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1
RPG Library / Re: Annals of Aman
« Letzter Beitrag von Walküre am Heute um 12:04 »
Zitat
Do not fear, young heart,
And much valiant and brave,
Amidst wicked blade and dart,
Being afore a grim earth to save.

Draw your sword,
Be it thin or small,
Beside a greatly revered lord,
Ready to face anything set to befall.

2
RPG Library / Re: Antique Lyrics of Arda
« Letzter Beitrag von Walküre am Heute um 11:53 »
AMASSING SHADOW



Zitat
Sun has sunk in a restless night,
A bright day has plunged into mares and fright,
Light of old, vanished and gone,
Recalled and yearned in nostalgic song.

What had fallen has risen again,
Bidding to besiege the world and ravage land,
Such wraith of ash and gloom,
Beacon of nought else but doom.

The Dark Lord wakes storm and thunder,
Wealth and fields his foul legions are to plunder,
Amassing shadow in his dreary kingdom,
A last enemy of greatness and wisdom.

Pawns are placed and set,
Shall the mortal monarch his foe inside let?
Shall the fine stone of Men withstand the test?
For the sake of the never-waning Good in the West.
3
Hallo Rekudo93 sowie alle BFME-Spieler !

Danke für deine aufmunternde Rückmeldung. Auf deinen Vorschlag hin habe ich die Rohan-Textur verändert. Sie sieht jetzt "verdreckter" aus.  ;)
Außerdem habe ich noch 4 weitere Gebäude verändert: GondorWorkShop (Turm), GondorArchery, Isengard SiegeWork (Turm + Banner) sowie Mordor SiegeWork (Turm + Dachgerüst) = 4 x 4 Strukturen. Nun, warum eigentlich nicht. Die Originale sehen meiner Meinung nach so schlicht aus. Insbesondere der GondorWorkShop erscheit sehr unfertig - ???  :o ???
Meine Entscheidung, Texturen mit einfachen Flächen und deutlichen Mustern im Format 128 x 128 zu implementieren, gibt meiner Modifikation einen eigene Ästhetik, denn die Modelle wirken gemalter und deutlich unterscheidbarer.

Derweil teste ich die Missionen auf Fehler, Spielbarkeit und Ablauf der Ereignisse. Eins ist auf jeden Fall gewiß: als Spieler/in muß man/frau mit einer großen Anzahl gegnerischer Infantrie und Kavallarie rechnen. Ein taktischer Fehler und die gesamte Kavallerie ist niedergemacht  :o :(. Daher ist Strategie und Planung gefragt, was natürlich viel Aufmersamkeit und Geduld verlangt.
In den INI-Dateien habe ich SEHR ,SEHR VIEL geändert und eine unzählige Menge von Tabulatoren entfernt. Meine WAR_MOD INI-Datei ist dennoch kleiner als die originale INI-Datei, Patch 1.03; d.h. 13,6 MB zu 14,1 MB.

Es wird keinen Installer geben, da man die WAR_MOD  Dateien einfach ins BFME-Hauptverzeichnis kopiert (Anleitung folgt bei Auslieferung). Außerdem modifiziere ich nur die englische Version (Saruman oder Gandalf auf deutsch gehen SOOOOOO garnicht - Sorry). Allerdings habe die Lotr.str als Textdatei isoliert, so daß man jede andere Sprache installieren kann und ggf. die Beschreibungen nachträglich übersetzt.
Ich hoffe in den nächsten 2 Wochen, endlich meine neue Web-Seite mit Videos ins Netz zu stellen.

Abendliche Oktobergrüsse aus dem warmen Nordern,
ElvenRider - der freudig Schaffende  :)
4
Feedback Internetpräsenz / Re: Discordverlinkung
« Letzter Beitrag von Bilbo Backings am Gestern um 17:32 »
Finde ich gut!
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Südöstliches Harad / Das Königssymbol kehrt heim
« Letzter Beitrag von Fine am Gestern um 16:32 »
Aerien und Narissa mit Gatisen und Aspelta aus der Provinz Alodia
Músab und sein Gefolge aus Napata


