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RPG Library / Re: Annals of Aman
« Letzter Beitrag von Walküre am 13. Nov 2018, 16:37 »
Zitat
Beacon of hope and trust,
Ward off this fiend of blood-lust!
A ghoulish beast creeping about the gate of hell,
Devouring both pious and fell.

Lady of Light, I wish,
Release me from anguish and break the leash,
My path compels deeds for all to praise,
I must rid myself of dirt and pass the maze.

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Sonstiges / Re: RIP Stan Lee (1922 - 2018)
« Letzter Beitrag von Ealendril am 12. Nov 2018, 22:41 »
R.I.P Stan the Man Lee.
Ein letztes Excelsior! für ihn.
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Sonstiges / Re: RIP Stan Lee (1922 - 2018)
« Letzter Beitrag von Wurm Morgoths am 12. Nov 2018, 22:33 »
Ruhe in Frieden.
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Allgemeine Spielediskussion / Re: Stronghold & Stronghold Crusader
« Letzter Beitrag von Kirito am 12. Nov 2018, 14:41 »
Ich spiele auch kein MP, habe sowieso nur das normale, also kein Steam. Und die Reiter haben halt das Problem, dass man nicht auf den Bergfried kann um den Lord zu töten.
Und ja, den Patch meinte ich und finde ihn auch ziemlich gut, gerade natürlich für Friedrich und Sir Long... den Marshall 😇. Aber auch sonst hat er sehr gute Verbesserungen, finde ich. Einziges Manko bei mir ist, dass die Spielgeschwindigkeit nach der 300 wieder langsamer wird. Aber egal, 300 reicht.

Edit: Ich habe gerade mal nachgerechnet:
Bei dem Aufbau von 3 Schmieden und 4 Gerbereien erhält man in der gleichen Zeit wie man 300 Lanzen bekommt das Material für 237 Streitkolbenkämpfer. In der gleichen Zeiteinheit erhält man mit 5 Pikenmachern und 3 Rüstungsschmieden das Material für 282 Pikeniere, also rein rechnerisch von der Truppenmasse wären Pikeniere effektiver.
Bezogen habe ich mich bei der Rechnung jeweils auf die Schmieden. Die 4 Gerbereien können in diesem Zeitpunkt übrigens 248 Lederrüstungen produzieren und die 5 Pikenmacher 300 Piken.
Und jetzt wird mal Zeit, meine Quelle(n) anzugeben:
Waffenproduktion - Teil 2: Geschwindigkeit und Verhältnisse | Stronghold Crusader Tipps
Wobei ich Teil 1 auch empfehlen kann und eigentlich die gesamte Tipp-Playlist von Udwin.
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RPG Library / Re: Antique Lyrics of Arda
« Letzter Beitrag von Walküre am 12. Nov 2018, 13:43 »
MEMORY OF HOW IT WAS



Zitat
Remembrance of old,
Treasure of gold,
Well was all to fare,
Wind would strip trees bare.

Kings and Queens of yonder,
Seas the two shores did not sunder,
The door was still open,
As ill befell the world too often.

Is the past to be yearned again?
For any wise immortal and proud man,
Will the present shift for worse?
Or has the good the chance to undo the curse?

Gone foes might come anew,
The spectre of war too close drew,
The Mount of Doom roars now and demands blood,
To trap the gentle in gore and mud.
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RPG Library / Re: Annals of Aman
« Letzter Beitrag von Walküre am 12. Nov 2018, 13:34 »
Zitat
Resting in glory is the dwarf-king,
His glowing blade near,
Embellished by gem and ring,
To his people greatly dear.

Set out for a quest,
Leading a company of fine,
Battling for life's best,
Friends, jolly songs and wine.

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Allgemeine Spielediskussion / Re: Stronghold & Stronghold Crusader
« Letzter Beitrag von Halbarad am 12. Nov 2018, 02:43 »
Ich finde Streitkolben besser, spiele aber auch nicht so wirklich im Multiplayer. Dort werden ja sowieso meistens sowieso große Armeen von Rittern und berittenen Bogenschützen kombiniert, zum Burggräben aufschütten sind dann natürlich Pikeniere besser zu gebrauchen.
Aber grundsätzlich lassen sich natürlich mit den Streitkolbenkämpfern ein Burgherr oder die Wälle besser rushen und im Nahkampf sind sie ab einer gewissen Armeegröße sowieso fast unschlagbar, weil dann ja teilweise 100 Streitkolben auf einmal zuschlagen.
Meinst du mit dem inoffiziellen Patch den hier:
https://github.com/Sh0wdown/UnofficialCrusaderPatch/releases

Dort werden ja (unter anderem) Lanzenträger gegen Pfeile gestärkt, arabische Schwertkämpfer werden besser, Spieltempo kann (ruckelfrei) auf bis zu 1000 erhöht werden und die KIs werden verbessert.

Ansonsten muss ich noch sagen das ich auf ModDB gesehen habe das dieses Jahre eine neue Version von Stronghold Europe (Crusader mit wunderschöner Stronghold1 Grafik) rauskam, die mir sehr gut gefallen hat. Gerade der Kreuzzugmarsch ohne Marktplatz gefällt mir sehr gut:

https://www.moddb.com/mods/stronghold-europe

Leider gibt es in dieser Version abgesehen vom Wazir aka Khan keine arabischen Fürsten mehr, aber ansonsten macht sie sich sehr gut.
