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Autor Thema: Geschichtsthread  (Gelesen 35023 mal)

Erzmagier

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Re:Geschichtsthread
« Antwort #15 am: 27. Feb 2011, 18:48 »
Ich denke es ist unmöglich zu sagen, wie die ganze Geschichte ausgegangen wäre. Du kannst ja nicht wissen, ob Caesar nicht bereits kurz nach einer Machtübernahme durch einen Meuchelmord umgekommen wäre.
Oder zumindest kann ich das genau so behaupten, wie behauptest er hätte den Untergang verhindern können.

Wenn du das wirklich überprüfen möchtest, so solltest du beinahe unendlich lange mit Wahrscheinlichkeitsrechn ungen beschäftigt sein.  ;)
„The optimist proclaims that we live in the best of all possible worlds; and the pessimist fears this is true.“
James Branch Cabell

PumaYIY

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Re:Geschichtsthread
« Antwort #16 am: 27. Feb 2011, 19:40 »
Also dass Cäsar so ein überguter Stratege gewesen sein soll ist mir neu... Natürlich hat er Gallien eingenommen, was aber meines Wissens vor allem an seiner Überlegenheit auch durch die Fortschrittlichkeit des römischen Militärs lag.

@Darth Revan: Ich halte es für ziemlich unsinnig Cäsar so hoch zu loben und ich habe das Gefühl du interpretierst viel zu viel in die Fakten hinein, dass er erfolgreich erobert hat etc.. Das was man/ich von seinen Feldzügen weiß hat er selbst aufgeschrieben und das ist somit sicherlich eine höchst subjektive Quelle.

Argumentativ würde ich die persönliche Wertung/Meinung die du offensichtlich von Christentum und Islam hast nicht in die Posts einzubeziehen.

So Sachen wie
Zitat
Hätte das Römische Reich weiter fortbestanden, dann wären wir heute bereits mit Kolonien auf anderen Planeten jede Wette. (Mit Raumschiffen, Sternenbasen)
halte ich für reine Spekulation.

Jarl Hittheshit

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Re:Geschichtsthread
« Antwort #17 am: 27. Feb 2011, 19:58 »
ne warscheinlih hätte Rom dann auch die Sonne erobert und befriedet oder so  [uglybunti]

Also, das einzige was Cäsar ganz gut gemacht hat, war, dass er das Volk unterhalten hat und er sie auf seiner Seite hatte (oder sie zumindest nicht so verärgert hat). Ich glaube man nennt das "Brot und Spiele" um das Volk abzulenken. Konnte Augustus aber auch gut (hat er sich abgeguckt von ihm).

Wegen der Eroberungen hatten die Römer es leicht. Ich glaube nicht, dass Cäsar der supergute Stratege war, da würde ich Scipio (<-> Hannibal) besser einstufen. Aber Vorteil war: Die Gallier waren eher zerstreute kleine Volksgruppen und hatten wohl auch nicht so die guten Beziehungen untereinander; Die Römer hatten natürlich einen militärtechnischen Fortschritt und die geordneten Kampfformationen konnten die Gallier wohl nicht so gut durchbrechen. Außerdem war das Land für die Römer auch überschaubar, es gab Wege usw., da war es wohl nicht so schwer für die Römer, Fuß zu fassen.
In "Germanien" zum Beispiel haben sie es kaum geschafft, irgendwas zu erobern (nur ein paar Stämme), da das Land fast komplett bewaldet war und sehr unübersichtlich war. Außerdem gabs ja da auch kaum was zu erobern und keinen festen Anhaltspunkt für die Römer.
Außerdem hatten sie ja auch immernoch mal Hilfe von anderen Seiten duch Fremdsoldaten und Söldner.

Aber zweifelsohne war er intelligent, sonst hätte er auch die gallischen Stämme nicht so einfach übernehmen und gegeneinander ausspielen können, aber als Feldherr nicht unbedingt. Aber schließlich hatten sie ja auch was davon, die Gallier haben ja von der Technik und dem Fortschritt profitiert (nach Ende des röm. Reiches war Franzien ja auch ein großes Reich, das wohl auch dadurch so erfolgreich wurde)

Sam

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Re:Geschichtsthread
« Antwort #18 am: 27. Feb 2011, 21:47 »
War Caesar wirklich so genial? Nicht er war es schließlich, der das römische Militär reformiert hatte und es so zu dem gemacht hat, was es letztlich war....
Ist man wirklich so genial, wenn man mit der besten Armee der damaligen Welt Sieg um Sieg erringt? Oder ist man eher ein genialer Stratege, wenn man wie unser netter Nationalheld Arminius mit einer Horde Barbaren eine Legion vernichtet? ;)
Sagen wir es so, Caesar hat das beste aus dem gemacht, was vorhanden war. Aber es gibt zweiffelos größere Strategen als ihn.
"Lieber Diktator sein als schwul!" (Alexander Lukaschenko)

anarion

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Re:Geschichtsthread
« Antwort #19 am: 27. Feb 2011, 23:07 »
Alexander vorzuwerfen er hätte sich selbst verherrlicht und dabei außer acht zu lassen das Ceaser seine Kriegsgeschichten ebenfalls selber geschrieben hat :D Zudem wird Ceasar im militärischen Sinne ein wenig überschätzt. Vielmehr war er ein beeindruckender Politiker.

Der Untergang Roms war die logische Konsequenz eines seit langem maroden Systems.
Selbst eine Teilung dieses Riesigen Vielvölkerstaates konnte das Zerbrechen des westlichen Teils nicht mehr verhindern, da das riesige Gebiet nicht mehr unter einem starken Mann vereint werden konnte. Unruhe im inneren, starke Feinde von außen und wohl eine deftige portion giftiges Blei im Blut (Wasserrohre aus Blei sind keine gute Idee) haben schlicht und einfach eine Marode konstruktion zum Einsturz gebracht.
Ich habe nichts zu sagen....

