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[Edain] Bug Reports / Re: CP Bugs
« Letzter Beitrag von Constanz am Heute um 12:29 »
What I have read here can be published for further development in the future.
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I would like to know about this content that there is a source that can find more knowledge?
3
RPG Discussions, Feedback and Proposals / Re: RPG Poetry Sanctuary
« Letzter Beitrag von Walküre am Gestern um 20:23 »
The ninth chapter of Ingwë's lay is finally out! As you may notice, the style of the text is closer in wording to that of epic summaries, because it is in fact an ending epilogue, even though I obviously made sure to maintain the classical prosaic tone of the whole cycle. Moreover, I opted for a different layout, which is basically the same as that of my poems.

I'm looking forward to concluding this quite burdensome project of mine, which is the composition which I'm truly proud of the most :)
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Charaktere / Re: Branimir, vierter Charakter von Melkor.
« Letzter Beitrag von Rohirrim am Gestern um 18:11 »
Juhu, ein neuer Char :).

Aus Zeitgründen splitte ich mein Feedback mal in zwei Teile. Hier jetzt zunächst der Teil zur Rechtschreibung, Grammatik und Formulierung. Ich habe im Folgenden mal alles markiert, was mir beim Lesen aufgefallen ist.
-Rot markiert sind Rechtschreibfehler, falsch gesetzte Kommas, und Tempusfehler
- Grün markiert sind Wörter und Zeichen, die von mir ergänzt wurden.
- Blau markiert sind Anmerkungen
- Orange markiert habe ich alle Formulierungen, die ich für unklar/seltsam/falsch halte. Leider habe ich gerade keine Zeit mehr, genauer auf diese Punkte einzugehen und wollte zumindest diesen Teil des Feedbacks gerne noch vorher abschicken. Daher lasse ich das jetzt erstmal so.
- Violett markiert habe ich es, wenn du statt nem Punkt ein Komma gemacht und den Satz fortgeführt hast, obwohl du eigentlich einen neuen Satz beginnen müsstest
Durchgestrichen sind die Wörter, die ich an der entsprechenden Stelle für unpassend halte.

Mein inhaltliches Feedback kommt dann hoffentlich morgen.


Steckbrief:
Name: Branimir
Alter: 67
Rasse: Mensch (Ostling)
Geburtsort/datum: Gortharia, 2953 D.Z.


Aussehen:
Branimir ist ein schlanker,  ungefähr 1,90m großer Mann. Er hat ein freundliches, offenwirkendes Gesicht mit normalen Zügen. Er trägt kurzes, schwarzgraues, krauses Haupthaar zudem und einen ergrauten, dichten Vollbart, den er penibel pflegt. 

Seine grünbraunen Augen sind an der Seite von vielen kleinen Falten umgeben, die sein hohes Alter wiederspiegeln.  Ebenso wie sein Haupthaar sind seine dichten Augenbrauen schwarzgrau, seine Wimpern sind sehr kurz. Branimir hat große, an seinen ovalen Kopf anliegende Ohren sowie eine hohe Stirn.

Er hat eine breitere Nase sowie einen breiteren Mund mit dünnen Lippen.  Zudem hat er wenige sichtbare Falten, die vor allem bei einem Lächeln, ebenso wie seine weißen Zähne, sichtbar werden. Er hat einen recht kurzen Hals und ein breites Kinn.
 
Branimir versucht stets aufrecht zu gehen. Er hat eine große Garderobe und trägt Hauptsächlich feine Bürgerliche Kleidung. Zu besonderen Anlässen trägt er jedoch auch Adlige Gewänder.  Außerdem trägt er sehr gerne schlicht gehaltene, dennoch edle Ringe, die er meistens Sonderanfertigen lässt.

Er hat eine kräftige, tiefe (fast rauchige) jedoch warme Stimme. Durch die Erziehung seines Vaters lernte er bereits im Kindesalter Klar und sehr deutlich zu sprechen.


Charakter:

Branimir hat ein Ruhiges Gemüt so wird er sehr selten ausfallend oder gar unhöflich. Er ist eine offene Person, die stets freundlich auftrat und dafür geschätzt wird. Er ist außerdem äußerst Intelligent, protzt damit jedoch nicht.

Als ehemaliger Berater lernte er die Macht der Sprache kennen. Über Jahrzehnte perfektionierte er seine Wortwahl und Redensart. Zudem lernte er einige Sprachen und kann diese auch fließend Sprechen. Er weiß welche Wörter er benutzen muss um, mit geschickten Beeinflussungen, andere Menschen zu manipulieren.

Durch einen Schicksalsschlag vor einigen Jahren wurde vor allem sein Auftreten äußerst Streng, so zeigt er äußerst selten Emotionen. Über die Jahre hinweg verbesserte sich dasein wenig (?), jedoch wenn auch nur sehr langsam.  Trotzallem blieb die Verbundenheit zu seiner Familie, insbesondere zu seiner Enkelin Melina, die er selbst großzog, sehr eng. So ist auch Melina die einzige Person die ihn beeinflussen kann, wenn auch nur selten und ihm auch wieder mehr Lebensfreude schenkte.

Seit dem Schicksalsschlag ist er Skrupellos und schreckt vor fast gar nichts mehr zurück. So arbeitet er intensiv gegen Goran und entwickelte fast Rachsüchtige Gedanken gegen den König Rhuns.


Fähigkeiten
+Intelligent
+Sehr Rhetorisch begabt
+Experte der Informationsbeschaffung
+Hat einen "Natürlichen Charme"

-Äußerst Nachtragend
-beharrt auf seine Meinung.
-Er hat kaum Erfahrung im Umgang mit größeren Waffen, trägt jedoch stets einen Dolch oder ein kleines Messer mit sich und weis damit auch umzugehen. Dennoch wäre er im Zweikampf hoffnungslos unterlegen.
-Skrupellos
 

