war: „Sei gegrüßt, ich bin Silthalion und bin hier, um dich zu retten, kannst du dich selbst fortbewegen?“ Als Antwort kam ein leises Fiepen, was Silthalion als „Nein“ erkannte. Er überlegte einen Moment und baute aus Holzblöcken eine Trage, auf der er die Bärin ziehen konnte. „Im Süden von hier ist ein kleines Waldstück, dort kann ich dich behandeln“, sprach er zu ihr. Der Weg dorthin erwies sich als einfacher als erwartet und sie erreichten den Wald noch am selben Abend. Die kurzen Einweisungen in Kräuterkunde lagen bestimmt schon zwei Jahre zurück, doch Silthalion konnte sich noch haargenau daran erinnern. Mit Binden und Heilkräutern verband er der Bärin die Beine, sodass sie schon fast wieder stehen konnte. „Ich danke dir, Herr, du hast mir mein Leben gerettet, bitte gestatte mir, dir zu folgen“, sagte die Bärin darauf. Siltharion nahm das zu gerne an: „Gerne gestatte ich dies, eine Gefährtin wollte ich schon immer haben. Hättest du was dagegen, wenn ich dich Estella nenne?“ Die Bärin hatte nichts dagegen und gemeinsam bestanden beide viele Abenteuer: Sie kamen im ganzen Norden westlich des Nebelgebirges herum und vertrieben viele Hügelmenschen aus ihren Außenposten. Als sie eines Tages wieder Hügelmenschen vor der Sammelung für einen Angriff aufhalten wollten und sie sie schon versprengt hatten, stand Silthalion wie damals vor dem am Boden liegenden Hauptmann und erneut brachte er es sich nicht über sich, ihn zu töten,  doch diesmal griff dieser nicht heimtückisch an, sondern begann zu reden: „Hört mir zu, Herr! Ich diene ihm nicht freiwillig, die Eisenkrone und mein ehemaliger Hauptmann hat meine Familie eingesperrt und zwingen sie zur Arbeit, falls ich mich ihm verweigere, lässt er sie grausam umbringen. Wenn ihr ihn eines Tages niederwerft, bitte befreit eine Frau namens „Tara“, sagt ihr, dass ich sie lie...“, die letzten Worte kamen nicht über seine Lippen, denn ein Pfeil traf ihn im Hals, einer der anderen Hügelmenschen, der Angmar anscheinend freiwillig diente, hatte ihn erschossen. Estella handelte blitzschnell: Sie warf den Schurken zu Boden und biss ihm die Kehle durch.   
Seit diesem Tag hasst Silthalion Angmar noch viel mehr und sein Hass auf die Hügelmenschen war teilweise verraucht. Doch in späteren Abenteuern errkannte er, dass ein Geroßteil der Hügelmenschen Angmar tatsächlich aus völlig freiem Antrieb diente. Er wanderte seitdem auch viel umher und half jedem Volk, das Angmar nicht unterstützt, bei Reisen oder Problemen, wofür er meist fürstlich belohnt wurde. Von Zwergen erhielt er zum Beispiel Wurfmesser, Elben und Menschen gaben ihm neue Pfeile und als er eines Tages Elben vom Düsterwald nach Bruchtal half, versprachen sie ihm ein „außergewöhnliches Geschenk“, sobald sie zu Hause seien. Dieses „Geschenk“ kam auch vier Tage, nachdem die Elben Bruchtal verlassen hatten: Ein junger Rabe fand sich in einem Waldstück. Als er Silthalion erblickte, setzte sich ihm auf die Schulter und krähte. Seitdem ist er oft an seiner Seite zu sehen, auch wenn er oft erkundet und Nachrichten überbringt. Silthalion taufte ihn auf den Namen Mornar. Seit sich Angmar zum offenen Krieg gerüstet hatte, gab es für Silthanion wenig Aufträge, weshalb er oft zu seiner alten Heimat zurückkehrte und da nach weiteren Hinweisen suchte. Da er aber nur wenige fand, ging er oft nach Bruchtal, wo er dank des Elbenringes seiner Freundin und seines Elbenschwertes freundlich begrüßt wurde. Dort blieb er aber meist in der Bibliothek, um mehr über Angmar zu lernen, da er hoffte, in alten Daten mehr über Kampf- und Wohnweise zu erfahren. Dies blieben aber Ausnahmen des häuslichen Wohnens, da er durch die vielen Jahre eins mit der Natur wurde und große Bauten ihn eher abschrecken.
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Re: Charaktere des Lichts
« Antwort #4 am: 6. Feb 2008, 22:48 »
Thorongil03

