Edain Mod > Allgemeine Vorschläge
Diskussion zu Belagerungsschlachten
Gnomi:
Ich persönlich muss zugeben, dass ich denke, dass die Mechanik sehr schlecht wäre.
Klar klingt es im Prinzip gut, jedoch gibt es so viele Momente, wo das einfach schlecht ist...
Wenn zum Beispiel ein Spieler sehr früh zurückgedrängt wird und der Angreifer dann früh das Spiel beenden will greift er an... und schafft es nicht. Da es früh im Spiel ist wird er keine Möglichkeit haben schnell seine Armee wieder aufzubauen. Der Verteidiger kann dann einfach den Timer aktivieren und gewinnen.
Diese Mechanik würde nicht dazu führen, dass der Angreifer sich mehr beeilen muss - sondern, dass man die Burg grundsätzlich komplett ignoriert bis man einen großen Vorteil hat und sicher ist zu gewinnen. Man gewinnt also die Mapcontrol und anschließend muss man warten, bis man genügend Rohstoffe hat um sicher zu gewinnen, da ein Angriff, der nicht funktioniert einem das Genick bricht.
Man baut also nicht Mal mehr sofort eine Armee auf - sondern wird erst Mal sämtliche Rohstoffgebäude komplett aufbauen, damit man nach einem eventuellen fehlgeschlagenen Angriff seine Truppen sofort nachbauen kann, weil das Risiko zu groß ist, dass man nach einem Angriff eben nicht innerhalb von der Zeit dann das Spiel gewinnen kann.
Sobald ein Spieler zur Festung zurückgedrängt ist gibt es also ein paar Minuten wo der Verteidiger durch geringe Ressourcen nichts machen kann und nur warten muss und der Angreifer einfach alle Gebäude komplett ausbaut.
Es wird also dazu führen, dass man als Angreifer im Grunde eine Burg wirklich erst angreift, wenn man alles andere komplett unter Kontrolle hat und sicherlich gewinnen wird. Also wird das Spiel hier sehr langweilig für beide Seiten und nicht zu spannenden Belagerungen führen, sondern zu langer Zeit, wo beide Spieler eigentlich nichts machen.
Es gibt durchaus Mechaniken, die man ausprobieren kann - jedoch würde so ein Timer das Spiel in einem Ausmaß negativ beeinflussen, der deutlich größer ist als das Positive, das kann ich hier gleich mit 100%er Sicherheit prophezeien.^^
Wisser:
Ich finde, dass Maps, in denen man mit Festungen spielen kann, den Charakter einer Partie Stronghold haben sollte.
Für die Nicht-Wisser unter uns:
Bei Stronghold war der Ausbau der Festung essenziell und der Sieg hauptsächlich davon abhängig, wer im Rüstungswettlauf zur besseren Ausgangsposition kam, um dann die feindliche Festungen unter verschwenderischen Blutpumpeneinsatz seiner Armee zu stürmen.
Dieser Sturm kann natürlich auch gehörig schief gehen, und konnte durch entsprechende Vorbereitung der Festung auch entsprechend gekontert werden, z.B durch den Einsatz von Pech (Wink mit dem Zaunpfahl für ein Mauerupgrade der Zwergenfestung, um den Bereich um die Festung rum in Flammen zu hüllen, oder so), ohne jedoch zwangsläufig die Chance auf einen großen Konter zu haben, um das Spiel dann mit einem finalen Schlag zu beenden.
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Meiner Meinung nach, und da bin ich wahrscheinlich nicht alleine mit, sollten die Spiele, je defensiver die Völker von ihrer Grunddarstellung her sind (*hustZwergehust*) immer mehr zu einer Materialschlacht werden, die man sich nur leisten kann, wenn man auch die entsprechende Mapcontrol hat.
----->Ums kurz zu machen, ich plädiere dazu, die grundsätzliche Balance dahingehend zu entwickeln, dass die Völker von ihrer Konzeption her mehr oder weniger von der Mapcontrol abhängig sind. Völker wie Gondor, Rohan, Angmar, Zwerge, Imladris sollten kaum auf Mapcontrol spielen müssen, während z.B Nebelberge dann im Gegensatz dazu hauptsächlich von der Mapcontrol abhängig sind.
Damit hätte man zum einen mehr Dynamik drin, wenn z.B zwei map-völker gegeneinander antreten, und auch, wenn ein Bunkerer und ein Map-Controller gegeneinander stehen, weil der Bunkerer, wenn er den Map-Controller am Map-Controlling hindern kann, einen Vorteil erspielt, den der Map-Controller nicht zulassen darf.
Das wäre dann auch für die spannend, die Edain nicht immer nur im MP in 20 Minuten Matches (Die Person(-en) die verantwortlich dafür sind, dass Edain so ein Speed-Game war, und ich werden keine Freunde mehr 8-|) spielen, sondern sich im Singleplayer die Zeit nehmen, die Völker in gänze und genüsslich in 4 h Matches auskosten möchten.
Wisser over and out.
CynasFan:
Stronghold, wie?
Das ist definitiv eine sehr schöne und taktisch anspruchsvolle Strategiereihe.
--- Zitat ---Für die Nicht-Wisser unter uns:
--- Ende Zitat ---
Hey, für die schlechten Wortspiele mit deinem Namen bin ich verantwortlich xD
Aber es wäre wirklich eine gute Idee, wenn die Völker mit Mauern nicht so sehr auf die Mapcontrol angewiesen wären, wie die ohne Mauern. Damit würde dann auch eine größere Unterscheidung zwischen den einzelnen Volkswesen bestehen.
Um den Aspekt der geringeren Kontrolle weiter zu unterstreichen, könnten ja die externen Ressourcengebäude von Mauernutzern ja etwas weniger produzieren als von denen ohne Mauern.
Also ich wäre dafür.
Gruß, Stronghold-Fan aka CynasFan
Wisser:
--- Zitat von: CynasFan am 9. Mai 2015, 21:49 ---
Um den Aspekt der geringeren Kontrolle weiter zu unterstreichen, könnten ja die externen Ressourcengebäude von Mauernutzern ja etwas weniger produzieren als von denen ohne Mauern.
--- Ende Zitat ---
Die Frage ist: Sollen Gebäude draussen weniger produzieren oder die in der Festung mehr? was von beidem ist das leichter umzusetzende und eher akzeptierte system?
CynasFan:
Ich wäre eher dafür, für die Völker mit Mauern den jetzigen Kurs zu behalten, aber denen ohne Mauern schon in ihrer Festung soviel Ressourcen zu geben, wie die mit Mauern draußen erschaffen. Die externen Gebäude derer ohne Mauern dann 40 Ressourcen am Anfang. Als Begründung könnte man ja die "nomadische" Lebensweise nehmen.
Eine weitere Frage ist aber, ob man auch die anderen externen Gebäude umarbeiten müsste, um diesen Aspekt zu verstärken bzw. nicht irgendwie große Löcher zu erschaffen.
Gruß, CynasFan
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