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Eigene Geschichten / Re: Der Thron von Mittelerde
« Letzter Beitrag von >Darkness< am 12. Nov 2018, 00:45 »
Der Weg zur großen Bank von Dorwinion war weit und anstrengend. Die ersten leichten Schneeflocken fielen schon zu Boden. Die Pferde stießen große Wolken beim atmen aus, die durch die Kälte entstanden. Die kleine Truppe aus Soldaten waren zusätzlich zu ihren Rüstungen in ihren Umhängen eingewickelt um sich vor den Frost zu schützen. Die Banner wehten heftig im starken Wind. Die große Stadt Dorwinion war schon zu sehen. Dorwinion wurde alleine schon durch die Weinproduktion enorm reich und wohlhabend. Die Stadt war unabhängig und wurde von einen Rat verwaltet. Am Tor angekommen, sah die Truppe die großen Banner der Stadt an der großen Mauer hinunter hängen. Sie zeigten einen weißen Kelch, der von einem Lorbeerkranz umrandet war. Der Grund des Banner war in einem pinken Ton.
Als sie die Tore durchquerten, sahen sie die prächtigen und sauberen Straßen. Ein Gebäude viel sofort auf. Es war sehr groß und prunkhaft. Gemischtes Volk befand sich auf den Straßen.
Bei der Bank angekommen, gingen Thurion und Davos die langen Treppen hoch zum Eingang.
Die beiden Männer wurden in einem Saal gebracht. Für den Bau wurden die hochwertigsten Steine verwendet. Der Raum an sich wirkte eher kahl. Es befand sich lediglich ein großer hölzerner Tisch mit drei steinernen Stühlen dahinter. Vor den Tisch befanden sich eher schlichte, aber gut verarbeitete Holzstühle.
Nervös ging Thurion den Saal auf und ab. Es dauerte ihm viel zu lange, bis der Vorstand der Bank von Dorwinion erschienen.
Ich hoffe es ist richtig, was wir hier tun...“, murmelte der König von Angmar. Davos entgegnete: „Ihr wisst um unsere finanzielle Lage und wir brauchen das Geld, wenn ihr wieder auf dem Thron von Carn-Dûm sitzen wollt!
Thurion wollte gerade antworten, da öffnete sich ein große Tür und drei stattliche Männer betraten den großen Saal. Sie setzten sich auf ihre steinernen Stühle, während Thurion und Davos auf den Tisch zukamen.
Willkommen in der Bank von Dorwinion, ich hoffe ihr hattet eine angenehme Reise bei diesen Wetterverhältnissen, bitte setzt euch!“, sagte der Mann der in der Mitte saß und anscheinend der Oberste der drei war.  Vorsichtig ging Thurionauf einen der Stühle zu und setzte sich. Der Stuhl knarrte als er sich setzte. „Was kann die Bank für euch tun, Fürst Thurion?
Sofort ergriff Davos das Wort und korrigierte: „Das ist Thurion, rechtmäßiger König von Angmar!
Der Mann der Bank warf Davos einen genervten Blick rüber und mit einer Handbewegung wies er ihn an sich zu setzen. Kurz darauf setzte er sich. Der Mann der Dorwinion Bank sprach: „Soweit wir wissen, regiert Gulzar aus dem Hause  Hendor das Reich, als König von Angmar...
Sofort entgegnete Thurion: „Er ist ein Verräter, Gulzar war nie mein Erbe und er teilt auch nicht mein Blut!
Der Mann der Bank lachte und erwiderte: „Könige werden gestürzt und neue kommen an die macht... Uns kamen da einige Dinge zu Ohren
Thurion sah den Mann fragend an. „Ihr seid kein Mensch, ihr seid ein Maiar, von der einen Seite könnte man es so sehen, ihr hättet euer ganzes Leben Zeit, das Geld zurück zu zahlen, aber es wäre auch für uns ein Risiko, mit so einem mächtigen Mann zu verhandeln und der Krieg kostet ganz Mittelerde schon viel Gold und Blut...
Es war still im Saal und der Mann der Bank fuhr fort: „Ihr habt vielleicht viele Titel, viele glorreiche Taten vollbracht, vielleicht sind die Bücher mit euren Geschichten gefüllt, unsere Bücher dagegen sind mit Zahlen, die sprechen nämlich ihre eigene Geschichte...
Noch immer war es still im ganzen Raum. Selbst Davos Schneewet wusste nicht, was er dazu sagen sollte.
Wie viele loyale Männer kämpfen für euch?“, wollte der Mann wissen. Thurion überlegte nicht lange und antwortete genervt: „ Dreitausend..
Der Mann der Bank fragte sofort wieder: „Wie viel Nahrung produziert ihr in Schwarzfeste um eure dreitausend Mann zu versorgen?
Auf die Frage überlegte Thurion genau, erwiderte aber kurz und knapp: „Nichts...
