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Autor Thema: [Si] Kelâdt , erster Charakter von Gothmog der Balrog  (Gelesen 2553 mal)

Gothmog der Balrog

  • Bilbos Festgast
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  • Beiträge: 10
Name:Kelâdt

Geschlecht:Männlich

Rasse:Mensch

Alter:21

Geburtsort:Hütte in Wald in Rhudaur (nahe der Nebelberge)

Start: Rothornpass

Aussehen: Er ist 1.89 Meter groß . Seine Hände und Füße sind trotz seiner Größe sehr klein , dafür aber umso geschickter . Sein Oberkörper ist gut durch trainiert und sehr proportional , genauso wie seine Beine . Sein Gesicht weißt keine Besonderheiten auf , die Nase ist klein mit einer runden Nasenspitze , die Augen sind mittelgroß (d.h keine riesigen Glubschaugen und keine Miniatur Augen durch die man kaum durchschauen kann) und er hat die Augenfarbe smaragdgrün (Mischung aus Cyan und Grün) , einen schmalen Mund bei dem die Lippen sehr blass sind . Seine Haare sind eichen braun mit weißen Haaransätzen , außerdem reichen sie bis zu seiner Schulter , sind teilweise gelockt und er trägt sie offen . 

Charakter: Misstraut Fremden anfangs , kann aber ihr treuester Freund werden , vorausgesetzt er wird von dem/der Fremden nicht betrogen , hintergangen oder verletzt sonst wird er ihr schlimmster Feind . Er liebt jegliche Art von Tieren , egal ob Troll , Drache , Wolf , Adler , Rehe usw. , und kann ihnen deshalb kein Leid zufügen , selbst unter Zwang nicht . Geht sehr optimistisch durchs Leben .

Fertigkeiten: Stärken:
Sehr mutig
Guter Bogenschütze und Messerkämpfer   
Kann sich lautlos fortbewegen
Gute Beobachtungsgabe
Guter Hörsinn
Sehr gelassen
Schwächen:
Tagträumer
Zurückhaltend 
Schlecht im direkten Zweikampf
Kann keine „bösen“ Tiere verletzen
Faul
Verschläft den halben Tag
Widerspenstig
Misstrauisch gegenüber Fremden

Ausrüstung:
2 Dolche die Klingen sind aus ganz normalem Eisen , die Griffe sind aus Zedernholz
Dunkelgrüner Umhang
Leichtes Kettenhemd
Schwarze Stiefel
Dunkelbraune Hose
Wanderrucksack mit Proviant und Geld
Bogen aus Holz vom Düsterwald
Wanderstab

