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Sonstiges / Re: Forenspiel: Was bin ich?... aus der Edain-Mod
« Letzter Beitrag von Firímar am Heute um 20:35 »
Bist du Teil eines Gebäudes?
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As i said before, Castles of Angmar, Imladris and Dwarves have wolves, flood and boiling oil to protect the gate. Rohan and Gondor have noting with that. Reinforced Gate does not enemy to get in. About this i suggested here or moddb, Rohan can have stone thrower peasant to gate from movie Helm's Deep siege.
Denethor is not an agressive leader of his faction like Elrond or Theoden. He has a character which commands as a steward and he mostly lives in White City. When thinking siege of Minas Tirith, he still orders to defend the city in the first place. So the implementation of these two reasons, i think Denethor should have Arrow Valley which effects front of the gate when the castle and the camp is under attack. It effects as three local arrow valley near the gate at level 5. The original spell removed from the spellbook, this deffencive version is useful and rare now. Also we saw Aragorn ordered the elves in the movie. If a castle is been sieged, this will work. I think Gondor deserves it and Denethor is the most suitable hero for it.
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Ich habe es wie gesagt nicht selber bisher geändert und kann hier nur Dinge vermuten. (wobei die SAGE Engine meist relativ ähnlichen logischen Strukturen folgt, weshalb ich nicht denke, dass ich komplett falsch liege.^^)
Der erste Tipp von mir wäre aber:
Probier es aus. Modding besteht daraus, dass du Sachen ausprobierst und durch "Learning by doing" die Sachen lernst. Das hilft mehr, als wenn wir dir hier alles genau sagen.^^ So hat jeder hier auch seine Sachen gelernt. Ich hab für die Sachen grad auch zum ersten Mal seit bestimmt mehreren Jahren in die ini.big von SuM I geschaut und das nachgeschaut.^^

Aber zu deinen Fragen:
1. Ich denke, dass
  ResourceMultiplierLimit = 5.0heißt, dass man maximal Fünf Mal so viele Rohstoffe bekommen kann.
  ;;; Resource Bonus Percentage
  ResourceBonusMultiplier = 10.0 ; 10% bonus per region conquered
Mit der Überschrift und dem Kommentar dazu denke ich, dass dies ein prozentualer Wert ist, also die 10 hier nicht "zehnfach" heißt (wie beim Maximum), sondern "10%".

2. Ja, es ist normal, dass die Bösen mehr CP haben. Wenn ich es richtig im Kopf habe verbrauchen die Bataillone der Bösen auch mehr CP, wodurch es halt zustande kommt, dass man genauso viele Bataillone am Ende hat (oder zumindest ähnlich viele), wobei die Bösen halt größer sind. Das war auch im normalen Gefecht so gewesen.

Wenn du alle CP Einträge verdoppelst sollte es funktionieren, ja. Aber versprechen kann ich es nicht, das musst du wie gesagt selbst ausprobieren. Es könnte auch noch einen anderen Wert geben, den du verändern musst - ebenso weiß ich nicht ob alle Textfiles angepasst werden. (es könnte also sein, dass in der Kampagne trotzdem noch steht +10%, obwohl es jetzt +20% gibt)
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Allgemeine Modding-Fragen / Re: Game & Engine Dateien
« Letzter Beitrag von Gwanw am Heute um 12:40 »
Also dann wie bereits gesagt, .dat, .dll und .exe-Dateien gehören zur Engine (asset.dat ist grad die einzige Ausnahme, die mir einfällt), big dateien sind nur Archive, die sowohl alle Spieldateien enthalten können (Texturen, Modelle, inis, etc), Texturen und Modelle dürften sich selbst erklären, inis (und incs) sind dann die besagten Logikdateien. Abgesehen davon gibt es noch die APTs, die das Interface bilden, Dateien für die Maps, Sounddateien, Videodateien, und noch einige andere Formate (ttf, str, lofc oder so ähnlich,cah, ani und cur, lua, cah, usw) einfach mal den Ordner durchschauen, die meisten Formate sind allgemein verbreitete Formate.
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Rhun / Taur-en-Elenath
« Letzter Beitrag von Fine am Heute um 11:54 »
Córiel, Jarbeorn und Pallando aus Ost-Rhovanion


