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Konzept-Diskussion: Lothlorien II
Joragon:
Mir fehlt auch noch ein bischen die Einheit mit Bogen und Schwert. Sozusagen die schwerste Infanterie von Lorien bei Helms Klamm. Das sind dann die Krieger Egladils von Faenor vorgeschlagen. Das Design der Grenzwächter finde ich aber gut. Das sind die Grenzwächter die mit Haldir die Gefährten abpassen. An sonsten bin ich dafür
Cruella de Vil:
Ich bin für das Konzept. Mir gefällt die Verteilung der Einheiten ausgesprochen gut, ich bin von Düsterwald begeistert.
Ich würde mir jedoch eine Einbund von Beorns Farmen wünschen bei Lothlorien. Sozusagen Honig als Rohstoff zu benutzen.
Eine Bienenzucht, mit deren Hilfe man das Gebäck Beorns backen kann. Dieses Gebäck ist laut der Beschreibung sehr nahrhaft jedoch macht es extrem durstig. Sprich es gibt dem Spieler die Möglichkeit es einzusetzen, ist aber mit einem Nachteil verbunden.
Wolf of Wall Street:
Ich habe bei der Lothlorien Debatte als Beobachter gewirkt bis endlich das ausgereifte Konzept präsentiert wird. Jetzt ist es da und ich stimme für das Konzept von Kael_Silvers und hoffe auf weitere dafür Stimmen :)
Joragon:
Und noch eine Frage, wie wird das mit den Palastwachen und den Galadhrim im Ringkrieg gemacht? Bei den Galdhrim ob sie auf der Karte über die Kaserne mit oder ohne Verhüllung gemacht werden? Und kann man die Palastwachen auch in der Kaserne auf der Karte machen. Ich würde vorschlagen, Dass die nur in Düsterwald rekrutiert werden können. Das würde Die Anzahl derer sehr einschränken aber nicht zu sehr.
FEANOR Lord Of Silmarils:
--- Zitat von: Kael_Silvers am 11. Jan 2014, 14:00 ---
--- Zitat ---So einfach ist das mMn nicht zu sehen. Lorien hat wirklich 3 Kampfeinheiten und 2 Supports, die definitiv auch Beachtung in der Rechnung finden müssen (insgesamt also 5).
--- Ende Zitat ---
Ich denke, die Menge der in eine Schlacht geführten, hinsichtlich ihrer Eigenschaften differenzierbarer und somit auf individuelle Weise nützlicher Einheiten macht für den Spieler schon einen Unterschied - es öffnet taktisch mehr Möglichkeiten und unterstützt das Gameplay sowie das Feeling. Als Beispiel nenne ich mal die aktuelle Situation: Lorien hat zwar 4 kriegerisch aktive Einheiten, wer aber nutzt im LG noch Lorien Krieger und Standardbogenschützen? Die meisten rekrutieren hauptsächlich die aktuellen Grenzwächter und Galadhrim Einheiten und somit nur 2 verschiedene Einheitentypen. Dass man sie durch Sängerinnen, Tierflüsterer und Naturmagier unterstützen kann, ist zwar ganz nützlich. Man stellt dann immer mal eine dieser Einheiten dazwischen, aber aktiv (Schaden bringend) gegen den Fein agieren die nicht unbedingt (der Naturmagier noch am meisten, da er dem Gegner Ressourcen kostet). Was ich sagen will, man führt quasi aktuell Allround Schwertkämpfer und Elitebogenschützen in Reihenformation aufs Feld. Ist der Gegner taktisch unklug, macht man ihn damit ruck-zuck platt. Ich für meinen Teil suche jedoch die Herausforderung: strategisch und taktisch mehrere Möglichkeiten ausschöpfen zu können. Und jede verschieden veranlagte Einheitentype, die ich in meinem Heer habe, bringt mir genau das... Unterstützt wird das Heer ja trotzdem noch durch Naturmagier und Sängerinnen, selbst die Tierflüstererfähigkeit ist so wesentlich sinnvoller platziert.
