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Atomenergie (kernspaltung)
(Palland)Raschi:
Leute, mein Chemieunterricht is schon was her, es ist einfach nur Richtigstellung von eurer Seite, keine Klugscheißerei. Ich lasse mich auch manchmal eines Besserem belehren und in dem Fall war eine Korrektur mehr als angebracht ;)
Ealendril der Dunkle:
--- Zitat von: TRC|~Hamster~ am 9. Nov 2010, 23:02 ---Doch, hätten wir. Natürlich nicht, wenn man alles auf einmal abstellt. Aber wenn man nach und nach auf erneuerbare Energie umsteigt, ist das möglich. Nur das wollen die Konzerne selbstverständlich nicht, weil das für sie erst mal wieder mehr Kosten bedeutet. Atomenergie schadet hingegen immer, egal, wie man es dreht und wendet.
--- Ende Zitat ---
Auf diesen Kommentar möchte ich gerade einmal eingehen, weil es einfach eine grundlegend falsche Einstellung in der Allgemeinheit ist.
Es wäre defintiv nicht möglich den gesamten Energiebedarf zu decken, falls wir keine Atomenergie mehr hätten. Atomenergie deckt mehr als 1/4 des Gesamtbedarfs an Energie auf der Welt, diese Tatsache kann man nicht einfach untergraben. Wie sollten hierbei die Alternativen aussehen? Ein gepflastertes Solargebiet so groß wie Asien? Windräder in jedem Garten? Öl? Kohlekraftwerke? Diese verpesten die Umwelt mit ihrem gravierewnden CO2-Ausstoß.
Fakt ist nunmal, dass es keine effizienten Alternativen gibt. Es ist leicht gesagt:
Atomkraft: Nein Danke. Umsetzbar aber nicht.
Ob man es gut findet, oder nicht, ist hierbei völlig ohne belang.
Was hierbei beispielsweise immer unter den Tisch fällt, sind Methanolanlagen im nahen Osten. Hierbei kommen tagtäglich Menschen um oder es passieren Unfälle, Anlagen fliegen in die Luft. Kein Mensch interessiert sich aber dafür. Es ist ja "nur" eine Methanolanalage.
Hierbei wird die gleiche EInstellung vertreten wie bei der Brennstoffzelle, die DIE Lösung für unsere Umwelt sein soll. Aber wo kommt denn der Wasserstoff für den Tank her? Richtig, er wird in Kraftwerken produziert durch die Spaltung von Wasser. Was ist also das Endprodukt: Autos produzieren weniger Schadstoffe, dafür produzieren Kraftwerke umso mehr.
Es gibt immer ein Risiko um Fortschritt und der Technik. Alleine wenn ich mich ins Auto setze, riskiere ich jedesmal mein Leben. Atomenergie ist nunmal ein Risikofaktor, leider aber auch einer, auf den wir angewiesen sind.
Meiner Meinung nach sollte man seine Mühen eher auf die Ablageprodukte der Kraftwerke setzen und diese stabilisieren.
Gnomi:
Klar, man kann Atmoanlagen nicht sofort vom Netz nehmen.
Dennoch wird von der Politik zur zeit das falsche Zeichen gesendet - sie lassen die Konzerne riesige Gewinne durch die Verlängerung scheffeln, zwingen sie aber dazu nur einen minimalen Bruchteil der Gewinne für die Forschung zu investieren.
Dieser Bruchteil geht zwar anfangs an die Bundesrepublik - fließt dann aber größtenteils wieder zruück an die Konzerne, da die Bundesrepublik sehr viele Dinge von ihnen subventioniert.
Zudem kann man die Atomenergie bereits jetzt größtenteils ersetzen.
Es gibt schon ganze Ortschaften, die nicht mehr auf Energie von außerhalb angewiesen sind. Warum?
Alle bewohner haben gemeinsam für bestimmte Projekte gespart, z.B. Windräder, Wasserkraftwerke. Diese versorgen dann das gesamte Dorf mit Strom - sie brauchen also keine Atomenergie mehr.
Dies sind nur wenige Vorreiter und bisher funktinoiert das acuh nur bei kleinen Dörfern. Jedoch bin ich zuversichtlich, dass mit der richtigen Forschung dies auch für große Städte gehen würde.
Ich bin in einer relastiv "grünen" Familie aufgewachsen. Unser Dach ist vollständig mit Solarzellen bedeckt - unser Wasser wird dadurch warmgehalten, sodass wir kaum Energie zum wasser aufwärmen verbrauchen. Und unsere Stromkosten werden fast vollständig durch die Energie der Solarzellen aufgehoben.
Zudem würde man nicht ganz Asien mit Solarzellen vollpflastern, um genügend Energie zu bekommen. Sie liefern zwar bisher nur ca. 17% Energie und haben daher einen sehr schlechten Wirkungsgrad, aber dennoch würde ein deutlich kleineres Gebiet ausreichen, um die ganze Welt mit Energie zu versorgen. Es gäbe hierbei nur ein problem:
Wartung und Wachpersonal. Bereits jetzt ist das Hauptproblem für Solaranlagen, dass man sie sehr einfach stehlen kann und das wird auch sehr häufig gemacht.