Als in der Ferne die Türme der Hauptstadt des Reiches von Kerma auftauchten, gestatte Aerien es sich, aufzuatmen. Seit dem Hinterhalt, den Mustqîm ihnen gestellt und aus dem sie nur dank Gatisens unerwartetem Eintreffen entkommen waren, hatte sie ständig über die Schulter gesehen und weitere Angriffe befürchtet. Sie war so sehr ihrem Verfolgungswahn verfallen, dass sie es bislang nicht geschafft hatte, mit Narissa über den Fakt zu sprechen, dass diese einen Halbbruder hatte. Geschweige denn davon, was Aerien in ihrem Fieberwahn nach der Flucht aus der Gefangenschaft des falschen Anlamanis gesehen hatte.
Die Gruppe von Reitern folgte dem Verlauf der Straße, die aus Alodia zur Hauptstadt führte, die ein kleines Stück südlich der Stadtmauern der Königsstadt über eine kleine Anhöhe führte. Dort hielten die Reiter für einen kleinen Augenblick an. Der Hügel bot ihnen einen ausgezeichneten Blick über die Hauptstadt, deren Dächer im Licht der Mittagssonne glänzten und ein einladendes Bild schufen. Für einen Moment war Aerien in diesem faszinierenden Anblick wie gefangen und vergaß ihre Sorgen.
„Seht doch,“ sagte Narissa neben ihr. „Dort, auf dem Fluss! Das muss eine ganze Flotte sein, die dort unterwegs ist!“
Aerien folgte Narissas Blick, der zum Wasser hin ging, das zu beiden Seiten der Stadt verlief und direkt östlich der Königsstadt aus zwei Strömungen einen besonders breiten Fluss bildete. Und dort, von stromabwärts kommend, waren acht Schiffe zu sehen, die nacheinander in den Hafen Kermas einliefen. Vorneweg fuhr ein Schiff aus dunklem Holz mit rotgoldenen Bannern.
„Das ist die Kadarzimril, das Flaggschiff meines Onkels,“ erklärte Gatisen. „Der Name stammt von der Mutter des Königs und bedeutet...“
Burgherrin“, sagte Aerien. „Es ist adûnâisch. Ich frage mich, woher Músabs Mutter diese Sprache erlernt hat.“
„Soviel ich weiß, war es ihre Muttersprache,“ sagte Gatisen. „Um die Kandake ranken sich einige Legenden. Niemand weiß genau, wo sie her kam. Und ich schätze, nun, da sie tot ist, wird niemand die Wahrheit jemals erfahren werden.“
„Du sagtest, das vorderste Schiff war das des Königs?“ lenkte Narissa die Unterhaltung wieder auf die aktuellen Ereignisse. „Also ist er offenbar genau rechtzeitig nach Hause gekommen, um sein Symbol in Empfang zu nehmen.“
„Ein merkwürdiger Zufall,“ meinte Aspelta, der General Kermas. „Er muss an Napata vorbeigekommen sein, unserem Haupthafen am kermischen Golf... der seit einigen Tagen unter Belagerung durch die Verräter Kashtas steht. Doch wenn der Qore nun hier ist, kann das nur eines bedeuten. Die Belagerung Napatas wurde aufgehoben oder gebrochen.“
„Finden wir es heraus!“ rief Gatisen und preschte vor, dicht gefolgt vom Rest der Reiter.