Daher denke ich schon, dass ich diese einfache Gegenüberstellung der kämpferisch akiven Einheiten Loriens und Düsterwalds als schlagkräftiges Argument bringen kann.
--- Zitat ---Die Elchreiter und Thranduils Palastwachen sind an Bedingungen geknüpft (Spellbook und Thranduil auf Level x), was das Erreichen und den Einsatz dieser Einheiten effektiv schwieriger macht.
--- Ende Zitat ---
Aber man bekommt sie, und sie bleiben dauerhaft (bis zu ihrer Vernichtung). Und das ist der Unterschied zu Lorien - dort fehlen sie, obwohl Lorien als Hauptvolk geführt werden soll.
Kael, schau dir doch mal dein und mein Konzept an. Letztendlich ist deins eine Zusammenfassung vieler herangetragener guter Ideen aller, die sich beteiligt haben - ich erkenne einiges meiner Grundidee darin, andere sicherlich auch. Du hast es noch mit einer eigenen Note im Detail veredelt - ich habe nie gesagt, dass es schlecht ist. Daher ist mein Vorschlag nichts weiter als die Weiterveredelung von deinem. Ich hatte zu Beginn geschrieben, dass wir schon sehr nahe einer sehr guten Lösung sind, doch einige Lecks noch zu stopfen sind. Und genau das habe ich versucht - und ich habe mir das Thema sehr lange durchdacht und viele Szenarien gegeneinander ausgespielt.
--- Zitat ---Genau das ist gerade ein Nachteil. Habe ich keine Rohstoffe, habe ich als Lorienspieler verloren, da ich nur Bogenschützen besitze. Es ist zwingend erforderlich, dass zu Beginn mindestens 1 Trupp Fernkämpfer und 1 Trupp Nahkämpfer zur Verfügung stehen ohne
--- Ende Zitat ---
Sehe ich anders. Das ist Gameplay, das ist Taktik, das ist Individualität der Völker, das ist Spielverständnis, das ist Cleverness, das ist Siegen und Verlieren, das ist Spieldynamik. Wenn alles homogen, isotrop und exakt gleich ist - wo bleibt dann der Spielwitz, der Reiz. Es wird Spieler geben, die kommen mit einem Volk klar, andere mit demselben überhaupt nicht. Natürlich gibt es ein paar Balance-Regeln einzuhalten. Aber zu sagen, dass man zu Beginn des Spiels lediglich mit Galadhrim Bogenschützen - eine bereits zu Beginn mittelstarke Einheit - weniger klar komme, als mit Bogenschützen und Nahkämpfern, ist eine wackelige These. Kann sein, muss nicht sein - hängt von dem Spieler und seinen Fähigkeiten ab. Und wird nicht Lorien von allen als DAS BOGENVOLK gewünscht und vorgeschlagen? Warum sollte ich dann zu Beginn gleich mehr haben als Bögen? Auch die Abwehr eines Kavallerie-Rushs ist meines Erachtens möglich - man rekrutiert ein paar Galadhrim Trupps, in der Zwischenzeit läuft das Upgrade in der Kaserne, und noch während die Bogenschützen diffus verteilt die angreifende Kavallerie bekämpfen, erhält das eine oder andere Bataillon Tierflüstereigenschaften und einen Waffenswitch zum Nahkampf. Es wäre ja langweilig und gemein dem Kavallerie-Führer gegenüber, wenn jemand bereits zu so früher Stunde im Spiel einen Kavallerie-Rush aufzieht, und die angegriffenen Truppen diesen problemlos abwehren können. "So folgt Schnee auf Feuer. Und selbst Drachen finden ihr Ende." [Bilbo Beutlin]
Und du selbst lieferst eigentlich ein Argument, welches diese Blickweise unterstützt. Ich zitiere:
--- Zitat ---Der andere Punkt ist, dass die Anfangseinheiten schon zu stark sein könnten, sodass die Gegner eigentlich gar nicht durchkommen und man in Ruhe seine Festung aufbauen kann. Hier ist es immer recht schwer die richtige Stärke zu finden, da durch zu große Stärke der Preis der Truppen massiv steigt (s.Imladris) und teure Anfangstruppen passen nicht so zu Lorien, da Loriens Einheiten keine schweren Rüstungen besitzen, so wie die aus Imladris.
