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Autor Thema: Heerlager der Zwerge  (Gelesen 4950 mal)

Rabi

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Heerlager der Zwerge
« am: 23. Feb 2009, 22:30 »
Wogrin, Thanderin und Thondin vom Düsterwald


Wogrin und seine Kameraden waren zwischen dem Fluss auf ihrer Rechten und dem Gebirge auf ihrer Linken entlang gegangen, um endlich beim Einsamen Berg, Erebor anzukommen und die Situation dort zu beachten. Schon von der Ferne konnten sie das Klirren von Klingen und Rüstungen hören, die Schreie mancher Zwerge um sich selbst für die Schlacht zu stärken und ihre Furcht vor dem Tod und dem Verlust guter Freunde zu verstecken. Als die drei Zwerge dann endlich, bei Abenddämmerung völlig erschöpft am Erebor ankamen waren sie froh dass es noch nicht zur Schlacht gekommen war uns sie von ihres gleichen mit offenen Armen empfangen wurden. Sie gingen einen leichten Hügel hinab und sahen dort wie sich die Zwerge gepackt mit Waffen zu ihnen wandten und zuerst eine sehr ernste Miene im Gesicht stehen hatten, erst als Thórondin Vater von Thondin der mit Wogrin den ganzen Weg von Lothlórien nach Erebor gegangen, das Wort erhob und mit einem Lachen im Gesicht und einer tiefen, weit hallenden Stimme die gerade erst Angekommenen begrüßte: „Willkommen... Willkommen meine Freunde!“, man konnte gut erkennen wie die Zwergenarmee hinter ihm langsam ihre Lanzen senkte und ihre Gesichter nicht mehr so ernst wirkten wie gerade zuvor: „Mein Sohn, Thondin! Du hast die Schlacht überlebt und bist gekommen in dieser schweren Stunde für Erebor um mit deinem Vater zusammen, Seite an Seite, zu kämpfen!“, der alte Zwerg umarmte seinen Sohn und klopfte ihm ein paar mal auf den Rücken. Wogrin konnte aus der Ferne erkennen, dass Thondin sich noch um einiges mehr freute als der Thorondin der seinen Blick nun bereits auf Wogrin gerichtet hatte und seine Umarmung an seinem Sohn abließ. „Wie lange ist es her...“, er stieß ein lautes Lachen aus und ging sehr langsam auf den weisen Zwerg ihm gegenüber zu und streckte seine Arme ihm entgegen, diese Geste erwiderte Wogrin sofort und streckte seine Arme ebenfalls auf und schritt langsam auf ihn zu. Nun erhob Wogrin sein Wort: „Thorondin, endlich sehen wir uns wieder. Es muss eine Ewigkeit gewesen sein.“, die beiden nahmen sich in den Arm und klopften sich gegenseitig auf den Rücken, nur ein paar Sekunden später ließen sie ihre Umarmung wieder ab und musterten gegenseitig ihr Gesicht. „Du bist alt geworden Wogrin, als ich dich das letzte Mal sah hattest du noch junges, braunes Haar.“, Wogrin erhob seine Hand noch einmal und klopfte ihm auf die Schulter: „Du bist auch nicht jünger geworden mein alter Freund.“, er legte seine Hand wieder von Thorondin herunter und nickte ihm freundlich zu, danach erhob er abermals sein Wort: „Wir können uns gerne nach der Schlacht weiter unterhalten, ich bin gleich wissbegierig wie du, ich möchte auch wissen was du in den Jahren getrieben hast, aber nun ist die falsche Zeit dafür.“, Wogrin brach den Blickkontakt zwischen den ihnen ab und schritt an ihm vorbei durch die Zwergenarmee, ihm hinterher lief sofort der junge Thondin, der wusste, dass er hier nicht mehr viel zu tun hatte. Als letztes kam noch Thanderin, der mit einem einfachen Händeschütteln von Thorondin begrüßt wurde, der sichtlich enttäuscht über Wogrins Verhalten war und deshalb nicht mehr dieselbe Laune wie zuvor hatte.
Die drei Zwerge stellten hinter der aufgestellten Armee ihre Zelte auf, sie waren erschöpft, müde von der langen Wanderung und brauchten noch einen guten, erholsamen Schlaf sowie ein sättigendes, ordentliches Mahl bevor sie wirklich kämpfen konnten und ihre Heimat ordentlich verteidigen konnten.
« Letzte Änderung: 11. Aug 2016, 13:55 von Fine »
RPG: Mainchar - Wogrin, Zwerg