Geschichte

Kindheit
Erneut zog ein Sommersturm über Gortharia. Es war bereits spät am Abend und ein 11 Jahre junger  Junge stand neben seinem kleinerem Bruder am Fenster und beobachtete das Lichterspiel am Himmel. Ihm gefielen die Lichter, die, die dunkle Nacht erhellten. Vor dem folgendem Donner jedoch zuckte er jedoch jedes mal aufs neue zusammen. Nur wenige kleine Kerzen flackerten ruhig vor sich hin und erleuchteten das Zimmer ein wenig. Die beiden Brüder zählten, wie lange es dauerte, bis ein lautes Krachen nach dem Blitz die Stille störte.  Ihr Großvater Dragomir, ein großer und geachteter General Rhûns, der bereits seit einigen Jahren im Ruhestand war, hatte ihnen erklärt, wie man so die Entfernung des Sturmes berechnen konnte. "Ihr solltet doch bereits im Bett sein.  Eurer Vater schimpft euch doch sonst wieder..." schimpfte er, nachdem er das Zimmer betrat. Erschrocken drehten sich beide um und sprangen schnell auf ihre Betten. "Erzählst du uns eine Geschichte von deinen Erlebnissen,  Großvater?" fragte der jüngere der beiden erwartungsvoll.  Dragomir runzelte die Stirn und strich sich mehrmals über sein Kinn. "Was wird eure Mutter wieder dazu sagen? Hmm..., wenn ihr nichts sagt, verrate ich auch nichts." antwortete er schließlich.  Beide nickten und lauschten anschließend, gespannt der Geschichte ihres Großvaters, in ihr Ging es um hässliche, menschenähnliche Wesen aus einem Land im Süden und Bärtige Gnome aus den Bergen. "Branimir, Vadim seid ihr bereits im Bett?" fragte eine sanfte, freundliche Stimme und öffnete schließlich die Tür. "Oh, Dragomir.", sagte sie erstaunt." Ich hoffe du erzählst den Kindern nicht wieder(?) irgendeine deiner unheimlichen Geschichten."  Nein,  Nein sicher nicht. Ich erzähle meinen Enkeln nur eine Legende des Königreiches." sagte er beschwichtigend  und zwinkerte seinen Enkeln zu, denen es dabei schwer fiel, dabei nicht zu grinsen. "Gut.  Kasimir ist immer noch im Palast und berät dem König in einer, scheinbar dringlichen,  Angelegenheit. " sie gab einen leichten Seufzer von sich und küsste anschließenden erst Vadim und dann Branimir auf die Stirn. "Schlaft gut meine Engel."  Sie wusste das Dragomir sie anflunkerte, doch wusste sie auch, dass ihr Schwiegervater die richtigen Geschichten für die Erzählstunde wählte.  Auch gab Dragomir sich damit zufrieden, dass beide nicht das Interesse ihres großen Bruders, Lubomir, teilten. jener war bereits seit 2 Jahren Soldat in der Armee Rhuns und konnte dank seines Großvaters eine lange und steile Karriere anstreben. Nachdem ihre Mutter das Zimmer wieder verließ, begann er die Geschichte weiter zu erzählen.  Erst als beide eingeschlafen waren, löschte er die Kerzen und ließ seine Enkel ihre eigenen Geschichten in der Traumwelt erleben.


19 Jahre später
Branimir saß auf der Veranda des Anwesens seines Vaters.  Er beobachtete, wie dicke Regentropfen auf dem Pflaster zerplatzten und fühlte sich an seine Kindheit erinnert. Zu Jener Zeit hatten sein  jüngerer Bruder und er oft im Regen gespielt oder den Stürmen zugeschaut. Während Lubomir, der älteste Sohn Kasimirs, ebenfalls eine steile Karriere durchlebte, er war vor wenigen Wochen zum Offizier befördert worden, wurde Vadim bereits vor einigen Jahren von seinem Vater aus dem Haus geworfen und enterbt, jener hatte sich bereits durch sämtliche Bordelle gevögelt und somit als Sohn des Familienoberhauptes Schande über seine Dynastie gebracht. Selbst die angestrengten Überzeugungsversuche Branimirs konnten an diesem Urteil nichts ändern und so zog Vadim in den Süden. Hier würde sich ein Absatz anbieten Ein dicker aufgeklappter Wälzer lag auf seinem Schoss "Geschichte der Sprache Rhûns und ihre Dialekte - Eine Aufzeichnung" Seit dem Tod seines Großvaters vor neun Jahren wuchs das Interesse an Sprachen in ihm. Vielleicht wurde dies auch von seinem Vater gefördert. Jener hatte ihn als seinen Nachfolger, als Berater des Königs, den engsten Vertrauten des Monarchen, vorgeschlagen. Was der König natürlich kaum ausgeschlagen konnte, er schätze Kasimir sehr und auch dessen Vater Dragomir ebenfalls. Was er auch mit dem Aufnehmen in den Adelstandes zeigte. Seitdem war die Familie Branimirs als das Adelsgeschlecht der Castavs bekannt und mit Vakrim, Branimirs erstes Kind, wuchs es weiter.  Vakrims Mutter, Verana, war bereits seit einigen Jahren die geliebte Branimirs gewesen und noch vor der Geburt heirateten beide. So zog sie auch noch vor der Geburt des Kindes in die Große Villa der Castavs ein. Verana war die Tochter eines reichen, Kleinadligen Kaufmannes und hatte noch eine ältere Schwester, Velmira, die später als die Frau Waron Bohzidars bekannt wurde.
 Einige Zeit später kam Verana, mit Vakrim, liegend, auf dem Arm, aus dem Haus, Branimirs Konzentration war jedoch dem Wälzer gegönnt und er bemerkte seine Frau erst gar nicht. "Branimir, Schatz?"  fragte sie, bekam jedoch keine Antwort. "Branimir!"
"Ja?" fragte er fast erschrocken. "Kannst du ihn mir bitte mal abnehmen?" Branimir nickte und legte sein Buch weg.  Verana schnaufte erleichtert auf.  "Geht das so?"  "Ja es geht schon, schläft er wieder nicht?" Verana nickte. "Hmm"  Branimir überlegte und erinnerte sich an ein Schlaflied das seine Mutter ihm und seinem jüngeren Bruder vorsang.
 " Schlafe, mein Prinzlein, schlaf ein,
   es ruhn Schäfchen und Vögelein.
   Garten und Wiese verstummt,
   auch nicht ein Bienchen mehr summt.
   Luna mit silbernem Schein
   gucket zum Fenster herein.
   Schlafe beim silbernen Schein..."
"Er schläft..." sagte Branimir zu Verana gerichtet, jene lächelte ihn jedoch nur zu. "Geh du auch schlafen, Schatz, er schläft ja jetzt auch und ich bleibe bei ihm."  "Hm." Sie küsste Branimir auf die Wange bevor sie rein ging. "Du solltest dich wieder mal rasieren, Branimir." sagte sie anschließend. In der Tat trug Branimir bereits einen leichten, dünnen Vollbart. "Mh, Wieso? Ist es denn so schlimm? Ich dachte er könnte dir gefallen.", sagte er. " Na gut...Wenn du meinst, ich könnte mich dran gewöhnen. " sagte sie abschließend mit einem leichten grinsen und verschwand hinter der Haustür.
 
