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Geschichtsthread

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Linwe:
Thorin, die Zeitspanne kann man auf 200 Jahre begrenzen.

Vor 200 Jahren, im Jahre 1815, ist der napoleonische Krieg zu Ende gegangen, und Europa wurde neu verteilt, danke dem ist die Schweiz zum Wallis dazugekommen :P
(Und noch zwei andere Kantone)

Aber in der Zeit hatten sie nicht gerade die besten Waffen.

In Napoleon: Total war sieht man das super.

Auch Amerika wurde in ein paar wenigen Hundert Jahren von dem frischen jungen neuen Staat zur Welt-Militärmacht

Thorin der Geblendete:

--- Zitat von: Thorin der Geblendete am 26. Jul 2015, 22:08 --- wo enorme und vorallending auch sehr schnell fortschritte erzielt worden sind!
 in 300 jahren von musketen und rotröcken zu panzern und maschinen Gewehre....
Dann noch durch Alan turing der computer und so weiter..



--- Ende Zitat ---

Ich rede hier von den Amerikanischen unabhänigkeits Krieg z.b. wo die vorder reihe schißt nach hinten geht und nachlädt
alles ein aufrückt und so weiter....
300 Jahre später (also im 21. Jahundert, sind die Teschnischen Fähigkeiten enorm gestiegn! wenn man das mit dem alten Rom und den Rittern aus dem 13. Jahundert vergleicht gab es da null Fortschritt und das sind ungefähr 1000 Jahre

-Mandos-:

--- Zitat von: Thorin der Geblendete am 27. Jul 2015, 00:31 ---Ich habe mit Kirche ausschlißlich das Christentum gemeint und hier sind meine Beipiele nochmal und verzeihung, dass ich dieses wichtige Detail vergessen hab :)

politisch: Demokratie abgeschafft

Kriegsführung: Teilweise Sinnfreie zerstörung (damit mein ich nach einem Sieg alles was dort voher gelebt hat zu töten) und vergreifung an Zivilisten (Hexenverbrennung)

Lebensumstände: nicht gläubige wurden gefoltert/umgebracht was einen zu einem Christlich geprägten Leben gezwungen hat für die Menschen...

Wissenschaft: Leonardo Davinci und weitere Forscher!

Ich hoffe das stimmt was ich hier schreibe, sonst war der Geschiets untericht in der Schule zu nichts nütze!  [uglybunti]

MFG
Thorin

--- Ende Zitat ---

Das kann man nicht alles der Religion in die Schuhe schieben und nichteinmal der Institution Kirche.
Zum Einen kann eine Monarchie/ Diktatur/ whatever häufig deutlich effizienter arbeiten als eine Demokratie, ist also, solange das Volk mitmacht (was im Krieg häufig der Fall ist, nicht umsonst halten sich viele Diktaturen durch das Beschwören äußerer Feinde), in der direkten Konkurrenz der Demokratie gegenüber im Vorteil. Zum Anderen endete die römische "Demokratie" unter bzw. nach Cäsar, später wurde dann das römische Kaiserreich von seinen Provinzen abgelöst.

Auch von dir genannte Kriegsfolgen waren keine Erfindung der Kirche, so war z.B. Wallenstein derjenige, der den Krieg sich selbst ernähren lassen hat und auch wenn Wallenstein zunächst für die Kaiserlichen und die katholische Kirche gekämpft hat, war er selber kein religiöser Fanatiker.

Dass zum Teil Wissenschaftler verfolgt wurden, war dann eher ein Versuch, noch mehr Einflussverlust zu verhindern, als es sowieso schon bergab ging.