Jekkt

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Re: Die Vorbereitung auf die Schlacht
« Antwort #1 am: 24. Feb 2009, 15:51 »
Reclans Start:

Reclan hatte an diesem Morgen seine Waffen poliert und seine Rüstung angezogen, auch Brianur tat dies, obwohl er schon sehr alt war. Auf dem Weg nach draußen sahen sie keine Wachen, den sie waren alle beim Heer um den Berg und Thal zu verteidigen.
Brianur ist schon alt, er würde den Kampf nicht überleben...
"Brianur, willst du wirklich kämpfen kannst du dich nicht im Berg verschanzen?"
"Nein es ist mir eine ehre den Berg im offenem Kampf zu verteidigen, und das werde ich auch tun ich bin nicht so schwach wie du denkst. Aber nun müssen wir uns trennen, da ich mich um meine Familie kümmern muss geh du zu denn anderen Zwergen."
Die beiden verabschiedeten sich, und Reclan sah den Zwerg in einem der vielen Gänge verschwinden. Als Reclan nach draußen ging fühlte er sich unwohl den er war der einzigste große unter der Menge von Zwergen, doch dann fasste er Fuß und ging weiter, obwohl er immer noch nicht wusste wohin. Bis er schließlich zu einer Gruppe von Zwergen traf, nur einer begrüßte ihn herzlich, es war Wogrin, ein sehr Muskel bepackter Zwerg.
"Hallo, ich heiße Reclan, die Schlacht wird wohl in ein paar Tagen beginnen. Ich war noch nie in einer richtigen Schlacht ihr?"
"Ja, schon oft", antwortete Wogrin.
Das ist gut zu wissen, den ich kenne mich dort nicht wirklich aus. In einem Kampf einen gegen einen bin ich zwar ganz gut doch ich weiß nicht wie man Seite an Seite mit einer Armee kämpft...
"Du bist gut im Kampf, lass mal sehen...ich fordere dich zum Duell heraus..."
« Letzte Änderung: 19. Feb 2016, 08:16 von Fine »
Ieyui Nobomenu Renmiri Yojuyogo Hasatekanae Kutamae

Rabi

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Re: Die Vorbereitung auf die Schlacht
« Antwort #2 am: 24. Feb 2009, 19:59 »
Wogrin grinste den Zwerg ihm gegenüber an, er wusste zwar das heute, kurz vor der Wanderung nach Thal und der dort anstehenden Schlacht, nicht der richtige Zeitpunkt für ein Duell zwischen den zwei war, doch aus irgend einem Grund konnte er der Versuchung einfach nicht widerstehen und musste Reclan zum Duell fordern. Nach diesem guten Schlaf den er über die viel zu kurze Nacht hatte musste er sich zuerst ein wenig Strecken und danach aufwärmen sozusagen, denn er war sich sicher, die großen Worte desjenigen ihm gegenüber waren nur leere Worte und er konnte nicht sehr viel gegen ihn ausrichten.