Schnell versuchte der Mann einen Abschluss zu finden und sagte: „Ihr seht, diese Zahlen sprechen für sich... Ich muss euch so leider euer Ersuchen ablehnen. Es würde sonst nicht gut ausgehen für uns...
Thurion warf Davos einen vorwurfsvollen Blick zu. Missmutig erhob sich Thurion und wollte gerade aus dem Saal gin, da stand Davos ebenfalls auf und wendete sich an den Mann der Dorwinion Bank. „Entschuldigt mich mein Herr...“, dabei zog Davos seinen Handschuh aus und zeigte seine Hand, an der ihm alle Finger fehlten. „Seht, das ist was ich für meine Verbrechen bezahlen musste und halte es für eine Gerechte Bestrafung für einen Schmuggler!“ Er zog seinen Handschuh wieder an und fuhr fort: „Ihm ist es egal, aus welchen Stand, oder welche Beziehung ihr zu ihm habt ihm ist die Ehre und die Gerechtigkeit wichtig , deshalb ist er eure beste Möglichkeit euer Gold zurückzubekommen, welches ihr schon in Mittelerde gesteckt habt! Kriege sind teuer, das stimmt...“ Der Mann der Bank unterbrach ihn: „Der Krieg in Angmar ist so gut wie vorbei und auch in Mittelerde...“ Davos ergriff sofort wieder das Wort: „So lange Thurion lebt, ist der krieg nicht vorbei! Er hat ein viel höheres Ziel, er will die Länder Mittelerdes in einem Königreich vereinen... Wer hat aktuell  und die letzten Jahre die Macht in Mittelerde gehabt?
Dem Mann der Bank wurde es zu viel „Fürst Davos..“, wollte er Davos Schneewert unterbrechen.
Dieser wollte aber seine Frage beantwortet haben, so erwiderte der Mann: „Gondor...
Davos fuhr fort: „Wer regiert in Gondor in welches ihr diel etzten Jahre viel Geld gesteckt habt?“ Der Mann der Dorwinion Bank seufzte und erwiderte: „Königin Anarya....
Und was ist mit Gondor im Moment los? Es ist gespalten, Arnor hat sich losgesagt, die Königin hat nicht einmal einen Erben, wenn es dann zum Tod der Königin kommt, fällt das Reich nur weiter in sich zusammen... Etwa Imrahil von Dol-Amroth, der gegen seine eigenen neffen in den krieg zieht und sein eigenes Land verrät, dass er geschworen hat zu beschützen?
Davos machte eine kurze Pause. „Wenn Anarya stirbt, wer bezahlt dann euer Gold zurück?
Der Mann der Bank lächelte nur und erwiderte: „Darüber machen wir uns erst dann Gedanken!
Nervös erwiderte Davos: „Verzeiht mir mein Herr, aber das Problem besteht ja schon jetzt! Es gibt nur noch einen fähigen Herrscher in Mittelerde, Thurion!“ Dabei zeigte er auf seinen König.
Er ist in seinen besten Jahren, könnte sofort einen Erben zeugen, er ist ein gut geübter Anführer und er redet nicht darüber, seine Versprechen einzuhalten sondern tut es auch!
Dabei deutete Davos Schneewert auf seine Hand.
Nach einiger zeit kamen die beiden Männer die hohen Treppen der Bank wieder hinunter. Er wendete sich an Davos und sagte: „Da habt ihr unser Gold noch gerettet...“ Dabei klang er sehr erleichtert. Davos seufzte nur und erwiderte: „Allerdings tut es mir wegen der Klausel leid, ich wusste nicht dass die auf eine Hochzeit wert legen, euer Gnaden...
Thurion lachte nur antwortete: „Nein, wahrlich nicht. Aber darum werde ich mich nach dem Krieg kümmern, dafür gab die Bank zum Glück etwas Zeit!
Thurion und Davos stiegen auf ihre Pferde. Kurz darauf kam ein großer Trupp von schwer gerüsteten Soldaten. Dies war die Garde, die das Gold zum Besitzer eskortierte, in  diesem Fall nach Schwarzfeste in Angmar.
Dort angekommen, rüstete er seine Armee zum Krieg. Er wartete allerdings auf die Söldnerarmee, die ihm nochmal zehntausend Männer brachte.
Als diese auch eintraf, wurden die Soldaten in die Rüstungen von Angmar gesteckt. Abmarschbereit stand das große Heer vor den Toren von Schwarzfeste. Als sie endlich los ritten, wehte die endlose Anzahl  der Banner im Wind. Alle zeigten den Wolfskopf den Thurion auf seinem Banner trug. Thurion ritt ganz vorne mit Davos und Naruphel, einer Priesterin von Melkor, die Thurion in sein Gewissen redete, seit er seine Macht verlor und ihm versprach mit Melkors Hilfe diese zurück zu erlangen. Es war inzwischen sehr kalt geworden und viele dicke Schneeflocken fielen auf das Land. Der Schnee lag schon hoch. Ihr erstes Ziel war Grauwacht. Eine Stadt die gut befestigt war.
Dort angekommen, kam ein Späher von Thurions Armee zu ihnen geritten.