Geschichte:
Einen strahlend blauen Himmel , saftige grüne Wiesen , hohe im Wind schaukelnde Bäume, einen starken aber dennoch warmen Wind, zwitschernde Vögel und zahlreiche Waldtiere nahm Kelâdt war. Er schaute nochmal gen Himmel und richtete seinen Blick auf die Schwärze im Südosten, er wusste das es Südosten war, da in dieser Richtung Mordor lag und dort der Herrscher Sauron regierte.
Seitdem Sauron wieder den Einen Ring hatte, schien die Welt so dunkel, kalt und trostlos.
Kelâdt lief ein eiskalter Schauer den Rücken runter, er versuchte seine Gedanken wieder in Richtung Fröhlichkeit zu lenken, doch es gelang ihm nicht und dann war da wieder diese Erinnerung: Er war vier Jahre alt(Das glaubte er zumindest) und stand in einer Höhle, direkt ihm gegenüber stand ein Mann, Kelâdt schätzte ihn auf 32 Jahre ein, dieser Mann drehte sich plötzlich um und verschwand. Weiter ging diese Erinnerung nicht, und er hatte auch keine anderen dieser Art, er glaubte auch zu wissen wieso, er hatte sie verdrängt. Denn restlichen Tag grübelte er noch wieso er diese Erinnerungen verdrängt hatte, fand aber keine Antwort, gegen Abend erreichte er ein Gasthaus, den Namen versuchte er sich gar nicht zu merken. Er trat ein, im Gasthaus herrschte gute Stimmung, es wurde gefeiert, gelacht, getanzt zu lauter Festmusik. Kelâdt trat zum Wirt „Entschuldigung, ich wollte fragen ob sie ein Zimmer frei haben?“, Kelâdt musste den Wirt der neben ihm stand lauthals anbrüllen, damit dieser ihn trotz der Musik verstand. „Nein tut mir leid, alle meine Zimmer sind belegt, du könntest aber in der Scheune schlafen, falls dir das nichts ausmacht.“, brüllte der Wirt zurück, „Danke. Wie viel macht das für eine Nacht?“, „4 Silbermünzen, dafür erlasse ich ihnen auch die kosten des Frühstücks.“, „Ok, danke nochmals.“, damit ging Kelâdt in die Scheune und legte sich schlafen. Er lag die ganze Nacht wach, zum teil war die laute Musik daran schuld, zum teil aber auch seine Erinnerung von der Höhle und dem Mann, irgendwann in der Nacht er konnte nicht sagen wann übermannte ihn die Müdigkeit und er schlief ein. Am nächsten Morgen wurde er von einem Hahn geweckt, der anscheinend immer auf den Heuballen ging um zu krähen, in dem Kelâdt lag, er sprang auf und schrie während dessen. Durch seinen Schrei vertrieb er den Hahn und holte den Wirt, der dachte etwas schlimmes sei passiert. „Was ist los? Wir haben einen Schrei gehört“, „Alles ok, ihr Hahn hat mich erschreckt, weiter nichts.“, antwortete Kelâdt auf die Frage des Wirtes, „Nun gut, kommen sie doch erstmal rein und trinken sie einen Schluck guten Kaffees“, schlug der Wirt Kelâdt vor, dieser nahm die Einladung an und ging mit ins Wirtshaus. „Wollen sie auch was essen?“, fragte der Wirt, doch Kelâdt war mit seinen Gedanken wieder bei seiner Erinnerung.
 Wer war dieser Mann und wieso hat er mich in der Höhle stehen lassen, ich versteh das nicht, ich war doch erst vier Jahre alt. Ein Mann der ein Kind in einer Höhle stehen lässt ist von allen guten Geistern verlassen.
Der Ruf des Wirtes lies Kelâdt hochfahren „Mein Herr, ist alles in Ordnung mit ihnen?“, „Wie bitte? Ähh …. ja ja alles in Ordnung“ sagte Kelâdt verdattert „Also was wollen sie essen?“, fragte ihn der Wirt „Rührei mit Speck und einen Leib Brot“, antwortete Kelâdt „Kommt sofort“, hörte Kelâdt den Wirt noch sagen, dann war er wieder in Gedanken versunken. Kelâdt fiel vom Stuhl als ihm der Wirt auf die Schulter klopfte und das Essen hinstellte. „Mein Herr , wie ich sehe sind sie einer der Schreckhaften Sorte. Warten sie ich helfe ihnen hoch“, mit diesem Satz packte der Wirt den Arm von Kelâdt und hiefte ihn zurück auf den Stuhl. „Danke ihnen“, war alles was Kelâdt herausbrachte, dann nahm er den Löffel und begann zu essen. Der Wirt ging zurück an den Tresen und beobachtete Kelâdt eine Weile, der immer wieder in Gedanken versunken da saß in die Leere schaute, leicht aufschreckte, weiter aß und das Schauspiel dan wiederholte. Schließlich, als der Wirt lange genug Kelâdt beobachtet hatte, ging er zu ihm und bat ihn: „Mein Herr, ich sehe das sie etwas beschäftigt und ich würde gerne Erfahren was es ist, wenn sie also einverstanden sind erzählen sie mir doch bitte ihre Geschichte“, Kelâdt schaute ihn an als habe er nicht richtig verstanden, geht anschließend auf die Bitte ein und fängt an zu erzählen: „Meine Geschichte beginnt in einer Höhle, ich weiß das klingt merkwürdig, aber ich kann mich an nichts vor dieser Höhle erinnern, ich war damals vier, glaube ich, mir gegenüber steht ein Mann, er sagt nichts, dreht sich um und verschwindet. Das nächste an was ich mich erinnere ist eine Gruppe von Elben, sie nehmen mich mit zu ihnen nach Hause, nach Imladris, dort lerne ich die Sprache der Elben, die ich jetzt nicht mehr kann, und sie unterrichten mich über die verschiedenen Völker, Sprachen, Traditionen und Kulturen. Ich wusste schon damals das ich kein Elb bin. Dem Herr von Bruchtal oder anderen Anführern der Elben bin ich nie begegnet. Im Alter von 12 Jahren unterrichten sie mich im Bogenschießen und Schwertkampf, den ich aber nie beherrscht habe, stattdessen lernte ich den Umgang mit Messern und Dolchen. Im Alter von 18 Jahren ging ich in die weite Welt hinaus, verlernte die Elbensprache und lernte wieder Westron. Meine Reisen führten mich an die verschiedensten Orte und überall war ich mit dem gleichen Zweck, eine Antwort auf meine erste Erinnerung zu erhalten und ein paar andere Fragen die ich habe.“, damit endete Kelâdt, der Wirt schaute ihn an und bohrte schließlich nach „Was sind das für andere Fragen?“. Kelâdt wollte darauf keine Antwort geben, aber der Wirt lies nicht locker und schlussendlich sagte Kelâdt ihm seine weiteren Fragen: „Ich weiß nicht wo ich geboren wurde, wer meine Eltern sind, was für ein Leben ich geführt hätte wen ich nicht in dieser Höhle gelandet wäre“, „Darauf kann ich dir zwar keine Antwort geben, aber vielleicht findest du ja etwas bei den Elben heraus“ riet ihm der Wirt. Gleich nach dem Kelâdt fertig gegessen hatte machte er sich auf die Reise nach Imladris.