Wogrin hob langsam seine Hand und ließ sie über seinen Kopf gleiten, dort nahm er seinen hölzernen Griff von seiner gewaltigen, mit Metall veredelten Keule, die er gleich aus seiner Halterung auf seinem Rücken herauszog und nun wartete er nur noch darauf bis der junge Elb seine Axt fertig geschliffen hatte und sich bereit gemacht hatte auf den Kampf. Als Reclan seine Axt fertig geschärft hatte, stand den beiden nichts mehr im Weg, ihr kleines Duell zu bewältigen, beide wussten sie sollten keine schweren Verletzungen oder sogar den Tod davontragen, deshalb achteten beide darauf dass sie den anderen nicht mit voller Wucht gegen den Schädel oder auf andere Stellen schlugen. Wogrin grinste Reclan noch einmal freundlich an, bis sich sein Gesichtsausdruck ins bösartige änderte und er mit seiner gewaltigen Keule zum Schlag ausholte, der junge Elb, der noch nicht sehr viel Kampferfahrung hatte, hielt seine Axt mit beiden Händen fest und blockte die mächtige Keule mit dem Griff seiner Axt. Reclan drückte seine Zähne fest zusammen und zeigte sie seinem Gegner vorbildlich. Doch Wogrin ließ sich dies nicht anmerken und drückte so fest er konnte auf den Griff der zwergischen Axt. „Du wirst nicht lange standhalten können, ich merke, du hast Angst... Angst mich zu verletzen, Angst einen großen Krieger zu erlegen. Oder weißt du nur, dass du nicht gewinnen kannst, du zu schwach bist für mich, und keine Chance haben wirst.“, Wogrin ließ nach und sprang einen Meter zurück , danach ging er noch einige Meter von ihm weg und blickte ihn zornig an. „Spricht mit mir! Hast du Angst vor mir! Hast du Angst vor dem Tod! Oder einfach nur Angst vor der Schlacht!“, seine Worte hallten in ganz Erebor wieder, sämtliche zwergische Blicke waren auf sie gewandert und beobachteten ihre Schlacht. Thorondin tat auch nichts gegen den kleinen Kampf, er sah den beiden einfach zu und wartete auf den Ausgang des Duelles, denn er kannte seinen alten Freund Wogrin, er würde nie, ohne irgendeinen speziellen Grund einen seiner Sorte, einen Zwerg, Verletzen und sowieso nicht zur Strecke bringen. Nach ein paar Minuten reichte es Wogrin er hatte keine Lust mehr zu warten, der junge Elb hatte anscheinend keine passende Antwort, er war erstaunt über Wogrin, wie viel er über seine Gedanken sein Verhalten wusste, wahrscheinlich weil er ein alter weiser Zwerg war und selbst einmal in dieser Situation war, weil er viel erlebt hatte und genau wusste wie man sich in seinem alter fühlte wenn ein alter, bei weitem stärkerer Zwerg vor der ersten, großen und zugleich einer der wichtigsten Schlachten überhaupt stand. Wogrin griff erneut an, und ließ mit beiden Armen und seiner Angst über dem Kopf auf Reclan zu und war bereit für einen mächtigen Schlag, noch bevor der alte Zwerg bei ihm angekommen war, hielt er seine Angst noch einmal gleich in die Luft wie zuvor, Wogrin jedoch änderte seine Strategie und schlug nicht von oben zu, sondern ließ seinen Griff mit der linken Hand los, drehte seinen gesamten Arm nach hinten und wirbelte seine Keule unter seinem Becken direkt von unten auf Reclans Griff. Der junge Elb konnte seine Axt nicht mehr halten und sie flog ein paar Meter in die Luft, anscheinend war sein einziger Gedanke ob seine Waffe überhaupt noch heil war nach diesem enorm kräftigen Schlag. Reclan musste ein paar Schritte zurück gehen, die Wucht des Schlages hatte ihn erstarren lassen und er blickte Wogrin wie versteinert an. „Ich dachte du bist gut im Duell, doch anscheinend hast du noch nie um Leben und Tod gekämpft, du weißt nicht auf was du dich hier einlässt, du darfst keine Angst, kein Mitleid und vor allem keine Gnade walten lassen. Am Schlachtfeld, bei den hunderten, wenn nicht tausenden von Orks musst du gnadenlos und brutal sein, sie alle abmetzeln als wären sie nichts anders als wertloses Ungeziefer.“, Wogrin ging auf Reclan zu und packte ihn mit seiner linken, freien Hand an seinem Kragen und drückte ihn auf die steinerne Wand die nun nur noch wenige Zentimeter hinter ihm gewesen war. „Verstehst du es nicht, du wirst sterben wenn du nicht gnadenlos bist. Du hättest mich attackieren sollen, du hättest versuchen sollen mich zu besiegen, wenn nicht sogar zu töten! Auch wenn ich einer von deiner Sorte bin, du darfst keine Gnade walten lassen.“, Wogrin drückte dem Elben mit geballter Faust genau in seinen Magen, er konnte in seinem Gesicht richtig erkennen wie ihm schlecht wurde doch er ignorierte jegliche Geste dass Wogrin ihn endlich in Frieden lassen sollte. "Ich hoffe du wirst den Kampf überleben, ich danke dir dass du gekommen bist um meine Heimat zu verteidigen auch wenn du wahrscheinlich nur auf Befehl Elronds gekommen bist um Buße zu tun, weil die Zwerge bereits eure Heimat geschützt haben.", der alte Zwerg ließ seine Faust aus der Magengegend von Reclan heraus und drehte sich, ohne dem Elben noch eines Blickes zu würdigen um und ging seiner Zwergengruppe entgegen.
« Letzte Änderung: 24. Feb 2009, 21:23 von Rabi »
RPG: Mainchar - Wogrin, Zwerg