Trotz Pallandos Aussage, dass es nicht mehr sonderlich weit bis zu ihrem Ziel sei, brauchte die Reisegruppe noch drei Tage, bis sie an den Rand des Waldes kamen, der sich am Ostufer des Carnen erhob. Sie hatten den Celduin, der vom Langen See und Esgaroth quer durch Rhovanions und Rhûn bis zum Binnenmeer floss, am späten Abend des dritten Tages ein kleines Stück unterhalb der Stelle überquert, an der er mit dem Carnen zusammenfloss, der aus den fernen Eisenbergen stammte. Die Furt über das Eilende Wasser war bewacht gewesen und sie hatten einen nicht gerade billigen Wegzoll zahlen müssen, um sie zu passieren. Die Soldaten Rhûns, die dort Wache standen, hatten im Dämmerlicht keinen genaueren Blick auf Córiel oder Jarbeorn geworfen, die beide kein Wort gesagt hatten und Pallando reden gelassen hatten. Der Zauberer kannte die wichtigsten Sprachen Rhûns gut genug, um mühelos als Einheimischer durchzugehen. So verließen sie Rhovanion endgültig und kamen ins Kernland Rhûns.
Die Länder beidseitig des Carnens hatten einst unter der losen Kontrolle des Königreiches von Dorwinion gestanden. Heute gehörten sie zum Reich von Gortharia, dessen Herrscher Dorwinion erobert und seine Bevölkerung eingegliedert hatten. Pallando erzählte ihnen, als sie ihr Nachtlager unweit des Waldrandes aufschlugen, dass diese Gegend von den meisten Menschen gemieden wurde, da der Wald einen üblen Ruf hatte.