¡KT!

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Re:Geschichtsthread
« Antwort #20 am: 27. Feb 2011, 23:19 »
War Caesar wirklich so genial? Nicht er war es schließlich, der das römische Militär reformiert hatte und es so zu dem gemacht hat, was es letztlich war....
Ist man wirklich so genial, wenn man mit der besten Armee der damaligen Welt Sieg um Sieg erringt? Oder ist man eher ein genialer Stratege, wenn man wie unser netter Nationalheld Arminius mit einer Horde Barbaren eine Legion vernichtet? ;)
Sagen wir es so, Caesar hat das beste aus dem gemacht, was vorhanden war. Aber es gibt zweiffelos größere Strategen als ihn.

Kann ich nur Zustimmen.

Napoleon ist beispielsweise einer von den besseren Strategen.^^

Skulldur

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Re:Geschichtsthread
« Antwort #21 am: 27. Feb 2011, 23:29 »
Tja, aber er hat den Russischen Winter unterschätzt. Wie Hitler.

anarion

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Re:Geschichtsthread
« Antwort #22 am: 27. Feb 2011, 23:49 »
Dabei ist das doch ganz simpel :D
 
1. militärisches Gebot: Marschiere nie auf Moskau.
Ich habe nichts zu sagen....

Shagrat

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Re:Geschichtsthread
« Antwort #23 am: 27. Feb 2011, 23:53 »
2. Militärisches Gebot: Hast du die Chance Moskau zu nehmen, versuche nicht die Stadt zu erobern, die den Namen des gegnerischen Herrschers trägt *husthusthustStalingradhusthusthust*

It was at the Survivor Series that the dark path of the Undertaker was born. It seems like an eternity ago that the demons of hell passed judgement on the mortal world and unleashed a creature of the night so powerful that the mention of it's very name sends shivers down to the spines of who oppose him
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Curanthor

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Re:Geschichtsthread
« Antwort #24 am: 28. Feb 2011, 02:01 »

Wenn hier schon so Andeutungen gemacht werden geb ich meinen senf auch dazu bevor ich ins bett gehe.
Die Truppen (6.Deutsche Armee)waren nicht für einen solchen Winter ausgerüstet gewesen. Keiner kannte sich dort aus und wusste um die Witterungsverhältnisse.
Teilweise sind die noch in Sommerklamotten rumgerannt. Vielen Soldaten sind die Gliedmaßen erfrohren und mussten Amputiert werden.
Das vergisst man gerne wenn über Stalingrad geredet wird(dazu kommt noch schlechte verpflegung ,hygene usw.).
Außerdem weiß eigentlich niemand genau was da abgelaufen ist, für viele ist Stalingrad einfach ein Ort wo die Deutschen verloren haben und dadurch der 2. Wk eine wende genommen hat.

So kenne ich den Part Stalingrad usw. Ist eig auch ein viel größeres Thema aber ich glaube dafür ist ein "heißes"  und sollte nicht länger besprochen werden  :D

Und zum Schluss , Hitler war Österreicher und kein Deutscher   [ugly]


(Palland)Raschi

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Re:Geschichtsthread
« Antwort #25 am: 28. Feb 2011, 12:35 »
Immer wieder interessant wie man vom Untergang des römischen Reichs zu Hitler und den 2. Weltkrieg kommt.
Scheint mehrheitlich symptomatisch für geschichtliche Diskussionen zu sein
 :)
MfG Raschi

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Curanthor

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Re:Geschichtsthread
« Antwort #26 am: 28. Feb 2011, 12:52 »
Beide Teile waren ja wichtige Abschnitte der Geschichte.
Im Grunde ist es immer das selbe:

Einer kommt baut ein Land auf , wird Größenwahnsinnig (passt vielleicht nicht ganz auf Cäsar). Achtet nicht auf Gefolgsleute, Überfälle auf Nachbarstaaten usw
Nach mehreren Hunderten Kilometern wird das "Reich" instabil wegen unzufriedenheit.
Truppen können nicht mehr versorgt werden etc.
In unbekannteren Gebieten kommt dann der Vorstoß ganz zum stehen.
Beispiel : die Hunnen , Alexander d G , Cäsar , Osmanen , Hitler usw.
Infratstrucktur bricht zusammen, Revolten/Aufstände gg Besatzer
naja den rest kennt man ja ;)



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Re:Geschichtsthread
« Antwort #27 am: 28. Feb 2011, 13:28 »
Welches war eig. das größte Weltreich, das es je gab?
Das der Mongolen oder?

Lord of Arnor

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Re:Geschichtsthread
« Antwort #28 am: 28. Feb 2011, 13:41 »
Entweder das-von der Fläche-oder Großbritannien (vom Rest, Bewohner etc.).


MfG

Lord of Arnor

Edit: Also ich meine, von der zusammenhängenden Fläche. Sonst war GB auch größer ;)
« Letzte Änderung: 28. Feb 2011, 13:45 von Lord of Arnor »
Zitat
Pluralismus heißt: Ich bin nicht Jesus!
<br /><br />

Sam

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Re:Geschichtsthread
« Antwort #29 am: 28. Feb 2011, 14:06 »
Wikipedia ist bei Historikern ja ziemlich verpöhnt, aber im Großen und Ganzen ist das hier richtig, was da über die Relationen der Weltreiche steht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Weltreich

Im letzten PM-History war übrigens ein sehr guter Artikel drin, warum die Mongolen (fast) unbesiegbar waren, kann ich nur empfehlen (übrigens PM allgemein).
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