Edain Mod > Allgemeine Vorschläge
Diskussion zu Belagerungsschlachten
Brisingr:
Da die Diskussion in der Tat etwas unübersichtlich geworden ist, sollten wir uns erst einmal ausschließlich um eine theoretische Grundkonzeption bemühen, denke ich.
Außerdem wäre es wünschenswert und sehr hilfreich, so klar und verständlich wie möglich zu argumentieren und kritisieren, damit Missverständnisse und Unklarheiten vermieden werden können.
@(Palland)Raschi: Die beschrifteten Spoiler sind super!
Problematik
* Katapulte haben größere Reichweite als Festungskatapulte -> Angreifer stellt Schutzarmee vor Katapulte und bombardiert ohne Risiko der Reihe nach alles in Grund und Boden
* Nahkampf-Belagerungsgeräte wie Rammen und Leitern werden aufgrund des höheren Risikos kaum eingesetzt -> eintönige Belagerung
Lösungsansatz (bereits ausführlich hier diskutiert)
* Mauern stärker oder nicht durch Katapulte angreifbar, evtl. Gebäude stärker
* Reichweite der Festungskatapulte erhöhen
* Erweiterung der Belagerungsmöglichkeiten durch kreative/ unkonventionelle Methoden wie z. B. dem Kaperbanner
Problematik
* Angreifer kann seinen Vorsprung theoretisch unendlich ausbauen, kann somit jegliches Risiko vermeiden
* große Langeweile, Spiel wird meistens abgebrochen -> Belagerung findet wenn überhaupt nur aus Fun stattLösungsansatz
* Dem Angreifer muss ein Argument für einen Angriff und gegen die Warterei gegeben werden
* Der Verteidiger braucht eine realistische Chance auf Wendung der SchlachtMöglichkeiten
* Ein Timer warnt den Angreifer vor einem Vorteil für den Verteidiger zu einem späteren Zeitpunkt
* Der Verteidiger bekommt eine einmalige Chance seinen Nachteil auszugleichen (geht vermutlich nur mit einhergehenden Kosten zu einem späteren Zeitpunkt)
* Abkehr von dem expandierenden Spielansatz zu einer Asymmetrie zwischen den einzelnen Völkern und durch Defensivboni Angleichen der Siegchancen von Belagerer und Verteidiger (durchaus interessanter Ansatz, allerdings meiner Vorstellung nach kaum zu balancen)
Ich persönlich halte die aus SuM bereits bekannte und gut funktionierende Methode der Unterstützungsarmee mit Ankündigung für sehr geeignet, um das Problem zu lösen.
Ergänzungen und Kritik ausführlich erwünscht. ;)
Brisingr
Whale Sharku:
Dankeschön :)
Wieder etwas theoretischer an die Sache heranzugehen, würde mir auch sehr gefallen. Die meisten Konzepte müssen nicht großartig ausdifferenziert und ausdiskutiert werden, bevor ihre zentralen Probleme ins Auge springen.
Ich würde jetzt meinen in einem anderen Thread ausgearbeiteten Lösungsansatz doch gern wenigstens erwähnen: Mir ging es darum, dass Farmen sich nur über große Zeiträume ausbauen lassen könnten, und dass die Festungs-Farmen zwar wesentlich mehr Ressen bringen als äußere, aber auch extrem lange brauchen, um so weit geupgradet zu sein (sodass das EG in keiner Weise von diesem Gefälle beeinflusst wird). Diese Schlüssel-Farmen zu unterbrechen könnte einen schnellen und dreckigen Leiter-und-Berserker-Angriff wesentlich viabler machen, als jeder im MP erfolgreiche Spieler sich momentan träumen lassen würde. Aber noch wichtiger, die größere Skalierung der Festungs-Ressen über Zeit bedeutet, dass es im Allgemeinen mit zunehmendem Lategame dazu kommt, dass die Mapcontrol an Bedeutung verliert (weil die Festungen ja schließlich viel mehr produzieren und die haben nach wie vor beide Spieler) Dies allein verbunden mit einem Buff der Mauern und des Tors könnte bedeuten, dass der Belagerte durch geschickteres Spiel sehr wohl noch eine Chance auf ein Comeback hätte, und zwar nicht durch Timer oder so verrückten Kram, sondern in der natürlichsten und naheliegendsten vorstellbaren Weise: Die Armee des Gegners besiegen und sich schrittweise wieder auf der Map ausbreiten.
Nazgûl:
Das mit den leveln von Rohstoffgebäuden hab ich auch schon in deinem Essay Thread gelesen und fand es echt gut. Wenn man bei den Rohstoffgebäuden ansetzt würde, könnte man wirklich mehr Differenzierung bei den Spielweisen erreichen. Theoretisch könnte man ja ein Gehöft 6 mal upgraden. Außerdem finde ich auch, dass diese nichts kosten sollten aber exponentiell mehr Zeit benötigen. In der Festung sollte man aber das Verteidigungsupgrade durch eins, dass eventuell die Spells begünstigt austauschen. Ich kenn niemand der dass in der Festung baut, weil es recht sinnfrei ist. Dennoch finde ich, dass das bis jetzt der beste Vorschlag ist.