Sie hielten sich nicht damit auf, Músab in den Gemäuern seines Palastes zu empfangen. Stattdessen nahmen sie, nachdem sie das südliche Tor Kermas passiert hatten, den direkten Weg zum Hafen, wo sich bereits eine beträchtliche Menschenmenge versammelt hatte, um den König in Empfang zu nehmen. Es war schließlich Aspelta, der dafür sorgte, dass sie sich ihren Weg zu der Anlegestelle bahnen konnten, an der die Kadarzimril angelegt hatte.  Gerade als Aerien und Narissa aus ihren Sätteln kletterten, kam König Músab mit seinem Gefolge die breite Rampe hinab, die das Deck seines Flaggschiffes mit dem Hafenkai verband.
„Onkel!“ rief Gatisen. „Wie schön, dich wohlbehalten wieder zuhause willkommen zu heißen!“ Der Prinz trat vor und umarmte den König, der ihm im Gegenzug die Hand auf die Schulter legte.
„Gatisen, mein Junge,“ hörte Aerien Músab sagen. „Womit habe ich diese Begrüßung denn verdient?“ Der König schmunzelte.
„Du wirst es nicht glauben, wen ich mitten auf der Straße in Alodia aufgegabelt habe,“ antwortete Gatisen gut gelaunt. „Sieh nur!“ Er streckte den Arm aus und deutete auf Aerien und Narissa.
Músabs Augenbrauen hoben sich an, genau wie seine Mundwinkel. Er kam gemächlich auf die Mädchen zu, wobei man sehen konnte, dass der König Kermas humpelte. „Ihr seid also zurückgekehrt“, sagte Músab und musterte sie eindringlich. „Wie ist eure Fahrt verlaufen? Haben sich eure Hoffnungen erfüllt?“
Aerien legte sich ihre Worte sorgfältig zurecht - immerhin sprachen sie mit einem König - doch Narissa war schneller. „Wir haben das Königssymbol gefunden, wie Ihr es von uns verlangt habt,“ sagte die Weißhaarige mit hörbarem Stolz in der Stimme. „Ihr habt doch wohl nicht geglaubt, dass wir scheitern würden, oder?“
Músab schien die Spitze nicht zu stören. „Ihr habt es?“ wiederholte er leise. „Ihr habt den Zahn des Arkhasias tatsächlich gefunden?“
Aerien griff in ihre Tasche und tastete darin nach dem Königssymbol herum. Für einen kurzen, schrecklichen Moment griffen ihre Finger ins Leere, und schon fürchtete sie, ihren Schatz irgendwo unterwegs verloren zu haben, doch dann streifte ihr Ringfinger die eiserne Fassung, in der der Drachenzahn eingesetzt worden war und sie packte zu. Und obwohl sie eine Meisterin der Zurückhaltung war, konnte sie sich ein kleines, triumphierendes Lächeln nicht verkneifen, als sie das Königssymbol hervorzog, um es dem König zu überreichen.
Músab nahm den Drachenzahn ehrfürchtig entgegen und ließ die Hände vorsichtig darüber gleiten. „Beeindruckend,“ murmelte er. Dann hob er das Königssymbol hoch über seinen Kopf und ein Raunen ging durch die versammelte Menge.
„Das Königssymbol des Anlamani ist nach vielen Jahren endlich zu uns zurückgekehrt!“ rief der König mit lauter Stimme. „Und ich, als Erbe des Drachentöters, nehme es hiermit wieder in meinen rechtmäßigen Besitz! Möge es für Freund und Feind ein ewiges Zeichen dafür sein, dass ich - und meine Nachkommen - einen unanfechtbaren Anspruch auf den Thron Kermas haben!“
Jubel brach unter allen Anwesenden aus. Derweil sah Aerien, wie der König General Aspelta einige Anweisungen ins Ohr flüsterte, woraufhin der General nickte und dann in der Menge verschwand.
„Wie ist die Situation in Napata?“ fragte Gatisen den König, während die Menge sich wieder etwas beruhigte.
„Die Stadt steht noch,“ antwortete Músab und setzte sich in Richtung des Palastes in Bewegung, wobei der den Mädchen bedeutete, ihm zu folgen. Neugierig taten Aerien und Narissa, wie ihnen geheißen worden war.
„Wir hatten Glück, dass die Mûmakil in der Nähe waren und die feindlichen Belagerungsmaschinen zerstört haben,“ fuhr Músab fort und erzählte vom Verlauf der Schlacht bei Napata, in der er am Tag zuvor gekämpft hatte. Die Hafenstadt wäre beinahe durch Verrat in die Hände des Tyrannen Kashta gefallen, doch durch Músabs günstiges Eintreffen per Schiff hatte sich das Blatt zugunsten der Verteidiger gewendet und Napata war gerettet worden. Anschließend waren alle kampffähigen Krieger auf dem Fluss weiter zur Hauptstadt gefahren.