--- Ende Zitat ---
Man stelle sich vor, man startet mit Galadhrim und Grenzwächter. Dann kann der Gegner, welcher auf Kavallerie Rush setzt, verzweifeln und es tritt genau das von dir beschriebene ein. Dumm auch, dass dann nicht mehr allzu viel an Einheitentypen nachkommt. Wenn man nicht expandiert oder Vorposten einnimmt, dann hätte man quasi zu Beginn schon einen Großteil seiner Streitmachtvariabilität erreicht, und das noch vor dem ersten Upgrade...
--- Zitat ---Stellt euch vor, dass JEDER, wirklich JEDER Trupp, der die Kaserne verlässt erst noch ein Upgrade erwerben muss, wodurch seine eigentliche Funktion erst freigeschalten wird. Das heißt das jeder Trupp einzeln ausgewählt werden muss und das entsprechende Upgrade gewählt werden muss.
--- Ende Zitat ---
Kael, warum jede einzeln? Finde das ein wenig übertrieben. Man kann doch wie bisher auch 1, 2, 3 oder X Einheiten vom selben Typ auswählen und ihnen mit einem Klick dasselbe Upgrade zuweisen. Und da ja alle zu Beginn Galadhrim sind, sollte es hierbei doch kein Problem geben. Man rekrutierte X Galadhrim. Man kaufe ein Upgrade der Kaserne. Man wähle Y aus X Einheiten aus und weise ihnen eine Spezialisierung zu. Klingt doch plausibel...
--- Zitat ---Kein Geld und Bogenschützen gegen Reiter? Verloren. Kein Geld und Bogenschützen gegen Nahkämpfer? Verloren. Schon an solch einfachen Beispielen wird die große Schwäche des Konzetes deutlich.
--- Ende Zitat ---
Richtig! Kein Geld und keine Einheiten: Verloren. Damit zeigt sich aber nicht die Schwäche des Konzeptes, sondern die des Spielers. In dem Fall, sollte man auf ein anderes Volk wechseln... und wird vielleicht dort auch bereits zu Beginn Probleme haben gegen eine Schar aus Bogenschützen, die aus diffus verteilter Formation gleichzeitig angreifen, und alle seine Einheiten verlieren. Dann erhalten diese Bogenschützen auch noch Spezialisierungen im Nahkampf und machen auch noch seine Gebäude platt. Verloren. Fazit: In dem Fall war der Gegenspieler einfach besser...
Kael, du weißt, dass ich bisher deine Argumente alle aufgenommen und weiter verarbeitet habe, da meisten Hand und Fuß hatten. In dem Fall jedoch, finde ich, steht deine Argumentation auf einem sehr brüchigen Fundament. Nichts zerschlagendes war bisher dabei, was mich zur Einsicht bewegt. Entsprechendes Feedback bearbeite und durchdenke ich sehr intensiv und nehme es sehr gern auf, sofern die Argumentation fundiert und schlagkräftig ist.
Ich würde dich daher bitten, dir meinen Vorschlag inklusive der Erläuterungen noch einmal durchzulesen und zu durchdenken. Manchmal ist man auch leicht fixiert und nicht offen für anderes. Wenn du mir eine schlagkräftige Argumentation aufführst, verstehe ich vielleicht deine Bedenken (ist aktuell leider nicht der Fall). Ich würde ungern stehen lassen, dass du nicht dein DAFÜR geben kannst.
Danke und Gruß
FEANOR Lord Of Silmarils
--- Ende Zitat ---
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