Insgesamt habe ich jetzt zwar das Gefühl, mich zu wiederholen, aber man darf einfach nicht vergessen, dass die Gesamtbevölkerung im Mittelalter (in Europa) nicht unbedingt hoch war und das Leben sich nicht in Städten, also nicht unbedingt konzentriert abgespielt hat. Die meisten Menschen waren Bauern und Bauern sind eher keine Wissenschaftler (generell, wenn man ums Überleben kämpft, kann man schlecht kulturell voranschreiten, was auch ein Grund für die "Überlegenheit" der antiken Kulturen war: Viele Menschen mussten nicht arbeiten). Erst als die Bevölkerung anwuchs und Städte wichtiger wurden, begann die kulturelle und wissenschaftliche "Weiterentwicklung", später kam es dann zur Kettenreaktion aus sinkenden Sterblichkeitsraten (aufgrund besserer Ernährung udn medizinischem Fortschritt) und gleichbleibenden Geburtsraten, die wie heute in einigen Ländern für rasantes Bevölkerungswachstum und soziale Probleme sorgen.

Linwe:
Aber unsere Zivilisation wird nicht mehr allzu lange bestehen bleiben.

Wieso?

Ganz einfach.

Alle anderen grossen Hochkulturen wiesen am Ende ihrer Zeit ein ähnliches Muster auf, welches mit unserem jetzigem Gesellschaftsmuster vergleichbar ist.

Unter anderem wegen diesem Muster sind die Zivilisationen gefallen

CynasFan:
Welches Muster meinst du denn genau, Linwe?
Das der Dekadenz und Ausbeutung, wodurch eine kleine Gruppe die Mehrzahl der Bevölkerung unterdrücken kann? Das man in seinem streben die Gier zu befriedigen jegliches Maß vermissen lässt, so ALLES ausbeutet und die Grundlagen für eine stabile Zivilisation zurücklässt?
Oder etwa den schlimmen Terrorismus, der die gesamte Welt, aber ganz besonders das ach so christliche Abendland in den Ruin treiben wird?

Zu den ersten beiden Fragen stimme ich persönlich mit einem "Ja" zu. Was Terror oder auch Pandemien angeht, die uns vernichten sollen, ist das mehr Panikmache als sonst etwas. Ich meine, Al Quaida hat mir seinen Terroranschlägen ja bereits die Welt in einen dritten Weltkrieg gestürzt, während Schweine- und Vogelgrippe mit AIDS und Ebola bereits 15 Milliarden Menschen umgebracht haben müssten (laut einigen Medien [uglybunti]).
Ich zumindest sehe die einzige Möglichkeit für Frieden in der Welt, in einen richtigen Kommunismus, wie etwa bei Star Trek (ja, das ist Kommunismus^^). Das große Problem ist leider, der Mensch will immer mehr als er haben kann.
Die Mär vom unendlichen Wachstum.
Jeder Wissenschaftler (aber auch jeder Volldepp) weiß, das Universum und alles was sich darin befindet ist endlich. Wie sollte so unendliches Wachstum möglich sein?
Bereits jetzt ist der gesamte Geldbetrag der Welt in den letzten 5 Jahren nicht durch Gold abgesichert worden, sondern mit Schulden KÜNSTLICH erzeugt worden. Wenn man es genau nimmt, ist Geld nicht einmal mehr ein Schein oder eine Goldabsicherung, sondern, dem Banksystem sei Dank, nur noch eine künstliche Zahl in irgendeinem Rechner.

Ich weiß wirklich nicht, wann auch unsere "Zivilisation" untergeht, es könnte morgen sein oder in 1000 Jahren, aber der momentane Weg ist eine Eisenbahn die auf einen tiefen Abgrund zurast. Doch wie "Mutti" Merkel da schon einmal zu sagte: "Die Richtung ist alternativlos."
Frage: Warum dann wählen oder arbeiten oder lernen gehen?
Wenn es zur Katastrophe kommt und wir eh nur den Lokführer mit den Worten "Halt Kurs, gib Gas" neu "wählen" können, welchen Sinn haben dann Demokratie und Kapitalismus?
Gruß, CynasFan

PS: Ich glaube ich bin doch sehr abgeschweift, allerdings sind dies Fragen, die ich mir bereits seit mehreren Jahren in diesem Zusammenhang stelle und auf eine befriedigende Lösung bin ich bisher noch nie gestoßen.
Es tut mir trotzdem Leid, so weit (auch ins Blaue) ausgeholt zu haben.
Entschuldigung

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