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Autor Thema: Orphan Black  (Gelesen 1213 mal)

Erzmagier

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Orphan Black
« am: 14. Aug 2014, 01:56 »
Hallo zusammen,

nun komme ich mal wieder zu was, das meiner Meinung nach durchaus von Interesse für einige von euch sien könnte:

Ich bin auf eine Serie gestossen, die ich sogar spannender als Game of Thrones finde (und ich bin da eigentlich ein riesen Fan und der Meinung, dass GoT in vieler Hinsicht absolut neue Massstäbe setzt).
Es handelt sich um die Serie "Orphan Black". Je nach Quelle wird die Serie verschiedenen Genres zugeordnet: Science-Fiction, Mystery, Horror, Drama. Habe gerade die erste Staffel hinter mir. Ich werde hier nichts nennswertes über die Story erzählen, spreche nur über den Anfang der Pilotfolge und anschliessend allgemeines:

Die Protagonistin Sarah ist eine Waise, die mehr schlecht als recht in ihrem Leben steht. Ihre Beziehung zu Victor, einem Drogendealer, gestaltet sich sehr problematisch und sie will neu anfangen.
Dazu stiehlt sie ihm ein Paket Kokain (nicht mehr ganz sicher, könnte auch Heroin oder dergleichen gewesen sein, anyway ist nicht so wichtig) und will es von ihrem Bruder (ebenfalls ein Waise, nicht blutsverwandt) verhökern lassen, damit sie mit ihm und ihrer Tochter Kira, die bei der Adoptivmutter von Sarah untergebracht ist, ein neues Leben beginnen kann. Allerdings scheint der Stoff nicht genug Geld einzubringen. Daraufhin kommen die Ereignisse richtig ins Rollen:
Sarah sieht am Bahnhof eine gut gekleidete Frau, die ihr Zwilling sein könnte. Diese legt nach einem Telefonat mit wässrigen Augen ihre Tasche auf den Boden, zieht ihre Schuhe aus und springt vor den Zug. Nachdem Sarah realisiert hat, was passiert ist, nimmt sie aufgrund ihrer unglücklichen Situation die Tasche an sich und verschwindet.
Offenbar hatte die Selbstmörderin ein relativ vernünftiges Leben und Sarah nimmt ihre Identität an. Kurz darauf stösst sie noch auf eine weitere jedoch noch lebende Person, bei der es sich um einen Zwilling handeln könnte.


Allgemein kann ich sagen, dass Serie im allgemeinen sehr auf dem Boden bleibt mit futuristischen Elementen. Also erwartet keine Raumschiffe, andere Planeten, Laserwaffen oder dergleichen. Das ganze Szenario ist nicht sehr weit von unserer Technologie entfernt.
In meinen Augen ist die grösste Stärke der Serie die Story und die passenden Charaktere. Felix, der schwule Waisen"bruder" von Sarah und Alison (auf die man in der Serie schnell mal trifft) sorgen für viele und gute Lacher [GoT-Vergleich: da war Tyrion dagegen langweilig]. Die Story baut jedoch kontinuierlich eine enorme Spannung auf. Zum einen erfährt die Protagonisten mit der Zeit mehr, jedoch auch verschiedene andere Leute. Mit dem Informationsstand der Charaktere wird eine sehr flüssige Story gewoben. Schaue die Serie auf Englisch, kann zur deutschen Synchroisation daher nichts sagen.


In meinen Augen eine Serie mit einer genialen Story und besserer Spannung als jenste Krimis! Absolute Empfehlung.
Falls jemandes Interesse geweckt wurde wünsche ich viel Vergnügen mit der Serie.

Mit freundlichen Grüssen
Erzmagier
„The optimist proclaims that we live in the best of all possible worlds; and the pessimist fears this is true.“
James Branch Cabell

Telcontar

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Re:Orphan Black
« Antwort #1 am: 17. Aug 2014, 17:12 »
Ja. geniale Serie, besonders Helena. Guckt's auf Englisch, das ist nicht nur besser, besser und hey, besser, sondern auch noch mal interessant, da Tatjana Maslany (female lead) andertahlb deutschsprachige Elternteile hat und das bisschen Deutsch in der Serie zumindest besser als andere Amerikaner (generisches Maskulinum!) hinkriegt.
"Behold, our butter stinketh!— give us therefore, butter that stinketh not."