Jekkt

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Re: Die Vorbereitung auf die Schlacht
« Antwort #3 am: 25. Feb 2009, 14:17 »
Reclan war zwar frustriert, dennoch konnte er optimistisch sein, denn dieser Zwerg ist wohl sehr stark. Trotzdem wusste der Zwerg nicht wovon er redete...

Pah, er weiß nicht was er sagt. Zwar habe ich schon von Elrond gehört, trotzdem komme ich nicht aus Bruchtal und habe ihn nie getroffen. Dieser Zwerg soll sehen wie ich meine Heimat verteidige...

Reclan sammelte seine Axt auf sie war zerbrochen als sie gegen einen Stein geschleudert wurde.
"Na toll nun kann ich zum Waffenlager gehen.."
Ein sehr kleiner Zwerg, und zwar für deren Verhältnisse, kam aus dem Zelt.
"Hallo Elb was kann ich für dich tun?"
"Meine Waffe ist bei einem Übungkampf zerstört worden und ich habe keine zeit sie reparieren zu lassen ich brauche einen neue."
"Hmm ich kann mit ein paar guten Äxten dienen...folge mir."
Beide betraten das Zelt es war relativ leer da das Heer ausgerüstet war und fast alle Waffen verbraucht waren. Der Zwerg ging zu einer Kiste und öffnete das Schloss.
"Hier, probiere diese Axt mal sie hat einen langen griff und ist zweischneidig, eigentlich gar nicht für Zwerge gedacht aber du müsstest sie führen können."
Reclan nahm die Axt in die Hand und lies sie zwei mal wirbeln.Die Waffe war erstaunlich leicht so dass er sie sogar mit einem Arm führen konnte.
"Wie ich sehe gefällt sie dir, nun ich würde sagen ein Schild wäre auch gut für dich, ich suche mal.
Während der Zwerg in mehreren Kisten wühlte schaute Reclan sich um, in einem Korb sah er mehrere Messer liegen, gut geschärft. Dann kam auch der Zwerg mit einem kleinen Holzschild wieder.
"Hier den bindet man sich an den Arm um gleichzeitig die Axt zu führen"
Auch diesen Gegenstand mochte Reclan den er schütze seinen Arm behinderte ihn aber nicht mit mit voller Wucht zu schlagen.
"Danke, ich habe noch eine Frage, sind diese Dolche da verkäuflich, sie sehen sehr interessant aus.."
"Nun eigentlich werden sie kaum benutzt aber wenn ihr einen wollt..."
Reclan ging mit einem ganzen Beutel von Messern aus dem Zelt zum Übungsplatz. Auch  ein paar Menschen aus Thal waren da, die auf Zielscheiben schiessen. Reclan suchte sich eine freie und wollte ausprobieren wie gut er treffen konnte. Aus 15 Meter Abstand zielte er, mit dem Messer in der Hand. Sein erster Wurf war nicht sehr gut, er ging knapp dran vorbei. Reclan dachte sich schon er hätte die Messer umsonst gekauft doch versuchte es nochmal.
Diesmal prallte das Messer mit dem Griff an der Zielscheibe ab.

 Nicht schlecht noch ein paar Versuche dann kann ich es, außerdem glaube ich tut es auch weh wenn jemand von einem Griff am Kopf getroffen wird ...