Am Tag darauf standen sie bei Sonnenaufgang auf und kamen zum Waldrand. Die Bäume waren weniger dicht als die des Düsterwaldes, doch dafür umso höher und älter. Dennoch wuchs kaum Unterholz und Dickicht zwischen ihnen. Alles machte einen recht ordentlichen Eindruck auf Córiel, als sie zwischen den ersten Stämmen hindurch trat. Und es erinnerte sie an den Wald, in dem Melvendë einst gelebt hatte. Doch der Wald längst vergangener Zeitalter war meist vom Klang lieblicher Elbenstimmen erfüllt gewesen, denn Melvendës Volk war zahlreich und lebensfroh gewesen, ehe die Schatten zum ersten Mal ihr Land bedeckt hatten. Der Wald, zu dem Pallando sie nun geführt hatte, war still und wirkte gepflegt, aber leer.
„Was gibt es hier für uns, Eldsten?“ fragte Jarbeorn. Er hatte seine Axt gezogen und hielt den langen Schaft der Waffe locker in der linken Hand.
„Einen Weg, Vaicenya aufzuhalten... hoffe ich,“ antwortete der Zauberer, der neben Córiel ging und tiefer und tiefer in den Wald vordrang.
„Dieser Ort... er gleicht dem aus meinen Erinnerungen,“ murmelte Córiel, und Pallando nickte.
„Dafür gibt es einen einfachen Grund. Die ersten Elben, die hier her kamen, waren von deinem Volk.“
„Aber es heißt, dass alle Noldor geschlossen nach Valinor gingen,“ erwiderte Córiel. So hatten es ihr zumindest ihre Eltern einst beigebracht, als sie die Geschichte ihres Volkes während ihrer Zeit in Lindon studiert hatte.
„So ist es. Jene, die Finwë folgten, folgten ihm als eine, ungeteilte Menge. Doch ich sprach nicht von den Noldor. Ich sprach von den Tatyar.“
Córiel blieb stehen. „Ich dachte, sie wären im Osten geblieben, als Oromë kam, um die Quendi in Richtung Valinor zu führen.“
Pallando nickte. „Als mein Herr nach Cuivienen kam, spalteten sich die drei Völker der Quendi auf. Von den Tatyar, dem zweiten Volk, ging die Hälfte mit Finwë nach Valinor, und wurde dort als Noldor bekannt. Doch jene, die blieben, verweilten nicht ewiglich an den Wassern des Erwachens. Als das Meer zu schrumpfen begann, zog eine kleine Gruppe an seinem Nordufer westwärts, bis sie an den Carnen kamen - jener Fluss, der unweit von hier in das Eilende Wasser mündet. Dort nun fanden sie den Wald, den wir gerade betreten, und einige von ihnen blieben dort. So hat es mir jene erzählt, die als die Herrin dieser kleinen Zuflucht bekannt wurde.“
Córiel schwieg. Sie war nachdenklich geworden, da sie noch immer nicht recht wusste, weshalb Pallando sie an diesen Ort gebracht hatte, und wie sein Plan bezüglich Vaicenya aussah. Sie blickte sich um, während sie dem Zauberer folgte, tiefer und tiefer in den Wald hinein. Die Bäume standen nun etwas näher beieinander. Eine wachsame Stille hing zwischen den schlanken, hohen Stämmen, die Córiel den Atem anhalten ließ. Ihr Blick huschte hin und her, doch nichts wies auf die Anwesenheit von Elben hin. Sie atmete tief durch und schloss für einen kurzen Moment die Augen. Als sich Jarbeorns Hand sanft auf ihre Schulter legte, öffneten sich Coriels Lider und sie sah, dass die Gegenwart der Reisegruppe bemerkt worden war.
Zwischen den Bäumen zu ihrer Linken waren zwei gerüstete Elben aufgetaucht, die sich rasch näherten. Beide waren sie mit Bögen und Schwertern bewaffnet, doch ihre Waffen waren nicht gezogen worden. Geradewegs auf Pallando kamen sie zu, und der Zauberer schenkte ihnen ein gewinnendes Lächeln.