Durch die vollen Straßen ging es in Richtung des Palastes. Músabs Garde räumte ihnen den Weg frei und sorgte dafür, dass sie gut voran kamen. Als sie den großen Platz direkt vor den Stufen des Königspalastes erreicht hatten, staunte Aerien nicht schlecht. Der gesamte Hofstaat Músabs hatte sich hier versammelt.
„Empfangt nun eure Belohungen, meine Freunde,“ wandte sich Músab an Narissa, die breit grinste, und Aerien, die sich fragte, wo das wohl alles noch hinführen würde. „Bleibt hier für einen Augenblick stehen, bis ich euch zu mir rufe.“
Eine Gasse öffnete sich in der Menge, die Músab würdevoll entlang schritt, bis er zur untersten Stufe der Treppe zum Palast hinauf kam. Dort hielt er inne, bis einer der Würdenträger ein großes, königliches Banner entrollt und neben dem König aufgestellt hatte. Darauf war das Siegel der Anlamaniden zu sehen. General Aspelta trat vor und reichte Músab sein Schwert, welches der König zog und es ins Licht der Sonne hielt, in dem die Klinge aufglitzerte. Dann übergab der Qore das Königssymbol an Gatisen, der es ehrfürchtig in Empfang nahm und für alle gut sichtbar in Händen trug.
Músab nickte Narissa und Aerien auffordernd zu, und sie setzten sich in Bewegung. Durch ein Spalier, gebildet von Músabs Höflingen und seinen Beratern, schritten sie - nachdem Aerien Narissa sanft, aber wirksam daran gehindert hatte, einfach loszustürmen - ruhigen Schrittes auf den König zu. Kein Wort war zu hören, bis sie vor ihm zum Stillstand gekommen waren.
„Kniet nieder,“ forderte Músab.
Aerien tat, wie ihr geheißen, doch Narissa zögerte. „Wieso?“ fragte sie, doch Músab schmunzelte nur.
„Mach schon,“ raunte Aerien ihrer Freundin zu, die sich schließlich fügte.
Músab hob sein Schwert und berührte mit der Klinge erst Narissa an der linken Wange, und anschließend Aerien an der rechten.
„Ihr habt vollbracht, was niemand für möglich gehalten hatte,“ sagte er laut. „Als Dank lasse ich euch beiden die höchste Ehre zuteil werden, über die es mir zu verfügen gestattet ist. Narissa, Tochter der Herlenna vom Turm, und Aerien Belkâli, Gesandte von Tol Thelyn... erhebt euch als Mitglieder meines Hauses und als Prinzessinen des Königreiches von Kerma.“
Prinzessin? schoss es Aerien durch den Kopf, während sie aufstand. „Das ist zu viel der Ehre, Euer Majestät,“ stammelte sie, doch Músab winkte nur ab.
„Es ist meine Entscheidung, wie ich euch belohne,“ antwortete der König. „Kommt. Wir sollten nach drinnen gehen. Es gibt viel zu besprechen....“