Euer Gnaden, die Armee von Grauwacht scheint aus der Stadt zu ziehen, wie es aussieht marschieren sie nach Carn-Dûm!
Thurion spürte die Gelegenheit, einer Belagerung aus dem Weg zu gehen und die Armee auf offenen Feld zu schlagen. Sofort wies er seinen Generälen an, sich für den kommenden Ansturm vorzubereiten. Er befahl seinem besten General, Thir aus dem Hause Stark, die eine Hälfte der Armee mit sich zu führen um die Truppen aus Grauwacht zu flankieren.
Ohne dass die Truppen von Grauwacht damit rechneten, stürmte Thurion mit seinen Reitern auf seine Gegner zu. Im letzten Moment versuchten diese sich noch zu formieren, allerdings ging das nicht wirklich auf. Die Reiter Thurions ritten durch die Reihen ihrer Feinde und erschlugen etliche. Viele gingen dabei zu Boden und der sonst so weiße Schnee färbte sich rot.
Von der anderen Seite erschien nun auch Thir mit der der anderen Hälfte der Armee. In der Mitte des Geschehen trafen sie aufeinander und kämpfen sich durch die Reihen der Soldaten aus Grauwacht. Der Anführer der Truppen warf sein Schwert auf den Boden als Zeichen der Aufgabe. Thurion und Davos kamen zu ihm geritten. Beide stiegen vom Pferd und gingen auf den Anführer zu. „Laphrador, Fürst von Grauwacht...“, fing Thurion an. Laphrador sah Thurion nur fragend an. „Das ist Thurion, der wahre König von Angmar!“ , sagte Davos bestimmend.
Fürst Laphrador staunte nicht schlecht, als er dies hörte. Er beugte das Knie und sank dabei den Kopf. „Euer Gnaden!“, stammelte er. Der König von Angmar entgegnete: „Erhebt euch und unterstellt mir eure Truppen und ich werde euch und eure Männer verschonen! Ich will keine geschlagenen Hunde abschlachten!
Der Fürst von Grauwacht war dankbar, für seine Entscheidung. „Ich werde alles anordnen lassen und lasse eure Männer versorgen!“ Das große Heer machte Rast in Grauwacht, da es heftiger zu schneien begann.
Es vergingen einige Tage, bis der Schnee weniger wurde. Den Tag wollte Thurion aber sofort nutzen. Es war noch ein weiter Weg bis nach Carn-Dûm. Und auch Laphrador machte ihn darauf aufmerksam, dass die Vorräte in Grauwacht zu ende gingen. Mindestens zwei tage ritten sie noch bis sie die mächtige Festungsstadt erreichten.
Inzwischen wurde es noch kälter und am Abend fing wieder an stärker zu schneien. Das große Heer  schlug das Lager auf. Thurion wusste, dass es gefährlich war, aber ihnen blieb nichts anderes übrig, da die Männer nicht mehr weiter konnten. Klar waren die Menschen aus Angmar schon starke Winter gewohnt. Dieser aber schien besonders kalt zu sein.
Das husten der Männer war weit zu hören und manche versuchten verzweifelt die Belagerungsgeräte vom Schnee zu befreien.
Davos kam in Thurions Zelt. Er wollte dringen mit ihm sprechen. Naruphel war ebenfalls im Zelt. Davos warf ihr nur einen gehässigen Blick rüber. „Unsere Vorräte werden langsam knapp und wir können durch das schlechte Wetter keine Versorgungsroute öffnen...“ Dabei sah der enge Berater des Königs Thurion besorgt an. Dieser erwiderte: „Was noch?“ Seine Stimme klang ebenfalls besorgt. Davos sagte: „Die purpurrote Truppe ritt letzte Nacht davon...
Verärgert nahm Thurion eine Figur von der Schlachtfeldkarte und warf sie weg. „Zweitausend Männer...Söldner sind nur loyal zu ihrem Gold...“, ärgerte sich der König.
Davos räusperte sich und versuchte Thurion zu überreden: „Wir sollten zurück nach Grauwacht reiten,das ist nicht unsere Gelegenheit, das Wetter macht jeden Marsch unmöglich...
Thurion unterbrach seinen Berater und erwiderte: „Ich habe mich aus Minas-Tirith zurückgezogen, bin damals aus Carn-Dûm geflohen und habe mein Land zurückgelassen... Ich werde mich nicht ein weiteres mal zurückziehen! Wenn wir nach Grauwacht zurückgehen und dort überwintern.. Wer weiß schon wie lange der diesmal dauern wird...
Davos versuchte ihn wieder zu überzeugen: „Euer Gnaden, wir sollten auf den richtigen Moment warten...“ Sofort entgegnete Thurion: „Dies ist der richtige Zeitpunkt, wenn wir nicht alles riskieren, sind wir sowieso verloren! Also marschieren wir in den Sieg oder in den Tod... Aber wir werden immer weiter gehen und nur nach vorne!
Sein Berater sah ihn skeptisch an. Er selbst hörte dass Thurion besorgt war. Immerhin kannte er ihn schon einige Jahre.
Davos sah zu Naruphel rüber, die ihn nur kalt anstarrte. Der Berater verließ das Zelt.