„Rómestamo,“ grüßten sie ihn. Es waren zwei, ein Mann und eine Frau, die Lederrüstung und Umhänge aus grauem Stoff trugen, die zu der Bekleidung passten, an die Melvendë sich erinnerte. Es war, als wäre sie um viele Jahrtausende in die Vergangenheit gereist und stünde nun erneut unter den jungen Bäumen des wilden Waldes, der die erste Heimat der Tatyar gewesen war.
„Erneut dringt Ihr ungefragt und unerlaubt in unseren Wald ein,“ sagte die Elbenfrau  vorwurfsvoll, doch ihr Lächeln strafte ihre Worte Lügen.
„Und länger als beim letzten Mal habt Ihr Euch der Entdeckung entzogen,“ ergänzte ihr Gefährte, der ebenfalls nicht sonderlich verärgert darüber zu sein schien.
„Ich tue euch damit einen Gefallen, wie ihr beiden nur allzu gut wisst,“ gab Pallando zurück. „Ihr seid jung, nach dem Maßstäben eures Volkes, und könnt noch die eine oder andere Lektion darüber vertragen, verborgene Eindringlinge aufzuspüren. Denn es wird ein Tag kommen, an dem die Könige Rhûns mehr als nur einfache Soldaten hierher entsenden werden. Dank mir werdet ihr bereit sein.“
„Wir wissen die Hilfe zu schätzen, alter Freund,“ sagte der Elbenwächter spöttisch.
„Die Betonung liegt hierbei eindeutig auf alt,“ fügte seine Begleiterin neckisch hinzu. Dann wandte sie sich Córiel und Jarbeorn zu. „Doch sagt, wen habt Ihr uns da mitgebracht? Sind dies Eurer Schüler?“
Der Beorninger trat vor. „Ich bin Jarbeorn, Grimbeorns Sohn - zu Euren Diensten.“
Alle Augen richteten sich auf Córiel, die für einen Moment zögerte. Wie sollte sie sich vorstellen? Die beiden Elben waren vermutlich zu jung, um sich an Melvendë zu erinnern. Córiel vermutete, dass sie hier geboren waren und die alte Heimat der Tatyar nie selbst gesehen hatten. Sie gab sich einen Ruck und sagte: „Mein Name ist Córiel.“ Dabei beließ sie es.
Die beiden Elben stellten sich als Faryon und Tórdris vor. „Seid Ihr gekommen, um mit der Herrin der Quelle zu sprechen?“ fragte Faryon, an Pallando gewandt.
„Du hast es erfasst, junger Freund,“ antwortete der Zauberer. „Würdet ihr beiden so freundlich sein, uns zu ihr zu geleiten?“
„Sofern Ihr für Eure beiden Gefährten bürgt,“ sagte Tórdris und warf einen prüfenden Blick zu Córiel und Jarbeorn hinüber. Córiel nahm es der Elbin nicht übel. Sie tat nur das, was ihre Herrin ihr aufgetragen hatte: dafür zu sorgen, dass niemand Unbefugtes den Wald betrat. Zumindest erschien es Córiel so.
„Ihr solltet wirklich lernen, mir zu vertrauen, meine lieben Elben,“ meinte Pallando kopfschüttelnd. „Dass Taur-en-Elenath noch immer frei vom Schatten Gortharias ist, habt ihr immerhin mir zu verdanken.“
„Diese alte Leier schon wieder?“ sagte Faryon lachend. „Das ist viele hunderte von Jahren her, und das wisst Ihr ganz genau, Zauberer.“
„Das macht es nicht weniger gewichtig,“ hielt Pallando dagegen, während sich die Gruppe langsam in Bewegung setzte. „Die Menschen von Rhûn hätten diesen Wald ganz gewiss abgeholzt, und wir stünden nun in einer brachen Einöde.“
„Das hätte die Herrin niemals zugelassen,“ mischte Tórdris ein, deren hellbraunes Haar bei jedem Schritt auf- und ab wippte, da sie einen besonders federnden Gang hatte. „Ihr müsst wissen, dass Ihr nicht der einzige Freund des Sternenwaldes seid. Es gibt andere, die unsere Grenzen ebenso schützen wie Ihr und wie wir es tun.“
Pallando nickte zufrieden. „Das macht mir das Herz etwas leichter. Es wäre ein trauriger Tag, an dem dieser Ort von der Landkarte getilgt würde.“