6 Jahre später
Branimir war nun bereits seit zwei Jahren Berater von König Ulfast. Beide kannten sich bereits seit ihrer Kindheit und kamen damals schon gut miteinander aus. Kasimir war durch den Krebs bereits zu geschwächt um den König mit Rat und Tat beizustehen und so folgte ihm sein Sohn nach. Branimir hatte in diesen beiden Jahren die enorme Macht der Sprache erkannt. Unermüdlich arbeitete er sich in jeder freien Minute, die er hatte, durch alte Bücher über die verschiedensten Sprachen und versuchte sogar die Geheimnisvolle Sprache der Zwerge, das Khuzdul, zu erlernen. Nachdem er jedoch mehrere male scheiterte, versuchte er sich auf die verschiedensten Sprachen der Menschen und Elben zu konzentrieren.  Doch umso älter der neuste Zuwachs der Familie, die Zwillingsmädchen, Ana und Mhira, wurde desto weniger Zeit konnte er in dieses komplexe Thema investieren. Auch war sein Vater nun sehr geschwächt, seine Lunge war fast vollkommen vom Krebs zerstört und wusste das seine Zeit gekommen war. Über die Zeit verstaubten die Bücher in seinem Arbeitszimmer und auch die Nachricht, das sein älterer Bruder, Hauptmann Lubomir , "Unglücklicherweise", so wurde es zumindest von dessen Vorgesetzten erklärt, von Rebellen erschlagen wurde, verbesserte die Situation und vor allem entstaubte die Bücher vorerst nicht. Branmir war nun das Oberhaupt des Adelsgeschlechts der Castav und obwohl er wusste, das sein Vater und sein Bruder in Hass und Wut auseinander gingen, so empfand er es als wichtig, diese Nachricht persönlich an Vadim zu überbringen.


2996
Branimir war nun bereits 43 Jahre alt. Er war nun ebenfalls seit mehr als sieben Jahren Berater König Ulfasts und zwischen den beiden wuchs eine enge Freundschaft. Als Zeichen seines Vertrauens hatte Ulfast, Branimir zu dem Lehrer seiner Söhne ernannt. Ebenso wuchs das Vermögen der Familie zusehends. Sein Vater hatte einige alten Grundbesitze in Form von Ackerböden und Mietshäuser, die er mühsam restaurieren ließ, außerdem erwarb er vor kurzem einige Weinberge und lebte neben der Bezahlung des Königs von den Pachterträgen und Verkaufserlösen des Rotweins.  Seine Kinder waren nun bereits auch Älter und so konnte er seinem Hobby, wieder nachgehen. Branimir bildete seine Rhetorischen Fähigkeiten nun stets weiter und konnte so einige Debatten unter den Boyaren zu seinen Gunsten ausrichten und erntete so viel Ansehen aber auch genauso viel Spott unter den Geblütsadligen. Nebenbei knüpfte er auch Briefkontakte zu Fürsten und Adligen aus Harad und Khand und wurde so zu einem guten Brieffreund Awarfiula dem Zweiten, einem Fürsten in einem Südlichen Königreich Harads und dessen Königs. Beide Haradrim teilten das Interesse Branimirs an der Vielfältigkeit der Sprache und zu dritt teilten sie sich gelegentlich gegenseitig Fortschritte über Briefe mit. 


9 Jahre später
"Wer ist der Vater?!" schrie Branimir, seine Hände waren zu Fäusten geballt und sein Kopf war Blutrot angelaufen. Ana, die jüngere der beiden Zwillinge saß weinend hier fehlt etwas. "Branimir beruhige dich doch nun endlich, du machst es für sie nicht leichter.", redete seine Frau auf ihn ein. Selten hatte sie ihn so impulsiv gesehen, noch nie war er Blutrot angelaufen. Branimir wusste jedoch, das Bastarde in der Gesellschaft Rhuns nicht angesehen waren und vor allem als Adlige ein schweres Leben vor sich hatten.  Nur Langsam wurde er ruhiger. "Wer ist der Vater, Ana? Ist es Suno?" sein Kopf nahm nun allmählich wieder normale Farbe an. Ana jedoch schaute beschämt zu Boden.  "Du musst ihn noch vor der Geburt heiraten, ok?. " Mit diesen Worten verließ Branimir das Anwesen.  Hunderte Gedanken schwirrten ihm durch die Köpfe und sein Weg führte ihn in ein Angesehenes Gasthaus, in dem er stundenlang überlegte und einige Gläser leerte.  Erst am späten Abend kehrte er leicht angetrunken zurück, noch nie zuvor hatte er so über den Durst getrunken.  "Ich werde ihn heiraten.", sagte Ana an ihren Vater gerichtet, der durch die Tür stolperte. "Gut... Sehr gut, du weißt ich meine das nicht böse, du bist meine Tochter.", lallte er ein bisschen und  beide fielen sich um die Arme und lösten sich erst einige Zeit später wieder voneinander (?).
Sieben Monate später wurde Branimirs erstes Enkelkind geboren. Ana hatte auf Drängen ihres Vaters Suno geheiratet, der jedoch wenige Wochen später in einem Gefecht erschlagen wurde.  Melina sollte das jüngste Mitglied des Hauses heißen.  Voller Stolz war er nun mit knapp 52 Jahren Großvater geworden, so ließ er auch eines seiner Studierzimmer in ein Kinderzimmer für seine Enkelin umbauen.  Auch hatte er noch Kontakt zu seinem Brieffreund, dem er bereits in seiner Muttersprache schreiben konnte, und teilte selbst ihm voller Stolz diese Neuigkeit mit.

Einige Monate später

Jenes Glück, das Branimir seit der Geburt seiner Enkelin erfahren hatte, sollte er Teuer bezahlen. So wurde ihm an jenem Tage beigebracht das man seine Ana nackt und blutüberströmt leblos in einem Gebüsch in einer Dunklen Gasse wieder fand. Während Verana schreiend auf Knie ging blieb Branimir regungslos stehen.  Sein Blick ging ins Leere und seine Augen füllten sich schnell mit Tränen, die allmählich über seine Wangen liefen.  Mit Müh versuchte er seine Frau und seine anderen beiden Kinder zu trösten so gut er konnte. Branimir wurde zusehends verschlossen und kapselte sich allmählich von der Gesellschaft ab. Seine Tätigkeit als Berater des Königs konnte er seit dem nicht mehr ausüben. 
Ein Jahr nach der Ermordung seiner Tochter verstarb nun auch seine Frau, Verana, am ersten Todestag Anas, ihr Herz war an der großen Trauer vollends zerbrochen. Branimir verbitterte nun Zusehens. sein Ruhiges und offenes Gemüt wich nun einer verschlossenen und verschrobenen Person. Das einzige Licht in der Dunkelheit, das er hatte, war nun Melina, seine Enkeltochter, die er von nun an mit der Unterstützung seiner Tochter großzog.