Die Priesterin von Melkor wendete sich an Thurion. „Ihr seid der Auserwählte, mein König ihr wisst dass nur ihr den Willen Melkors vollenden könnt!“, flüsterte sie in Thurions Ohr. Dieser erwiderte skeptisch: „Seid ihr euch da noch sicher?
Die Priesterin sah den König geschockt an. : „Ihr habt gesehen, wozu er in der Lage ist, durch ihn konnten wir mit wenigen Männern Schwarzfeste erobern!
Thurion reagierte darauf nicht. Er sah die Karte an. „Ich habe euch auch die Macht gezeigt, die er noch in dieser Welt hat, ich könnte ihn noch einmal um Hilfe bitten, allerdings müssten wir ein Opfer bringen...
Thurion sah nun Naruphel an. Sie beugte sich über die Schlachtfeldkarte und nahm einige Figuren, die den Gegner darstellten und nahm sie in die Hand. „Damit werden wir die Schlacht gewinnen!“, sagte sie dabei. Thurion hörte ihr nun gespannt zu: „Seine Familie hat sich schon einmal für euch geopfert, so dass der Krieg beendet werden konnte! Sein Blut wird das Land für euch zurückholen!
Nun sah der König von Angmar sie angewidert an. Er wusste genau von wem sie sprach. Aber er konnte doch nicht einfach den Sohn von Drauglin töten lassen. Sein Vater hatte sich geopfert damit der Eindruck entstand, Thurion wäre im Kampf gefallen und er hatte im Gegenzug versprochen auf den Sohn aufzupassen. „Habt ihr den Verstand verloren?“. Dabei klang er sehr wenig begeistert. Naruphel  nahm Thurions Gesicht in ihre Hände und versuchte ihn zu überzeugen: „Ich habe euch die macht Melkors gezeigt und ihr wollt eure alte Macht von vergangen Tagen zurückerlangen! Einen anderen Weg gibt es nicht und seine Mutter ist der selben Meinung!
Thurion wendete sich von ihr ab. „Verschwindet!“, schrie er.
Daraufhin ging sie aus dem Zelt des Königs. Thurion überlegte. Natürlich wollte er sein Reich endlich zurückhaben, seine alte Macht wiedererlangen und seine Pläne in die Tat umsetzen. Doch wie kann Naruphel so etwas von ihm verlangen. Nach einiger Zeit hatte er einen Entschluss gefasst.
Draußen standen viele der Soldaten in mehreren Reihen. Vor ihnen war ein Tisch neben einen Scheiterhaufen aufgebaut, auf den mehrere Utensilien lagen. Einige Wachen  brachten Aphant, den Sohn von Drauglin zu den Tisch. Naruphel wartete schon. Arphant wurde ihr übergeben und sie hielt ihn an den Schultern fest. Der Sohn von Drauglin ahnte von nichts. Thurion sah sich das geschehen von weiter weg an. Die Mutter von Aphant stellte sich zu ihm und sprach mit leiser Stimme: „Es ist eine gute Sache, der Herr wird uns so helfen uns nicht  verhungern und  erfrieren zu lassen...“ Thurion zeigte keine Reaktion. Er wusste, dass Drauglins Frau sehr gläubig war. Aphant schrie währenddessen nach seiner Mutter, da er nun verstanden hatte was Naruphel vor hatte. Einige der Soldaten hielten ihn fest, während die Priesterin Worte Sprach. Sie schnitt ihm mit einem Messer in die Arme und ließ Blut in eine Schale laufen. Thurion sah sich alles emotionslos an. „Wir opfern dir dieses Leben, damit du uns den Weg zeigen kannst! Akzeptiere unser Zeichen und beschütze uns!“, solche und noch mehr Worte wurden von der Priesterin Melkors gesprochen. Schließlich wurde Aphant an den Scheiterhaufen gebunden. Naruphel zündete das Heu an, welches aus den aufgebauten Scheiteln hervor hing. Der Junge schrie weiter nach seiner Mutter, während die Flammen langsam immer näher kamen. Einige der Soldaten drehten sich vom Geschehenen weg. Aphants Mutter konnte das nun nicht mehr mit anhören, sie wollte nach vorne gehen und ihren Sohn retten, doch Wachen hielten sie fest. Der Scheiterhaufen stand nun ganz in Flammen. Die Schreie wurden immer lauter bis sie schließlich verstummten. Nun konnte der König von Angmar sich das Schauspiel nicht mehr mit ansehen und so drehte er sich um. Zweifel überkamen ihn. War es wirklich die richtige Entscheidung? Aphant war ein kleiner Junge, der nichts für die Kriege konnte. Wie konnte Melkor nur so ein Opfer verlangen. Thurion hatte geschworen den Jungen zu beschützen und doch griff er nicht ein. In Gedanken versunken schlenderte er in sein Zelt zurück, während derstürmische Wind  durch das Lager fegte.
Davos rannte aufgebracht in das Zelt seines Königs. „Was habt ihr da getan?
Thurion antwortete nicht. Generell saß er nur regungslos auf einen Stuhl. Davos Schneewert schüttelte verständnislos den Kopf und verschwand wieder.
Am nächsten Tag war es wie durch ein Wunder deutlich milder. Es schneite nicht mehr und das Eis schmelzte.