Sie kamen nach einiger Zeit an einen ungefähr vier Meter breiten Fluss, der sich seinen Weg durch den Wald bahnte, und bogen nach Norden ab, am diesseitigen Ufer des Gewässers entlang. Córiel sah nun eindeutige Anzeichen dafür, dass tatsächlich Elben in diesem Wald lebten. Hier und da waren hölzerne Behausungen zwischen den Bäumen zu sehen, und die Gruppe begegnete immer wieder einzelnen Waldbewohnern, von denen die meisten Pallando einen Gruß zuriefen oder ihn anderweitig begrüßten. Aus den Baumwipfeln hingen kunstvolle Ziersterne herab, die aus dünnen, miteinander verflochtenen Zweigen bestanden und die jeweils sieben Zacken besaßen. Und als es zu dämmern begann, erstrahlte vielerorts unter den Baumkronen das bläuliche Licht vieler Elbenlampen, die dafür sorgten, dass sich Córiel mehr und mehr fühlte, als wandelte sie durch eine Erinnerung Melvendës, die durch den Wald ihrer ersten Heimat streifte.
Sie kamen auf eine große Lichtung, an deren Rand mehrere gewaltige Eichen standen. Der Fluss war zu einem kleinen Bach geworden und verschwand auf der anderen Seite der Lichtung zwischen einigen großen Felsen. Elben streiften auf der freien Fläche umher und schienen nicht im Geringsten davon überrascht zu sein, dass Fremde das Herz ihres Waldes betreten hatten. Die Nachricht ihrer Ankunft musste ihnen bereits vorausgeeilt sein.
Pallando, flankiert von Tórdris und Faryon, schritt zügig über die Lichtung, auf die höchsten der Eichen zu. Dort wartete jemand auf ihn. Als Córiel und Jarbeorn nahe genug herangekommen waren, sahen sie, dass es sich dabei eindeutig um die Herrin der Quelle handeln musste. Sie war eine Elbin mit silbrigem, langem Haar, gehüllt in weite, tiefblaue Gewänder. In ihrem Haar lag ein silberner Reif und um ihren Hals eine schmale Zierkette.
Als die Gefährten vor ihr standen, erkannte Córiel sie. Und obwohl die Herrin ihnen keinen Namen nannte, wusste sie - wusste Melvendë, wie er lautete.
„Tarásanë?“
Silbern schimmernde Augen weiteten sich und spiegelten zu gleichen Teilen Schock, Überraschung und Ergriffenheit wider. Die Reaktion der Herrin der Quelle schien vollkommen untypisch für sie zu sein, denn sowohl Faryon als auch Tórdris starrten sie sprachlos an.
„Diesen Name habe ich... seit den Ältesten Tagen nicht mehr gehört,“ sagte die Herrin der Quelle, nach Fassung ringend.
Córiel wusste nicht recht, was sie sagen sollte. Ehe sie weiter reagieren konnte, kam eine Erinnerung ohne Vorwarnung über sie.