Einige Jahre später
Acht Jahre waren nun bereits seit der Geburt Melinas vergangen. Branimirs andere Kinder waren bereits beide ebenfalls ausgezogen: Während Mhira ebenfalls zum zweiten Mal Mutter geworden war und nun mit ihrem Ehegatten einen eigenen Gutshof erstanden haben, packte Vakrim die Wanderlust. Er zog alleine durch das große Königreich von Rhun. Obwohl er es ihnen nicht verübeln konnte, wohnte Branimir nun alleine mit Melina und wenigen Dienern in dem großen Anwesen. Auf seine Bitte und nach einigen Überredungsversuchen konnte er seinen Bruder  Vadim und dessen Ehefrau davon überzeugen bei ihm einzuziehen. Zu Vadims erschrecken war Branimir nicht mehr derselbe den er vor 10 Jahren gekannt hatte. Aus dem offenen und freundlichen Mann war ein grimmiger, verschlossener Mann geworden - Ein "Miesepeter" wenn man Melina Glauben schenken wollte. Diesen Teil hatte ich dir schonmal per Skype korrigiert
Branimir hatte vor kurzem wieder versucht seinem altem Freund, dem König von Rhun, als Berater beizustehen, doch nun merkte er, dass, das Alter ihn bereits eingeholt hatte. So war er froh, das er nun seinem Bruder hatte und teilte mit ihm die Aufgabe der Verwaltung seines Grundbesitzes. Auch versuchte er wieder mehr Briefkontakt zu Awarfuila aufzubauen -  Sein anderer Brieffreund war bereits seit einigen Jahren verstorben.  Dennoch trauerte er immer noch um seine Tochter und seine Frau.


3022
In den darauf folgenden Jahren füllte sich das Herz Branimirs, mit einem Schlag, mit purem Hass. Die Trauer war vollständig gewichen, als eine seiner Dienerinnen verzweifelt, beichtete, dass sie die Ermordung Anas beobachten konnte. Sie wurde von niemand geringeren als von Goran, einem Mitglied des Königshaus und denn derzeit amtierenden Königs vergewaltigt und schließlich, um diese perverse Tat zu verheimlichen, ermordet.  Branimir schwor sich an jenem Tag Rache. Mühsam baute er sich bereits seit einigen Jahren in ganz Rhûn ein Spionage Netzwerk auf, das er nach und nach sogar bis nach Gondor ausweiten konnte.  Er wusste, dass er Goran niemals direkt schaden konnte und so versuchte er das Gefolge des Königs durch Fehlinformationen zu manipulieren. Auch trat er nie selbst in Erscheinung, sondern hielt mit seinen Informanten stets Briefkontakt.  Nur wenige, meistens die engsten Vertrautesten seines Netzwerkes, hatten manchmal  persönlichen Kontakt zu ihm.  Sein Unterfangen war riskant, er wollte nicht nur Rache für seine Familie, sondern verabscheute die zunehmende Sklaverei im Königreich.
Außerdem wurde sein Sohn zum Fürsten von Govedalend ernannt, Vakrim und Goran waren bereits seit ihrer Kindheit gute Freunde und sehr loyal zueinander. Zu Branimirs entsetzen nahm Vakrim dieses Angebot Gorans dankbar an.  Branimir konnte nicht begreifen, was sein eigen Fleisch und Blut zu so einem gewaltigen Verrat an seiner eigenen Familie bewegen konnte. So begann er auch langsam aber vergleichbar harmlos gegen seinen Sohn zu operieren. Dennoch hielt er eine Schein "Vater-Sohn" Beziehung aufrecht.
Zu seiner Enkelin hingegen pflegte er jedoch die beste Beziehung. Sie war  die einzige die Branimirs strenges Gemüt über Jahre hinweg wieder bessern konnte.   Auf ihren Wunsch hin, bat er Vadim, ihr die wenigen Kniffe im Kampf, die er noch von seinem Großvater kannte, beizubringen. Schnell wurde sie so zur einer sehr begabten Kämpferin, lernte jedoch auch benehmen am Hofe. So war sie stets seine Begleitung zu den Gelagen der Adligen.
Die nächste Feier, die beide besuchen wollten, fand im Bohzidar Anwesen, dem Anwesen seiner Schwägerin, Velmira Bohzidar, statt. Er würde sich diese Chance nicht entgehen lassen, schließlich war es die erste große Feier, die er besuchen würde, seitdem seine Frau verstarb. Es wäre somit die beste Gelegenheit Informationen zu seinem Interesse zu sammeln und diese falls Möglich auch gegen Goran einzusetzen.
5
RPG Library / Re: Lay of Ingwë: The War of Wrath
« Letzter Beitrag von Walküre am Gestern um 15:43 »
CHAPTER IX
Epilogue

