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Autor Thema: Annúminas  (Gelesen 465 mal)

Melkor.

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Annúminas
« am: 13. Apr 2017, 14:36 »
Ardóneths Gruppe aus Fornost

Ardóneths Gruppe ließ Fornost hinter sich und folgte auf schnellsten Wege der Straße nach Annúminas. Nachdem sie bereits drei Tage fast durchgehend maschiert waren, kamen die Ruinen der ehemaligen Hauptstadt Arnors bereits in Sicht. Ardóneth richtete immer wieder den Blick nach oben; wissend, dass die Bestie hier in der Nähe sein konnte. Ungefähr fünf Meilen vor Annúminas schickte Ardóneth einige Späher los und ließ die restlichen Sternenbundler rasten. Sie warteten ab, aber nachdem die Kundschafter sich nach drei Stunden noch nicht wieder zurückgemeldet hatten wurde Ardóneth immer nervöser und ging unruhig auf und ab. Die restlichen Soldaten genossen jedoch die längere Pause, und so nutzen einige die Chance, den benötigten Schlaf nachzuholen.
"Regt euch!" sagte Ardóneth in einem etwas lauteren Ton als einer der Späher keuchend zurückkehrte. "Wir haben die Bestie gefunden!" rief der Mann atemlos. Ardóneth nickte und die Truppe folgte dem Späher. "Hier in der Nähe flog sie vorbei," berichtete der Späher als näher und näher an die Stadt herankamen. Vorsichtshalber ließ Ardóneth die Pfeile bereits auf die Sehnen der Bögen legen und ging vorsichtig vorwärts. Während sie sich langsam vorwärts pirschten fielen Ardóneth ein Haufen abgeknickter Baumkronen und sogar umgestürtzte Bäume auf. Auf einer drei Meter hohen Klippe blieb er stehen und erblickte schließlich den leblosen Kadaver der Bestie.
"Scheinbar ist sie abgestürzt," sagte Elrádan, der dazugetreten war. Ardóneth hielt inne und befahl der restlichen Gruppe, stehen zu bleiben. Gefolgt von Elrádan, Fulthien und Fórtorg stieg er vorsichtig die Klippe hinunter, um sich zu vergewissern, dass die Bestie nicht etwa noch ein Lebenszeichen von sich gab. Zu seiner Erleichterung war dies nicht der Fall und um die Leiche herum war bereits eine große rotschwarze Blutlache entstanden. "Stinkende Kreatur..." gab er spöttisch von sich und schaute sich um. Es fing bereits an zu dämmern und so konnte Fulthien ein schwaches künstliches Licht in der Ferne erkennen, das aus Annúminas zu kommen schien. "Dort drüben ist jemand," sagte sie und zeigte in die Richtung, aus der der Schein kam.