PS: Hier der Link zu Whales ausformulierten Vorschlag.
http://forum.modding-union.com/index.php/topic,30876.0.html
CynasFan:
Die Rohstoffgebäude weiter auszudifferenzieren finde ich eine gute Idee.
Die Upgrades würde ich aber weiterhin etwas kosten lassen und ihnen eine längere Ausbildungszeit zukommen lassen (außer den Verteidigungsanlagen) und dafür etwas effektiver gestalten.
Festungsgebäuden die Verteidigungsanlagen zu verwehren finde ich ebenfalls gut, allerdings würde ich da nur sehr ungerne etwas mit den Spells machen, da Mordors Tributposten den Cooldon ja schon reduzieren und man wohl entweder in die gleiche Richtung gehen müsste oder auch die Gebäude selbst sehr,sehr langsam (man dürfte es fast nicht merken) Spellpunkte sammeln lassen könnte.Gruß, CynasFan
FEANOR Lord Of Silmarils:
@CynasFan:
--- Zitat von: CynasFan am 11. Mai 2015, 00:07 ---Ich finde beide Ideen nicht gut, tut mir Leid.
Die Gründe sind einfach, dass es nicht zu SuM (oder sonst irgendeinem anderen Strategiespiel) passt, die erste Idee ein bereits verlorenes Spiel oftmals bloß verzögert und es bringt einfach nichts, wenn du die gegnerische Festung "gekapert" hast, da kannst du sie auch gleich platt machen. Idee 2 hat noch das Problem, dass die KI dafür sehr komplizierte Berechnungen aufstellen muss (das kann sie nicht) und solche Restrisiko/Wahrscheinlichkeits-Berechnungen nie wirklich stimmen.
Ein Beispiel wäre der tägliche Wetterbericht. Der ist auch nicht gerade verlässlich. Und nicht umsonst hat Kanzler Bismarck ja seinerzeit dem Meteologischen Institut verboten Wetterprognosen zu veröffentlichen, weil es, laut Bismarck, für eine Reichsbehörde nicht zu verantworten sei, sich so oft zu irren [uglybunti]. Die Fehlerquote ist übrigens seit Bismarcks Zeit nicht wirklich reduziert worden. Vielleicht sollten wir uns mal daran ein Beispiel nehmen 8-|Gruß, CynasFan
--- Ende Zitat ---
Mir ist nicht ganz klar, ob du überhaupt richtig gelesen hast, was mein Vorschlag beinhaltet. Folgende Zeilen zeigen jedenfalls, dass du es zumindest nicht verstanden hast: "...ein bereits verlorenes Spiel oftmals bloß verzögert und es bringt einfach nichts, wenn du die gegnerische Festung "gekapert" hast, da kannst du sie auch gleich platt machen." -> davon wird nichts geschrieben. Vielleicht solltest du daher eher die Beiträge richtig lesen, statt den Wetterbericht aus der Bismarck-Zeit - ohne dir zu nahe treten zu wollen.
spiele ich zwar nicht, die daraus entstammenden Ideen von dir, lösen bei mir bisher nicht die geringste Begeisterung aus, die passen noch viel weniger...
------
@all
Finde ich ein wenig schade, dass dazu gar keine Diskussion zustande gekommen ist. Ich finde, dass zumindest der erste Vorschlag einiges Potential bietet, was man in konstruktiver Runde optimieren könnte.
Je länger ich diese Diskussion verfolge, desto mehr muss ich feststellen, dass eine derartige Veränderung, wie sie aktuell diskutiert wird, nicht notwendig ist. Die Belagerung hat aktuell sicherlich ein paar Schwächen implementiert. Dazu sind jedoch bereits relativ simple aber gute Vorschläge gekommen (Reichweite Katapulte, Rüstwerte Rammen, Schaden von Mauern / Toren). Ganz ehrlich, mehr bedarf es nicht. Die Schicksalsstunde fand ich als Zusatz noch einen richtig guten Ansatz. Aber die Richtung, welche die Diskussion gerade einschlägt, läuft meines Erachtens zu weit weg.
Und sorry, dass ich das jetzt mal anmerken muss: durch die Beiträge von CynasFan ist die Diskussion hier ziemlich in Chaos ausgeartet. Ich muss gestehen, ich habe sie alle gelesen - konnte bisher leider noch keinem so richtig etwas Konstruktives für die Diskussion hier abgewinnen. Mich verwirren sie eher... Wirkt teilweise sogar eher wie "BodyCount", äähh "BeitragsCount".
Viele Grüße
FEANOR Lord Of Silmarils
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