Thurion machte sich zum Aufbruch bereit, zog sich seinen Brustpanzer an und befestigte sein Schwert. Naruphel kam zu ihm und sagte: „Seht ihr, Melkor lässt uns nicht im Stich!
Thurion schenkte ihr eher wenig Beachtung. So zog er seinen Mantel an, während sie behauptete: „Ich habe in meinen Träumen die Banner von Gulzar brennen sehen, Carn-Dûm wird unser sein!
Der König Angmars erwiderte: „Wir sind bereit für Carn-Dûm...
Mit den Worten verließ er sein Zelt um die Vorbereitungen zu sehen. Die Priesterin Melkors war ihm dicht auf den Versen. Thir Stark kam zu ihm geeilt. Thurion wollte gerade die befehle abgeben, da sagte Thir schnaufend: „Viele Männer desertierten in der Nacht...
Thurion fragte niedergeschmettert wie viele Männer das Lager verlassen hatten. Thir antwortete nur mit: „Mehr als die Hälfte..“ Thurion versank wieder in Gedanken. Wenn mehr als die Hälfte abgehauen ist, dann blieben ihnen nur noch knapp fünftausend Männer. „Die Söldner nahmen auch alle Pferde mit sich...“, fügte Thir noch hinzu. Die Lage schien aussichtslos, da kam schon ein weiterer General zu Thurion und bat ihn mit zu kommen. Thir Stark folgte seinem König. Der Genral führte beide Männer in einen Wald. An einen Baum hing die Mutter Aphants mit einem Strick um den Hals. Thurion hatte dies schon befürchtet. Der Tag konnte schon nicht mehr schlimmer werden, da teilte eine Wache mit dass Naruphel das Lager verlassen hatte. Thurion fragte sich nun erst recht, ob das alles richtig war, ob Melkor ein Gott ist, an den man glauben sollte.
Es gab sowieso keinen Weg mehr zurück, so beschloss er seine Truppen in Marschstellung zu bringen und nach Carn-Dûm zu marschieren.
Schließlich erreichte die Streitmacht Thurions die Festungsstadt Carn-Dûm. Die vielen Banner des Wolfes wehten im Wind, während sie ihren König folgten.
Thurion kannte die Festung sehr gut und er gab Befehle, wie die restlichen Männer die Stadt belagern sollten.
Die Belagerung beginnt heute Nachmittag!“ , sagte er noch zuversichtlich, da sagte sein General Thir: „Es wird keine Belagerung geben, euer Gnaden!
Verwundert sah der König zu Thir und dann in die Richtung in die er starrte. Die gesamte Streitmacht aus Carn-Dûm ritt auf sie zu. „Wir haben keine Chance!“ und „Wir sind verloren!“, hörte man viele der Soldaten rufen.
Thurion wusste nun, er konnte nicht mehr zurück und alles schien aussichtslos.Innere Gedanken quälten seine Seele. Wie konnte er nur einer Priesterin Melkors glauben schenken, er hat in der Vergangenheit für den Glauben viele schlimme Dinge getan und sein Berater Davos hatte die ganze Zeit recht. Naruphel hatte den König Angmars die ganze Zeit in der Hand. Mit einem kurzen Lächeln, nicht aus Freude sondern eher aus Verzweiflung und Ärger über sich selbst, zog er sein Schwert aus der Scheide und ging einige Schritte vorwärts. Viele der Soldaten taten es ihm gleich. Einige die in den hinteren Reihen standen, rannten um ihr Leben. Die Kavallerie des Feindes kam immer näher
Speere zu mir!“, befahl er. Die Männer versuchten verzweifelt eine geeignete Formation aufzustellen. Als die Gegnerische Kavallerie zum Angriff bereit war, stachen die Speerträger die Reiter von ihren Pferden, aber viele wurden auch  überritten und erschlagen . Sie standen sich einer Übermacht entgegen. Thurion war weit vorne dabei. Er kämpfe sich mit seinen Männern durch die Armee. Viele seiner Männer wurden neben ihm einfach umgeritten oder erschlagen. Die Schlacht wurde chaotisch und durch die feindlichen Reiter war es schwer die Truppe zusammen zu halten. Thurion erschlug viele Feinde und es schien, als würden die Männer  des wahren Königs von Angmar gut durchhalten. Gulzar nahm aber keine Rücksicht auf Verluste. So ließ er viele Pfeilsalven auf das Schlachtfeld niederregnen.
Vom weiten konnte Thurion Davos erkennen, der mit einigen hundert Reitern die Schlacht erreichte. Dieser versuchte verzweifelt die Übermacht zurück zu drängen, allerdings wurden seine Männer auch schnell von ihren Pferden geholt. Thurion versuchte sich zu seinem Berater zu kämpfen.. Wieder kam eine Salve niedergeregnet, und viele der eigenen Männer Gulzars wurden getroffen. Endlich erreichte der König Davos. „Wir müssen uns neu formieren sonst überleben wir  nicht!“, rief der Berater.
Sein König kämpfte sich nur weiter blind durch die Massen der Feinde. So entschloss sich  Davos selbst das Kommando zu übernehmen und rief die Truppen zusammen. Die übrigen Männer bildeten nun einen Block und versuchten so stand zu halten.