Zitat
89. Thus came to a fair end the ignominy of Morgoth, fell Angel and vilest of the foes, from whose lugubrious gaols a poor multitude of captives fled and were freed anew, gazing and recoiling before a world which in the meanwhile of the grievous war had much changed, welcoming light again and foregoing their dreary prison.
90. That was known to be the ultimate fate of the sombre shores of the exile, for the high ranks of Valinórë fought and gave not quarter to any fiend slain or vanquished for good, letting loose the wrath and ancient power of the stainless Valar, who ever faced and dared fire with fire, might with might, until the task was done and the earth liberated from evil; alas, the famed resolve of the Archangels brought about a ruinous course for the old Beleriand, undergoing the continent the sudden agony after the tempest, watching its one-time jolly green and coasts be swallowed by the loud waves of the sea, alongside its famed peaks and ramparts crumbling away.
91. Our western Lords were no cruel saviours, however, giving consent to suffer the return of the exiled race and being desirous to pardon the antique fault, and all the shores of the ill-fated mortal world were then a whole incessant labour of ship-crafting, having the herald of the Blessed Realm counselled to part with Middle-earth as soon as time was proper, through the advice of the rulers of Aman, who wisely wanted the immortal kin to dwell well in immortal lands.
92. Prior to the imminent breaking of the Hither-Lands, a vast fleet of pearl-white vessels took the way of the sundering seas, carried and guided by a godly gale sent from the circles of heaven, which never could a worthy mariner lead astray or stray from the imperative route to paradise; wherefore, the jubilant host of the Archangels was hailed victorious along all towers and palaces of Valmar by any Maia or Vanya there residing, while the pardoned Eldar landed in the secure harbours of Eressëa, lingering on the isle and pondering about their sorrowful ordeal, until tidings were spread and all could come back to their joyful homes within the Sunny Country, amidst the love and marvel of its Kings and Queens.
93. Some elected to stay, despite being advised to do otherwise, because, as the Elven saying ever goeth, the love of the Elda for death-ridden shires is as deep as the forbidden depths of the grand ocean, and many wished not to leave the world to its sad destiny of decay, longing to heal and mend the wounds of Arda, inflicted by a reckless malice which ever is to desire but to mar and spoil the goods of this our life.
94. Among those who stayed were counted the old Círdan, finest shipwright, whom I gladly recall since the beginning of my tale, the valiant Gil-galad, last gallant High King of the Noldorin kind, the fair Galadriel, daughter of the wise king of the Noldor in Aman, noble princess related to my very own golden kin, hence her well-fabled gold-silver locks, lone survivor of the unfortunate royal family that chose to depart from bliss, and, lastly, Celeborn of Doriath, former prince at the court of the late Elwë; the two twins of the Mariner had outlived ruin as well, withstanding the most perilous adversity and ruthless captors, whom their love nonetheless melt and conquered, in truth, and if Elrond Half-Elf decreed that he would join the fate of our immortal brethren, serving his king and any pious soul as the most loyal guardian in the annals, his beloved brother Elros preferred glory over an ever-lasting existence under the stars of Varda, destined to rule the future of mankind through triumph and eternal honour, sharing both twins the noblest of the blood ever told or remembered, belonging to proud princes, a silver king, fearless men and one of the spirits who prior time and space lived.
95. Now shalt thou hearken to what befell to Maedhros and Maglor, last remnants of the Smith's prideful brood, who never had relinquished nor forsworn the known infamous oath, to which they were bound with no hope to escape, lest nothingness were upon them as horrible doom for any living, given whom such terrible a vow was sworn to, who was the Omnipotent itself, with Manwë and Varda as witnesses, that never this chain undone could have; both disgraceful princes were not to seek forgiveness and a just trial before the thrones of the Powers, and so they used betrayal and treason to seize possession of the two remaining Jewels, kept by the messenger of light at the behest of the air-dominating Ancient King.
96. Out of venomous spite slew they the keepers of their much-yearned treasure, though a sudden as well as atrocious demise they would have met, had not the magnanimous Herald of Valinor ordered not to lay hand on them, allowing the thief to disappear with his heist, but one should verily never doubt the thought of the Angels, for the two thieves had by then lost right to their father's masterpiece, due to every vice and unspeakable sin which their madness had thitherto evoked, causing their hands to burn and pain of miserable agony; driven to folly and forsaken by all, one cast himself in the fire of the earth, whereas the other threw his Jewel in the wavering fury of the merciless sea, whilst singing the woes of his history at the sight of the blue, and thus the three diadems of this legend eventually found their proper place, away from greed and malicious longing, buried in the flaming ground of the deep soil, lost in the immeasurable width of the seas and well-secured across the skies of the sidereal space.
97. Morgoth had his legs hewn, his very crown became his choking collar and then was he smitten by divine will out of the Door of the Night, trapped in the timeless Void which in earlier eras had been his past lair, and always shall the Mariner patrol those forbidden ways aboard his blessed ship, guarding the bastions of wuthering heavens, lest Eä weep upon its ruins and the end of the world be finally commenced.
98. Sauron, the abhorred lieutenant of the Evil, knelt in front of Eönwë and asked for the pardon of the West, but the envoy of the Valar had no such authority as to grant the demon the benevolence of the western rulers and thence the order to follow the chief Maia unto the realm of light, in order to be judged by the council of the Highest; dreading punishment, to the uncanny East he shamefully fled, going on in the footsteps of his defeated master, doomed to be the new night-mare of our tale and the foul besieging enemy of our beleaguered fortress.
99. Sadly had the forces of the Hallowed Kingdom managed not to retrieve the token of the quest, in which still the lost radiance of the Noon is stored, albeit the primeval guilt having been lifted once and for all from the valorous hearts of the Noldor, leading to the definitive fall of darkness and the restoration of law, regardless of the endeavour's tragic toll and of the mournful end of the Elder Days; if initial beauty and splendour gave way to later desperation, this was the mere unfolding of Arda's fate of decay, of which none might know the very final outcome, except for the magnificent Manwë and Varda, who sole among all creatures may behold with their sight the infinite forever of things.
6
[Edain] Discussion and Feedback / Re: Ask the Edain Team
« Letzter Beitrag von kowism1 am Gestern um 14:28 »
I have a faction specific question here it goes

playing as mordor is really fun I like it for the most part but one thing bugs me sort of

when you name a nagul as a ringseeker or whatever its called in game I see that it gets a name change and a fellbeast and it should get a stealth detection ring around it but without a particle effect or even a simple ring on the ground terrain I have no idea how big that stealth detection actually is.

is that stealth detection ring as big as the eye of sauron? bigger or smaller?
7
Charaktere / Branimir, vierter Charakter von Melkor.
« Letzter Beitrag von Melkor. am Gestern um 12:26 »