Er probierte noch einigemale und traf immer mit dem dem spitzen Ende in den Kreis, dieser Kauf hatte sich gelohnt.
Reclan freute sich schon sie an lebenden Objekten auszuprobieren...
Ieyui Nobomenu Renmiri Yojuyogo Hasatekanae Kutamae

Thanderin

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Re: Die Vorbereitung auf die Schlacht
« Antwort #4 am: 25. Feb 2009, 16:07 »
Thanderin hatte den Kampf zwischen Wogrin und dem jungem Elben nicht gerade wohlwollend beobachtet.
Er wusste er würde seinen Freund nicht davon abhalten können zu kämpfen, aber es missfiel ihm, dass man so kurz vor einer entscheidenden Schlacht seine Kräfte so unnötig strapazieren musste.
Wogrin verhält sich sehr überheblich, ich sollte ihn mal darauf hinweisen
Reclan hatte den Kampf soeben verloren und seine Axt war zerstört
Er ging auf ihn zu und klopfte dem Elb auf die Schulter, eine Geste die nicht weiter erläutert werden musste
Dann wandte er sich Wogrin zu
"Du hättest ihn nieder machen müssen!" sagte Thanderin vorwurfsvoll
"Reclan muss den Ernst der Lage begreifen, zögern ist in diesem Fall TÖDLICH!" Wogrin verlieh den letzten Worten Nachdruck indem er seine Keule auf einen Stein nieder, der unter der Wucht des Schlages zerbarst
"Ich weis aber seine Waffe hättest du besser nicht zerstören sollen, vielleicht hatte sie Bedeutung für ihn!"
"Waffen sind Werkzeuge keine Andenken, wenn eine zerstört ist besorgt man sich eine Neue, nicht jeder spricht seiner Waffe so viel Bedeutung zu wie du!"
"Für mich ist meine Waffe mehr als ein Werkzeug. Sie ist ein treuer Begleiter, ich würde sogar so weit gehen und sie als Freund bezeichnen"
Wogrin sah ihn ein bisschen herablasend an und sagte: " Ich bin mir sicher, dass sie dich genauso liebt wie du sie!"
"Deinen Sarakasmus kannst du dir sparen! Ich werde jetzt meine Axt schärfen gehen!"

Rabi

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Re: Die Vorbereitung auf die Schlacht
« Antwort #5 am: 25. Feb 2009, 21:33 »
Wogrin war nach dieser kurzen, aber doch emotionalen Schlacht nicht sehr gut gelaunt, es tat ihm nach der energischen Diskussion mit seinem guten alten Freund Thanderin fast leid dass er ihn so angepöbelt hatte, er wollte sich sogar wieder zurückdrehen und seinem Freund hinterherlaufen um sich bei ihm zu entschuldigen, jedoch wollte er nicht gefährden dass er von den anderen Zwergen als schwach und warmherzig bezeichnet würde. Wogrin nahm seine Keule wieder von dem Felsen und ließ sie über seinen Kopf in die Halterung auf seinem Rücken gleiten, wo sie einen stabilen Halt hatte. Nun machte sich der Zwerg auf zu seinem Freund Thorondin mit dem er ein paar Worte wechseln wollte, er ging an dutzenden von mit Mithrilrüstung besetzten Zwergen mit Lanzen, manche mit Hämmer und andere wieder mit der typischen Axt vorbei, um zu ihm zu gelangen. Als er ihn jedoch schließlich in Sichtweite hatte, konnte er erkennen dass Thorondins Sohn Thondin neben ihm stand und die beiden gerade miteinander sprachen. Wogrin hatte fast all seine Manieren verloren, jetzt wo die Schlacht so kurz vor seiner Heimat stand und er mischte sich einfach in die Diskussion ein. „Thorondin, alter Freund! Nun können wir reden, ich bin bereit für die Schlacht.“, Wogrin klopfte ihm auf die Schulter, jedoch verpuffte seine freundliche Begrüßung durch einen todernsten Blick Thorondins, der anscheinend gerade auch nicht die beste Laune hatte. Wogrin wusste nun wäre es nicht gut wenn er noch weiter versuchen würde mit ihm zu diskutieren, die bessere Möglichkeit wäre einfach sich von ihm zu entfernen, was er schließlich auch tat und er machte sich auf zu den Schleifsteinen um Thanderin aufzusuchen und zwar nicht um sich zu entschuldigen, sondern einfach um mit einem Freund zusammen den Weg nach Thal, für die Verteidigung der Menschen dort zu gehen.