Vaicenya saß auf einem flachen Felsen und reinigte ihr Schwert, methodisch und mit grimmigem Gesichtsausdruck. Schwarz tropfte das Blut ihrer Feinde von der Klinge, als sie es mit den weichen Blättern der nahen Bäume abwischte. Rings um sie herum: eine Schneise der Verwüstung, geschlagen von den Schrecken aus dem Norden. Eine schwarze Wunde im Wilden Wald, deren Vertiefung gerade verhindert worden war.
Melvendës Klinge war in diesem Kampf sauber geblieben. Sie hatte sich auf ihren Bogen verlassen. Geschickt sprang sie von der erhöhten Position herab, von der sie Tod und Verderben auf die Eindringlinge hatte herab regnen lassen. Traurig stellte sie fest, dass es sich dabei um die Überreste einer zerstörten Elbenbehausung handelte. Sie standen in den Ruinen einer kleinen Elbensiedlung am Nordrand des Waldes. Nicht mehr als zwanzig Tatyar hatten hier gewohnt, um dem Licht der Sterne näher zu sein, die unter freiem Himmel außerhalb des Waldes besser zu sehen waren. Sie waren noch immer Elben, weshalb sie es vorzogen, unter dem schützenden Dach der Baumkronen zu leben, doch ebenso gerne verließen sie den Wald und richteten den Blick nach oben, auf das Geschenk der Sternenentzünderin, das von dort auf sie herab strahlte. Zumindest war das bis vor Kurzem noch so gewesen.
Jetzt war das Dorf ausgelöscht worden; seine Bewohner erschlagen oder verschleppt. Schweren Herzens streifte Melvendë durch die rauchenden Überreste des Dorfes, auf der Suche nach Hinweisen. Diese Tragödie war schon lange kein Einzelfall mehr. Und obwohl die Nordgrenze des Waldes inzwischen scharf bewacht wurde, gab es einfach zu viele Feinde, die aus den eisigen Gebieten jenseits des Waldes drangen.
Schon wurden unter den Tatyar Stimmen laut, die forderten, dieses Übel an der Wurzel zu packen und endgültig auszurotten. Sie wollten jeden verfügbaren Elben bewaffnen, nach Norden ziehen und den Ort zu finden, von dem die Angreifer stammten, und ihn zerstören oder versiegeln. Doch Melvendë wusste, dass die Gefahr zu groß war. Niemand kannte sich in den Landen im Norden aus, und niemand wusste, welche Schrecken dort lauerten. Melvendë war sich sicher, dass jeder, der nach Norden ginge, nicht mehr zurückkehren würde. Doch sie fürchtete, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis auch Vaicenya zu jenen gehören würde, die den Kampf zur Quelle des Bösen tragen wollten.
Ein Geräusch riss sie aus ihren düsteren Gedanken. Sie stand vor den Überresten eines hölzernen Gebäudes, in dem sich die Elben des Dorfes einst versammelt hatten. Nun war es ebenfalls eine rauchende Ruine. Doch einer der beiden Türflügel war beinahe unversehrt erhalten geblieben und lag auf dem verkohlten Waldboden - und bewegte sich. Rasch packte Melvendë das mit Schnitzereien verzierte Holzstück und zog es unter einiger Anstrengung beiseite. Eine schlanke Gestalt kam zum Vorschein. Dort, versteckt oder unfreiwillig begraben unter dem gestürzten Türflügel, hatte eine junge Elbin als einzige Überlebende den Untergang ihres Dorfes überstanden. Vorsichtig ging Melvendë neben ihr in die Knie und half der verschreckten jungen Frau auf. Sie hatte noch nicht vollständig das Alter erreicht, in dem die Tatyar als ausgewachsen galten, doch ihre Haare besaßen einen ungewöhnlichen, silbrigen Schimmer. In ihren weit aufgerissenen Augen stand noch immer der Schock, doch auch eine Spur von Erleichterung glaubte Melvendë zu entdecken.
„Du bist in Sicherheit,“ sagte sie vorsichtig. „Ich bin Melvendë von den Tatyar. Wie lautet dein Name?“
„T-Tarásanë,“ stieß sie kaum hörbar hervor. Und das war alles, was sie für eine lange Zeit sagte.
Vaicenya und Melvendë nahmen die junge Überlebende mit sich und sie lebte einige Jahre in dem Haus, das die beiden Elben sich teilten. Doch als die Tage dunkler wurden und Vaicenya immer verbitterter und kriegerischer wurde, zog sich Tarásanë mehr und mehr zurück. An dem Abend, an dem Melvendë zu dem Feldzug auszog, in dem sie ihr Ende finden würde, hatte Tarásanë ihr im Geheimen anvertraut, dass sie sich vor Vaicenya zu fürchten begonnen hatte. Melvendë hatte ihr versprochen, dass nach ihrer Rückkehr alles anders werden würde. Doch dazu war es nie gekommen... denn Melvendë kehrte niemals nach Cúivienen zurück.