Músab, Narissa, Aerien, Gatisen, Aspelte sowie der Rest des königlichen Rates zum Königspalast von Kerma
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Südöstliches Harad / Re: Napata
« Letzter Beitrag von Melkor. am Gestern um 07:36 »
Während die Schiffe Napatas mit Waffen, Rüstungen und Vorräten beladen wurden, hatte man endlich die letzten kleinen Glimmbrände löschen können. Die starken Mauern Napatas hatten der Belagerung standgehalten, jedoch zu einem hohen Preis: Sämtliche Höfe außerhalb der Stadt waren restlos niedergebrannt worden und die Wohnhäuser hinter den Mauern lagen teilweise in Trümmern. Einer der Türme der Stadtmauer war dem Beschuss der Belagerungswaffen Kashtas zum Opfer gefallen und das Tor war geborsten. Die Niederlage war knapp verhindert worden, doch die Schlacht hätte ohne Unterstützung der Besatzung der Kadarzimril jedoch deutlich mehr Opfer gefordert. Auch hatte der Verrat des Kommandanten einen Einfluss auf die Moral der Verteidiger, noch am selben Tag jedoch sollte über das Schicksal von Sahadiq, dem Verräter, geurteilt werden.
Hunderte Bewohner der Stadt hatten sich auf dem großen Platz eingefunden auf dem der Qore selbst, als Oberster Richter, sein Urteil fällen sollte. Músab hatte auf einem Podest einen guten Überblick über sein Volk. Alára, sein Bruder, sowie seine Tochter Alyana und Abdul, der König Assuits, saßen hinter ihm. Viele der Anwesenden waren von den Ereignissen der letzten Stunden gezeichnet. Um das gesamte Podest waren Wachposten aufgestellt worden, die Reihe an Reihe standen und die Verhandlung vor Störern schützen würden.
"Ruhe! " schrie Alára, als sich Músab, trotz edelster Kleidung und der Krone anstatt eines Helmes auf dem Haupt, auf einer Krücke stützend einige Schritte vor bewegte.
"Mein Volk, wir sind heute hier, um Gerechtigkeit walten zu lassen." begann der König, und seine Stimme klang hart und streng. "Viele von euch haben Väter, Söhne, Brüder oder Ehegatten in dieser Schlacht verloren. Viele treue Soldaten und Männer Kermas... Nur mit Müh und Not konnte das Leben aller Bewohner der Stadt gerettet werden, Nur mit Müh und Not hatte das Opfer dieser Männer letzten Endes einen Sinn." Músabs Blicke glitten über die eigentlichen Opfer dieser Schlacht, Witwen und Halbwaisen, welche nun um ihre Existenz bangen mussten. Er wusste, dass diese Familien nun auf die Hilfe des Königs angewiesen waren.
"Heute werden wir über das Schicksal eines Mannes urteilen, dessen Verrat tiefe Wunden hinterlassen hat." sprach nun Alára. Grob wurde der Gefangene vor Músab geschleppt, der sich inzwischen auf seinen Stuhl gesetzt hatte, und mit einem harten Schlag in die Kniekehlen zum Knien gebracht.
"Indem dieser Mann, den vom König eingesetzten Stadthalter hinterrücks ermordet hat, hat er sich gleichzeitig für einen Angriff auf die Krone schuldig gemacht," fuhr Alára fort. "Er hat den Mann umgebracht, der wie ein Vater für ihn war, ihn als kleinen Jungen, als einzigen Sohn, von der Straße aufgenommen hat. Der ihm ein gutes Leben geboten hat!" Músab spürte, wie der Zorn in ihm aufstieg, während sein Bruder weiter redete. "Zudem hat er sich mit seinen Mitverschwörern der Sabotage schuldig gemacht, in dem er das starke Eisengitter des Haupttores beschädigte, um so den Belagerern einen großen Vorteil zu schaffen. Doch seine Taten hatten nur einen einzigen Grund. Denn wie jeder von euch wusste, war Statthalter Aramatelqo selbst kinderlos. Keiner hätte Sahadiq je das Erbe streitig gemacht, welches ihm ursprünglich nicht einmal zustand... Er hat nur seiner eigenen Sache gedient... Ein Speichellecker Kashtas durch und durch." Stimmen aus der Bevölkerung wurden laut, hängen sollte man ihn, den Kopf abschlagen oder in der Arena gegen wilde Bestien kämpfen lassen.
"Genug!" rief Músab und ergriff nun wieder selbst das Wort, sich direkt an den Verräter wendend. "Aufgrund der Schwere eurer Taten verurteile ich dich zum Tode - das Urteil wird sofort vollstreckt werden."
Der Verräter lächelte und spuckte anschließend dem Qore für die Füße. "Ihr seid schwach!" sprach er zu Músab, "Genau so wie mein 'Vater'!" rief er laut, für jeden der Anwesenden hörbar. "Kashta, der wahre König Kermas, wird wieder..." er verstummte, als Aláras Handfläche auf seine Backe landete.
"Sei still!" knurrte Alára.
Der König zögerte einen Moment, bis er sich schließlich aufrichtete. "Ich verurteile dich so, wie man früher Hochverräter bestraft hat," sagte er nachdrücklich. "Sämtliche Zeichen deiner Existenz werden bollkommen ausgelöscht werden."
Die Bewohner der Stadt waren sichtlich schockiert über die Härte der Bestrafung, denn seit mehr als zweihundert Jahren war diese Art der Bestrafung nicht mehr vollzogen worden. Eine Bestrafung, deren Härte sich mit keiner anderen Strafe messen konnte. Nur wenige Momente später hatte man die Frau des Verräters vorgebracht. Sahadiq selbst wurde grob zum Zusehen gezwungen.
"Bevor du stirbst, wirst du den Tod deiner Frau bezeugen," sprach Alára der ruckartig das Haar von Sahadiq nach oben zog. Die nur in einem weißem Laken gekleidete, junge Frau wurde nun schließlich von zwei Soldaten an einem großen Mast gebunden unter dem mehrere Holzbündel aufgereiht waren, während ihr von einem weiteren Soldat das Laken abgenommen wurde, und ihr nackter Oberkörper öffentlich zur Schau gestellt wurde. Nachdem die Soldaten ihre Pflicht getan hatten, warfen die Henker kleine, mit Öl gefüllte Flaschen auf den Scheiterhaufen, bevor sie mehrere Fackeln drauf legten. Aus dem lauten verzweifelten Geheule der jungen Frau wurde ein qualvolles Gekreische, welches selbst dem standhaftesten aller Männer zusammen zucken ließ. Alyana war entsetzt über die Brutalität der Strafe und konnte nur mühsam die Tränen zurückhalten.
Wenige Momente später verstummte das Kreischen. Obwohl man einigen der Zuschauer das Entsetzen, welches wie eingemeißelt wirkte, ansah, sah man jedoch auch einen Teil von Zufriedenheit - Gerechtigkeit für den Sohn oder Vater, den man durch den Verrat des Kommandanten verloren hatte. Als nun schließlich auch der Verräter selbst ohne viele Worte zum Block geführt und dort schließlich öffentlich enthauptet wurde, wuchs dieser Teil etwas mehr.
"Der Verräter hat seine gerecht Strafe erhalten!" hallte es aus der Menge. Andere jedoch drehten angewidert ihre Köpfe weg. Zweifelsohne hatte Músab mit dieser Bestrafung gezeigt, was aus Hochverrätern werden würde.
Der Qore löste die Versammlung mit wenigen abschließenden Wörtern auf. Viele der Bewohner befürworteten die Härte und boten ihre Dienste in den folgenden Schlachten an. Andere trug man auf, die Stadt wieder auf Vordermann zu bringen. Auch hatte der neue Stadthalter ein königliches Dekret erhalten, indem erklärt wurde, dass jede Witwe und jeder Halbwaise auf die Unterstützung der Krone hoffen konnte.
Wenige Stunden später liefen acht Schiffe aus den großen Hafen von Napata aus. Jedes hatte mehr als drei dutzende Soldaten oder Milizen an Bord, die fest entschlossen waren, dem König gegen Kashtas Rebellion zu helfen. Ihr Ziel war die königliche Hauptstadt.... Kerma.