Atomenergie ist eine Energie, die wir zur Zeit noch brauchen - aber da es unmöglich ist die Endprodukte sicher zu entfernen (außer ins Weltall schießen, auch wenn selbst das nicht wirklich sicher ist) sollte man sobald wie möglich anfangen sich von ihr abzuwenden und nach sauberen Energiequellen suchen. Einige Vorreiter haben es bereits gemacht. warum nicht folgen, wenn es mit der sauberen Energie so gut klappt (und es häufig sogar billiger ist.)
The Witch-King of Angmar:
Ein Auszug aus Wikipedia, basierend auf Informationen des BMU:
--- Zitat ---Potentiale in Deutschland
Laut der 2008 vorgelegten Leitstudie des Bundesumweltministeriums (BMU) können die Erneuerbaren Energien in Deutschland bis 2020 einen Anteil von 30 Prozent an der Stromversorgung erreichen.[11] Damit könnte der einst bis dahin geplante Wegfall an Kernenergiekapazitäten (Atomausstieg) vollständig ersetzt werden. Laut Branchenprognose der Erneuerbaren-Energien-Industrie können die Erneuerbaren Energien in Deutschland bereits im Jahr 2020 mit 48 Prozent knapp die Hälfte des gesamten deutschen Strombedarfs decken (2009: ca. 15 Prozent[12]; bzw. 16,1 %[13]).
Der im Januar 2010 von der Agentur für Erneuerbare Energien vorgelegte Potenzialatlas zeigt, dass die technischen Potenziale in Deutschland zur Nutzung regenerativer Energien noch größtenteils unerschlossen sind. Der Potenzialatlas berechnet den Flächenverbrauch von heute bis zum Jahre 2020, der für Erneuerbare Energien bei deren weiterem Ausbau benötigt wird. So kann beispielsweise die Windenergie an Land bis 2020 ein Fünftel des deutschen Strombedarfs decken. Dafür benötigt sie aber nur etwa 0,75 Prozent der Landesfläche. Die Bioenergie stellt demnach im Jahr 2020 einen Anteil von 15 Prozent an der gesamten Strom-, Wärme- und Kraftstoffversorgung, wofür eine Fläche von 3,7 Mio. Hektar (heute: 1,6 Mio. ha) benötigt wird. Eine Konkurrenz mit der Nahrungsmittelerzeugung (Flächenkonkurrenz) sei jedoch aufgrund der EU-weiten Getreideüberschüsse nicht zu befürchten. Auch das Potenzial der Solarenergie ist noch weitgehend unerschlossen, wie der neue Atlas belegt. Nur 2,5 Prozent der geeigneten Gebäudeflächen werden bisher für Strom oder Wärme aus der Sonne genutzt. Solarparks auf Freiflächen belegen heute mit rund 1.700 Hektar nur etwa 0,005 Prozent der Landesfläche.[14]
Ein Gutachten des Sachverständigenrats für Umweltfragen kam 2010 zu dem Ergebnis, dass Deutschland im Jahr 2050 vollständig aus erneuerbaren Energien versorgt werden könne. Prof. Dr. Olav Hohmeyer, Hauptautor des Gutachtens, betonte, dass bereits 2030 eine Vollversorgung mit Strom aus Erneuerbaren Energien möglich sei, wenn die konventionellen Kraftwerke frühzeitig abgeschaltet sowie die Netz- und Speicherinfrastruktur angepasst würden. Die Studie enthält eine Reihe von Szenarien, die belegen, dass selbst eine rein nationale Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien möglich sei. Einfacher und kostengünstiger sei jedoch ein Stromaustausch mit Nachbarländern und Regionen. So kann z.B. Norwegen zeitweise Stromüberschüsse aus Windenergie aufnehmen und dann Strom aus Wasserkraft zur Verfügung stellen, wenn in Deutschland kein Wind weht. [15]
„Eine Vollversorgung aus Erneuerbaren Energien ist keine Utopie. Im Mix […] können Erneuerbare Energien im Strom- wie im Wärmesektor die fossile Energieversorgung Europas langfristig vollständig ersetzen. Zweifellos ist dies eine große Herausforderung für Wissenschaftler und Unternehmer. Doch in den nächsten Jahrzehnten – sicherlich noch in diesem Jahrhundert – ist dieses Ziel durch eine konsequente Markteinführung und Weiterentwicklung bestehender Technologien einlösbar", bestätigt Dr. Joachim Nitsch, Leiter des Institutes für technische Thermodynamik am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).[16]
--- Ende Zitat ---
Der König Düsterwalds:
Kernkraftwerke versorgen die Menschen mit sehr viel Strom, aber auch die Risiken sind sehr gross.
Das erste Problem ist das Risiko einer Kernschmelze und das es keine Utopie ist, dass das passieren kann, hat Tschernobyl und Harrisburg bewiesen.
Das weitaus grössere Problem sind jedoch die atomaren Abfälle. Sie müssen entsorgt und mindestens 10000 Jahre bewacht werden. Jedoch gab es bis jetzt keine Zivilisation, die 10000 Jahre in der Lage gewesen wäre ein Lager wie dieses zu bewachen. Die Menschheit an sich ist gerade mal 20000 Jahre alt. [uglybunti]
Meine Meinung zu Kernkrafwerken ist, dass sie zu gefährlich sind und daher so schnell wie möglich abgeschaltet und durch erneuerbare Energie (Solar-, Wind-, Wasserenergie) ersetzt werden. Aber auch sehr schlimm ist es, dass man alte abreisst und neue baut, solange das alte noch sicher ist. Den auch der Reaktor selber ist Radioaktiv und gefährlich.
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