Zum tänzelnden Pony > Herr der Ringe
Der Hobbit - Die Schlacht der fünf Heere
Thorondor the Eagle:
Gerade gesehen... gerade bitter enttäuscht. Ich dachte mir eigentlich nicht, dass der dritte Teil schlechter sein kann als der zweite aber dem war leider so.
Mir kommt es so vor, als hätte PJ eine kurze Inhaltsangabe des Hobbits gelesen und dann einfach den Rest dazugedichtet. Es ist leider weit, weit, weit entfernt vom Original. Im ersten Teil gefiel mir, dass sie Tatsachen aus Tolkiens Feder ergänzt haben, wie zB. den weißen Rat... Aber leider benutzt PJ immer wieder Dinge, Kreaturen oder Geschichten aus Tolkiens Universum, reißt sie komplett aus dem Zusammenhang und gibt ein vollkommen falsches Bild wieder (siehe die Würmer unter dem Berg - Tolkien bezeichnete sie ja als namenlose Wesen, aber keinesfalls hätten sie den Orks geholfen).
Die Aussage Thranduils über Aragorn ist ja mehr als peinlich. Gut, dass Legolas nur 60 Jahre braucht um ihn zu finden...
Und Galadriel war immer eine meiner Lieblingscharaktere, aber seit dem letzten Teil habe ich nur noch ein Bild vor Augen: (Vorsicht! Nicht jugendfrei)
Fazit: Wer sich bei Tolkien nicht auskennt, findet sicher den gewünschten Unterhaltungsfaktor in diesem Film. Für jeden, der auch nur ein bisschen Ahnung von der fabelhaften Welt Tolkiens hat, wird wohl bitter enttäuscht sein.
lg Th.E.
Der Dunkle König:
Mit der Meinung stehst du nicht alleine da, mir ging es genau so.
Die Würmer sollten übrigens nicht die Namenlosen Wesen darstellen, die Gandalf in "Die zwei Türme" erwähnt, sondern die Werwürmer, das heißt irgendwelche Kreaturen, die mal im Zusammenhang mit Hobbit-Märchen genannt werden und nach deren Mythologie weit im Osten leben sollen.
Galadriels Auftritt hat mich im Kino auch ziemlich verstört. Die Szene in Dol Guldur fand ich überhaupt sehr schwach, die Leute haben ein bisschen gegen die Nazgul gekämpft, dann wurde Sauron verjagt. Ich hatte mir ja etwas mehr erhofft.
Sanalf 2:
Obwohl ich deiner Kritik in so ziemlich jedem Punkt zustimme, Thorondor the Eagle, möcht ich doch noch kurz was anmerken:
--- Zitat ---Die Aussage Thranduils über Aragorn ist ja mehr als peinlich. Gut, dass Legolas nur 60 Jahre braucht um ihn zu finden...
--- Ende Zitat ---
Keine Sorge, du bist nicht der Einzige, der diesen Punkt angebracht hat. Natürlich ist die "Einbindung" Aragorns kompletter Hirndünnpfiff, was sollte Legolas mit Aragorn zu dieser Zeit zu schaffen haben wollen?
Aber dass die Suche 60 Jahre gedauert hat, wird ja nirgends deutlich. Es kann sehr gut sein, dass er ihn gefunden hat und sie gemeinsam in den Wäldern was auch immer getrieben haben. Immerhin scheint Aragorn 60 Jahre später beim Rat von Elrond Legolas ja ohne große Vorstellung schon zu kennen. Man denke nur an seine Aussage, Legolas solle es gut sein lassen.
Erkenbrand:
--- Zitat von: Sanalf am 29. Dez 2014, 14:07 ---Immerhin scheint Aragorn 60 Jahre später beim Rat von Elrond Legolas ja ohne große Vorstellung schon zu kennen. Man denke nur an seine Aussage, Legolas solle es gut sein lassen.
--- Ende Zitat ---
Ich kann mir sogar gut vorstellen, dass sich Aragorn und Legolas bereits kannten. Soweit ich weiß, wurde Aragorn aufgetragen Gollum zu suchen und irgendwann wurde dieser von ihm in Düsterwald gefangen genommen. Dann hatte er ja sicher Kontakt mit Thranduil und somit bestimmt auch mit Legolas. :)
Saruman der Bunte:
Nach meinem zweiten Kinobesuch sehe ich den Film deutlich negativer, ich sehe in nun ähnlich wie z.B. Thorondor the Eagle. Das liegt vielleicht dran, dass ich beim ersten Mal mit einem Freund drinnen war, der die Hobbitfilme liebt (obwohl er alle drei HdRs, den Hobbit, sowie große Teile des Silmarillions und der Nachrichten aus Mittelerde gelesen hat). Ich schätze ich wurde etwas von seinem Enthusiuasmus mitgerissen.
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