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Der Sinn des Menschlichen Daseins

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Erzmagier:
Ich fine die Theorie des Fehlers viel interessanter.
Dazu muss man felsenfest davon überzeugt sein, dass Nichts perfekt ist.
Ich habs absichtlich gross geschrieben, es soll nicht alles ausschliessen, sondern etwas eigenes darstellen.
Wir alle und die Welt bestehen keineswegs aus Nichts. Folglich sind wir alle Fehler, die trotzdem nach einer (vlt. beschränkten) Perfektion suchen, obwohl es für uns unmöglich ist, Nichts zu werden. Somit haben wir uns unsere eigene Illusion der Perfektion geschaffen, mit der wir oft einfach alles aus unserer Perspektive des Fehlers als Gutes betrachtetes verbinden. (Das Leben geniessen, das Gewissen durch bestimmte Aktionen beruhigen etc.)
Wir fehler sehen also denn Sinn des Lebens da, diese "falsche" Perfektion zu erreichen.
Doch ein fehler könnte auch verschwinden, genau so wie er enstanden ist.
Wird die Materie, unsere Existenzgrundlage vernichtet, breitet sich die "echte" Perfektion aus.
Irgendwann wird die Materie zerstört, aber bis dahin können wir ruhig dem Sinn des Fehlers, das Anstreben dieser "flaschen" Perfektion,  folgen (oder zu folgen versuchen).
Die genauen Umstände der Zerstörung der Materie werden leider nicht genauer erläutert.

Jarl Hittheshit:
Die Suche nach dem Sinn des Lebens ist glaube ich auch die Suche nach Gott oder einer sonstigen höheren Macht. Aber ein Mensch kann es nicht erfassen, da es höher ist als er. Der Mensch kann sich nur das höchste seines Selbst vorstellen, aber darüber hinaus nichts.
Zum Beispiel die Schönste Insel:
Mensch stellt sich die schönste Insel vor die es geben könnte. Dabei hat er ein mehr oder weniger genaues Bild im Kopf. Da der Mensch aber vonm Menschen erzogen wird, wird der Mensch nie etwas höheres sehen als die schönste Insel. Theoretisch könnte es die schönste Insel geben, die der Mensch sich vorstellt, aber es kann auch noch eine viel schönere Insel geben, bloß der Mensch kann es sich nicht vorstellen, dass es etwas Schöneres als das Schönste gibt, sodass das Schönste, was er sich vorstellt immer das schönste ist für ihn, aber nicht allgemein. Wenn der Mensch sich nun eine noch schönere Insel vorstellt, ist die Schönste nicht mehr schön, was es aber nicht ändert, dass es eine noch schönere gibt, man kann es sich nur niht vorstellen. Außerdem ist sie Sicht immer subjektiv.
Für den Menschen gibt es keinen höheren Sinn, als den, den er sich vorstellt. Vielleicht gibt es einen, aber er kann es sich nicht vorstellen, und wenn der Mensch sich einen neuen/höheren sinn ersinnt, ist dies der höhere Sinn. So wächst der Sinn des Lebens mit dem Menschen, obwohl er letzendlich immer gleich bleibt :P
Das was der Mensch sich also vorstellt ist nur eine Vorstellung von einer Vorstellung.

Das Problem dabei: Das habe ich mir selbst ausgedacht und es ist nur eine Vorstellung, also stelle ich mir vor wie eine Vorstellung eine Vorstellung ist.
Da ich sage, dass es etwas höheres gibt, als ich mir es vorstellen kann, stelle ich mit DOCH gleichzeitig vor, dass es etwas höheres gibt, also ist dies das höchste, da es aber wieder etwas höheres gibt als das höchste was ich mir vorstelle....
und so weiter
also denke ich kann man da nie auf einen Sinn kommen, man kann sich nur niedere, mehr oder weniger sinnvolle oder ehrenhafte Ziele setzen. Ohne Vorstellung gibt es etwas perfekteres als etwas perfektes, so wie der Mensch es nenn und sich vorstellt
(etwas Perfektes ist nur subjektiv im Vergleich etwas, das sind im Sichtfeld des Menschen befindet)

Ulmo:
Für mich ist das Leben eher ein Spiel, jeder muss seinen eigenen Sinn im Leben finden, dadurch ist auch das Ziel von jedem anders.
Für wen solch eine banale Umschreibung für das Ziel des Lebens nicht genügt, sollte sich "Das Ende ist mein Anfang" angucken, ein sehr gelungener Film auf der Grundlage eines Monloges den der Sohn der Hauptaktueres aufgeschrieben hat. Obwohl der Film fast ein purer Monlog ist, hat er mich sehr ergriffen und auch werden "mögliche" Antworten auf den Sinn des Lebens gegeben, was man von diesen hält bleibt jedem selbst überlassen, schön sind sie allemal, außerdem geben sie auch Denkanstöße

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