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Allgemeiner Smalltalk
Der Leviathan:
--- Zitat von: mini1996 am 29. Apr 2015, 14:37 ---Ja meinte schon wie wenn er in der gleichen Zeit beschleunigen würde ... Find des von der Vorstellung einfacher
--- Ende Zitat ---
Vorstellung von was?
Fingolfin König der Noldor:
Also wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, dann wirkt auf ihn die Kraft F=m*a.
Wenn er auf eine Wand schlägt dann wendet man doch auch diese Formel an oder, weil actio = reactio?
Bei einem Gegenstand ist klar wieso ich die Formel anwenden muss, aber wieso gilt sie auch wenn ich eine negative Beschleunigung habe, also bremse, das ist mir jetzt noch nicht ganz klar. Woher die Kraft kommt, die bei einer Bremsung auf einen wirkt.
Hat das allein mit der Trägheit zu tun?
mini1996:
Bremsen kann man ja als negative Beschleunigung betrachten ... Weiss auch nicht warum ichs mir so Vorstellung aber ich finds so leichter ;)
Der Leviathan:
Also:
Erst einmal müssen wir verstehen, was ist denn überhaupt die Beschleunigung. Die Beschleunigung ist die Änderung der Geschwindigkeit in einem bestimmten Zeitraum. Die Beschleunigung wird dabei angegeben, in dem wir jeweils zwei Geschwindigkeiten betrachten zu zwei Zeitpunkten. Wir ziehen die aktuelle Geschwindigkeit bzw. die Endgeschwindigkeit dabei von der Anfangsgeschwindigkeit ab und teilen dies durch die vergangene Zeit. Dies lässt aber auch eine negative Beschleunigung zu. Warum? Wenn ich zu Beginn mit 2 m/s laufe, und nach 2s mit 0 m/s, dann rechne ich ja die Endgeschwindigkeit (0) – die Anfangsgeschwindigkeit und Teile das durch die vergangene Zeit. Also, (0 m/s – 2 m/s)/2s = (-2 m/s)/2s=-1m/s². Wenn also die Endgeschwindigkeit geringer als die Anfangsgeschwindigkeit wird, ist die Beschleunigung negativ. Dies entspricht einer Bremsung.
In F=m a steht nur allgemein die Beschleunigung (a ist das Zeichen der Beschleunigung). Es ist also offen gelassen, ob jetzt hier eine negative Beschleunigung oder aber eine positive eingesetzt wird. Schlussendlich sagt nämlich die Kraft, unter anderem, nur eins aus: Ein Körper ändert seinen Bewegungszustand (das heißt, seine Richtung oder Geschwindigkeit).
„Wenn er auf eine Wand schlägt dann wendet man doch auch diese Formel an oder, weil actio = reactio?“
Unter anderem, ja.
„Hat das allein mit der Trägheit zu tun?“
Nein, nicht direkt. Die Trägheit sagt einfach nur aus: Solange keine Kraft auf mich wirkt, ändere ich meinen Zustand der Bewegung (Geschwindigkeit, Richtung) nicht bzw. sagt diese aus, ein Körper will nicht seinen Zustand der Bewegung ändern, und je Träger er ist, desto mehr Kraft muss man auf ihm wirken, damit er das tut.
„Woher die Kraft kommt, die bei einer Bremsung auf einen wirkt.“
Das ist die Reibungskraft (die dich bremsen lässt). Sie kommt also von der Reibung.
(Edit: Wegen der negativen Beschleunigung wäre die alternative Begründung:
Die Beschleunigung ist die Ableitungsfunktion der Geschwindigkeit.)
Fingolfin König der Noldor:
Soweit so gut :)
Aber woher kommt jetzt genau die Kraft die auf meinen Körper wirkt wenn ich beschleunige/bremse?
F=m*a
Sprich was ist bei einer Beschleunigung/Bremsung die Masse?
Bei einem Schlag gegen eine Wand z.b. ist es klar.
F = Masse (meiner Hand)*Beschleunigung (meiner Hand)
Dies ist die F die auf die Wand wirkt und demenstprechend auch die, die auf meine Hand wirkt, weil actio=reactio. Jedenfalls verstehe ich das so.
Aber bei einer Bremsung?
F = Masse (?)*(negative)Beschleunigung (meines Körpers)
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