Mehrere Minuten des Schweigens waren vergangen, als Córiels Erinnerung endlich verblasste. Und dennoch war es Pallando, der die Stille beendete.
„Solch ein Anblick bot sich mir bislang nur selten. Meine gute Freundin, dich sprachlos zu sehen ist etwas, das ich wohl nie vergessen werde.“
Die Herrin der Quelle hatte sich inzwischen gefasst, doch ihr Blick war hart geworden. „Was hat das zu bedeuten, Rómestamo? Soll das ein Scherz sein?“
„Mitnichten, meine Liebe,“ beschwichtigte der Zauberer. „Urteile nicht vorschnell! Das ist doch sonst auch nicht deine Art. Du siehst viel, und noch mehr kannst du deuten, dank der Gabe dieses Waldes. Und doch gibt es Dinge in dieser Welt, die dich überraschen können. Daran ist nichts Falsches.“
Tarásanës Miene wurde undeutbar. Sie hatte nichts mit der jungen Elbin gemeinsam, an die Melvendë sich erinnerte. Stattdessen strahlte sie Weisheit aus - und Vorsicht.
„Ich weiß, dass es schwer zu glauben ist,“ begann Córiel. „Aber ich erinnere mich an dich, Tarásanë. Ich...“ Es fiel ihr noch immer schwer, von den Dingen, die Melvendë getan und gesehen hatte, Besitz zu ergreifen, und sie als ihre eigenen Taten anzusehen. Daher stockte sie. Ein langer Moment verging, ehe Córiel weitersprach. „Du scheinst... jetzt einen anderen Namen zu verwenden.“ Das war alles, was ihr im Augenblick einfiel. Betreten schwieg sie.
„Man kennt mich als die Herrin der Quelle. Das hat genügt - für Jahrtausende.“
„Und es ist ein passender Titel,“ mischte sich Pallando wieder ein. „Kommt, es gibt vieles, worüber wir sprechen sollten. Jedoch nicht hier.“
„Nicht, ehe nicht die Sterne über der Quelle stehen,“ sagte Tarásanë fest. „Ja. Wir werden sprechen. Und alle Unstimmigkeiten beseitigen. Ihr werdet mir erklären, weshalb ihr hierher gekommen seid, und weshalb eine von euch Gesicht und Gestalt einer Heldin aus den Ersten Tagen trägt. Und ich werde wissen, welche Wahrheit hinter all dem, und hinter all den Zeichen, die ich in letzter Zeit gesehen habe steckt. So kommt! Es ist nicht weit von hier.“
Sie setzte sich in Bewegung, gefolgt von Faryon und Tórdris. Jarbeorn und Pallando eilten ihr nach, und schließlich lief auch Córiel los. Sie spürte, dass ein wichtiger Augenblick bevorstand und versuchte, mit aller Kraft, sich auf die Gegenwart zu konzentrieren, denn am Rande ihrer Wahrnehmung lauerten Erinnerungen Melvendës, die nur darauf warteten, sich in den Vordergrund zu drängen. Tarásanë wiederzusehen hatte vieles in ihrem Inneren losgetreten, und nur mit Mühe gelang es Córiel, im Hier und Jetzt zu bleiben, während sie am Ende der kleinen Gruppe ans andere Ende der Lichtung inmitten des Sternenwaldes hastete...
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Danke für dier Antwort. Mich überrascht das die Bösen dreifach soviele CommandPoints haben wie die Guten.  :o GIbts dafür einen Grund? Hätte das eher ausgeglichen erwartet.