Davos zog seinen König in den Block und versuchte ihn irgendwie fest zu halten, der vollkommen in einen Blutrausch verfallen war. General Thir half Davos dabei. „Es bringt nichts, wenn ihr euch jetzt opfert!“, rief Davos.
Wieder regnete es eine Pfeilsalve. Die Männer hielten ihre Schilde hoch um wenigstens einige der Pfeile ab zu fangen. Sie waren nun von ihren Feinden eingekesselt.  Keiner der Armee Thurions wusste wirklich was er nun machen sollte. Im Endeffekt wussten sie, dass es nun das Ende war. Thurion versank in Gedanken. Ist er wirklich den Tricks einer Hexe reingefallen. Wieso hatte er sich auf sie verlassen. Wütend wurde sein Griff um das Schwert fester.
Los Männer brecht ihre Reihen!“, rief er und stürmte nach vorne. Seine Männer folgten ihm.
Die Lage schien aussichtslos. Der Kreis schloss sich enger und seine Soldaten hatten fast keinen Platz mehr um überhaupt mit den Schwerter auszuholen. Der König selbst sah nur verzweifelt zu Davos rüber. Thir tötete gerade einen General Gulzars der ihm zu nah gekommen ist.
Im gleichen Moment ertönte ein Horn durch die Ebene. Sie sahen sich um, doch man erkannte nicht woher es kam. Wieder wurde das Horn geblasen.
Dann endlich sah man Reiter, die von einem Hügel aus den Süden angeritten kamen. Es war zunächst nicht klar wer diese Reiter waren, bis das Banner sichtbar wurde: Die blau weißen und schwarz roten Banner wehten im Wind. Es war der Falke von Gondor und der Drache Anaryas. Thurion traute seinen Augen kaum. Als der König auf den Hügel sah, konnte er Anarya sehen, die der Schlacht zu sah.
Die Männer Gondors fielen den Feinden in den Rücken, erschlugen sehr viele und retteten die Soldaten des Königs von Angmar.
Gulzar flüchtete sich mit seinen Soldaten in die Festung zurück.
Thurion nutzte die Gelegenheit: „Männer, folgt mir wir holen uns die Verräter!
Daraufhin rannte er auf die Festung zu und seine Männer folgten ihm. Die Festung hatte noch keine neuen Tore erhalten, so befanden sich nur dünne Holztüren als Provisorium an den Toren. Einige Bogen- und Armbrustschützen standen noch auf den Mauern und schossen auf die Soldaten Thurions, die die Schilde hochhielten, während die anderen versuchten das provisorische Tor auf zu brechen. Endlich bekamen sie die Türen aus den Tor gerissen und stürmten in die Festung. Dort erschlugen sie die restlichen Männer Gulzars. Der Verräter stand im Hof. Alleine. Die Männer Thurions  umzingelten den Mann. „Lasst es uns auf die alte Weise machen, nur ihr und ich!“, schlug er Thurion aus Verzweiflung vor. Der König von Angmar zögerte nicht lange und stürmte auf Gulzar zu. Der Schwertkampf dauert nicht lange, denn Thurion entwaffnete seinen Gegner recht schnell. Er warf sein Schwert weg und schlug auf ihn ein. Er ließ all seinen Frust raus, der sich die letzte Zeit angestaut hatte.
Nach einigen Minuten kam auch Anarya mit ihren Männer in die Festung geritten. Thurion sah zu Anarya und ließ von Gulzar los. Erzürnt ging er in Richtung der Burg, in der sich auch der Thronsaal befand. Davos Schneewert folgte ihm, ebenso Anarya und einige ihrer Männer.
Er öffnete die großen Türen des Saals, in dem sich noch einige Soldaten befanden. Diese legten ihre Waffen nieder und beugten das Knie. Thurion schenkte ihnen wenig Beachtung, denn er ging schnurstracks auf den Thron zu.
Eine gewisse Erleichterung machte sich in Thruion breit. Seine Männer rissen die Banner herunter, die im Ganzen Saal hingen.
Endlich wendete er sich Anarya zu: „So habt ihr euch doch anders entschieden...
Die Königin erwiderte: „Wir tragen das selbe Schicksal und in solchen Zeiten müssen wir zusammenhalten!
Der Königs von Angmar verstand zunächst nicht was sie damit meinte, nickte ihr aber zu. „Aber wir müssen reden, es gibt einiges das wir zu besprechen haben!“, dabei klang Anaryas Stimme sehr bestimmend.
Thurion wollte zunächst die Festung sichern. Als er aus dem Thronsaal ging standen seine Soldaten bereit. Sie jubelten Thurion und Anarya zu und immer wieder riefen sie: „Thurion! Thurion!THURION!
Am späten Abend traf Anarya in die Gemächer von Thurion ein. Beide schwiegen zunächst. Nur das warme knisternde Geräusch des Feuers und das heulen des Windes war zu hören. Der König von Angmar saß an eine Schreibtisch und starrte die Papiere an die vor ihm lagen.
Anarya versuchte die Stille zu brechen: „Was gedenkt ihr jetzt zu tun?
