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Der Hobbit - Smaugs Einöde

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Sanalf 2:
Wow, danke dir Goroth!

Ich hätte nicht gedacht, dass Jackson hier etwas geändert hat...bin aber wirklich positiv überrascht, da dann alles natürlich Sinn macht.

Und bei Lord of Mordor möcht ich mich entschuldigen, dann war das ein partieller Irrtum von mir!

Kael_Silvers:

--- Zitat von: http://www.herr-der-ringe-film.de/v3/de/news/tolkienfilme/news_112160.php ---In einem Interview verriet Peter Jackson, dass die Entscheidung, den HOBBIT in drei Filmen zu veröffentlichen, im Juli letzten Jahres getroffen wurde. In fünf Monaten musste also das gesamte Projekt umgebaut werden: Die Pick-ups dazu fanden in diesem Sommer statt, um die weiteren beiden Filme zu realisieren. Der Grund war, dass der Urcut dem Autoren- und Regieteam nicht wirklich gefiel. "Wir hatten das Gefühl, dass wir einen Anfang, einen Mittelteil und ein ordentliches Ende benötigen. [Und die Zweifilmstruktur] ermöglichte uns das nicht." Dass das Studio davon sehr überrascht war, ist natürlich kein Wunder.

Und der Split wäre dort gesetzt worden, als Bard den Zwergen nach der Flucht in den Fässern in seiner Silhouette begegnet. Die Fässerszene wäre so der Höhepunkt des Filmes geworden.
--- Ende Zitat ---
Was für eine Begründung 8-| Da hätten mir auch gut 2 Filme gereicht und wir hätten nun schon alles komplett :D

Eandril:
Kann sein, dass es mir bei dem ganzen Spektakel nicht aufgefallen ist, aber kann es sein, dass Bombur schon wieder im gesamten Film kein Wort spricht?

Alter Tobi:
So ist es.

Lord of Mordor:
Ich bin mir immer noch nicht sicher ob es wirklich schlau war drei Filme zu machen. Es stimmt schon, dass die Fässerszene kein so toller Klimax gewesen wäre - die ist zwar schön spektakulär, aber hat kaum dramatisches Gewicht. Die Konfrontationen mit Azog und Smaug funktionieren da schon besser (in der Theorie jedenfalls, praktisch hatten beide Szenen auch ihre Mängel).

Aber man merkt auch dass die beiden Filme auch unter der Spaltung leiden, vor allem der erste. Der wirkt oft langatmig, was natürlich völlig logisch ist wenn es eigentlich nur  die erste Hälfte eines Films hätte sein sollen und dann aufgeblasen werden musste. Außerdem wirkt er finde ich wie eine Aneinderreihung zusammenhangloser Anekdoten, was auch noch dadurch verstärkt wird dass der Großork als Schurke überhaupt keine große Rolle spielt (im Buch war sein Tod ja der Grund für die Mobilisierung der Orks). Wenn der Film aber bis zu den Fässern gegangen wäre, hätten wir auch schon mehr Hinweise auf den Nekromanten gekriegt, mit Thranduil und Beorn mehr wichtige Figuren getroffen und wären allgemein dem Ziel der Reise näher. Und der zweite Film hätte nicht mit diesem lächerlichen Cliffhanger aufgehört, der einfach nur schreit dass hier ein Cut gemacht wurde wo keiner hätte sein sollen. Und wenn man erfundenen Kram wie die Romanze und hier da und ein wenig "Fett" gestrichen hätte dann hätte die Geschichte hervorragend in zwei (lange) Filme gepasst. Jacksons Argument dass der alte Schnitt doof war würde ich ihm nur abkaufen wenn die neuen nicht auch doof wären [ugly]

@Eandril:

--- Zitat ---Dann Thranduil: Der gefiel mir auch sehr gut, so habe ich mir Thingol und Doriath immer vorgestellt (Hat das schon jemand gesagt? ich meine mich da an so etwas erinnern zu können), nur die Szene, als er plötzlich davon anfing, er hätte auch schon gegen Drachen gekämpft und in der sein Gesicht kurz geschmolzen ist, fand ich ein wenig unpassend.
--- Ende Zitat ---
Das hätte eigentlich eine coole Szene sein können, weil sie Thranduil mehr Tiefe verleiht (ohne die wäre er recht eindimensional), aber ich versteh auch nicht ganz warum sein Gesicht dabei schmelzen musste. Manche Szenen und Schnitte in dem Film waren einfach komisch.
Die einzelnen Zwerge hatten diesmal weniger Gewicht, aber das hat mich nicht so gestört weil ich es schon erwartet hatte. Bei all den neuen Figuren die eingeführt werden mussten (und selbst wenn wir mal Tauriel und Legolas weglassen gab es einige davon) ist einfach nicht die Zeit auch noch ständig das Rampenlicht auf jeden der dreizehn Protagonisten zu richten. So gesehen hat es auch seine Vorteile, dass der erste Film sie so so lang(atmig) engeführt hat.

Bilbo hat sich tatsächlich teilweise auch nur wie ein Mitglied der Gruppe statt DIE Hauptfigur angefühlt, das stimmt schon - im Düsterwald zum Beispiel haben wir recht viel Zeit mit Tauriel und Kili verbracht, während der Bilbo ganz abwesend war, und in Seestadt hat er eigentlich gar nichts gemacht. Gegen Ende wurde das dann aber wieder besser, finde ich, vor allem hatte er sein schön langes Gespräch mit Smaug. Im Klimax hat wieder Thorin übernommen, aber der hat ja durchaus auch Hauptfigurenstatus.

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