Seine Reise nach Imladris dauerte 4 Wochen, als er endlich dort ankam suchte er einen der Elben die ihn gefunden hatten. Er rief die Namen immer wieder laut aus und fragte andere Elben ob sie einen von ihnen kannten, doch überall hieß es, das man von ihnen noch nie etwas gehört hatte. Doch Kelâdt gab nicht auf und nachdem er 2 Wochen lang in Bruchtal und der näheren Umgebung gesucht hatte, fand er schließlich einen seiner Retter. Dieser sprach Kelâdt an „Kelâdt was verschlägt dich hierher?“, „Ich muss etwas über meinen Fund, als ich vier war erfahren, was ist damals genau passiert?“, der Elb grübelte und kam zu der Antwort „Ich kann mich bloß daran erinnern wie du Andauernd 'Vater wo bist du , Vater bitte las mich nicht hier' gesagt hast, wir haben dann die Gegend um die Höhle untersucht und Spuren von einem Pferd gefunden, ein Späher ist diesen dann hinter her gelaufen und hat uns dann erzählt das sie in Richtung Rhudaur führen, mehr kann ich dir auch nicht sagen“. Kelâdt bedankte sich noch und lief dann aufgeregt nach Norden.
Je weiter er nach Norden kam desto schlechter wurde das Wetter, dadurch kam er nur sehr zäh voran. Als er endlich die Grenze zu Rhudaur überquert hatte, klapperte er jedes einzelne Dorf in Rhudaur ab. Ab und an erhielt er brauchbare Informationen, die ihn an immer Menschen fernere Orte führten. Nachdem er ein Dorf ganz in der nähe der Nebelberge untersucht hatte, erhielt er den Hinweis in den Wald zu gehen dort gab es eine Alte Hütte in der früher eine Familie mit Kind gelebt hat, das Kind hat man seit 18 Jahren nicht mehr gesehen und die Eltern des Kindes wurden vor 13 Jahren von Orks umgebracht. Mit dieser Information ging er in den Wald und suchte die Hütte. Dann musste er wieder daran denken was er erfahren hat.
Das Kind hat man seit 18 Jahren nicht mehr gesehen, ich war schätzungsweise 4 als ich in die Höhle gebracht wurde, und jetzt bin ich 21, wenn man eins und eins zusammenzählt, könnte es sein das meine eigenen Eltern mich in diese Höhle verfrachtet haben, bloß wieso? .
Kelâdt stieß sich den Fuß an einem Stein und war wieder in der Realität. Er erspähte die Hütte, sie war verfallen „Verdammt, wieso muss diese Hütte verfallen sein“, Kelâdt regte sich kurz auf, kriegte sich dann wieder ein und ging auf die Hütte zu. Er sah viele Bücher herumliegen, genauso wie Holz und Möbel, alles lag auf einem Haufen. Er drehte die Bücher um, vielleicht war ja eins von ihnen ein Tagebuch, tatsächlich hebte er im nächsten Moment ein Tagebuch auf. Er blätterte durch die Seiten und fand schließlich einen Eintrag der ihm alles erklärte, das Datum war nicht mehr zu erkennen aber der Rest war deutlich zu lesen. 'Diese elende Kind, kann es nicht endlich aufhören zu schreien, wegen ihm finden uns noch die Orks, ach genau unser Geld für Lebensmittel geht langsam aus, da wir noch ein Maul stopfen müssen', er las weiter, 'Heute hat mein Mann unser Kind weggebracht, wohin weiß ich nicht Hauptsache weg, jetzt können wir uns wieder genug zu essen leisten und neue Möbel kaufen ….' er klappte das Tagebuch zu. Jetzt hatte er eine Antwort warum er in der Höhle war. Langsam ging er von dem verfallenen Haus weg, er würdigte es keines Blickes.