Geschichte

Kindheit
Erneut zog ein Sommersturm über Gortharia. Es war bereits spät am Abend und ein 11 Jahre junger  Junge stand neben seinem kleinerem Bruder am Fenster und beobachtete das Lichterspiel am Himmel. Ihm gefielen die Lichter die, die dunkle Nacht erhellten. Vor dem folgendem Donner jedoch zuckte er jedes mal aufs neue zusammen. Nur wenige kleine Kerzen flackerten ruhig vor sich hin und erleuchteten das Zimmer ein wenig. Die beiden Brüder zählten, wie lange es dauerte bis ein lautes Krachen nach dem Blitz die Stille störte.  Ihr Großvater Dragomir, ein großer und geachteter General Rhûns, der bereits seit einigen Jahren im Ruhestand war, hatte ihnen erklärt, wie man so die Entfernung des Sturmes berechnen konnte. "Ihr solltet doch bereits im Bett sein.  Eurer Vater schimpft euch doch sonst wieder..." schimpfte er, nachdem er das Zimmer betrat. Erschrocken drehten sich beide um und sprangen schnell auf ihre Betten. "Erzählst du uns eine Geschichte von deinen Erlebnissen,  Großvater?" fragte der jüngere der beiden erwartungsvoll.  Dragomir runzelte die Stirn und strich sich mehrmals über sein Kinn. "Was wird eure Mutter wieder dazu sagen? Hmm..., wenn ihr nichts sagt, verrate ich auch nichts." antwortete er schließlich.  Beide nickten und lauschten anschließend, gespannt der Geschichte ihres Großvaters, in ihr Ging es um hässliche menschenähnliche Wesen aus einem Land im Süden und Bärtige Gnome aus den Bergen. "Branimir, Vadim seid ihr bereits im Bett?" fragte eine sanfte, freundliche Stimme und öffnete schließlich die Tür. "Oh, Dragomir." sagte sie erstaunt." Ich hoffe du erzählst den Kindern nicht irgendeine deiner unheimlichen Geschichten."  Nein,  Nein sicher nicht. Ich erzähle meinen Enkeln nur eine Legende des Königreiches." sagte er beschwichtigend  und zwinkerte seinen Enkeln zu, denen es dabei schwer fiel, nicht zu grinsen. "Gut.  Kasimir ist immer noch im Palast und berät dem König in einer, scheinbar dringlichen,  Angelegenheit. " sie gab einen leichten Seufzer von sich und küsste anschließenden erst Vadim und dann Branimir auf die Stirn. "Schlaft gut meine Engel."  Sie wusste das Dragomir sie anflunkerte, doch wusste sie auch, dass ihr Schwiegervater die richtigen Geschichten für die Erzählstunde wählte.  Auch gab Dragomir sich damit zufrieden das beide nicht das Interesse ihres großen Bruders, Lubomir, teilten. jener war bereits seit 2 Jahren Soldat in der Armee Rhuns und konnte dank seines Großvaters eine lange und steile Karriere anstreben. Nachdem ihre Mutter das Zimmer wieder verließ, begann er die Geschichte weiter zu erzählen.  Erst als beide eingeschlafen waren, löschte er die Kerzen und ließ seine Enkel ihre eigenen Geschichten in der Traumwelt erleben.


19 Jahre später
Branimir saß auf der Veranda des Anwesens seines Vaters.  Er beobachtete wie dicke Regentropfen auf dem Pflaster zerplatzten und fühlte sich an seine Kindheit erinnert. Zu Jener Zeit hatten sein  jüngerer Bruder und er oft im Regen gespielt oder den Stürmen zugeschaut. Während Lubomir, der älteste Sohn Kasimirs, ebenfalls eine steile Karriere durchlebte, er war vor wenigen Wochen zum Offizier befördert worden, wurde Vadim bereits vor einigen Jahren von seinem Vater aus dem Haus geworfen und enterbt, jener hatte sich bereits durch sämtliche Bordelle gevögelt und somit als Sohn des Familienoberhauptes Schande über seine Dynastie gebracht. Selbst die angestrengten Überzeugungsversuche Branimirs konnten an diesem Urteil nichts ändern und so zog Vadim in den Süden. Ein dicker aufgeklappter Wälzer lag auf seinem Schoss "Geschichte der Sprache Rhûns und ihre Dialekte - Eine Aufzeichnung" Seit dem Tod seines Großvaters vor neun Jahren wuchs das Interesse an Sprachen in ihm. Vielleicht wurde dies auch von seinem Vater gefördert. Jener hatte ihn als seinen Nachfolger, als Berater des Königs, den engsten Vertrauten des Monarchen, vorgeschlagen. Was der König natürlich kaum ausgeschlagen konnte, er schätze Kasimir sehr und auch dessen Vater Dragomir ebenfalls. Was er auch mit dem Aufnehmen in den Adelstandes zeigte. Seitdem war die Familie Branimirs als das Adelsgeschlecht der Castavs bekannt und mit Vakrim, Branimirs erstes Kind, wuchs es weiter.  Vakrims Mutter, Verana, war bereits seit einigen Jahren die geliebte Branimirs und noch vor der Geburt heirateten beide. So zog sie auch noch vor der Geburt des Kindes in die Große Villa der Castavs ein. Verana war die Tochter eines reichen, Kleinadligen Kaufmannes und hatte noch eine ältere Schwester, Velmira, die später als die Frau Waron Bohzidars bekannt wurde.
 Einige Zeit später kam Verana, mit Vakrim, liegend, auf dem Arm, aus dem Haus, Branimirs Konzentration war jedoch dem Wälzer gegönnt und er bemerkte seine Frau erst gar nicht. "Branimir, Schatz?"  fragte sie, bekam jedoch keine Antwort. "Branimir!"
"Ja?" fragte er fast erschrocken. "Kannst du ihn mir bitte mal abnehmen?" Branimir nickte und legte sein Buch weg.  Verana schnaufte erleichtert auf.  "Geht das so?"  "Ja es geht schon, schläft er wieder nicht?" Verana nickte. "Hmm"  Branimir überlegte und erinnerte sich an ein Schlaflied das seine Mutter ihm und seinem jüngeren Bruder vorsang.
 " Schlafe, mein Prinzlein, schlaf ein,
   es ruhn Schäfchen und Vögelein.
   Garten und Wiese verstummt,
   auch nicht ein Bienchen mehr summt.
   Luna mit silbernem Schein
   gucket zum Fenster herein.
   Schlafe beim silbernen Schein..."
"Er schläft..." sagte Branimir zu Verana gerichtet, jene lächelte ihn jedoch nur zu. "Geh du auch schlafen, Schatz, er schläft ja jetzt auch und ich bleibe bei ihm."  "Hm." Sie küsste Branimir auf die Wange bevor sie rein ging. "Du solltest dich wieder mal rasieren, Branimir." sagte sie anschließend. In der Tat trug Branimir bereits einen leichten, dünnen Vollbart. "Mh, Wieso? Ist es denn so schlimm? Ich dachte er könnte dir gefallen." sagte er. " Na gut...Wenn du meinst, ich könnte mich dran gewöhnen. " sagte sie abschließend mit einem leichten grinsen und verschwand hinter der Haustür.
 