Thurion nahm einige der Papiere in die Hand, warf sie aber kurz darauf wieder auf den Tisch.
Wisst ihr, ich habe schreckliche Dinge getan, nur um meinen Thron wieder zu erlangen...“, er wirkte dabei ruhig und doch in sich gekehrt. „Mein Reich hat geblutet und ich habe dazu beigetragen...
Anarya kannte solche Worte von Thurion nicht. Immerhin war er ein Mächtiger Mann, der auch nicht vor Gräueltaten halt machte. „Nie hatte ich mich so leer gefühlt... Auch wenn ich ein selbst ein Diener Melkors war, weiß ich nun dass er abgrundtief böse ist...
Anarya ging daraufhin einige Schritte auf ihn zu. Der König Angmars legte sein Gesicht in seine Hände. „Ich habe einen guten Freund versprochen, auf seinen Sohn aufzupassen und ihn großzuziehen, weil er sich für mich und sein Land opferte...“ Er machte eine Pause. Anarya kniete sich neben Thurion und griff seinen Arm. „Und was hab ich getan? Ich hab ihn verbrennen lassen, damit wir Melkor ein geeignetes Opfer darbringen können...
Die Königin Gondors wusste zunächst nicht was sie sagen sollte. Ihr fehlten die richtigen Worte. So ließ sie Thurion weiter reden: „Vielleicht ist das für euch ein ungewohntes Bild, wenn man an meine Vergangenheit denkt, aber ich will Melkor nicht mehr dienen, ganz gleich was passieren mag...
Anarya sah ihn besorgt an. Dann endlich antwortete sie: „Auch ich habe mich am Anfang Melkor verschrieben, ich dachte er hat mich gerettet und mich zu dem werden lassen was ich heute bin. Aber es war nicht er, es war ich alleine! Ich weiß weiß auch, dass Melkor nichts gutes für diese Welt will, deshalb hab ich mich von seinem Glauben gelöst....
Thurion sah sie innig an. Dann sagte er: „Ich will kein König mehr sein, ich habe Angmar schon lange genug in den Abgrund geführt...
Die junge Frau wollte den Worten nicht glauben, die sie hörte. Geschockt erwiderte sie: „Aber ihr hattet so großes vor, schmeißt das nicht einfach weg!
Der König von Angmar erwiderte nur: „Wofür lohnt es sich denn noch zu kämpfen, wenn nichts mehr da ist und Melkor mein Leben bestimmt...
Dann sagt euch auch von ihm los, so wie ich es getan habe! Ich hatte eine Vision in der er mir zeigte, wie die Welt aussehen wird und das dürfen wir nicht zulassen! Ihr wolltet Mittelerde vereinen und ihr hattet recht, schon alleine dafür müssen wir das tun“, mit aller Kraft versuchte sie ihn zu überzeugen. Dieser lachte nur. „Es gibt immer etwas gutes in der Welt, wofür es sich zu kämpfen lohnt!“, sie unterbrach sich kurz. Fast flüsternd fuhr sie fort: „Manchmal erkennt man es nicht sofort...
Thurion erhob sich von seinem Platz und ging an einen Schrank. Er kramte eine alte Kiste heraus und stellte sie auf den Tisch.
Mein Entschluss steht fest...“, beschloss er. Anarya stand ebenfalls auf und fragte sich was er nun vor hatte.
Ihr seid eine bessere Königin, vereint das Land und setzt das Vorhaben um!“ , dabei öffnete er die alte Kiste. Der Deckel fiel laut auf den Tisch. Viele Leinentücher waren in der Kiste und Thurion befreite einen Gegenstand von ihnen.
Es war eine Krone. Sie war schwarz und, sah nicht aus wie eine klassische Krone. Der König von Angmar übergab Anarya die Krone mit den Worten: „Angmar ist dann das erste Land welches sich dem Vorhaben beugt, Angmar ist euer, euer Gnaden!
Er verneigte sich vor ihr. Anarya hielt die Krone in der Hand wusste, allerdings nicht was sie darauf antworten sollte. Zu geschockt war sie im selben Moment.
Thurion sammelte einige Sachen ein, bevor er sich seinen Mantel schnappte. Verwirrt fragte Anarya: „Was habt ihr denn dann jetzt vor?
Thurion lächelte ihr nur zu und erwiderte: „Ich habe hier nichts mehr zu suchen, meine Zeit ist vorbei...
Die junge Königin Gondors schüttelte den Kopf. „Wir brauchen euch doch für die Kriege die bevorstehen, für den großen Krieg der eintrifft.... Und... Ich brauche euch...
Sie senkte ihren Kopf. Thurion ging einige Schritte auf die junge Frau zu. „Wenn ihr es wünscht, dann werde ich euch begleiten, meine Königin!“ Dabei nahm er ihre Hände. Sie nickte.
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[Edain] Support / Re: Das System kann die angegebene Datei nicht finden?
« Letzter Beitrag von Turin Turumbar am 12. Nov 2018, 00:32 »
Da lief definitiv was bei der Installation falsch. Deinstalliert einmal sowohl die Mod als auch das Spiel und die Erweiterung, installier danach alles neu.
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