Würde mich um Feedback freuen.

Edit:Hab die Geschichte verbessert (hoffe das es jetzt klarer ist)
Edit2: Die "Schönheitsfehler" wurden ausgebessert
« Letzte Änderung: 21. Feb 2016, 21:40 von Fine »

Thorondor the Eagle

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Re:Kelâdt , erster Charakter von Gothmog der Balrog
« Antwort #1 am: 18. Sep 2010, 18:52 »
Ja, Feedback....

Im großen und ganzen passt der Char. Mir sind nur ein paar Kleinigkeiten ins Auge gesprungen.

Woher weiß er, dass er 4 jahre alt war als er in der Höhle ausgesetzt wurde? Ich für meinen Teil weiß nicht mehr was war als ich vier war. ;-)

Er sucht 2 Wochenlang in Bruchtal nach einem Elben?? Bruchtal ist so denke ich keine Stadt, sondern nur eine "kleine" Festung. Ich würde schätzen, dass du schon nach spätestens einem oder zwei Tagen die gesuchte Person findest.

Puh und die Eltern deines Chars waren sehr hart. Da ist klar, dass er anderen gegenüber misstrauisch ist. :)

Wo wird dein Char starten??

lg TH.E
1. Char Elea ist in Bree  -  2. Char Caelîf ist in Palisor

Gothmog der Balrog

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Re:Kelâdt , erster Charakter von Gothmog der Balrog
« Antwort #2 am: 20. Sep 2010, 16:28 »
Ok Danke für deine Kritik , ich werde die bemängelten Sachen noch verbessern . Schade das bisher kein/e andere/r sein/ihr Feedback abgegeben hat .
Wo ich starten werde weiß ich noch nicht , aber aller wahrscheinlichkeit nach , bei den Nebelbergen .

The Chaosnight

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Re:Kelâdt , erster Charakter von Gothmog der Balrog
« Antwort #3 am: 2. Okt 2010, 20:14 »
Sorry, dass es so lange geauert hat, im Moment geht es bei mir drunter und drüber :(

Zum Charakter gibt es nicht viel zu sagen, ist angenommen.

In Zukunft möchte ich dich jedoch bitten in längeren Texten etwas mehr "halbe" Absätze zu setzen, gerade wenn Gedankentext dazwischen kommt ist es teilweise leider etwas schwergängig zu lesen, was diesen guten Charakter vom Außenanblick leider etwas "schlecht" erscheinen lässt.
Auch sollte in diesem Forum vor Satzzeichen keine Leerzeile gesetzt werden, das Forum kommt dann leider mit Zeilensprüngen nicht so gut klar und lässt auch Strukturen manchmal schwer erkennen, da z.B. ein Punkt am Zeilenanfang deplaziert wirkt.

Aber außer diesen "Schönheitsfehlern" habe ich nichts weiter zu meckern, so kannst du gerne weitermachen.
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Gothmog der Balrog

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Re:Kelâdt , erster Charakter von Gothmog der Balrog
« Antwort #4 am: 2. Okt 2010, 23:17 »
Ok Danke. Ich kann die "Schönheitsfehler" ja noch ausbessern, damit mein Charakter ein besseres Äußeres Erscheinungsbild hat.