6 Jahre später
Branimir war nun bereits seit zwei Jahren Berater von König Ulfast. Beide kannten sich bereits seit ihrer Kindheit und kamen damals schon gut miteinander aus. Kasimir war durch den Krebs bereits zu geschwächt um den König mit Rat und Tat beizustehen und so folgte ihm sein Sohn nach. Branimir hatte in diesen beiden Jahren die enorme Macht der Sprache erkannt. Unermüdlich arbeitete er sich in jeder freien Minute, die er hatte, durch alte Bücher über die verschiedensten Sprachen und versuchte sogar die Geheimnisvolle Sprache der Zwerge, das Khuzdul, zu erlernen. Nachdem er jedoch mehrere male scheiterte versuchte er sich auf die verschiedensten Sprachen der Menschen und Elben zu konzentrieren.  Doch umso älter der neuste Zuwachs der Familie, die Zwillingsmädchen, Ana und Mhira, wurde desto weniger Zeit konnte er in dieses komplexe Thema investieren. Auch war sein Vater nun sehr geschwächt, seine Lunge war fast vollkommen vom Krebs zerstört und wusste das seine Zeit gekommen war.  Über die Zeit verstaubten die Bücher in seinem Arbeitszimmer und auch die Nachricht das sein älterer Bruder, Hauptmann Lubomir , "Unglücklicherweise", so wurde es zumindest von dessen Vorgesetzten erklärt, von Rebellen erschlagen wurde, verbesserte die Situation und vor allem entstaubte die Bücher vorerst nicht. Branmir war nun das Oberhaupt des Adelsgeschlechts der Castav und obwohl er wusste das sein Vater und sein Bruder in Hass und Wut auseinander gingen, so empfand er es als wichtig diese Nachricht persönlich an Vadim zu überbringen.


2996
Branimir war nun bereits 43 Jahre alt. Er war nun ebenfalls seit mehr als sieben Jahren Berater König Ulfasts und zwischen beiden wuchs eine enge Freundschaft. Als Zeichen seines Vertrauens hatte Ulfast, Branimir zu dem Lehrer seiner Söhne ernannt. Ebenso wuchs das Vermögen der Familie zusehends. Sein Vater hatte einige alten Grundbesitze in Form von Ackerböden und Mietshäuser, die er mühsam restaurieren ließ, außerdem erwarb er vor kurzem einige Weinberge und lebte neben der Bezahlung des Königs von den Pachterträgen und Verkaufserlösen des Rotweins.  Seine Kinder waren nun bereits auch Älter und so konnte er seinem Hobby, wieder nachgehen. Branimir bildete seine Rhetorischen Fähigkeiten nun stets weiter und konnte so einige Debatten unter den Boyaren zu seinen Gunsten ausrichten und erntete so viel Ansehen aber auch genauso viel Spott unter den Geblütsadligen. Nebenbei knüpfte er auch Briefkontakte zu Fürsten und Adligen aus Harad und Khand und wurde so zu einem guten Brieffreund Awarfiula dem Zweiten, einem Fürsten in einem Südlichen Königreich Harads und dessen Königs. Beide Haradrim teilten das Interesse Branimirs an der Vielfältigkeit der Sprache und zu dritt teilten sie sich gelegentlich gegenseitig Fortschritte über Briefe mit. 


9 Jahre später
"Wer ist der Vater?!" schrie Branimir, seine Hände waren zu Fäusten geballt und sein Kopf war Blutrot angelaufen. Ana, die jüngere der beiden Zwillinge saß weinend. "Branimir beruhige dich doch nun endlich, du machst es für sie nicht leichter." redete seine Frau auf ihn ein. Selten hatte sie ihn so impulsiv gesehen, noch nie war er Blutrot angelaufen. Branimir wusste jedoch das Bastarde in der Gesellschaft Rhuns nicht angesehen waren und vor allem als Adlige ein schweres Leben vor sich hatten.  Nur Langsam wurde er ruhiger. "Wer ist der Vater, Ana? Ist es Suno?" sein Kopf nahm nun allmählich wieder normale Farbe an. Ana jedoch schaute beschämt zu Boden.  "Du musst ihn noch vor der Geburt heiraten, ok?. " Mit diesen Worten verließ Branimir das Anwesen.  Hunderte Gedanken schwirrten ihm durch die Köpfe und sein Weg führte ihn in ein Angesehenes Gasthaus in dem er stunden überlegte und einige Gläser leerte.  Erst am späten Abend kehrte er leicht angetrunken zurück, noch nie zuvor hatte er so über den Durst getrunken.  "Ich werde ihn heiraten." sagte Ana an ihren Vater gerichtet, der durch die Tür stolperte. "Gut... Sehr gut, du weißt ich meine das nicht böse, du bist meine Tochter." lallte er ein bisschen und  beide fielen sich um die Arme und lösten sich erst einige Zeit später wieder.
Sieben Monate später wurde Branimirs erstes Enkelkind geboren. Ana hatte auf Drängen ihres Vaters Suno geheiratet, der jedoch wenige Wochen später in einem Gefecht erschlagen wurde.  Melina sollte das jüngste Mitglied des Hauses heißen.  Voller Stolz war er nun mit knapp 52 Jahren Großvater geworden, so ließ er auch eines seiner Studierzimmer in ein Kinderzimmer für seine Enkelin umbauen.  Auch hatte er noch Kontakt zu seinem Brieffreund, dem er bereits in seiner Muttersprache schreiben konnte, und teilte selbst ihm voller Stolz diese Neuigkeit mit.

Einige Monate später

Jenes Glück das Branimir seit der Geburt seiner Enkelin erfahren hatte, sollte er Teuer bezahlen. So wurde ihm an jenem Tage beigebracht das man seine Ana nackt und blutüberströmt leblos in einem Gebüsch in einer Dunklen Gasse wieder fand. Während Verana schreiend auf Knie ging blieb Branimir regungslos stehen.  Sein Blick ging ins Leere und seine Augen füllten sich schnell mit Tränen die allmählich über seine Wangen liefen.  Mit Müh versuchte er seine Frau und seine anderen beiden Kinder zu trösten so gut er konnte. Branimir wurde zusehends verschlossen und kapselte sich allmählich von der Gesellschaft ab. Seine Tätigkeit als Berater des Königs konnte er seit dem nicht mehr ausüben. 
Ein Jahr nach der Ermordung seiner Tochter verstarb nun auch seine Frau, Verana, am ersten Todestag Anas, ihr Herz war an der großen Trauer vollends zerbrochen. Branimir verbitterte nun Zusehens. sein Ruhiges und offenes Gemüt wich nun einer verschlossenen und verschrobenen Person. Das einzige Licht in der Dunkelheit das er hatte war nun Melina, seine Enkeltochter die er von nun an mit der Unterstützung seiner Tochter großzog.