Name:Aiwendil

Alter:83

Abstammung:Mensch(Numenor)

Größe:2,05

Aussehen: groß gewachsen, rabenschwarzes Haar, Vollbart, narbiges Gesicht, blaue Augen

Familienstand:ledig

Ausrüstung: meisterhaft gearbeiteter Eibenbogen; langes Messer; moosgrüner Umhang; leichter, erdtönerner Lederharnisch; Waffenrock aus Leder; dicke, braune Stiefel

Begleiter: Der Falke Alagas, der Wolf Rácaruro

Stärken: extrem scharfe Sinne, lautlose Bewegungen, große Geschicklichkeit

Schwächen: Misstrauen gegenüber jedem Menschen, Verschwiegenheit

Fähigkeiten: Perfekter Umgang mit Heilkräutern, aber auch begabt im Giftmischen

Geschichte:

Kindheit: Aiwendil wuchs in Fornost auf, als Sohn einer Weberin und eines Waffenschmiedes. Schon als kleines Kind trieb er sich gerne in der Natur herum, trotz der ständigen Besorgnis der Eltern über die Gefahren. Sie verboten es ihm, doch er schlich sich heimlich hinaus, und seine Mutter merkte es nicht. Der Vater kam zwar hinter seine Lausbubenstreiche, doch er war auf das Talent seines Sohnes sich heimlich zu bewegen eher stolz, und verriet nichts. Damit auch er selbst etwas beruhigt war schenkte er seinem Sohn ein langes, verziertes Messer, das für den kleinen Jungen wie ein Kurzschwert war, und lehrte den Kleinen wie man damit umging.

Erwachsenenalter: Aiwendil†™s Familie zog nach dessen 18ten Geburtstag zu einem befestigten Stützpunkt an der Grenze. Aiwendil verlobte sich dort mit einer jungen Frau namens Vania. Eines Tages stürmte eine Gruppe plündernder Hügelmenschen aus Rhudaur das Lager. Aiwendils Eltern und Vania wurden von dem Anführer getötet. Aiwendil erschlug den Mörder und kämpfte zusammen mit den anderen Wachen bis der letzte Räuber tot war, dann beerdigte er seine Familie und zog sich in die Wälder zurück, wollte der Welt für immer den Rücken zukehren. Aiwendil verbarg sich in einer geschützten Höhle hinter einem Wasserfall. Während des Tages wanderte er durch die Wälder und studierte die Tiere. Er schwor keinen Fuß mehr aus „seinem“ Wald zu setzen, denn die Bäume waren das einzige auf dieser Welt das ihm noch Trost spenden konnte, das wusste er. Die Jahre vergingen, und Aiwendil passte sich vollends seiner Umgebung an. Er ernährte sich von Beeren und Früchten, Kräutern. Für den Winter legte er sich kleine Lager an mit gesammelten Nüssen oder jagte Kleintiere. Er kletterte auf Bäume und setzte sich in eine Astgabel, um bis zum Abend nur still dazusitzen, den Geräuschen des Waldes zu lauschen und seinen Bewohnern zuzusehen. Der Dunedain verlor jegliches Zeitgefühl, die Einsamkeit in den Wäldern machte ihn zu einem schweigenden Waldbewohner. Er freundete sich mit einem Falken an, den er regelmäßig fütterte und ihn so zähmte. Er nannte ihn Alagas, den Sturmwind, und der Vogel wurde zu seinem ständigen Begleiter. Seinen 2. Gefährten fand Aiwendil in der Gestalt eines verstoßenen Babywolfes. Obwohl Wölfe immer als böse angesehen waren, so spürte Aiwendil doch Mitleid, und er zog das hilflose Fellbündel auf. Belohnt wurde er mit einem treuen und schlauen Freund, den er Rácaruro nannte.
Als in den folgenden Jahren immer öfter Orks und andere Kreaturen in seinen Wald einfielen begann er sie erbarmungslos und lautlos zu jagen. Alagas spürte sie schnell auf, kehrte zu Aiwendil zurück und deutete ihm die Richtung. Keiner von Aiwendil†™s Gegnern hörte vor seinem Tode mehr als das kurze, leise Pfeifen des tödlichen Pfeils.. Aiwendil streifte durch den Wald und schützte ihn vor Eindringlingen.
Das einzige Erlebnis das ihn wieder kurz mit den Menschen in Kontakt brachte war die Entdeckung eines Trupps Soldaten die vor brüllenden Hügelmenschen flohen. Alter Hass keimte auf und Aiwendil tötete jeden einzelnen der Wilden mit einem Schuss durch den Hals. Die Krieger aus Arthedain begannen ihren Retter zu suchen, doch dieser wolle nichts mit ihnen zu tun haben und versteckte sich in seiner Höhle. Nach einiger Zeit zogen die Männer wieder ab.
In den letzten Tagen verhielten sich die Tiere des Waldes seltsam und schreckhaft, besonders die Vögel wenn sie von weit her wieder in ihre Nester zurückkehrten, als ob etwas Böses in der Ferne heraufziehen würde. Aiwendils jahrelanges Beobachten ermöglichte es ihm sofort zu begreifen was geschah. Schweren Herzens und nach langem Überlegen packte er seine Sachen zusammen und machte sich zusammen mit Alagas und Rácaruro auf den Weg in Richtung Fornost, um ein letztes Mal seinen nunmehr beinahe fremden Brüdern beizustehen, gegen den Sturm, der heraufzog.