Auf Ardóneths Befehl hin suchte der Rest der Truppe einen Pfad, der nach unten führte und teilte sich schließlich auf. Nachdem sie schließlich nah genug an der alten Stadt angekommen waren, konnte Fulthien einen genaueren Blick auf die Menschen werfen, die sich auf den Mauern aufhielten - und auf die Weiße Hand, die auf ihren Schilden deutlich zu sehen war. "Saruman!" rief sie zornig. "Er lässt die alten Grabstätten schänden!"
"Wir teilen uns auf," entschied Ardóneth. "Fulthien, nimm einige Bogenschützen mit und verstecke dich in den östlichen Ruinen." Er beobachtete, wie einige der Diener Sarumans verschiedene Urnen und alte Vasen wegtrugen. "Fórtorg, halte hier die Stellung. Kiárd, Kilian und Hanvar, ihr stellt euch oben auf das Plateau und wartet auf mein Kommando. Elrádan und weitere fünfzehn Männer kommen mit mir!" befahl er und wartete ab, bis Fulthien und Hanvar mit ihren Leuten außer Sicht waren. "Es geht los," flüsterte er seinen Verbündeten zu und trat, aus seinem Versteck hervorspringend, den Schergen Sarumans offen entgegen, gefolgt von Elrádan und den restlichen, grimmig dreinblickenden Dúnedain.
"Halt, im Namen Arnors!" rief er ihnen zu. Erst jetzt konnte er die Anzahl der feindlichen Krieger abschätzen. "Ihr werdet nicht einen Tag länger die Grabmäler unserer Ahnen schänden!" Gute zwei Dutzend Menschen standen mit bösem Grinsen direkt vor ihnen, andere schändeten weiterhin die alten Gräber.
"Du willst uns aufhalten? Komm her!" schrie ein Dunländer mit einer rauen Stimme zurück. "Ich gebe euch eine letzte Gelegenheit: verschwindet und kommt nie wieder!" antwortte Ardóneth schließlich. Elrádan schaute sich um und konnte nun Fulthiens Männer und Hanvar erkennen, die ihre Postion eingenommen haben. "Erteilt denen eine Lektion. Keine Gefangenen!" befahl der Dunländer und seine Leute stürmten auf die Dúnedain zu, die groben Waffen gezogen. Allerdings waren die Soldaten, die Ardóneht mitgebracht hatte, größtenteils unerfahrene Rekruten oder hatten noch nie einen größeren Kampf erlebt. Dementsprechend konnte man die Nervösität und Angst der Männer aus ihren Gesichtern ablesen, die dennoch geringer was als bei dem Angriff der Bestie auf Fornot. "Bleibt ruhig und haltet die Stellung!" befahl Ardóneth und zog sein Schwert, das er kurz darauf in den Himmel reckte. Ardóneth wartete einen kurzen Moment. Elrádan spannte seinen Bogen und wartete auf das Zeichen seines Kameraden. Kurz bevor die die Diener Sarumans auf Ardóneths Männer trafen richtete er sein Schwert nach vorne. "Schilde hoch!" schrie er und ging in Deckung. Fulthien, Hanvar und Fórtorg ließen ihre Bogenschützen eine Salve abgeben. Und bevor die feindlichen Männer den Hinterhalt bemerkten schrie die Mehrzahl bereits vor Schmerz auf und fiel regungslos zu Boden. Die Männer, die die Gräber schändeten, konnten nur zusehen, wie ihre Kameraden starben. Der Hautpmann Sarumans versuchte mit seinen restlichen Leuten die Flucht zu ergreifen, doch Ardóneth hatte bereits erneut den Befehl zum Schießen gegeben. Erneut fielen einige tot zu Boden.
Doch ihr Anführer und wenige seiner Männer konnten mit einem Teil ihrer Beute entkommen. "Sie entkommen, sollen wir sie verfolgen?" fragte einer der Dúnedain und schaute Ardóneth erwartungsvoll an.
"Lasst sie ziehen," antwortete dieser. "So schnell werden sie sich hier nicht mehr herwagen!" Die Männer jubelten begannen damit, die Leichen beiseite zu schaffen.

Ardóneth und Elrádan gingen in Grabmäler die vor kurzen noch geplündert worden waren, um nachzusehen, wie groß der entstandene Schaden war.. Ardóneth fiel in einem der Grabmäler ein metallischer Schimmer auf, der hinter einer von Grabräubrn zerstörten Wand hervorblitzte. Vorsichtigt tastete er danach und und zog den Gegenstand langsam heraus. Ein Schwert? Es scheint von Elbenhand geschmiedet zu sein, dachte er sich und begutachte es näher. Es handelte sich um ein kürzeres Schwert, das leicht in der Hand lag und gut ausbalanciert war. Ardóneth nahm ein altes Stofftuch das über einen der Sarkophage lag und wickelte das Schwert behutsam darin ein, ehe er das Grab wieder verließ. Elrádan und die anderen Mitglieder seiner Gruppe warteten bereits auf ihn.
"Wir gehen zurück nach Fornost!" verkündete er.

Ardóneths Gruppe zurück nach Fornost
« Letzte Änderung: 13. Apr 2017, 14:42 von Fine »
Er hat noch gezuckt weil ich ihm meine Axt in seine Nervenstränge getrieben habe.

-Gimli Gloinssohn zu Legolas, Schlacht bei Helms Klamm-