Einige Jahre später
Acht Jahre waren nun bereits seit der Geburt Melinas vergangen. Branimirs andere Kinder waren bereits beide ebenfalls ausgezogen: Während Mhira ebenfalls zum zweiten Mal Mutter geworden war und nun mit ihrem Ehegatten einen eigenen Gutshof erstanden haben, packte Vakrim die Wanderlust. Er zog alleine durch das große Königreich von Rhun. Obwohl er es ihnen nicht verübeln konnte, wohnte Branimir nun alleine mit Melina und wenigen Dienern in dem großen Anwesen. Auf seine Bitte und nach einigen Überredungsversuchen konnte er seinen Bruder  Vadim und dessen Ehefrau davon überzeugen bei ihm einzuziehen. Zu Vadims erschrecken war Branimir nicht mehr derselbe den er vor 10 Jahren gekannt hatte. Aus dem offenen und freundlichen Mann war ein grimmiger, verschlossener Mann geworden - Ein "Miesepeter" wenn man Melina Glauben schenken wollte.
Branimir hatte vor kurzem wieder versucht seinem altem Freund, dem König von Rhun, als Berater beizustehen, doch nun merkte er dass, das Alter ihn bereits eingeholt hatte. So war er froh das er nun seinem Bruder hatte und teilte mit ihm die Aufgabe der Verwaltung seines Grundbesitzes. Auch versuchte er wieder mehr Briefkontakt zu Awarfuila aufzubauen -  Sein anderer Brieffreund war bereits seit einigen Jahren verstorben.  Dennoch trauerte er immer noch um seine Tochter und seine Frau.


3022
In den darauf folgenden Jahren füllte sich das Herz Branimirs, mit einem Schlag, mit purem Hass. Die Trauer war vollständig gewichen als eine seiner Dienerinnen verzweifelt, beichtete dass sie die Ermordung Anas beobachten konnte. Sie wurde von niemand geringeren als von Goran, einem Mitglied des Königshaus und denn derzeit amtierenden Königs vergewaltigt und schließlich, um diese perverse Tat zu verheimlichen, ermordet.  Branimir schwor sich an jenem Tag Rache. Mühsam baute er sich bereits seit einigen Jahren in ganz Rhûn ein Spionage Netzwerk auf, das er nach und nach sogar bis nach Gondor ausweiten konnte.  Er wusste das er Goran niemals direkt schaden konnte und so versuchte er das Gefolge des Königs durch Fehlinformationen zu manipulieren. Auch trat er nie selbst in Erscheinung, sondern hielt mit seinen Informanten stets Briefkontakt.  Nur wenige, meistens die engsten Vertrautesten seines Netzwerkes, hatten manchmal  persönlichen Kontakt zu ihm.  Sein Unterfangen war riskant, er wollte nicht nur Rache für seine Familie, sondern verabscheute die zunehmende Sklaverei im Königreich.
Außerdem wurde sein Sohn zum Fürsten von Govedalend ernannt, Vakrim und Goran waren bereits seit ihrer Kindheit gute Freunde und sehr loyal zueinander. Zu Branimirs entsetzen nahm Vakrim dieses Angebot Gorans dankbar an.  Branimir konnte nicht begreifen, was sein eigen Fleisch und Blut zu so einem gewaltigen Verrat an seiner eigenen Familie bewegen konnte. So begann er auch langsam aber vergleichbar harmlos gegen seinen Sohn zu operieren. Dennoch hielt er eine Schein "Vater-Sohn" Beziehung aufrecht.
Zu seiner Enkelin hingegen pflegte er jedoch die beste Beziehung. Sie war  die einzige die Branimirs strenges Gemüt über Jahre hinweg wieder bessern konnte.   Auf ihren Wunsch hin, bat er Vadim, die wenigen Kniffe im Kampf, die er noch von seinem Großvater kannte, beizubringen. Schnell wurde sie so zur einer sehr begabten Kämpferin, lernte jedoch auch benehmen am Hofe. So war sie stets seine Begleitung zu den Gelagen der Adligen.
Die nächste Feier die beide besuchen wollten, fand im Bohzidar Anwesen, dem Anwesen seiner Schwägerin, Velmira Bohzidar, statt. Er würde sich diese Chance nicht entgehen lassen, schließlich war es die erste große Feier, die er besuchen würde, seitdem seine Frau verstarb. Es wäre somit die beste Gelegenheit Informationen zu seinem Interesse zu sammeln und falls Möglich auch gegen Goran einzusetzen.




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[Edain] General Suggestions / Re: Brief General Ideas
« Letzter Beitrag von Gnomi am Gestern um 11:39 »
We already discussed something similar, but we decided back then, that we won't add it.
The reasons were quite simple:
You should not get rewarded to let your hero die. It should not be more beneficial  to send your heroes death instead of rescuing them.
This will lead to situations in which one palyer wants his hero to die, while the other one ignores him completely, as he would loose more by killing him.
Killing a hero should not punish you, but reward you.
No matter if it is a strategic aspect, it will just feel frustrating for the other player, because he shouldn't kill the hero, while the hero kills his units. Also sending Aragorn, Gandalf or other famous heroes into their death should never be the best way to play the game.
A hero shouldn't be worth, because they are strong dying persons. Heroes should be strong because of what they do, when they are alive.

Also I wouldn't say that evil factions all would run away.^^ Angmar  always ways very fascistic - so I don't think that they would run away, but try to kill the enemy no matter what.
Also I don't think that Uruks would give a fuck about Ugluk or Lurtz dying.^^
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[Edain] General Suggestions / Re: Brief General Ideas
« Letzter Beitrag von The_Necromancer0 am Gestern um 10:11 »
That's pretty cool, although I'd limit it to certain heroes and perhaps each hero only boosts certain types of units. This could be used to boost the values of some heroes. This will need to be balanced before it can be included since it isn't a minor adjustment, most likely the modifier would have to be adjusted, but for some heroes it could be a good opportunity for their actual value to catch up to their price.
E.g:
Death of unmounted Faramir boosts Ithilien Rangers
Death of mounted Faramir boosts Gondor Knights
Death of Boromir boosts Gondor Infantry (gondor pikemen, gondor soldier and gondor archers)
Death of Eomer boosts royal vanguard and exiles
Death of unmounted Gamling boosts peasants
Death of mounted Gamling boosts Rohirrim Archers.

In addition, I don't think this should be a thing for evil faction, they are more likely to run if one of their heroes dies but I don't think it would be good for the balance to debuff them.
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A very nice update. I really like it since I always felt that epic siege battles were somewhat lacking. A very good counter system between the attackers and defenders as well. I also like the fact that you have a good variety between the factions (such as the dwarven oil).

I have just one worry, actually. Since you now increased the minimal range of the wall catapults, do you not fear that players will simply move their own (attacking) catapults to within this minimal range and then use them to a destructive level? or are you supposed to counter them with archers at that point?

Kind regards and many thanks for this awesome mod,
Éomer Éadig
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