Wogrin und Thanderin nach Thal
« Letzte Änderung: 21. Feb 2016, 10:09 von Fine »
RPG: Mainchar - Wogrin, Zwerg

Karottensaft

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Re: Die Vorbereitung auf die Schlacht
« Antwort #6 am: 25. Feb 2009, 22:43 »
"Aber Vater ich werde kämpfen! Ob du willst oder nicht! Nun steht die Schlacht bevor auf die ich mein ganzes Leben lang gewartet habe und du, du der selbst ein guter Krieger war, willst deinem Sohn verbieten für den Namen seiner Familie zu kämpfen?" schrie Thóndin seinen Vater wutentbrannt an.
"Thorondin, alter Freund! Nun können wir reden, ich bin bereit für die Schlacht." Wogrin trat mit diesen Worten in den Raum.Thóndin erkannte das er nur vorgab fröhlich zu sein. Er spürte das in Wogrin eine Wut brannte. Vielleicht eine Wut auf sich selbst? Vielleicht eine Wut auf sich selbst, weil er Angst hat vor dem Versagen in der Schlacht hat. Angst seinem Namen nicht alle Würde zu verleihen und zu versagen. Thóndin kann viel in Gestik und Mimik hineininterpretieren. Doch er merkte das er vom Thema abwich. Wogin war wärend dessen schon wieder verschwunden. "Sohn, du hast Recht. Ich habe nur so eine Angst mein eigen Fleisch und Blut, meinen Sohn, meinen Erben zu verlieren. Doch bevor du in die Schlacht ziehen wirst sollst du von mir wissen das ich hinter dir stehe. Du sollst mein Mithrilhemd bekommen. Als Kind hast du es immer bestaunt und ich habe dir versprochen das auch du es einst tragen wirst. Es ist ein Offiziers-Hemd. Achja du kennst das ganze schon". Thorondin erinnerte sich an die Vergangenheit.
"Ich, ich muss gehen. Ich werde mir die Axt schärfen lassen oder lässt du die hauseigenen Schleifsteine nochmal anschmeißen? Dann könnte ich es hier tun." Er hatte ganz vergessen das sein Vater Schmied war und eigentlich die besten Schleifsteine Erebors besitzt...
« Letzte Änderung: 21. Feb 2016, 21:22 von Fine »

Karottensaft

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Re: Die Vorbereitung auf die Schlacht
« Antwort #7 am: 28. Feb 2009, 13:50 »
"Wie neu." sagte sich Thóndin mit viel Stolz auf seinen Vater, nachdem er ihm seine Äxe geschliffen hatte, und sie ihm überreichte. "Ich glaube polieren kann ich sie selbst. Und mein Bart, wie sieht der denn aus" Er wusste das sein Bart schon die ganze Zeit verwuschelt war doch es hatte ihn seltsamerweise nicht gestört. Er wollte lediglich seinem Vater zeigen das er die Familientraditionen noch im Kopf hatte.

Der Tag endete ohne weitere zu erwähnende Ereignisse.

Am nächsten Tag, der igendwie düsterer zu sein schien als der vorherige, machte sich Thóndin auf um Wogrin und Thanderin zu suchen.
"Entschuldigung, haben sie einen älteren Zwerg gesehen? Er trägt eine fette Keule auf seinem Rücken. Er ist ca. 1,5m groß." Diese Frage sollte er noch einige male stellen bevor er ein einigermaßen gebrauchbare Antwort bekam. "Richtung Übungsplatz." lautete diese. Es war inzwischen Mittag und er hatte Hunger. "Jetzt eine schöne Wildkeule" dachte er und sabberte sich dabei fast auf sein älteres, schon das komplett ausgebleichtes Hemd. Fest entschlossen sich nun eine Wildschwein-Keule zu kaufen machte er sich auf den Weg zum Markt.
Dort angekommen fragte er sicherheitshalber nocheinmal nach Wogrin und Thanderin. "Wogin sagtest du? Ja ich kenne ihn und er hat sich allem Anschein nach auf dem Übungsplatz mit einem Elb geschlagen" gab der Unbekannte zur Antwort.
"Naja egal, ich hätte gerne eine Wildschwein-Keule. Bitte entwas dunkler."
Nachdem er bestellt, bekommen, entgegengenommen und verzehrt hat, machte er sich sofort auf den Weg zum Übungsplatz, wo ihm Thanderin, Wogrin und einen Elb ins Auge sprang ...