Ok wenn ich das richtig verstehe:

Startwerte
;;; COMMAND POINTS FOR SOLO PLAY HUMAN (INCLUDING LIVING WORLD) ;;;
  GoodCommandPoints = 100
  EvilCommandPoints = 300

Bonus den man durch Gebiet dazubekommen kann
GoodCommandPointsBonus = 20       ; bonuses for every territory captures in living world
  EvilCommandPointsBonus = 50


Maximale was man erreichen kann
GoodCommandPointLimit      = 300
  EvilCommandPointLimit      = 600

Was die AI dauerhaft benutzt
;;; COMMAND POINTS FOR SOLO PLAY AI ;;;
  GoodCommandPointsAI = 200
  EvilCommandPointsAI = 600

Demnach wenn ich alles verdopple sollte ich den gewünschten Effekt haben?

Was ich nicht ganz verstehe ist der Ressourcen Multiplier der bei 10% liegt und das Limit bei 5%? oder sind die 10% quasi 0.1 vom Limit?

7
1. Ich hab es noch nicht ausprobiert, aber in der gamedata.ini gibt es folgende Einträge:


  ;;; CAMPAIGN BONUS CAPS
  GoodCommandPointLimit = 300
  EvilCommandPointLimit = 600
  PowerLimit = 60
  ResourceMultiplierLimit = 5.0
 
  ;;; INITIAL MAX RING LEVEL PLAYER CAN ACHIEVE
  InitialMaxRingLevel = 60 ;2
 
  ;;; Resource Bonus Percentage
  ResourceBonusMultiplier = 10.0 ; 10% bonus per region conquered
 
  ;;; COMMAND POINTS FOR SOLO PLAY HUMAN (INCLUDING LIVING WORLD) ;;;
  GoodCommandPoints = 100
  EvilCommandPoints = 300

  GoodCommandPointsBonus = 20 ; bonuses for every territory captures in living world
  EvilCommandPointsBonus = 50

  ;;; COMMAND POINTS FOR SOLO PLAY AI ;;;
  GoodCommandPointsAI = 200
  EvilCommandPointsAI = 600


Die Einträge sollten vor allem mit den Beschreibungen ja eindeutig sein.

2. Dafür musst du wahrscheinlich bei jeder einzelnen Einheit die Dauer verändern.
Ich gebe hier aber gleich Mal eine Warnung ab. Es ist absichtlich im Grundspiel relativ niedrig, weil die Leichen als eigene Einheiten gelten - wenn die Leichen dann bleiben bleiben, werden das locker 3-4 Mal so viele Einheiten wie im Grundspiel (eher mehr), zudem werden da ja Truppen nicht mehr als eine Einheit gesehen, sondern jeder Soldat alleine berechnet, wodurch die Engine massiv mehr beansprucht wird und das Spiel sehr stark verlangsamt und das Spiel auch sehr viel schneller crashen wird.
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Schlacht um Mittelerde / Re: Mod-Empfehlung für Schlacht um Mittelerde 1
« Letzter Beitrag von Larkis am Heute um 09:28 »
Ok danke für die Antwort. :) Werden dann erstmal mit dem EDain Mod probieren. :)
9
Danke für die Antwort, ich schaue es mir mal an. :)

Dann hab ich noch 2 andere kleinere Fragen. :)

1. Kann man die Punkte für die maximale Armeegröße auch für die Kampagne erhöhen? Ich hab gelesen das man den Wert irgendwo einsetzen kann, was vermutlich eher für den Multiplayer gilt da man in der Kampagne ja über Gebietseroberungen neue Punkte bekommen kann. Oder sehe ich da etwas falsch? Das wäre zumindest noch ein zweiter Ansatz die Armeegrößen zu erhöhen ohne dabei ins B alancing eingreifen zu müssen. :D

2. In einem anderen Mod habe ich gesehen das die Liegezeit der Leichen bevor Sie verschwinden erhöht (oder abgeschaltet) wurde. Wo kann ich den das machen? Bin einfach seid Rome Total War ein Fan davon das die Leichen auf dem Schlachtfeld bleiben und später sowas wie eine Geschichte erzählen wo die stärksten Kämpfe gewesen sind. :)
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Schlacht um Mittelerde / Re: Mod-Empfehlung für Schlacht um Mittelerde 1
« Letzter Beitrag von Gnomi am Heute um 01:03 »
Mehrere Mods kannst du nie zusammen spielen, außer sie sind speziell darauf ausgelegt.^^
Von daher nein, du kannst das nicht machen. (die Version 1.06 ist eigentlich auch nur eine Mod und kein offizieller Patch - die neueste offizielle Version ist 1.03)

Zu den Aufrufen:
Ich war einer der Aufrufe, jedoch kann ich dir nicht helfen, da ich für SuM I nur den Elbensternmod und Edainmod gespielt habe.
Zudem finde ich die kleinen Bataillongrößen schöner als die Großen und ignoriere auch sonst die meisten graphischen Sachen.^^ Sind mir halt einfach ziemlich egal  [ugly] Das zu sagen hilft dir jedoch ja nicht weiter, darum hab ich nichts gesagt. So wird es wohl den meisten gegangen sein. Beiträge wie "Ich kann nicht helfen", sind halt ziemlich unnütz.
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