Músab und sein Gefolge den Fluss hinauf zur Hauptstadt
7
The Battle for Middle-earth / Re: Tales from Middle-Earth: BFME screenshots
« Letzter Beitrag von Julio229 am 14. Okt 2018, 17:52 »
Updated!
8
Sonstiges / Re: Skulldur´s Let´s Plays
« Letzter Beitrag von Skulldur am 14. Okt 2018, 17:48 »
War Thunder News Recap / Wochen Zusammenfassung. Die Marine Open Beta wurde angekündigt, Seeminen, neue Schiffe und mehr wurden vorgestellt.

https://www.youtube.com/watch?v=bxt_j8ndmc8
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[Edain] Spielertreff / Re: Discord Edain-Group
« Letzter Beitrag von Lord of Mordor am 14. Okt 2018, 16:44 »
Ich würde euch darum bitten, das per Privatnachricht weiter zu diskutieren. Die MU ist nicht der Ort, derlei private Fehden öffentlich auszutragen.
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[Edain] Spielertreff / Re: Discord Edain-Group
« Letzter Beitrag von 40Fixxer am 14. Okt 2018, 16:20 »
Wahrscheinlich haben die alle Discord Nitro oder wie das heißt. Damit konntest du ja auch die Custom-Smileys setzten.
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