Thóndin nach Thal
« Letzte Änderung: 21. Feb 2016, 21:22 von Fine »

Jekkt

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Re: Die Vorbereitung auf die Schlacht
« Antwort #8 am: 4. Mär 2009, 17:05 »
Thal ist nicht weit vom Erebor, dennoch kam es Reclan vor als wäre es Tage entfernt. Er wird Menschen umbringen müssen und er zweifelte ob er dazu bereit war. Dennoch wollte er seinen Beitrag zur Verteidigung leisten nun wusste er auch wie Brianur sich fühlen musste. Reclan hatte keine Zeit daran zu denken, alle seine Gedanken waren nur über Krieg. Warum er entsteht weshalb sich 2 fremde Völker bekämpfen, ob es nie  Frieden geben? Er wusste noch nicht einmal warum die Ostlinge überhaupt kämpfen oder wie sie aussehen, wie sie vom Charakter sind doch er sollte nicht zu viel darüber nachdenken, den wie Wogrin ihn gesagt hatte sollte er keine Gnade zeigen...

Er zog mit einem Bataillon Zwerge vom Erebor zur Stadt, viele von ihnen hatten schon mehrere Schlachten hinter sich und eine Familie hatten sie auch. Reclan ging nicht der Gedanke aus dem Kopf das es sinnlose Gewalt ist, doch es wird dazu kommen und viele  werden erschlagen ...

"Na wohl in Gedanken?", fragte ein Zwerg.
"Ja, ich mache mir Sorgen."
"Keine Angst, die Kämpfer des Erebors sind stark, und wir brennen darauf es den Ostlingen zu zeigen."

Reclan war erstaunt wie gelassen der Zwerg war, vielleicht würde er umkommen aber dies war ihm egal, dieser wollte nur kämpfen. Nach dem kurzen aber mühsamen Marsch , da sie bewaffnet waren und schwere Rüstungen an hatten traf Reclan und das Battalion in Thal ein.


Reclan nach Thal
« Letzte Änderung: 19. Feb 2016, 08:20 von Fine »
Ieyui Nobomenu Renmiri Yojuyogo Hasatekanae Kutamae

Bombadil, Tom

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Re: Die Vorbereitung auf die Schlacht
« Antwort #9 am: 28. Apr 2009, 21:39 »
Narsíms Start:

Nur nichts vergessen!
Nársim war angespannt; die Ostlinge mussten bald angekommen sein.
Schild, Schwert... Er hatte alles dabei. Er hielt noch einmal inne. "Eine ewige Zeit ist es her... er... er hat mich damals verraten...", murmelte er,"doch jetzt..." Er konnte immer noch nicht fassen, das die Zeit seiner Rache gekommen war. 1370 Ostlinge oder Júrin, das war die Rechnung, die zu begleichen er, die das Schwert seines ehemaligen Freundes schon so lange begert hatte. Er machte einen Schritt vorwärts, einen Schritt aus der Tür der Schmiede heraus. Er rezitierte noch einmal die Worte in der Sprache der Ostlinge; er hatte sie von Reisenden zum Teil gelernt. Diese Worte, so hoffte er, würde zusammen mit der richtigen Betonung und seiner üblichen Wortgewandheit für Verwirrung sorgen sollten. Ob es klappen würde, wussten nur die Götter, oder wer auch immer, aber bisher hatte er noch jeden dummen mit seinen Worten getroffen, und für inteligent hielt er Júrins neue Freunde, wie er sie nannte nicht.
Ein paar Schädel auf dieser Welt sind noch in zu gutem Zustand! sagte er zu sich.
Und mit diesem Gedanken machte er sich so schnell es seine schwache Laufkondition zuließ nach Thal auf. Dort müsste es noch andere Zwerge geben, die sich über die Verteidigung schon Gedanken gemacht haben, so dachte er auf seine leicht ironische Art und ließ den Erebor hinter sich.


Nársim nach Thal - In der Stadt
« Letzte Änderung: 21. Feb 2016, 16:07 von Fine »
Der (selbsternannte) Meister von Wald, Wasser und Berg!