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Re: Charaktere des Lichts
« Antwort #5 am: 6. Feb 2008, 22:49 »
GilGalad

Name: Tirnion

Rasse: Dunedain

Alter: 62

Größe: 1,97m

Augenfarbe: Braun

Haarfarbe: Schwarz

Waffen: Langschwert von Numenor, Langbogen der Waldläufer und ein Speer

Rüstung: Schwere Stahlrüstung + Schild von Numenor

Besondere Fähigkeiten: Kann Verletzungen zweiten Grades heilen, vollkommen todesmutig, großes Wissen über Heilkräuter

Familienstand: verheiratet, Frau schwanger

Stärken: Wuchtige Hiebe, ein Kampfschrei, der Orks das fürchten lehrt

Schwächen: sehr ungeduldig, Einzelgänger, denkt nicht an sein eigenes Wohl

Geschichte

Kindheit:
Tirnion ist der Sohn eines Wachhauptmanns an der Grenze von Arthedain. Er und seine Familie lebten viele Jahre in einem Dorf nahe der Grenze und ihres Wachturms. Jeden Tag gingen die Krieger von Arnor und die Dunedain-Waldläufer im Dorf ein und aus. All diese Krieger gehörten zur Grenzwache, genau wie Tirnions Vater.

Geschichte:
Als Tirnion 25 Jahre alt war, wurde sein Vater von Orks  der Eisenkrone erschlagen. Nachdem Tirnion die Orks im Zorn getötet hatte, trat er in den Dienst des Königs von Arthedain, um den Herrn der Orks zur Rechenschaft zu ziehen. Oft war Tirnion als Wache von Fornost aktiv, doch auf den Wunsch seiner Mutter wurde er auch von den Waldläufern trainiert, sowohl im Kampf mit Bogen als auch im Umgang mit Heilkräutern. Als er nach 15 Jahren eine Botschaft des Königs zu einem seiner Vasallen bringen sollte, hörte er  eine weibliche Stimme schreien. Als er nachsah, sah er eine elbische Frau, die von Orks attackiert wurde. Ihre Verteidiger waren allesamt erschlagen worden. Tirnion zögerte nicht lange und erschlug alle Orks und bewahrte die Elbin so vor dem sicheren Tod. Von Annaêl, so war der Name der Elbin, erfuhr Tirnion was geschehen war. Die Orks hatten die Gruppe Elben aus dem Hinterhalt attackiert und alle außer ihr getötet, da sie Annaêl nach Angmar bringen sollten. Annaêl veliebte sich nach den gemeinsamen Reisen mit Tirnion in ihn. Unter dem Segen von Elrond und dem König von Arthedain heirateten Tirnion und Annaêl. Jetzt, kurz vor Kriegsbeginn, merkt Tirnion das er noch einige Schlachten und Gemtzel bestehen muss, bevor er und Annaêl glücklich leben können. Für Tirnion heißt es jetzt, schnellstmöglich in den Krieg zu ziehen.
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